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   BGH, 19.11.2008 - IV ZR 305/07   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,176
BGH, 19.11.2008 - IV ZR 305/07 (https://dejure.org/2008,176)
BGH, Entscheidung vom 19.11.2008 - IV ZR 305/07 (https://dejure.org/2008,176)
BGH, Entscheidung vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07 (https://dejure.org/2008,176)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Festlegung eines verstoßabhängigen Rechtschutzfalles aufgrund der Pflichtverletzung eines Versicherungsnehmers; Androhung einer betriebsbedingten Kündigung nach Ablehnung eines Aufhebungsvertrages; Erteilung einer Deckungszusage für ein Rechtschutzverfahren hinsichtlich ...

  • afs-rechtsanwaelte.de

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei vom Versicherungsnehmer behaupteten Rechtsverstoß durch Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • hensche.de

    Rechtsschutzversicherung, Kündigungsandrohnung

  • RA Kotz

    Rechtsschutzfall - Androhung einer betriebsbedingten Kündigung?

  • rechtsanwalt-ebenhoeh.de

    Rechtsschutzversicherung: Eintrittspflicht bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ARB 75 § 14 (3) S. 1; ARB 94 § 4 (1) S. 1 c
    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung bei Androhung einer betriebsbedingten Kündigung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Erstattung von Anwaltskosten durch Rechtsschutzversicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (26)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei vom Versicherungsnehmer behaupteten Rechtsverstoß durch Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Rechtsschutzversicherung - Bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers ist Rechtsschutzversicherer eintrittspflichtig

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherung: Eintrittspflicht bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • faz.net (Kurzinformation)

    Zahlt die Versicherung meinen Anwalt, wenn die Kündigung droht?

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rechtsschutzversicherung auch bei Kündigungsdrohung des Arbeitgebers

  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei vom Versicherungsnehmer behaupteten Rechtsverstoß durch Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung bereits bei Kündigungsandrohung

  • anwalt-kiel.com (Pressemitteilung)

    Eintrittspflicht einer Rechtsschutzversicherung bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • kanzlei-richter.com (Kurzinformation)

    Rechtsschutzsversicherung muss bereits bei einer Kündigungsandrohung des Arbeitgebers leisten

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Kündigungsrecht: Rechtsschutzversicherung: Eintrittspflicht bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherung muss schon bei Androhung einer Kündigung zahlen

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Muss die Rechtschutzversicherung bereits bei angedrohter Kündigung den Anwalt zahlen?

  • anwalt-kiel.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Eintrittspflicht einer Rechtsschutzversicherung bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

  • hensche.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Top 10 der arbeitsgerichtlichen Entscheidungen 2008

  • sh-recht.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherung muss schon bei einer angedrohten Kündigung die Kosten der Interessenvertretung übernehmen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung bei vom Versicherungsnehmer behauptetem Rechtsverstoß durch eine angedrohte Kündigung

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung besteht auch bei nur angekündigter Entlassung

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung schon bei Kündigungsandrohung?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Einstandspflicht der Rechtsschutzversicherung bei angedrohter Kündigung des Arbeitsverhältnisses

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechtschutzdeckung auch bei nur angekündigter Kündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutz bei betriebsbedingter Kündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutz schon bei Androhung der Kündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechtsschutzversicherung muss schon bei Androhung einer Kündigung zahlen

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Rechtsschutz auch bei Aufhebungsverträgen, wenn bei Nichtannahme eine Kündigung droht

  • 123recht.net (Leitsatz)

    Rechtsschutzversicherungen müssen bei drohender Kündigung die Rechtsberatungskosten übernehmen

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Rechtschutzdeckung auch bei nur angekündigter Kündigung

Besprechungen u.ä. (5)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsschutzversicherung - Bei Kündigungsandrohung des ArbG ist Rechtsschutzversicherer eintrittspflichtig

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Rechtsschutzversicherung - Bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers ist Rechtsschutzversicherer eintrittspflichtig

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsschutzversicherung - BGH entscheidet Streitfrage zu den Voraussetzungen für einen Rechtsschutzfall

  • RA Hensche (Entscheidungsbesprechung)

    Bei angedrohter Kündigung müssen Rechtsschutzversicherungen Anwaltskosten des Arbeitnehmers übernehmen

  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei vom Versicherungsnehmer behaupteten Rechtsverstoß durch Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

Sonstiges (2)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.11.2008; Az.: IV ZR 305/07 (ARB 75 § 14 (3) Satz 1; [ARB 94 § 4 (1) Satz 1 c])" von Prof. Dr. Dirk Looschelders, original erschienen in: JR 2009, 460 - 463.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Eintrittspflichten der Rechtsschutzversicherung" von RA Volker Wagner, FAArbR, original erschienen in: FA 2009, 166 - 167.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 178, 346
  • NJW 2009, 365
  • MDR 2009, 201
  • NZA 2009, 92
  • NJ 2009, 118
  • VersR 2009, 109
  • JR 2009, 460
  • BauR 2009, 292
  • NZA-RR 2009, 93 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • BGH, 24.04.2013 - IV ZR 23/12

    Deckungsprozess gegen die Rechtsschutzversicherung: Festlegung des

    Begehrt der Versicherungsnehmer einer Rechtsschutzversicherung Deckungsschutz für die Verfolgung eigener Ansprüche ("Aktivprozess"), richtet sich die Festlegung des verstoßabhängigen Rechtsschutzfalles i.S. von § 4 (1) Satz 1 Buchst. c) ARB 2004 allein nach der von ihm behaupteten Pflichtverletzung seines Anspruchsgegners, auf die er seinen Anspruch stützt (Fortführung der Senatsurteile vom 19. November 2008, IV ZR 305/07, VersR 2009, 109 Rn. 20-22; vom 28. September 2005, IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 und 3; des Senatsbeschlusses vom 17. Oktober 2007, IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3 und 4 sowie des Senatsurteils vom 19. März 2003, IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1).

    Der Rechtskonflikt war bei Abschluss des Lebensversicherungsvertrages im Jahre 1995 noch nicht im Sinne der vorgenannten Senatsrechtsprechung und des Senatsurteils vom 19. November 2008 (IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.) vorprogrammiert.

  • BGH, 25.02.2015 - IV ZR 214/14

    AVB Rechtsschutzversicherung (hier § 3 Abs. 2 Buchst. a ARB 2005)

    Der Senat hat in der jüngeren Vergangenheit in mehreren Entscheidungen geklärt, wie mit Hilfe der Festlegung des Rechtsschutzfalles die zeitliche Einordnung und Begrenzung des versprochenen Versicherungsschutzes erfolgt (vgl. dazu die Senatsurteile vom 30. April 2014 - IV ZR 47/13, IV ZR 60/13, BGHZ 201, 73, 77 Rn. 15 ff.; IV ZR 61/13, juris; IV ZR 62/13, juris, jeweils unter I 2 a; vom 24. April 2013 - IV ZR 23/12, r+s 2013, 283 Rn. 12; vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, VersR 2009, 109 Rn. 20-22; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1; vgl. auch Wendt, r+s 2006, 1, 4; 2014, 328, 334).

    Als frühestmöglicher Zeitpunkt kommt dabei das dem Anspruchsgegner vorgeworfene pflichtwidrige Verhalten in Betracht, aus dem der Versicherungsnehmer seinen Anspruch herleitet (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 aaO; Senatsurteile vom 19. November 2008 aaO; vom 19. März 2003 aaO unter 1 a).

    Deshalb kommt es für die Festlegung des Versicherungsfalles allein auf die Tatsachen an, mit denen der Versicherungsnehmer sein Rechtsschutzbegehren begründet (Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, VersR 2009, 109 Rn. 20-22; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1 a; vgl. auch Wendt, r+s 2006, 1, 4).

  • BGH, 30.04.2014 - IV ZR 47/13

    Rechtsschutzversicherung: Eintritt des Versicherungsfalls bei behauptetem

    Auch dabei kommt es für die Festlegung des Rechtsschutzfalles nach ständiger Rechtsprechung des Senats unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die vorgenannten von ihm zum Schadensersatzrechtsschutz entwickelten Grundsätze auf die dem Vertragspartner vorgeworfene Pflichtverletzung und den dazu gehaltenen Tatsachenvortrag an, mit dem der Versicherungsnehmer den Verstoß begründet, unabhängig von Schlüssigkeit, Substantiiertheit und Entscheidungserheblichkeit der Behauptung (grundlegend: Senatsurteil vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a = juris Rn. 20; ferner Senatsurteile vom 24. April 2013 - IV ZR 23/12, VersR 2013, 899 Rn. 12 und vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, VersR 2009, 109 Rn. 19; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Looschelders/Paffenholz aaO Rn. 45, 46 m.w.N.).
  • BGH, 03.07.2019 - IV ZR 111/18

    Abstellen auch im Passivprozess des Versicherungsnehmers einer

    Er hat in mehreren Entscheidungen geklärt, wie der Rechtsschutzfall zu bestimmen ist und darauf gestützt die zeitliche Einordnung und Begrenzung des versprochenen Versicherungsschutzes erfolgt (vgl. dazu die Senatsurteile vom 25. Februar 2015 - IV ZR 214/14, r+s 2015, 193, Rn. 12 ff., 14 ff.; vom 30. April 2014 - IV ZR 47/13, BGHZ 201, 73, 77 Rn. 15 ff.; IV ZR 60/13; IV ZR 61/13; IV ZR 62/13, jeweils unter I 2 a [juris Rn. 15 ff.]; vom 24. April 2013 - IV ZR 23/12, r+s 2013, 283 Rn. 12 ff.; vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a [juris Rn. 19 ff.]; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1 a [juris Rn. 8 f.]; vgl. auch R. Wendt, r+s 2006, 1, 4; 2014, 328, 334).

    Deshalb kommt es für die Festlegung des Versicherungsfalles allein auf die Tatsachen an, mit denen der Versicherungsnehmer sein Rechtschutzbegehren begründet (vgl. Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a [juris Rn. 20]; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1 a [juris Rn. 8 f.]; vgl. auch R. Wendt, r+s 2006, 1, 4).

    Stattdessen richte sich die Festlegung des "verstoßabhängigen" Rechtsschutzfalles im Sinne von § 14 (3) Satz 1 ARB 75 (hier ARB 1975/95) allein nach den vom Versicherungsnehmer behaupteten Pflichtverletzungen seines Anspruchsgegners, wobei dieses Vorbringen (erstens) einen objektiven Tatsachenkern enthalten müsse, mit dem der Versicherungsnehmer (zweitens) den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbinde, der den Keim für die rechtliche Auseinandersetzung enthalte und auf den der Versicherungsnehmer (drittens) seine Interessenverfolgung stütze, wobei es nicht auf die Schlüssigkeit, Substantiiertheit oder die Entscheidungserheblichkeit dieser Behauptungen ankomme (Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Leitsatz b und Rn. 20 ff., so genannte Drei-Säulen-Theorie).

    Wie auch die Revisionserwiderung der Beklagten zu Recht darlegt, lassen sich die als so genannte Drei-Säulen-Theorie bezeichneten Grundsätze aus dem Senatsurteil vom 19. November 2008 (IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.) mithin auf den Passivrechtstreit des Versicherungsnehmers übertragen.

  • BGH, 03.07.2019 - IV ZR 195/18

    Deckungsanspruch eines Versicherten bei Eintritt des Versicherungsfalls bereits

    Er hat in mehreren Entscheidungen geklärt, wie der Rechtsschutzfall zu bestimmen ist und darauf gestützt die zeitliche Einordnung und Begrenzung des versprochenen Versicherungsschutzes erfolgt (vgl. dazu die Senatsurteile vom 25. Februar 2015 - IV ZR 214/14, r+s 2015, 193 Rn. 12 ff., 14 ff.; vom 30. April 2014 - IV ZR 47/13, BGHZ 201, 73, 77 Rn. 15 ff.; IV ZR 60/13; IV ZR 61/13; IV ZR 62/13, jeweils unter I 2 a [juris Rn. 15 ff.]; vom 24. April 2013 - IV ZR 23/12, r+s 2013, 283 Rn. 12 ff.; vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a [juris Rn. 19 ff.]; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1 a [juris Rn. 8 f.]; vgl. auch R. Wendt, r+s 2006, 1, 4; 2014, 328, 334).

    Deshalb kommt es für die Festlegung des Versicherungsfalles allein auf die Tatsachen an, mit denen der Versicherungsnehmer sein Rechtschutzbegehren begründet (vgl. Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a [juris Rn. 20]; vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, VersR 2003, 638 unter 1 a [juris Rn. 8 f.]; vgl. auch R. Wendt, r+s 2006, 1, 4).

    Stattdessen richte sich die Festlegung des "verstoßabhängigen" Rechtsschutzfalles im Sinne von § 14 (3) Satz 1 ARB 75 (hier § 4 (1) Satz 1 Buchst. d ARB 2012) allein nach den vom Versicherungsnehmer behaupteten Pflichtverletzungen, wobei dieses Vorbringen (erstens) einen objektiven Tatsachenkern enthalten müsse, mit dem der Versicherungsnehmer (zweitens) den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbinde, der den Keim für die rechtliche Auseinandersetzung enthalte und auf den der Versicherungsnehmer (drittens) seine Interessenverfolgung stütze, wobei es nicht auf die Schlüssigkeit, Substantiiertheit oder die Entscheidungserheblichkeit dieser Behauptungen ankomme (Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Leitsatz b und Rn. 20 ff., so genannte Drei-Säulen-Theorie).

    Die als so genannte Drei-Säulen-Theorie bezeichneten Grundsätze aus dem Senatsurteil vom 19. November 2008 (IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20 ff.) lassen sich mithin auf den Passivrechtstreit des Versicherungsnehmers übertragen.

  • BGH, 30.04.2014 - IV ZR 61/13

    Deckungsschutz für die Interessenwahrnehmung gegenüber den

    Auch dabei kommt es für die Festlegung des Rechtsschutzfalles nach ständiger Rechtsprechung des Senats unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die vorgenannten von ihm zum Schadensersatzrechtsschutz entwickelten Grundsätze auf die dem Vertragspartner vorgeworfene Pflichtverletzung und den dazu gehaltenen Tatsachenvortrag an, mit dem der Versicherungsnehmer den Verstoß begründet, unabhängig von Schlüssigkeit, Substantiiertheit und Entscheidungserheblichkeit der Behauptung (grundlegend: Senatsurteil vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04, VersR 2005, 1684 unter I 2 a = juris Rn. 20; ferner Senatsurteile vom 24. April 2013 - IV ZR 23/12, VersR 2013, 899 Rn. 12 und vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, VersR 2009, 109 Rn. 19; Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07, VersR 2008, 113 Rn. 3; Looschelders/Paffenholz aaO Rn. 45, 46 m. w. N.).
  • LG Köln, 21.07.2016 - 24 O 88/16

    Verpflichtung einer Rechtsschutzversicherung zur Übernahme des bedingungsgemäßen

    In ständiger Rechtsprechung nimmt der Bundesgerichtshof an, nach dem Verständnis des durchschnittlichen Versicherungsnehmers sei diese Definition so zu verstehen, dass das Vorbringen des Versicherungsnehmers (erstens) einen objektiven Tatsachenkern - im Gegensatz zu einem bloßen Werturteil - enthält, mit dem er (zweitens) den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbindet, der den Keim für eine rechtliche Auseinandersetzung enthält, und worauf er (drittens) seine Interessenverfolgung stützt (siehe nur BGH, Urt. v. 19.11.2008, IV ZR 305/07).
  • BGH, 06.03.2019 - IV ZR 72/18

    Rechtsschutzversicherung: Voraussetzungen des Risikoausschlusses für die

    bb) Im Streitfall hat der Kläger unwidersprochen vorgetragen, ihm sei unter Geltung des neu gefassten Anstellungsvertrages im Zusammenhang mit der Kündigungsandrohung der GmbH - mithin bei Eintritt des Versicherungsfalles (vgl. dazu Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 11-27) - der bisherige Verantwortungsbereich entzogen worden, er habe fortan mit seinem Nachfolger das Zimmer teilen, diesem seine Aufgaben übergeben und mit ihm gemeinsam Kundentermine zur Übergabe der Kontakte wahrnehmen müssen.

    Nach den revisionsrechtlich nicht zu beanstandenden Feststellungen des Berufungsgerichts ist im Streitfall ein Versicherungsfall im Sinne des § 14 Abs. 3 Satz 1 ARB 1975/2001 eingetreten (vgl. Senatsurteil vom 19. November 2008 - IV ZR 305/07, BGHZ 178, 346 Rn. 20, 26 f.).

  • LG Köln, 16.03.2017 - 24 O 296/16

    DEVK verurteilt: Versicherer muss Rechtschutz bei Darlehenswiderruf gewähren

    In ständiger Rechtsprechung nimmt der Bundesgerichtshof an, nach dem Verständnis des durchschnittlichen Versicherungsnehmers sei diese Definition so zu verstehen, dass das Vorbringen des Versicherungsnehmers (erstens) einen objektiven Tatsachenkern - im Gegensatz zu einem bloßen Werturteil - enthält, mit dem er (zweitens) den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbindet, der den Keim für eine rechtliche Auseinandersetzung enthält, und worauf er (drittens) seine Interessenverfolgung stützt (siehe nur BGH, Urteil vom 19.11.2008, IV ZR 305/07).
  • OLG Frankfurt, 17.09.2014 - 7 U 102/13

    Deckungspflicht für Verhandlungen über Auflösungsvertrag

    In seinem Urteil vom 19.11.2008, Az. IV ZR 305/07, hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Frage, ob das Angebot eines Aufhebungsvertrags, verbunden mit der Androhung einer betriebsbedingten Kündigung, nach dem üblichen Begriff des einen Rechtsschutzfall darstellenden Verstoßes zu beurteilen ist, so dass es darauf ankommt, dass das Vorbringen des Versicherungsnehmers einen objektiven Tatsachenkern enthält, mit dem er den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbindet und worauf er dann seine Interessenverfolgung stützt.
  • OLG München, 23.10.2009 - 25 U 2800/09

    Rechtsschutzversicherung: Vorliegen eines Versicherungsfalls; Pflicht des

  • BGH, 30.04.2014 - IV ZR 60/13

    Deckungsschutz aus einer Rechtsschutzversicherung für die Interessenwahrnehmung

  • OLG Dresden, 02.07.2019 - 4 U 447/19

    Rechtsschutzversicherung für Landwirte

  • OLG Saarbrücken, 11.11.2009 - 5 U 63/09

    Einhaltung einer Wartefrist in der Rechtsschutzversicherung bei Geltendmachung

  • OLG Koblenz, 09.03.2012 - 10 U 863/11

    Rechtsschutzversicherungsfall: Zeitliche Abgrenzung zwischen aufeinander folgende

  • LG Bonn, 22.08.2017 - 10 O 152/17

    Gewährung von Versicherungsschutz in einer Rechtsschutzsache durch Deckungszusage

  • OLG Hamm, 04.07.2014 - 20 U 114/14

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei Geltendmachung von Ansprüchen

  • OLG Frankfurt, 25.02.2009 - 7 U 249/08

    Rechtsschutzversicherung: Voraussetzungen und Umfang des Versicherungsschutzes

  • BGH, 30.04.2014 - IV ZR 62/13

    Deckungsschutz für die Interessenwahrnehmung gegenüber den

  • LG Dortmund, 24.01.2011 - 2 S 1/11

    Ablehnung der Deckung aus einer Rechtsschutzversicherung für die Durchführung

  • KG, 17.04.2018 - 6 U 121/17

    Deckungsklage gegen die Rechtsschutzversicherung: Eintritt des Rechtsschutzfalls

  • AG Köln, 15.08.2016 - 264 C 48/16

    Kostendeckung durch die Rechtsschutzversicherung in einem Verfahren gegen die

  • AG Bünde, 01.03.2012 - 5 C 679/11

    Deckungsanspruch aus einer Rechtsschutzversicherung bei Entstehung eines

  • LG München I, 01.12.2017 - 25 S 17954/16

    Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltskosten im Hinblick auf einen

  • OLG Frankfurt, 18.12.2013 - 7 U 252/12

    Vorvertraglicher verstoßabhängiger Rechtsschutzfall

  • OLG Köln, 06.02.2013 - 9 U 239/12
  • KG, 26.01.2018 - 6 U 152/15

    Versicherungsleistungen aus Rechtsschutzversicherungsverträgen

  • OLG Celle, 20.12.2012 - 8 U 157/12

    Rechtsschutzversicherung: Eintritt des Versicherungsfalls bei behaupteter

  • LG Köln, 18.04.2019 - 24 O 244/18

    Gewährung von Deckungsschutz durch einen Rechtsschutzversicherer nach Eintritt

  • AG Bremen, 04.04.2013 - 9 C 26/13

    Rechtschutzversicherung - Eintrittspflicht vor Ausspruch Arbeitgeberkündigung

  • KG, 20.04.2010 - 6 U 195/09

    Voraussetzungen des Eintritts eines Rechtsschutzfalls im Sinne von § 4 Abs. 1 lit

  • LG Coburg, 20.04.2010 - 33 S 7/10

    Rechtsschutzversicherung: Antrag auf Zustimmung zur betriebsbedingten Kündigung

  • LG Berlin, 18.10.2011 - 7 O 356/11

    Rechtsschutzversicherung: Vorwurf der arglistigen Täuschung eines

  • LG Köln, 25.08.2011 - 24 S 13/11

    Deckungsgewährung betr. Rechtsstreitigkeiten aus dem Bereich der

  • LG Berlin, 28.11.2012 - 23 S 22/12

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