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   BGH, 24.01.1956 - VI ZR 147/54   

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https://dejure.org/1956,473
BGH, 24.01.1956 - VI ZR 147/54 (https://dejure.org/1956,473)
BGH, Entscheidung vom 24.01.1956 - VI ZR 147/54 (https://dejure.org/1956,473)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1956 - VI ZR 147/54 (https://dejure.org/1956,473)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä.

  • nennen.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Künstlerische Freiheit: Auftritt misslungen mit welchen Folgen?

Papierfundstellen

  • BGHZ 19, 382
  • NJW 1956, 627
  • GRUR 1956, 234
  • BB 1956, 182
  • DB 1956, 205
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Köln, 14.11.2018 - 11 U 71/18

    Bestellte Kunst - "VIP-Clip" des Comedian Jörg Knör muss bezahlt werden

    Grundsätzlich ist bei künstlerischen Werken ein Gestaltungsspielraum des Künstlers hinzunehmen (BGH, Urt. v. 24.01.1956 - VI ZR 147/54, BGHZ 19, 382).

    Zudem ist die künstlerische Gestaltungsfreiheit bei dem Vertrag über die Herstellung eines schöpferischen Werkes der Regelfall, die vertragliche Einschränkung derselben, die Ausnahme (BGH, Urt. v. 24.01.1956 - VI ZR 147/54, BGHZ 19, 382).

    Wer einen Künstler mit einem Kunstwerk beauftragt, darf die Abnahme des fertiggestellten Werkes nicht deshalb verweigern, weil es nicht seinem Geschmack entspricht (BGH, Urt. v. 24.01.1956 - VI ZR 147/54, BGHZ 19, 382).

  • AG Brandenburg, 27.11.2012 - 31 C 59/11

    Künstlergage - Darlegungs- und Beweislast für eine Vergütungsvereinbarung

    Hiervon zu unterscheiden sind jedoch Verträge der vorliegenden Art, die mit Orchestern, Ensembles oder auch mit Alleinunterhaltern über die Aufführung selbst geschlossen werden, da diese einen werkvertraglichen Charakter haben (BGH, Urteil vom 24.01.1956, Az.: VI ZR 147/54, u. a. in: BGHZ 19, Seiten 382 ff.; OLG München, Urteil vom 26.05.2004, Az.: 7 U 3802/02, u. a. in: NJW-RR 2005, Seiten 616 f.; KG Berlin, ZUM-RD 1999, Seiten 337 ff.; OLG Köln, OLG-Report 1994, Seiten 221 ff. = VuR 1995, Seiten 157 ff. = MDR 1995, Seite 133; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1991, Seiten 1245 f. = VersR 1991, Seite 193; AG München, Urteil vom 24.05.2011, Az.: 224 C 33358/10, u. a. in: BeckRS 2012, Nr.: 08481; Müller-Glöge, Münchener Kommentar zum BGB, 6. Auflage 2012, § 611 BGB, Rn. 136; Hausch/Fandel in: jurisPK-BGB, 6. Aufl. 2012, Stand 01.10.2012, § 611 BGB, Rn. 142; Busche, Münchener Kommentar zum BGB, 6. Auflage 2012, § 631 BGB, Rn. 244).

    Wegen der grundrechtlich verbürgten Kunstfreiheit (BVerfG, NJW 2006, Seiten 596 ff. = ZUM 2005, Seiten 809 ff.; BGH, Urteil vom 24.01.1956, Az.: VI ZR 147/54, u. a. in: BGHZ 19, Seiten 382 ff.; KG Berlin, ZUM-RD 1999, Seiten 337 ff.; LAG Brandenburg, ZUM 2003, Seiten 164 f. = AfP 2003, Seiten 86 ff.) wurde durch die Kläger jedoch keine in jeder Beziehung werkgetreue Aufführung geschuldet.

    Insofern ist nämlich zu berücksichtigen, dass ein mit einem Künstler geschlossener Vertrag nicht schlechthin mit einem auf Leistung einer handwerklichen Arbeit gerichteten Vertrag gleichgestellt werden darf (BGH, Urteil vom 24.01.1956, Az.: VI ZR 147/54, u. a. in: BGHZ 19, Seiten 382 ff.; KG Berlin, ZUM-RD 1999, Seiten 337 ff.).

    Das den vereinbarten Zweckgedanken und die tragende Idee zum Ausdruck bringende Kunstwerk stellt daher grundsätzlich das versprochene Werk im Sinne des § 631 BGB dar (BGH, Urteil vom 24.01.1956, Az.: VI ZR 147/54, u. a. in: BGHZ 19, Seiten 382 ff.; KG Berlin, ZUM-RD 1999, Seiten 337 ff.).

  • AG München, 24.05.2011 - 224 C 33358/10

    Kunst ist Geschmacksache...

    Der Gestaltungsfreiheit des Künstlers entspricht das Risiko des Bestellers ein Werk abnehmen zu müssen, das ihm nicht gefällt (BGH, NJW 1956, 627, 628).
  • OLG Hamm, 04.12.2007 - 4 U 125/07

    Honoraranspruch des Künstlers trotz Ablehnung von Bestellervorgaben im laufenden

    Ein solches Recht steht dem Besteller aber nicht zu (BGHZ 19, 382 - Kriegergedächtniskapelle).
  • BGH, 11.12.1970 - I ZR 38/69

    Hausanstrich

    Es ist anerkannt, daß es selbst bei der Auftragserteilung für reine, keinen Nutzzwecken dienende Kunstwerke nicht urheberrechtlichen Grundsätzen widerspricht, den Künstler an bestimmte Weisungen des Auftraggebers zu binden (BGHZ 19, 382 - Gedächtniskapelle).
  • AG Bonn, 14.12.1982 - 11 C 191/82

    Theaterbesuch, Gestaltungsfreiheit

    Hierbei muß dem Regisseur eine gewisse Gestaltungsfreiheit eingeräumt werden, die seiner künstlerischen Eigenart entspricht und es ihm erlaubt, in seinem Werk seine individuelle Schöpferkraft und sein Schöpfenwollen zum Ausdruck zu bringen (vgl. die Entscheidung des Bundesgerichtshof BGH 19, 382).
  • BGH, 24.11.1960 - VII ZR 137/59

    Rechtsmittel

    Aus der Entscheidung in BGHZ 19, 382, die die Revision anführt, ergibt sich nichts, was gegen die Rechtswirksamkeit der eingegangenen Verpflichtung sprechen könnte.
  • KG, 09.04.1976 - 5 U 731/76

    Bestimmung des Begriffes "Verfasser" bzgl. eines schriftlichen Werkes bei

    Dabei ist anerkannt, daß ein unmittelbar schöpferisch tätiger Beauftragter grundsätzlich auch dann als Werkschöpfer anzusehen ist, wenn er bestimmten Weisungen seines Dienst- oder Geschäftsherrn nachkommt (BGHZ 19, 382).
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