Rechtsprechung
   BGH, 06.03.2007 - VI ZR 120/06   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Restwert - Anrechnung - Abrechnung nach fiktiven Wiederbeschaffungskosten

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Restwert eines Kraftfahrzeugs

  • Jurion

    Auswirkungen der Nutzung des verkehrstauglichen Unfallfahrzeuges nach Feststellung eines Totalschadens auf die Ermittlung des Restwertes; Vorrang des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit vor dem Integrationsinteresse des Geschädigten; Vorliegen eines Totalschadens beim Übersteigen des Wiederbeschaffungswertes um 30 Prozent durch die Reparaturkosten; Begründung der Begrenzung des Schadensersatzes auf den Wiederbeschaffungswert mit dem Wirtschaftlichkeitsgebot

  • nwb

    BGB § 249 Hd

  • kanzlei-heskamp.de
  • rabüro.de

    Anrechnung des Restwertes im Totalschadensfall bei Weiterbenutzung des unfallbeschädigten Fahrzeugs

  • RA Kotz

    Totalschaden - Weiterbenutzung des Fahrzeugs - Restwertersatz des regionalen Marktes

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 249
    Anrechnung des Restwertes im Totalschadensfall bei Weiterbenutzung des unfallbeschädigten Fahrzeugs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Weiterbenutzung des beschädigten Autos im Totalschadensfall

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • IWW (Kurzinformation)

    Totalschaden - Schaden über 130 Prozent: Erstattung WBW minus Restwert

  • IWW (Kurzinformation)

    Restwert - BGH zum Restwert: Mittelwert oder Höchstgebot?

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Internet-Restwertangebote

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz)

    Kfz-Sachverständiger - Restwert - Totalschaden

  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Rechnen lohnt sich: Restwertbewertung bei fiktiver Abrechnung eines Totalschadens

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Unfallgeschädigter muss Restwertangebot nicht akzeptieren

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Unfallgeschädigter muss Restwertangebot nicht akzeptieren

  • captain-huk.de (Kurzinformation)

    Restwertabzug bei Weiterbenutzung eines total beschädigten Fahrzeuges

  • captain-huk.de (Kurzinformation)

    Wieder durch höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH bestätigt, die beliebte Praxis der HUK-COBURG Versicherung ist rechtswidrig

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - BGH zum Restwert bei Totalschadensabrechnung

  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Rechnen lohnt sich: Restwertbewertung bei fiktiver Abrechnung eines Totalschadens

  • schadenfixblog.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Restwert darf grundsätzlich nicht gekürzt werden!

  • anwalt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Regulierungspraxis bei einem Verkehrsunfall (wirtschaftlicher Totalschaden über 130%)

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 06.03.2007, Az.: VI ZR 120/06 (Restwertanrechnung nach regionalem Markt bei Weiternutzung des Kfz bei Totalschaden)" von RA Hans-Ulrich Poppe, original erschienen in: DAR 2007, 327.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Eine neue Kategorie - Totalschadensabrechnung de luxe oder verkappte Reparaturkostenabrechnung (BGH, NJW 2007, 1617)" von Prof. Dr. Christian Huber, original erschienen in: NJW 2007, 1625 - 1628.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Grenzen der Fahrzeugschadensabrechnung - Teil 3: Haftpflichtschaden (Fortsetzung von VRR 2008, 4 ff.)" von RA Jochen Pamer, original erschienen in: VRR 2008, 124 - 129.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 171, 287
  • NJW 2007, 1674
  • MDR 2007, 831
  • NZV 2007, 291
  • VersR 2007, 1145
  • BB 2007, 799



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Wird zitiert von ... (69)  

  • BGH, 04.07.2014 - V ZR 229/13  

    Keine Pflicht zur Zahlung unangemessen hoher Abschleppkosten

    Danach hat der Geschädigte unter mehreren zum Schadensausgleich führenden Möglichkeiten im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage grundsätzlich den wirtschaftlichsten Weg zu wählen (BGH, Urteil vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06, BGHZ 171, 287 Rn. 6).

    bb) Diese Grundsätze gelten auch in dem hier maßgeblichen Anwendungsbereich des § 249 Abs. 1 BGB (BGH, Urteil vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06, BGHZ 171, 287 Rn. 6).

  • BGH, 01.06.2010 - VI ZR 316/09  

    Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Anforderungen an die Schadensgeringhaltungspflicht

    Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts leistet der Geschädigte dem Gebot zur Wirtschaftlichkeit indessen im Allgemeinen Genüge und bewegt sich in den für die Schadensbehebung durch § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezogenen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger in einem Gutachten, das eine korrekte Wertermittlung erkennen lässt, als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 193; 163, 362, 366; 171, 287, 290 f.; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO, S. 458; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO; vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - aaO; vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - VersR 2005, 1448, 1449; vom 10. Juli 2007 - VI ZR 217/06 - VersR 2007, 1243 f. und vom 13. Oktober 2009 - VI ZR 318/08 - VersR 2010, 130, 131).

    Unter diesem Blickpunkt kann er gehalten sein, von einer grundsätzlich zulässigen Verwertung des Unfallfahrzeugs Abstand zu nehmen und im Rahmen des Zumutbaren andere sich ihm darbietende Verwertungsmöglichkeiten zu ergreifen (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194; 163, 362, 367 und vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06 - VersR 2007, 1145, 1146).

    Auch müssen sie in engen Grenzen gehalten werden und dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass dem Geschädigten bei der Schadensbehebung die von dem Schädiger bzw. dessen Versicherer gewünschten Verwertungsmodalitäten aufgezwungen werden (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 f.; 163, 362, 367 und vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06 - aaO).

  • BGH, 13.10.2009 - VI ZR 318/08  

    Schadensabrechnung unter Zugrundelegung des durch Sachverständigengutachten

    Das Berufungsgericht ist zutreffend von der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. BGHZ 171, 287, 290 f. und Senatsurteil vom 10. Juli 2007 - VI ZR 217/06 - VersR 2007, 1243, 1244) ausgegangen, wonach sich der Geschädigte, der im Totalschadensfall sein unfallbeschädigtes Fahrzeug - ggf. nach einer (Teil-)Reparatur - weiter nutzt, bei der Abrechnung nach den fiktiven Wiederbeschaffungskosten in der Regel den in einem Sachverständigengutachten für den regionalen Markt ermittelten Restwert in Abzug bringen lassen muss.

    Im Veräußerungsfall genügt der Geschädigte im Allgemeinen dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und seiner Darlegungs- und Beweislast und bewegt sich in den für die Schadensbehebung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezogenen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 193; 163, 362, 366; 171, 287, 290 f.; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - VersR 1993, 769; vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - VersR 2005, 381; vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - VersR 2005, 1448 und vom 10. Juli 2007 - VI ZR 217/06 - a.a.O.).

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