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   BGH, 21.04.1955 - II ZR 227/53   

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https://dejure.org/1955,335
BGH, 21.04.1955 - II ZR 227/53 (https://dejure.org/1955,335)
BGH, Entscheidung vom 21.04.1955 - II ZR 227/53 (https://dejure.org/1955,335)
BGH, Entscheidung vom 21. April 1955 - II ZR 227/53 (https://dejure.org/1955,335)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 17, 130
  • NJW 1955, 1025
  • NJW 1956, 299 (Ls.)
  • NJW 1956, 907 (Ls.)
  • MDR 1955, 467
  • DNotZ 1955, 526
  • DB 1955, 528
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BGH, 10.10.1979 - IV ZR 79/78

    Bewertung einer Unternehmensbeteiligung bei der Berechnung des Endvermögens

    Umstritten ist in der Rechtsliteratur die Frage, ob der aus dem Unternehmenswert und dem Umfang der Beteiligung abgeleitete Wert einer Unternehmensbeteiligung (in aller Regel als Vollwert bezeichnet) bei der Berechnung des Anspruchs auf Zugewinnausgleich oder eines Pflichtteilsanspruchs auch dann zugrunde zu legen ist, wenn die Unternehmensbeteiligung - wie in aller Regel bei einer Personengesellschaft - unveräußerlich ist und der Gesellschaftsvertrag für den Fall des Ausscheidens des Gesellschafters eine Bestimmung enthält, wonach dessen Abfindungsanspruch - der sich grundsätzlich nach dem wirklichen Wert des lebenden Unternehmens einschließlich der stillen Reserven und des good will bemißt (BGHZ 17, 130, 136) - entweder beschränkt oder gänzlich ausgeschlossen wird.
  • BFH, 31.05.1972 - II R 9/66

    Vermögensanteil - Rechnerische Beteiligung - Verhältnismäßige Beteiligung -

    Bereits für die Bewertung der Einlagen ist den Gesellschaftern auch handelsrechtlich, allerdings im gesetzlich zulässigen Rahmen (vgl. § 138 BGB), ein gewisser Spielraum eingeräumt (BGHZ 17, 130, 134; Fischer in Staub, Großkommentar zum Handelsgesetzbuch, 3. Aufl., § 120 Tz. 24; Hueck, a. a. O., § 16 V 2 S. 237).

    So kann z. B. vereinbart werden, daß die Höhe des Abfindungsanspruches eines ausscheidenden Gesellschafters sich nach dem zwischen den Gesellschaftern vereinbarten Wert des Gesellschaftsvermögens richtet (BGHZ 17, 130, 133) oder -- unabhängig vom Verhältnis der Kapitalanteile -- auf einen festen Betrag begrenzt ist (Hueck, a. a. O.).

    Wie die Art der Auseinandersetzung bei Auflösung der OHG, insbesondere der Schlüssel zur Verteilung des Reinvermögens -- das Auseinandersetzungsguthaben -- abweichend vom gesetzlich vorgesehenen Schlüssel (§ 155 HGB) vereinbart werden können (Hueck, a. a. O., § 32 VII 4 S. 518; Schilling im Großkommentar zum Handelsgesetzbuch, 3. Aufl., § 155 Tzn. 3, 4), so unterliegt auch -- wie bereits oben erwähnt -- das Abfindungsguthaben für den Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Vorschriften der freien Vereinbarung der Gesellschafter untereinander (vgl. im einzelnen außer BGHZ 17, 130, 133 noch Hueck, a. a. O., § 29 II 5a S. 459; Huber, a. a. O., besonders S. 316 ff., 342 ff.).

  • OLG Brandenburg, 10.10.2007 - 7 U 36/07

    Feststellung der Höhe des Auseinandersetzungsguthabens gemäß § 738 BGB bei

    Die Höhe des Abfindungsanspruchs richtet sich - zunächst - danach, welchen Wert das Gesellschaftsvermögen in dem für das Ausscheiden der Klägerin maßgeblichen Zeitpunkt gehabt hat (BGHZ 17, 130, 133).

    Für die Höhe des Abfindungsanspruchs ist weiterhin bedeutsam, wie hoch der Kapitalanteil der Klägerin im Zeitpunkt ihres Ausscheidens (31.12.2002) gewesen ist und in welchem Verhältnis ihr Kapitalanteil zu demjenigen der Beklagten gestanden hat (BGHZ 17, 130, 133).

  • BFH, 11.07.1973 - I R 126/71

    Personengesellschaft - Ausscheidender Gesellschafter - Abfindung - Buchwert der

    Die Abfindung hat dem wirklichen Wert des Unternehmens einschließlich aller stillen Reserven und des Geschäftswerts zu entsprechen (Urteil des BGH vom 21. April 1955 II ZR 227/53, BGHZ 17, 130, 136), es sei denn, daß -- wie im Streitfalle -- der Gesellschaftsvertrag etwas anderes bestimmt.
  • BGH, 16.12.1985 - II ZR 38/85

    Beteiligung des ausgeschiedenen Gesellschafters an Verträgen über die Ausbeute

    Das kann zwar nicht, ohne daß die Gesellschafter etwas anderes vereinbart hätten, dazu führen, daß ein Wertzuwachs dieses Vermögenspostens in der Zeit ab 1. Januar 1977 bis zum Ausscheiden des Klägers nicht auch diesen zugute käme (vgl. Sen.Urt. v. 06.03.1967 - II ZR 257/64, WM 1967, 682, 683); der Vortrag der Beklagten könnte es aber nahelegen, daß der Wert der eingebrachten Verträge am 1. Januar 1977 bei der Auseinandersetzung allein zugunsten S.s zu berücksichtigen wäre (vgl. BGHZ 17, 130, 133 ff. mit Anmerkungen von Ganssmüller, NJW 1956, 299, 908 und Buchwald, NJW 1956, 907; vgl. auch A. Hueck a.a.O., S. 455 f., FN. 69; Ulmer, im GroßK HGB, § 138 Anm. 65).
  • OLG Saarbrücken, 28.09.2016 - 1 U 21/16

    Bemessung des Streitwerts: Berücksichtigung eines unzulässigen Klageantrags;

    Anders als der missverständliche Wortlaut des § 738 Abs. 1 Satz 2 BGB es vermuten lässt, geht es auch bei dem gesetzlichen Abfindungsanspruch um die Fortführungswerte der Gesellschaft, nicht lediglich die Liquidationswerte (BGH, Urteil vom 21.04.1955, II ZR 227/53, juris Rn. 19 = BGHZ 17, 130; BGH, Urteil vom 30.03.1967, II ZR 141/64, juris Rn. 9 = NJW 67, 1464).
  • OLG Koblenz, 20.02.2009 - 10 U 57/05

    Immobilien-GbR: Unternehmensbewertung bei Verpachtung einer Klinikimmobilie;

    Hierfür bedarf es zunächst der ebenfalls tatrichterlicher Richtigkeitsprüfung im Rahmen der nach § 287 ZPO anzustellenden Ermessensausübung unterliegenden Wahl einer für die im Ergebnis erforderliche Schätzung geeigneten Methode (grundlegend bezüglich der vorzunehmenden Schätzung vgl. BGH, Urteil vom 21. April 1955, Az: II ZR 227/53).
  • BGH, 05.12.1974 - II ZR 24/73

    Schadensersatz auf Grund eines sittenwidrigen Verhaltens - Übertragung von

  • BGH, 20.09.1971 - II ZR 157/68

    Einlegung einer Berufung innerhalb der Rechtsmittelfrist unter Angabe eines

  • BGH, 16.02.1959 - II ZR 194/57
  • LG Köln, 15.08.2014 - 21 O 489/13
  • BGH, 30.09.1974 - II ZR 148/72

    Formlose Mitteilung von Beschlüssen an die Parteien, sofern sie ohne mündliche

  • BGH, 22.10.1973 - II ZR 37/72
  • BGH, 12.02.1973 - II ZR 69/70

    Voraussetzungen für die Sittenwidrigkeit eines Vertrages - Verstoß des

  • BGH, 15.06.1970 - II ZR 13/68

    Voraussetzungen einer Umgehung des tarifmäßigen Beförderungsentgelts - Wirkungen

  • BGH, 18.01.1968 - II ZR 34/66

    Berücksichtigung stiller Reserven zu Gunsten eines ausscheidenden Gesellschafters

  • BGH, 23.11.1967 - II ZR 81/66

    Aufstockungsbetrag als mit dem Nominalwert oder entsprechend dem

  • BGH, 10.12.1959 - II ZR 62/58
  • BGH, 15.12.1958 - II ZR 131/57
  • BGH, 24.11.1958 - II ZR 77/57
  • BGH, 26.09.1957 - II ZR 53/56

    Rechtsmittel

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