Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.06.2005

Rechtsprechung
   BGH, 08.06.2005 - XII ZR 177/03   

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https://dejure.org/2005,314
BGH, 08.06.2005 - XII ZR 177/03 (https://dejure.org/2005,314)
BGH, Entscheidung vom 08.06.2005 - XII ZR 177/03 (https://dejure.org/2005,314)
BGH, Entscheidung vom 08. Juni 2005 - XII ZR 177/03 (https://dejure.org/2005,314)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 1904, 1004 Abs. 1 Satz 2, 1896, 1901; ZPO § 91a
    Begrenzung eines Sterbewunsches durch Heimvertrag bzw. Gewissensfreiheit des Pflegepersonals

  • Wolters Kluwer

    Verlangen eines Betreuers auf Einstellung der künstlichen Ernährung unter Hinzuziehung des Heimvertrages; Gewissensfreiheit des Pflegepersonals im Fall des Verlangens auf Einstellung der künstlichen Ernährung; Kostentragungspflicht im Fall der Erledigung des ...

  • rabüro.de

    Zur Frage des Rechts des Pflegeheims zur Verweigerung der Einstellung der künstlichen Ernährung eines einwilligungsunfähigen betreuten Heimbewohners auf Verlangen des Betreuers in Übereinstimmung mit dem Arzt

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Abbruch der künstlichen Ernährung eines betreuten Patienten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechte des Pflegeheims bei Einstellung der künstlichen Ernährung aufgrund einer Anordnung von Betreuer und behandelndem Arzt

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB §§ 1904, 1004 Abs. 1 Satz 2, 1896, 1901; ZPO § 91a
    Begrenzung eines Sterbewunsches durch Heimvertrag bzw. Gewissensfreiheit des Pflegepersonals

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Betreuungsrecht - Einstellung der künstlichen Ernährung

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Abbruch der Ernährung: Gewissensfreiheit der Pflegenden geht nicht vor

  • heckschen-vandeloo.de (Zusammenfassung)

    Patientenrechte am Lebensende

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Patientenverfügung: Ist diese verbindlich? Wer braucht eine, wie muss sie formuliert sein?

  • krankenkassen.de (Kurzinformation)

    Zwangsernährung rechtswidrig - Eingriff in die körperliche Integrität, der der Einwilligung des Patienten bedarf

  • 123recht.net (Pressemeldung, 21.7.2005)

    Auch lebenserhaltende Zwangsbehandlung ist unzulässig

Besprechungen u.ä. (3)

  • Notare Bayern PDF, S. 53 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 1004 Abs. 1 Satz 2, 1896, 1901, 1904; ZPO § 91 a
    Einstellung künstlicher Ernährung gegen Willen des Pflegeheims und Pflegepersonals

  • heckschen-vandeloo.de (Entscheidungsbesprechung)

    Künstliche Ernährung ist auf Verlangen einzustellen

  • heckschen-vandeloo.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Patientenrechte am Lebensende gestärkt

Sonstiges (7)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 08.06.2005, XII ZR 177/03 (Fortsetzung der künstlichen Ernährung eines Heimbewohners - § 91a ZPO: Kostenentscheidung nach Tod des Patienten)" von Werner Bienwald, original erschienen in: FamRZ 2005, 1476 - 1477.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 08.06.2005, XII ZR 177/03 (Zum Unterlassungsanspruch einer künstlichen Ernährung)" von RA Robert Roßbruch, original erschienen in: PflR 2005, 414 - 415.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxis- und Beraterhinweis zur Entscheidung des BGH vom 08.06.2005, XII ZR 177/03 (Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen)" von RiAG Dr. Matthias Locher, original erschienen in: FamRB 2005, 300.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 08.06.2005, Az.: XII ZR 177/03 (Verlangen des Abbruchs der künstlichen Ernährung im Pflegeheim)" von RA und FAErbR Wolfgang Roth, original erschienen in: ZEV 2005, 485 - 487.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 08.06.2005, Az.: XII ZR 177/03 (Einstellen der künstlichen Ernährung auf Verlangen des Betreuers entgegen dem Willen des Pflegeheims)" von RAin Dr. Gabriele Müller, original erschienen in: DNotZ 2005, 924 - 930.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 08.06.2005, Az.: XII ZR 177/03 (Einstellung der künstlichen Ernährung eines betreuten einwilligungsunfähigen Patienten)" von Prof. Dr. Wolfram Höfling, M.A., original erschienen in: JZ 2006, 145 - 147.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Muss das Pflegepersonal dem Sterbewunsch eines Patienten im Wachkoma nachkommen?" von RA Dr. Bernhard Debong, original erschienen in: ArztR 2006, 181 - 183.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 163, 195
  • NJW 2005, 2385
  • MDR 2005, 1413
  • DNotZ 2005, 924
  • FamRZ 2005, 1474
  • VersR 2005, 1249
 
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Wird zitiert von ... (46)

  • BGH, 25.06.2010 - 2 StR 454/09

    Abbruch lebenserhaltender Behandlung auf der Grundlage des Patientenwillens ist

    Diese Ansicht bestand auch fort, nachdem der XII. Zivilsenat in einem Kostenbeschluss vom 8. Juni 2005 (XII ZR 177/03 - BGHZ 163, 195 = NJW 2005, 2385) entschieden hatte, ein Heimbetreiber sei zur Fortsetzung einer künstlichen Ernährung bei einem entscheidungsunfähigen, an einem apallischen Syndrom leidenden Patienten gegen dessen durch den Betreuer verbindlich geäußerten Willen nicht berechtigt und das Vormundschaftsgericht zu einer Entscheidung nicht berufen, wenn Betreuer und Arzt sich übereinstimmend gegen eine weitere künstliche Ernährung entschieden hatten; der Eintritt in eine mutmaßlich unmittelbar zum Tod führende Phase der Grunderkrankung war danach nicht vorausgesetzt.

    Nach der schon zur Tatzeit ganz herrschenden Rechtsauffassung verliehen weder der Heimvertrag noch die Gewissensfreiheit (Art. 4 Abs. 1 GG) der Heimleitung oder dem Pflegepersonal das Recht, sich über das Selbstbestimmungsrecht von Patienten hinwegzusetzen und eigenmächtig in deren verfassungsrechtlich verbürgtes Recht auf körperliche Unversehrtheit einzugreifen (vgl. BGHZ 163, 195, 200; Dirksen GesR 2004, 124, 128; Höfling JZ 2006, 145, 146; Hufen NJW 2001, 849, 853; ders. ZRP 2003, 248, 252; Ingelfinger JZ 2006, 821, 829; Lipp FamRZ 2004, 317, 324; Müller DNotZ 2005, 927, 928 f.; Sternberg-Lieben in FS für Eser (2005) S. 1185, 1203; Uhlenbruck NJW 2003, 1710, 1711 f.; Verrel, Gutachten zum 66. DJT, 2006, C 41 ff.; Wagenitz FamRZ 2005, 669, 670 f.; anders noch OLG München NJW 2003, 1743, 1745; LG Traunstein NJW-RR 2003, 221, 224).

  • BGH, 08.02.2017 - XII ZB 604/15

    Voraussetzungen einer für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bindenden

    Demzufolge kann auch bei der hier zu entscheidenden Frage ausschließlich der mutmaßliche Wille der Betroffenen, daneben aber nicht auch der Wille des Ehemanns als entscheidend berücksichtigt werden (zu einer vergleichbaren Abwägung zwischen Grundrechten des Betroffenen und Grundrechten Dritter - dort Art. 4 GG - Senatsbeschluss BGHZ 163, 195 = FamRZ 2005, 1474, 1475 f.).
  • OLG München, 21.12.2017 - 1 U 454/17

    Pflicht des Arztes zur Erörterung der Frage der Fortsetzung oder Beendigung einer

    Die §§ 1901a und b BGB wurden nach jahrelanger intensiver Diskussion in juristischen wie ärztlichen Fachkreisen über die Bindungswirkung und Reichweite von Patientenverfügungen (vgl. z.B. BGH, Beschluss vom 17.03.2003 - XII ZB 2/03, BGHZ 154, 205; v. 08.06.2005 - XII ZR 177/03, BGHZ 163, 195) durch das am 01.09.2009 in Kraft getretene 2. BtÄndG vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2286) eingefügt.

    Es würde zudem einen Wertungswiderspruch darstellen, wenn man einerseits die Beibehaltung einer Magensonde und die mit ihrer Hilfe durchgeführte, lebenserhaltende künstliche Ernährung als fortdauernden einwilligungsbedürftigen Eingriff in die körperliche Integrität des Patienten ansieht (BGH, Beschluss vom 17.03.2003 aaO, juris-Rn. 31; v. 08.06.2005 aaO, juris-Rn. 9), und anderseits diesem Sachverhalt eine schadensbegründende Qualität von vornherein abspräche.

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Rechtsprechung
   BGH, 08.06.2005 - XII ZB 177/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,968
BGH, 08.06.2005 - XII ZB 177/03 (https://dejure.org/2005,968)
BGH, Entscheidung vom 08.06.2005 - XII ZB 177/03 (https://dejure.org/2005,968)
BGH, Entscheidung vom 08. Juni 2005 - XII ZB 177/03 (https://dejure.org/2005,968)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 1587
    Auf Kapitalleistung gerichtete betriebliche Altersversorgung unterliegt dem Zugewinnausgleich, nicht dem Versorgungsausgleich

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einbeziehen einer als betriebliche Altersversorgung begründete und auf eine Kapitalleistung gerichtete Anwartschaft in den Versorgungsausgleich; Berechnung des Versorgungsausgleiches zwischen geschiedenen Eheleuten; Auswirkungen einer vereinbarten Gütertrennung auf den ...

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Versorgungsausgleich - betriebliche Altersversorgung

  • rechtsportal.de

    BGB § 1587
    Einbeziehung einer als betriebliche Altersversorgung begründete Anwartschaft auf eine Kapitalleistung in den Versorgungsausgleich

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Familienrecht - Betriebliche Altersversorgung unterliegt nicht Versorgungsausgleich

Besprechungen u.ä.

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zum Ausgleich einer betrieblichen Altersversorgung bei Gütertrennung

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxis- und Beraterhinweis zur Entscheidung des BGH vom 8.6.2005, XII ZB 177/03 (Zuordnung einer betrieblichen Altersversorgung mit Kapitalleistung zum Güterrecht)" von PräsAG Helmut Borth, original erschienen in: FamRB 2005, 285.

Papierfundstellen

  • BGHZ 163, 195
  • NJW-RR 2005, 1379
  • MDR 2006, 32
  • FamRZ 2005, 1463
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 23.11.2016 - XII ZB 282/13

    Versorgungsausgleich: Berücksichtigungsfähigkeit des Anrechts auf eine

    Auch hier unterfällt das Anrecht dann nicht dem Versorgungsausgleich, wenn das Verrentungsrecht bis zum Ende der Ehezeit nicht ausgeübt worden ist, weil auf den Charakter des Anrechts zum maßgebenden Ehezeitende abzustellen ist (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Juni 2005  XII ZB 177/03  FamRZ 2005, 1463).
  • OLG Hamburg, 17.08.2006 - 7 UF 82/05

    Versorgungsausgleich: Berücksichtigungsfähigkeit der auf Kapitalleistung

    Dies beruht auch darauf, dass der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 8. Juni 2005 (FamRZ 2005, 1463) bestätigt hat, dass eine als betriebliche Altersversorgung begründete Anwartschaft auf eine Kapitalleistung auch dann nicht dem Versorgungsausgleich unterliegt, wenn sich der Arbeitgeber das Recht vorbehalten hat, das Anrecht zu verrenten, diese Befugnis aber bis zum Ende der Ehezeit nicht ausgeübt hat.

    Entscheidend ist hier wie dort, " ... dass die §§ 1587, 1587a BGB - auch nach der teilweisen Neuregelung durch das Altersvermögensgesetz (v. 26.6. 2001 BGBl. I 3610) - unverändert nur Rentenleistungen als versorgungsausgleichspflichtig ansehen und das Gesetz derzeit für Kapitalleistungen keine Ausgleichsform zur Verfügung stellt ... " (BGH FamRZ 2005, 1463, mit weiteren Nachweisen).

    Ob ihre Vereinbarung einer richterlichen Inhaltskontrolle standhält oder mit Willensmängeln behaftet ist, kann dahinstehen; denn etwaige Mängel könnten allenfalls auf den güterrechtlichen Ausgleich der Parteien Einfluss haben, nicht aber dazu führen, dass der hier allein zur Entscheidung stehende Versorgungsausgleich auf das Versorgungsguthaben des Antragstellers aus seiner betrieblichen Altersversorgung erstreckt wird (vgl. BGH, FamRZ 2005, 1463, 1464).

    Der Bundesgerichtshof hat in der oben zitierten Entscheidung vom 8. Juni 2005 (FamRZ 2005, 1463) bereits entschieden, dass Kapitalleistungen aus Versorgungsguthaben der betrieblichen Altersversorgung nicht dem Versorgungsausgleich unterliegen, auch wenn sie in Raten ausgezahlt werden.

  • BGH, 31.10.2012 - XII ZB 588/11

    Versorgungsausgleichsverfahren: Beschwerdebefugnis eines betrieblichen oder

    Bei der Altersversorgung "BVP Firmenbeiträge" handelt es sich um ein Anrecht im Sinne des Betriebsrentengesetzes, so dass es - anders als nach der bis zum 1. September 2009 geltenden Rechtslage (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Juni 2005 - XII ZB 177/03 - FamRZ 2005, 1463) - unabhängig von der Leistungsform auszugleichen ist (vgl. Senatsbeschluss vom 5. Oktober 2011 - XII ZB 555/10 - FamRZ 2011, 1931 Rn. 16).
  • OLG Hamm, 22.11.2006 - 10 UF 153/06

    Betriebliche Altersversorgung; Versorgungsbeiträge; Versorgungskapital

    Für Kapitalleistungen hingegen stellen sie keine Ausgleichsform zur Verfügung (BGH FamRZ 2005, 1463/1464; vgl. auch Johannsen/Henrich/Hahne, Eherecht, 4. Auflage, § 1587 Rdz. 26).

    Dies gilt auch dann, wenn das Anrecht als betriebliche Altersversorgung begründet worden ist (BGH FamRZ 2005, 1463/1464; BGH FamRZ 2003, 153).

  • OLG Jena, 18.12.2012 - 1 UF 324/12

    Abänderung von Altentscheidung über den Versorgungsausgleich

    Der Bundesgerichtshof (FamRZ 2005, 1463) hat für die im Versorgungsausgleich bis zum 31.08.2009 geltende Rechtslage entschieden, dass ein Anrecht auf Kapitalleistungen grundsätzlich nicht in den Versorgungsausgleich fällt, da dessen System auf den Ausgleich wiederkehrender Leistungen zugeschnitten ist und für den Ausgleich von Kapitalleistungen nicht passt (BGHZ 88, 386, 395 f.).

    Der Bundesgerichtshof hat in der oben zitierten Entscheidung vom 8. Juni 2005 (FamRZ 2005, 1463) bereits entschieden, dass Kapitalleistungen aus Versorgungsguthaben der betrieblichen Altersversorgung nicht dem Versorgungsausgleich unterliegen.

  • AG Groß-Gerau, 09.02.2011 - 73 F 1471/09

    Versorgungsausgleich: Behandlung einer in einen Kapitalbetrag umgewandelten

    Zum 01.01.2006 wurde die Altersversorgung in diesem Unternehmen jedoch einheitlich auf eine Kapitalzusage umgestellt und deswegen beschränkte das Scheidungsurteil den Versorgungsausgleich auf die gesetzlichen Rentenanwartschaften (in Übereinstimmung mit OLG Hamm NJW 22/2007 Seite 1600 und BGH FamRZ 1003, 664 und BGH FamRZ 2005, 1463).
  • OLG Stuttgart, 27.01.2009 - 17 UF 54/08

    Versorgungsausgleich: Berücksichtigungsfähigkeit von Anrechten aus einer

    Zur einer vergleichbaren Versorgung hat der BGH mit Beschluss vom 08.06.2005 (FamRZ 2005, 1463 f.) entschieden, dass eine als betriebliche Altersversorgung begründete Anwartschaft, die auf eine Kapitalleistung gerichtet ist, nicht dem Versorgungsausgleich unterliegt.
  • OLG Frankfurt, 11.04.2008 - 6 UF 7/08

    Versorgungsausgleich: Einbeziehung einer zum Zweck einer Darlehensrückzahlung

    7 2) Die Anwartschaften des Antragstellers auf betriebliche Altersversorgung hat das Amtsgericht ermittelt und zutreffend im Versorgungsausgleich nicht berücksichtigt, denn die betriebliche Altersversorgung bei der X ist als eine Kapitalversorgung (Alterskapital) ausgestaltet, die nicht im Versorgungsausgleich, sondern im Zugewinnausgleich zu berücksichtigen ist (etwa BGH FamRZ 2005, 1463).
  • AG Groß-Gerau, 09.02.2011 - 73 F 1471/09 GÜ

    Altersvorsorge; betriebliche; Kapitalzusage; Versorgungsausgleich

    Zum 01.01.2006 wurde die Altersversorgung in diesem Unternehmen jedoch einheitlich auf eine Kapitalzusage umgestellt und deswegen beschränkte das Scheidungsurteil den Versorgungsausgleich auf die gesetzlichen Rentenanwartschaften (in Übereinstimmung mit OLG Hamm NJW 22/2007 Seite 1600 und BGH FamRZ 1003, 664 und BGH FamRZ 2005, 1463 ).
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