Rechtsprechung
   BGH, 23.09.2010 - III ZR 246/09   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 241 Abs 2 BGB, § 305 BGB, §§ 305 ff BGB, § 328 BGB, § 657 BGB
    Haftung des Veranstalters eines Reit- und Springturniers für die Verletzung eines Reitpferdes; Inhaltskontrolle "Allgemeiner Bestimmungen" der Turnierausschreibung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Haftung des Veranstalters eines Reitturniers und Springturniers für die infolge der Verwendung ungeeigneter Fangständer eingetretene Verletzung eines nicht im Eigentum des Turnierteilnehmers stehenden Reitpferdes; Kontrolle "Allgemeiner Bestimmungen" einer Turnierausschreibung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Haftung des Veranstalters eines Reit- und Springturniers für die infolge der Verwendung ungeeigneter Fangständer eingetretene Verletzung eines - nicht im Eigentum des Turnierteilnehmers stehenden - Reitpferdes; zur Frage der Kontrolle "Allgemeiner Bestimmungen" der Turnierausschreibung nach Maßgabe der § 305 ff. BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung des Veranstalters eines Reitturniers und Springturniers für die infolge der Verwendung ungeeigneter Fangständer eingetretene Verletzung eines nicht im Eigentum des Turnierteilnehmers stehenden Reitpferdes; Kontrolle "Allgemeiner Bestimmungen" einer Turnierausschreibung

  • rechtsportal.de

    Haftung des Veranstalters eines Reitturniers und Springturniers für die infolge der Verwendung ungeeigneter Fangständer eingetretene Verletzung eines nicht im Eigentum des Turnierteilnehmers stehenden Reitpferdes; Kontrolle "Allgemeiner Bestimmungen" einer Turnierausschreibung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vertragsrecht - Turnierausschreibung als AGB und Haftung des Veranstalters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Turnierausschreibung als AGB

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Veranstalterhaftung beim Reitturnier

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Pferd bei Springturnier tödlich verletzt - Der Veranstalter haftet für untauglichen Fangständer - trotz Haftungsausschluss

  • tacke-krafft.de (Kurzinformation)

    Vorsicht beim Ausschluss jeglicher Haftung bei einer Veranstaltung mit Wettkampfcharakter

  • pferdekenner.de (Kurzinformation)

    Veranstalter haftet!

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Reit- und Springturnier: Die Haftung des Veranstalters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Haftung des Veranstalters eines Reit- und Springturniers

Besprechungen u.ä. (2)

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Schutzpflichten bei Preisausschreiben; "Allgemeine Bestimmungen" in der AGB-Kontrolle

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Der Eigentümer eines Pferdes ist in den Schutzbereich des Schuldverhältnisses zwischen dem Veranstalter eines Reitturniers und dem Teilnehmer einbezogen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 187, 86
  • NJW 2011, 139
  • MDR 2010, 1457
  • VersR 2011, 360
  • WM 2011, 177



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 25.01.2017 - VIII ZR 249/15  

    Betriebskostennachforderungen des Vermieters einer Eigentumswohnung bei

    Erfüllungsgehilfe ist, wer nach den tatsächlichen Gegebenheiten des Falles mit dem Willen des Schuldners bei der Erfüllung einer diesem obliegenden Verbindlichkeit als seine Hilfsperson tätig wird (BGH, Urteile vom 21. April 1954 - VI ZR 55/53, BGHZ 13, 111, 113; vom 8. Februar 1974 - V ZR 21/72, BGHZ 62, 119, 124; vom 21. Oktober 2009 - VIII ZR 64/09, NJW 2009, 3781 Rn. 29; vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86 Rn. 18 mwN; st. Rspr.).
  • BGH, 27.10.2015 - VI ZR 23/15  

    Schadensersatz bei Verletzung eines Tieres: Verhältnismäßigkeit der

    § 840 Abs. 3 BGB greift nach seinem Sinngehalt zu Lasten eines aus Verschulden haftenden Schädigers auch dann ein, wenn es um den eigenen, von dem Tier mitverursachten Schaden des Tierhalters geht (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 1994 - VI ZR 107/94, VersR 1995, 90, 91; BGH, Urteil vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86 Rn. 31; MünchKommBGB/Wagner, 6. Aufl., § 840 Rn. 19).
  • BGH, 25.10.2012 - I ZR 169/10  

    Einwilligung in Werbeanrufe II

    Zwar handelt es sich dabei um ein einseitiges Rechtsgeschäft (BGH, Urteil vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86 Rn. 12, mwN).

    Allerdings stellen allgemeine Bestimmungen, die der Verwender bei eigenen einseitigen Rechtsgeschäften trifft, grundsätzlich keine nach §§ 305 ff. BGB kontrollfähigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB dar, weil der Verwender regelmäßig nicht fremde, sondern ausschließlich eigene rechtsgeschäftliche Gestaltungsmacht in Anspruch nimmt (BGHZ 187, 86 Rn. 23 mwN).

    Denn sie betrifft nicht lediglich die Regelung der "eigenen Verhältnisse" des Veranstalters, sondern greift in die geschützten Rechtspositionen Dritter ein (vgl. BGHZ 187, 86 Rn. 24).

    Hierin liegt - neben dem einseitigen Rechtsgeschäft des Preisausschreibens als solchem - eine schuldrechtliche Sonderverbindung, die jedenfalls ein vertragsähnliches Verhältnis begründet und es - zumal mit Blick auf den gebotenen Schutz der Rechtsgüter der Beteiligten - rechtfertigt, vom Veranstalter vorgegebene Erklärungen, wenn sie im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel abgegeben werden, der AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB zu unterziehen (vgl. BGHZ 187, 86 Rn. 24).

  • LG Berlin, 16.01.2018 - 16 O 341/15  

    Datenschutz: Facebook darf keine Klarnamen fordern

    Einseitige Erklärungen bzw. "Informationen" des Verwenders stellen schon begrifflich keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar, weil der Verwender damit nicht fremde, sondern ausschließlich eigene rechtsgeschäftliche Gestaltungsmacht in Anspruch nimmt (Palandt-Grüneberg a.a.O., § 305, Rdn. 6, BGH NJW 2011, 139).
  • BGH, 10.11.2011 - III ZR 77/11  

    Arbeitnehmerüberlassungsvertrag: Wirksamkeit einer Vermittlungshonorarklausel

    Hierunter fällt, wie der Senat durch eigene Auslegung der Klausel selbstständig ermitteln kann (vgl. hierzu etwa Senatsurteile vom 4. März 2010 - III ZR 79/09, BGHZ 184, 345, 347 Rn. 10 und vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86, 94 Rn. 26 mwN), die Übernahme während eines bestehenden Überlassungsvertrags oder in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einem solchen - beendeten - Überlassungsvertrag (vgl. dazu Senatsurteil vom 7. Dezember 2006 - III ZR 82/06, NJW 2007, 764, 765 Rn. 19).
  • BGH, 21.02.2013 - III ZR 266/12  

    Formular-Kleingartenpachtvertrag: Wirksamkeit von Vereinbarungen für den Fall des

    a) § 6 des Formular-Pachtvertrags, den der Senat selbständig auslegen kann, weil eine unterschiedliche Auslegung durch verschiedene Berufungsgerichte in Betracht kommt (s. etwa Senatsurteile vom 4. März 2010 - III ZR 79/09, BGHZ 184, 345, 347 Rn. 10 und vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86, 94, Rn. 26, jeweils mwN), regelt den "Pächterwechsel".
  • BAG, 15.12.2016 - 8 AZR 612/15  

    Betriebsübergang - Unterrichtung - Widerspruch

    Zwar können neben Regelungen des Vertragsinhalts in Ausnahmefällen auch einseitige rechtsgeschäftliche Erklärungen des Verwenders - so auch eine Vollmachtserteilung - Vertragsbedingungen iSv. § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB sein (vgl. etwa BGH 23. September 2010 - III ZR 246/09 - Rn. 24, BGHZ 187, 86; 10. Februar 1999 - IV ZR 324/97 - zu II 3 a der Gründe; 9. April 1987 - III ZR 84/86 - zu I 1 a der Gründe) .
  • LG Köln, 09.04.2013 - 11 S 241/12  

    Ausgleichsanspruch und Schadensersatzanspruch wegen Flugannullierung auf Grund

    Denn es kommt - anders als bei Verrichtungsgehilfen gemäß § 831 BGB - nicht auf die Bindung an Weisungen des Schuldners an (BGH Urteil vom 23.9.2010 - III ZR 246/09 - zit. n. Juris).
  • BGH, 11.04.2013 - III ZR 249/12  

    Umfang der Rückgabepflichten und Räumungspflichten des Pächters eines

    a) § 6 des Formular-Pachtvertrags, den der Senat selbständig auslegen kann, weil eine unterschiedliche Auslegung durch verschiedene Berufungsgerichte in Betracht kommt (s. etwa Senatsurteile vom 4. März 2010 - III ZR 79/09, BGHZ 184, 345, 347 Rn. 10 und vom 23. September 2010 - III ZR 246/09, BGHZ 187, 86, 94 Rn. 26, jeweils mwN), regelt den "Pächterwechsel".
  • LG Ravensburg, 12.03.2015 - 4 O 346/13  

    Auslobung: Bindendes Belohnungsversprechen bei "Preisausschreiben" über den

    Die Auslobung ist eine einseitige, an die Allgemeinheit gerichtete und nicht empfangs-, sondern bekanntmachungsbedürftige Erklärung (BGH Urt. v. 23.09.2010 - III ZR 246/09 - BeckRS 2010, 24346 Rn. 12; Sprau a.a.O. Rn 1; Seiler a.a.O. Rn 4).
  • BAG, 15.12.2016 - 8 AZR 613/15  

    Betriebsübergang - Unterrichtung - Widerspruch

  • OLG Naumburg, 24.03.2017 - 1 U 109/16  

    Arzthaftung: Gesamtschuldnerisches Innenverhältnis zwischen einem

  • LG Düsseldorf, 05.06.2015 - 8 T 2/15  

    Rückzahlungsbegehren des Darlehensnehmers bzgl. eines vertraglich vereinbarten

  • LG Düsseldorf, 17.07.2015 - 8 S 20/15  

    Rückzahlungsbegehren des Darlehensnehmers bzgl. eines vertraglich vereinbarten

  • OLG Brandenburg, 24.04.2017 - 1 U 12/15  

    Darlehensvertrag zwischen einer Bank und einer GmbH: Schutzwirkung zu Gunsten des

  • LG Düsseldorf, 15.06.2015 - 8 S 8/15  

    Abgrenzung einer allgemeinen Geschäftsbedingung (AGB) von einer Individualabrede

  • LG Heilbronn, 20.02.2013 - 5 O 295/12  

    Zu der Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters bei einem Triathlon-Radrennen

  • VG Kassel, 13.12.1965 - IV 344/65  
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