Rechtsprechung
   BGH, 07.11.2006 - VI ZR 206/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,364
BGH, 07.11.2006 - VI ZR 206/05 (https://dejure.org/2006,364)
BGH, Entscheidung vom 07.11.2006 - VI ZR 206/05 (https://dejure.org/2006,364)
BGH, Entscheidung vom 07. November 2006 - VI ZR 206/05 (https://dejure.org/2006,364)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,364) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (16)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Kein unbedingter Vertrauensschutz des Chefarztes bei Delegation der Aufklärung auf untergeordneten Arzt

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Chefarzt darf Risikoaufklärung nicht einfach an nachgeordneten Arzt übertragen

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Kein unbedingter Vertrauensschutz bei Delegation der Aufklärung auf untergeordneten Arzt

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Chefarzt operierte, Stationsarzt sprach mit der Patientin - Qualität der Risikoaufklärung muss durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt werden

  • gesundheitundrecht.de (Kurzinformation)

    Delegation der Aufklärung von Chefarzt auf nachgeordnete Ärzte ?/ BGH fordert organisatorische Vorkehrungen und Kontrollmaßnahmen

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Rechtsreport: Risikoaufklärung durch den nachgeordneten Arzt

  • krankenkassen.de (Kurzinformation)

    Chefarzt muss für Aufklärung von Patienten über Risiken sorgen - Patient muss über alle Gefahren informiert werden

  • 123recht.net (Pressemeldung, 7.11.2006)

    Chefarzt muss Patienten über OP-Risiken aufklären // Hinweispflicht der Mediziner

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Arzthaftungsrecht - Bundesgerichtshof: Chefarzt muss Aufklärung durch nachgeordneten Arzt kontrollieren

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Leserforum - Ist der Facharzt-Standard identisch mit der Facharzt-Qualifikation?

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 169, 364
  • NJW-RR 2007, 310
  • MDR 2007, 523
  • VersR 2007, 209
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (35)

  • OLG München, 21.12.2017 - 1 U 454/17

    (Ererbter) Schmerzensgeldanspruch nach künstlicher Ernährung mittels PEG-Sonde

    Der Beklagte kann sich nicht auf einen unvermeidbaren Rechtsirrtum (vgl. BGH, Urt. v. 07.11.2006 - VI ZR 206/05, juris-Rn. 8; im Strafrecht: § 17 Satz 1 StGB) berufen, weil die für den vorliegenden Fall relevante Rechtsfrage jedenfalls mit Einführung der Erörterungspflicht über die medizinisch indizierte Maßnahme zwischen Arzt und Betreuer des Patienten in § 1901b Abs. 1 BGB geklärt war.
  • BAG, 21.12.2017 - 8 AZR 853/16

    Haftung des Arbeitgebers für Impfschäden

    Dies gilt auch für § 630e BGB, mit dem die Pflicht des Behandelnden zur sogenannten Eingriffs- und Risikoaufklärung (Selbstbestimmungsaufklärung) festgeschrieben und die hierzu bestehende gefestigte Rechtsprechung nachgezeichnet wurde (vgl. BT-Drs. 17/10488 S. 24; zur Aufklärungspflicht des behandelnden Arztes vgl. etwa BGH 7. November 2006 - VI ZR 206/05 - Rn. 7, BGHZ 169, 364) .
  • BGH, 22.12.2010 - 3 StR 239/10

    Urteil im "Zitronensaftfall" aufgehoben

    Sofern er sie auf einen anderen Arzt delegiert, muss er deren ordnungsgemäße Erfüllung sicherstellen, sei es durch ein Gespräch mit dem Patienten oder durch Überprüfung der schriftlichen Erklärung in den Krankenakten (vgl. BGH, Urteil vom 7. November 2007 - VI ZR 206/05, BGHZ 168, 364 = NJW-RR 2007, 310; Ulsenheimer, Arztstrafrecht in der Praxis, 4. Auflage 2008, Teil I § 1 Rn. 104a, Seite 148 und Rn. 106 aE, Seite 151).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht