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   BGH, 03.05.2005 - XI ZR 287/04   

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https://dejure.org/2005,878
BGH, 03.05.2005 - XI ZR 287/04 (https://dejure.org/2005,878)
BGH, Entscheidung vom 03.05.2005 - XI ZR 287/04 (https://dejure.org/2005,878)
BGH, Entscheidung vom 03. Mai 2005 - XI ZR 287/04 (https://dejure.org/2005,878)
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Volltextveröffentlichungen (16)

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 765; ZPO § 811
    Zahlungspflicht der Bank aus einer Prozessbürgschaft auch bei Abtretung der materiellen Forderung vor Abschluss des Bürgschaftsvertrages

Besprechungen u.ä.

Sonstiges (2)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 03.05.2005, Az.: XI ZR 287/04 (Prozessbürgschaft und Akzessorietätsgrundsatz)" von Prof. Dr. Wolfgang Brehm, original erschienen in: JZ 2005, 956 - 958.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des 03.05.2005, XI ZR 287/04 (Akzessoritätsgrundsatz bei Prozessbürgschaft)" von RiOLG Dr. Christoph Fellner, original erschienen in: MDR 2005, 1123.

Papierfundstellen

  • BGHZ 163, 59
  • NJW 2005, 2157
  • ZIP 2005, 1064
  • MDR 2005, 1121
  • WM 2005, 1171
  • BB 2005, 1355
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 11.11.2014 - XI ZR 265/13

    Prozessbürgschaft zur Abwendung der Sicherungsvollstreckung: Fälligkeit der

    Der Umfang der Haftung des Prozessbürgen richtet sich dabei grundsätzlich nach dem Zweck der Sicherheitsleistung, der in der Regel der gerichtlichen Anordnung entnommen werden kann (BGH, Urteile vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59, 64 ff. und vom 26. Oktober 2006 - IX ZR 147/04, BGHZ 169, 308 Rn. 25, jeweils mwN).

    Sie soll einen angemessenen Ausgleich für den Verzicht des Gläubigers auf die ihm eigentlich gestattete vorläufige Vollstreckung darstellen und die Vollstreckungsbefugnis, die er durch das Urteil erlangt hat, d. h. die Realisierbarkeit der titulierten Ansprüche sichern (BGH, Urteile vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59, 64 und vom 26. Oktober 2006 - IX ZR 147/04, BGHZ 169, 308 Rn. 25; jeweils mwN; Grüneberg, WM 2010, Sonderbeilage Nr. 2, S. 25).

    Eine Prozessbürgschaft darf den Titelgläubiger, wenn sie an die Stelle einer Sicherheit durch Hinterlegung von Geld oder Wertpapieren tritt, nicht schlechter stellen (Senatsurteil vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59, 65).

  • BGH, 01.07.2014 - VI ZR 391/13

    Gesetzlicher Forderungsübergang von Arzt- und Krankenhaushaftungsansprüchen wegen

    Es handelt sich jedoch um eine Schutzvorschrift zugunsten des Schuldners (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 1969 - V ZR 46/66, BGHZ 52, 150, 152 ff.; vom 17. März 1975 - VIII ZR 245/73, BGHZ 64, 122, 127; vom 19. Oktober 1987 - II ZR 9/87, BGHZ 102, 68, 71; vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59, 63; Palandt/Grüneberg, BGB, 73. Aufl., § 407 Rn. 1, 11; Staudinger/Busche, aaO, § 407 Rn. 1 f., 20).
  • BGH, 26.10.2006 - IX ZR 147/04

    Verjährung des Schadensersatzanspruchs wegen unberechtigter vorläufiger

    Eine Prozessbürgschaft zur Abwendung der Zwangsvollstreckung soll einen angemessenen Ausgleich für den Verzicht des Gläubigers auf die Vollstreckung darstellen und deshalb die Realisierbarkeit der titulierten Ansprüche sichern (vgl. BGHZ 69, 270, 272; 86, 267, 272; 163, 59, 64).

    Aus dem für die Beklagte erkennbaren Schutzzweck der Prozessbürgschaft folgt indes, dass der Bürge mit seiner Haftungsübernahme zugleich die Verpflichtung erklärt hat, die Feststellungen des zu Ungunsten seines Auftraggebers ergangenen Urteils anzuerkennen, soweit auch dem Hauptschuldner Einwendungen oder Einreden nach Rechtskraft des im Prozess ergangenen Urteils verwehrt sind (vgl. BGHZ 163, 59, 65; BGH, Urt. v. 19. März 1975 - VIII ZR 250/73, WM 1975, 424, 425 f).

  • BGH, 14.02.2018 - IV AR (VZ) 2/17

    Erbringen des Nachweises der Empfangsberechtigung im Fall der Hinterlegung zur

    Die Hinterlegung des Schuldners gemäß §§ 711, 108 ZPO soll die Vollstreckungsbefugnis des Gläubigers, die er durch das Urteil erlangt hat, d.h. die Realisierbarkeit der titulierten Ansprüche sichern (vgl. BGH, Urteile vom 11. November 2014 - XI ZR 265/13, BGHZ 203, 162 Rn. 25; vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59 unter II 2 b aa [juris Rn. 19]; jeweils zur Prozessbürgschaft).
  • OLG Celle, 23.12.2009 - 3 U 144/09

    Anspruch einer Haftpflichtversicherung auf Freigabe einer zur Abwendung der

    Das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 3. Mai 2005 (XI ZR 287/04, NJW 2005, 2157 ff.) hält die Beklagte auf den vorliegenden Fall für nicht anwendbar, da sich dieses auf eine nach § 711 ZPO zur Abwendung der Zwangsvollstreckung gestellte Prozessbürgschaft beziehe.

    Das nach § 233 BGB mit der Hinterlegung entstehende gesetzliche Pfandrecht nach § 1257 BGB dient als angemessener Ausgleich für den Verzicht des Gläubigers auf die ihm eigentlich gestattete vorläufige Vollstreckung, mithin die Vollstreckungsbefugnis, die er durch den vorläufig vollstreckbaren Titel erlangt hat, d. h. die Realisierbarkeit der titulierten Ansprüche zu sichern (vgl. BGH, Urteil vom 3. Mai 2005 - XI ZR 287/04, Juris Rn. 19).

    Die Sicherheitsleistung zur Abwendung der Zwangsvollstreckung aus einem vorläufig vollstreckbaren Urteil bezweckt dem Gläubiger, der infolge der Sicherheitsleistung auf die vorläufige Vollstreckung verzichtet, angemessenen Ausgleich zu schaffen (vgl. BGH, Urteil vom 3. Mai 2005, XI ZR 287/04, Juris Rn. 19).

    bb) Die vorgenannte Wertung findet sich auch in der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 3. Mai 2005 (a. a. O.), wobei der Übertragung auf den hier zu beurteilenden Fall nicht entgegensteht, dass dort nach § 711 ZPO und nicht - wie hier - nach § 720 a ZPO vollstreckt wurde.

  • OLG Frankfurt, 03.01.2017 - 20 VA 3/16

    Abwendung der Zwangsvollstreckung durch Insolvenzverwalter

    Eine solche Sicherheitsleistung dient nämlich nicht der Sicherung des titulierten materiell-rechtlichen Anspruchs selbst, sondern der Sicherung der aufgeschobenen Vollstreckungsmöglichkeit (BGH, Urteile vom 11.11.2014, Az. XI ZR 265/13, BGHZ 203, 162 ff., Rn.10 sowie vom 03.05.2005, Az. XI ZR 287/04, BGHZ 163, 59 ff., Rn. 19; beide zitiert nach juris; OLG München, WM 2004, 2071, 2071 [OLG München 05.02.2004 - 19 U 4439/03] ; OLG Koblenz NJW-RR 1992, 107, 108 [OLG Koblenz 19.04.1991 - 2 U 1659/89] ; Herget in Zöller, ZPO, 31. Aufl., § 108 ZPO, Rn. 15a).
  • OLG Dresden, 11.03.2015 - 5 U 1523/14

    Rechtskraft eines Feststellungsurteils bei nicht offen gelegter Abtretung der

    § 407 Abs. 2 BGB ist eine Vorschrift des Schuldnerschutzes und wirkt deshalb zugunsten des Schuldners, nicht aber zugunsten des Zessionars (Anschluss BGH, Urt. v. 03.05.2005, XI ZR 287/04, NJW 2005, 2157).

    Es handelt sich dabei um eine Vorschrift des Schuldnerschutzes, so dass sie zugunsten des Schuldners, hier der Beklagten, wirkt, nicht aber zugunsten der Klägerin als Zessionarin (vgl. BGH, Urt. v. 28.05.1969, V ZR 46/66, NJW 1969, 1479; Urt. v. 03.05.2005, XI ZR 287/04, NJW 2005, 2157; Grüneberg in Palandt, a.a.O., § 407 Rn. 11).

  • OLG Stuttgart, 13.07.2006 - 13 U 226/05

    Verjährung: Prozessbürgschaft bei einer titulierten Hauptforderung mit einer

    Der BGH habe in seiner Entscheidung vom 03.05.2005 - XI ZR 287/04 (BGHZ 163, 59) ausgesprochen, dass im Falle einer verdeckten Abtretung der Zessionar bei einem obsiegenden Urteil des Zedenten seine Gläubigerrechte nicht wieder verliere.
  • OLG München, 21.10.2010 - 8 U 2450/10

    Umfang einer Prozessbürgschaft

    Der Sinn und der Zweck der vorliegenden Prozessbürgschaft (s. hierzu auch OLG Köln, WM 1987, 421, 421 r. Sp. u.) bestand darin, dass sie der vom Prozesszwischenergebnis begünstigten Partei als Ausgleich für den Verzicht auf die sofortige Vollstreckung (vgl. hierzu BGH NJW 2005, 2157/2159) aus dem für vorläufig vollstreckbar erklärten Titel im Rahmen der Bürgschaftssumme zusagt, dass ihr aus dem Verzicht auf sofortige Vollstreckung dieses Titels kein finanzieller Nachteil entstehen soll, und dass sie den Erhalt des titulierten Betrags garantiert (falls das Prozesszwischenergebnis/der Titel aufrechterhalten bleibt): Denn das OLG Hamm hatte im Beschluss vom 11.12.2002 §§ 707, 719 ZPO explizit erwähnt, die Beklagte in ihrer Bürgschaftserklärung auf diesen Beschluss explizit Bezug genommen.
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