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   BGH, 24.10.1955 - II ZR 345/53   

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https://dejure.org/1955,30
BGH, 24.10.1955 - II ZR 345/53 (https://dejure.org/1955,30)
BGH, Entscheidung vom 24.10.1955 - II ZR 345/53 (https://dejure.org/1955,30)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1955 - II ZR 345/53 (https://dejure.org/1955,30)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BGHZ 18, 311
  • NJW 1956, 21
  • VersR 1986, 142
  • DB 1955, 1161
 
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Wird zitiert von ... (43)

  • BGH, 26.10.1993 - VI ZR 155/92

    Vornahme der Beweisaufnahme durch den Einzelrichter im Berufungsverfahren;

    Das Berufungsgericht stützt seine Entscheidung auf restliche, in der Gesamtschau der Äußerungen vom Sachverständigen selbst aus medizinischer Sicht als nur gering angesehene Zweifel; entscheidend ist aber nicht der Grad der Überzeugung des Sachverständigen, sondern die persönliche Überzeugung des Tatrichters, und diese setzt nicht den Ausschluß letzter Zweifel, sondern lediglich einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewißheit voraus (BGHZ 7, 116, 119; 18, 311, 318 [BGH 24.10.1955 - II ZR 345/53]; 53, 245, 255; Senatsurteil vom 9. Mai 1989 - VI ZR 268/88 - VersR 1989, 758, 759 m.w.N.).
  • BGH, 30.10.1985 - IVa ZR 10/84

    Entfallen des Versicherungsschutzes wegen relativer Fahruntüchtigkeit

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat diese Bestimmung dahin ausgelegt, daß bei einem Kraftfahrer dieser Ausschlußgrund bereits dann vorliegt, wenn er zwar noch bei Bewußtsein, infolge Alkoholgenusses aber nicht mehr fahrtüchtig ist (BGHZ 18, 311, 314; 66, 88, 89; BGH, Urteile vom 7. Januar 1972 - IV ZR 152/69 - VersR 1972, 292 und 3. April 1985 - IVa ZR 111/83 - VersR 1985, 779).

    Die Rechtsprechung hat es - sowohl auf straf- und straßenverkehrsrechtlichem als auch auf versicherungsrechtlichem Gebiet - im Interesse der Rechtseinheit für erforderlich gehalten, einen festen Grenzwert zu bestimmen (BGHSt 5, 168; 10, 265; 13, 83; 19, 243; BGHZ 18, 311, 314; 66, 88, 89; BGH Urteile vom 7. Januar 1972 - IV ZR 152/69 - VersR 1972, 292 Urteil vom 3. April 1985 - IVa ZR 111/83 - VersR 85, 779).

    Nach feststehender Rechtsprechung spricht in den Fällen, in denen eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit festgestellt ist, der Beweis des ersten Anscheins für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Fahruntüchtigkeit und dem Unfall (BGHZ 18, 311; BGH Urteile vom 7. Januar 1972 - IV ZR 152/69 - VersR 1972, 292; vom 3. April 1985 - IVa ZR 111/83).

    Er ist demnach schon dann entkräftet, wenn der Gegner der beweisbelasteten Partei Umstände nachweist, aus denen sich die ernsthafte ("reale") Möglichkeit eines abweichenden Geschehensverlaufs ergibt (RGZ 134, 241; 159, 239; 159, 289; BGHZ 2, 1, 5; 6, 169; 8, 239, 240; 18, 311, 318; BGH Urteile vom 15. November 1968 - V ZR 49/65 - NJW 1969, 277; vom 20. Juni 1978 - VI ZR 15/77 - NJW 1978, 2032; vom 31. Mai 1978 - VIII ZR 263/76 - VersR 1978, 724 unter 2 a; Prölss/Martin VVG 23. Aufl. § 49 Anm. 3 b; § 3 AUB Anm. 4 C d).

  • OLG Köln, 20.09.2005 - 5 W 111/05

    Kein Versicherungsschutz bei Unfall des stark alkoholisierten Fußgängers

    Der Anscheinsbeweis ist anwendbar (BGHZ 18, 311; BGH NJW 1962, 1108).
  • BVerwG, 23.05.1962 - VI C 39.60
    Der Anscheinsbeweis, der in der höchstrichterlichen Rechtsprechung im bürgerlichen Schadensersatzrecht entwickelt worden ist, bedeutet, daß auf erste Sicht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen einem bestimmten Ereignis und einem Schaden besteht, wie es bei typischen, in ähnlicher Weise immer wieder vorkommenden Geschehensabläufen nach allgemeiner Erfahrung des täglichen Lebens der Fall ist; sind keine Tatsachen erwiesen, welche die Möglichkeit eines von dem typischen Geschehensablauf abweichenden Geschehens dartun, so bedarf es für den Ursachenzusammenhang keines weiteren Nachweises (BGHZ 18, 311 [BGH 24.10.1955 - II ZR 345/53] [318/19]).
  • BAG, 23.09.1993 - 8 AZR 484/92

    Abberufung und Kündigung nach Einigungsvertrag

    Der Richter hat zu prüfen, ob er an sich mögliche Zweifel überwinden kann, braucht diese aber nicht vollständig auszuschließen (vgl. BGHZ 7, 116, 119; 18, 311, 318) [BGH 24.10.1955 - II ZR 345/53].
  • BGH, 24.01.1956 - VI ZR 123/55

    Anscheinsbeweis für Mitursächlichkeit der Trunkenheit eines Fußgängers für einen

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat sich zwar bisher nur mit der Frage befaßt, inwieweit der Genuß von Alkohol die Fahrtüchtigkeit des Kraftfahrers beeinträchtigt (BGHSt 5, 168 [170 ff] und BGHZ 18, 311).

    Insbesondere der Wegfall normaler Hemmungen, die Störung der Tiefenwahrnehmung und des Gleichgewichtssinnes, die Verlängerung der Reaktionszeit und die Herabsetzung des Koordinationsvermögens betreffen Fähigkeiten, die auch der Fußgänger, besonders wenn er ein Fahrrad mitführt, benötigt, um sich sicher im Verkehr zu bewegen und Gefahren begegnen zu können, die im Straßenverkehr plötzlich auftauchen (vgl. BGHZ 18, 311).

    Stößt einem Kraftfahrer, bei dem ein Blutalkoholgehalt von 1, 5 %o oder mehr festgestellt worden ist, ein Verkehrsunfall bei einer Verkehrslage und unter Umständen zu, die ein nüchterner Kraftfahrer hätte meistern können, so ist, wie in BGHZ 18, 311 ausgesprochen worden ist, nach den Regeln des Anscheinsbeweises anzunehmen, daß der Unfall auf der Bewußtseinsstörung des Kraftfahrers beruht.

  • BGH, 08.07.1957 - II ZR 177/56

    Rechtsmittel

    Richtig ist der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß nicht nur ein Kraftfahrer (BGHZ 18, 311 [BGH 24.10.1955 - II ZR 345/53]; RGZ 164, 49), sondern auch ein Fußgänger dann an einer Bewußtseinsstörung leidet, wenn seine Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit durch Alkoholgenuß so erheblich geschwächt ist, daß er nicht mehr imstande ist, eine Gefahrenlage wie ein nüchterner Mensch zu erkennen und zu meistern.

    Vielmehr muß sich aus konkreten Tatsachen die naheliegende Möglichkeit ergeben, daß auch ein Nüchterner eine solche Gefahrenlage selbst dann nicht gemeistert hätte, wenn er das übliche Maß an Aufmerksamkeit und Sorgfalt aufgewandt hätte (BGHZ 18, 311 [BGH 24.10.1955 - II ZR 345/53] [319]; BGH VersR 1956, 195).

  • OLG Düsseldorf, 05.03.2013 - 1 U 116/12

    Haftungsverteilung bei Kollision eines mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden

  • BAG, 25.02.1998 - 2 AZR 327/97
  • BGH, 21.01.1987 - IVa ZR 129/85

    Begriff der absoluten Fahruntüchtigkeit eines Radfahrers in

  • OLG Celle, 12.03.2009 - 8 U 177/08

    Private Unfallversicherung: Alkoholbedingte Bewusstseinsstörung bei Sturz aus

  • BGH, 07.06.1989 - IVa ZR 137/88

    Einschränkung der Leistungspflicht des Versicherers wegen Krankheiten oder

  • BGH, 27.02.1985 - IVa ZR 96/83

    Nachweis alkoholbedingter Bewußtseinsstörung

  • BGH, 03.04.1985 - IVa ZR 111/83

    Feststellung relativer Fahruntüchtigkeit

  • BGH, 05.04.1962 - II ZR 133/60
  • OLG Stuttgart, 26.09.2000 - 14 U 32/00

    Haftung nach dem AMG § 84

  • BGH, 20.10.1964 - VI ZR 160/63

    Haftungsverteilung bei Vorfahrtverletzung zum Nachteil eines alkoholisierten

  • OLG Frankfurt, 12.01.2017 - 3 U 87/15

    Private Unfallversicherung: Verkehrsunfall eines alkoholisierten Fußgängers

  • BGH, 28.05.1957 - VI ZR 272/56
  • OLG Hamm, 15.01.2003 - 20 U 118/02

    Geltendmachung eines Zahlungsanspruchs einer Invaliditätssumme aus einer

  • OLG Düsseldorf, 15.04.2002 - 1 U 150/01

    Kreuzungsunfall und überhöhte Geschwindigkeit

  • BGH, 01.03.1966 - VI ZR 207/64

    Haftungsverteilung bei Kollision eines alkoholisierten Mopedfahrers mit einem

  • OLG Rostock, 22.12.2004 - 6 U 219/03

    Voraussetzungen der Annahme einer die Unfallzusatzversicherungsgesellschaft von

  • OLG Hamm, 03.03.2000 - 9 U 154/99

    Schadensersatzanspruch und Schmerzensgeld infolge eines Verkehrsunfalls; Absolute

  • BAG, 14.11.1991 - 8 AZR 85/91

    Schadenersatz wegen Vertragsverletzung - Fehlerhafte Beweiswürdigung und

  • BGH, 02.05.1961 - VI ZR 120/60

    Haftungsverteilung bei Vorfahrtverletzung; Unfallursächlichkeit der

  • BVerwG, 18.12.1972 - V B 20.72

    Verpflichtung der Flurbereinigungsbehörde zur Beweissicherung des Zustandes eines

  • BayObLG, 27.03.1985 - BReg. 1 Z 6/85

    Nachträgliche Beurteilung der Testierfähigkeit eines Erblassers; Wirksamkeit

  • BGH, 02.05.1961 - VI ZR 181/60
  • BSG, 30.05.1956 - 2 RU 311/55
  • KG, 10.02.1987 - 6 U 5076/86

    Wertung eines zu Verletzungen, einem Krankenhausaufenthalt und Arbeitsunfähigkeit

  • LSG Hessen, 01.11.1972 - L 3 U 976/71

    Anerkennung; Arbeitsunfall; bevorstehender Geschäftsabschluß;

  • BGH, 06.02.1967 - II ZR 135/64

    Feststellung einer Deckungspflicht - Leistung aus einer

  • BayObLG, 11.05.1984 - BReg. 1 Z 16/84

    Mitteilung eines Erbscheins aufgrund eines Testaments; Voraussetzung der

  • OLG Nürnberg, 23.09.1982 - 8 U 768/82

    Besondere Bedingungen einer Unfallzusatzversicherung bei einer Lebensversicherung

  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.01.1974 - 2 A 71/73
  • BSG, 27.05.1959 - 9 RV 428/56
  • BGH, 02.12.1957 - II ZR 319/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.07.1957 - VI ZR 124/55
  • BDH, 07.08.1963 - I D 33/62

    Bindung des Bundesdisziplinargerichts an die tatsächlichen Feststellungen eines

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