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   BGH, 14.06.2012 - VII ZR 148/10   

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https://dejure.org/2012,18116
BGH, 14.06.2012 - VII ZR 148/10 (https://dejure.org/2012,18116)
BGH, Entscheidung vom 14.06.2012 - VII ZR 148/10 (https://dejure.org/2012,18116)
BGH, Entscheidung vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10 (https://dejure.org/2012,18116)
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Volltextveröffentlichungen (23)

  • openjur.de

    § 323 BGB

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 323 Abs 1 BGB, § 323 Abs 2 Nr 1 BGB, § 323 Abs 2 Nr 3 BGB, § 323 Abs 4 BGB
    Rücktritt vom Grundstückserwerbsvertrag mit Bauverpflichtung für den Veräußerer wegen Leistungsunvermögen des Bauverpflichteten für ein Fachmarktzentrum zum vereinbarten Fälligkeitstermin

  • ra-skwar.de

    Rücktritt - Voraussetzungen

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 323
    Voraussetzungen des Rücktritts; keine Fristsetzung vor Fälligkeit; Anforderungen an ernsthafte und endgültige Leistungsverweigerung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Rücktrittsrecht eines Gläubigers vom Vertrag bei Setzen der Frist zur Leistung vor deren Fälligkeit

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Rücktritt vom Vertrag bei Fristsetzung zur Leistung vor Fälligkeit

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 323
    Kein Rücktritt vom Grundstückskaufvertrag nach Fristsetzung zur Leistung (hier: Bauverpflichtung) vor Fälligkeit

  • unalex.eu

    Art. 72 CISG

  • Betriebs-Berater

    Erfordernis der Fristsetzung vor und nach Fälligkeit der Leistungspflicht beim Rücktritt

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Insolvenzverfahren, Zweifel an Leistungsfähigkeit/Leistungswilligkeit des Schuldners, Fälligkeitszeitpunkt

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Kein Rücktrittsrecht des Gläubigers gemäß § 323 Abs. 1 BGB vor Fälligkeit der Leistung; keine Nachfristsetzung vor Fälligkeit; zur Entbehrlichkeit der Fristsetzung; kein Rücktrittsrecht nach 323 Abs. 4 BGB nach Fälligkeit

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rewis.io
  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 323 Abs. 1; BGB § 323 Abs. 2 Nr. 1
    Rücktrittsrecht eines Gläubigers vom Vertrag bei Setzen der Frist zur Leistung vor deren Fälligkeit

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Auftraggeber setzt Nachfrist vor Fälligkeit: Rücktritt unzulässig!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Zum Rücktrittsrecht bei Schlechtleistung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der nichtleistungsfähige Schuldner - und der Rücktritt vom Vertrag

  • etl-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Zu den Voraussetzungen des gesetzlichen Rücktrittsrechts nach § 323 BGB

Besprechungen u.ä. (5)

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragsrecht: Zum Rücktrittsrecht bei Schlechtleistung

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 323
    Kein Rücktritt vom Vertrag bei Fristsetzung zur Leistung vor Fälligkeit

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Eine Fristsetzung vor Fälligkeit ist unwirksam

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Keine wirksame Nachfristsetzung vor Fälligkeit der Leistung möglich

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Auftraggeber setzt Nachfrist bevor Termin überschritten wird: Rücktritt unzulässig! (IBR 2012, 447)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 193, 315
  • NJW 2012, 3714
  • ZIP 2012, 1463
  • MDR 2012, 953
  • NZBau 2012, 638
  • NZM 2013, 240
  • NJ 2012, 430
  • WM 2012, 2211
  • BB 2012, 2265
  • BauR 2012, 1386
  • BauR 2013, 851
  • ZfBR 2012, 653
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 07.03.2013 - VII ZR 162/12

    Unwirksame Vorauszahlungsvereinbarungen bei einem Vertrag über Lieferung und

    § 281 Abs. 1, § 280 Abs. 3 BGB setzen voraus, dass dem Gläubiger ein Anspruch aus dem Schuldverhältnis zusteht, der nicht durch eine dauernde oder aufschiebende Einrede gehemmt und fällig ist (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315 Rn. 16 zum inhaltsgleichen § 323 Abs. 1 BGB; Palandt/Grüneberg, BGB, 72. Aufl., § 281 Rn. 8; MünchKommBGB/Ernst, 6. Aufl., § 281 Rn. 19; Erman/H. P. Westermann, BGB, 13. Aufl., § 281 Rn. 6).

    Die Erfüllungsweigerung muss das letzte Wort des Schuldners zu seiner Leistungsbereitschaft sein (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, aaO; Urteil vom 17. Oktober 2008 - V ZR 31/08, NJW 2009, 1813, 1816).

  • BAG, 31.01.2018 - 10 AZR 392/17

    Karenzentschädigung - Rücktritt vom nachvertraglichen Wettbewerbsverbot

    bb) Der Kläger hat der Beklagten mit E-Mail vom 1. März 2016 nach Fälligkeit der Karenzentschädigung (vgl. zu dieser Voraussetzung BGH 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10 - Rn. 16, BGHZ 193, 315) eine Zahlungsfrist bis zum 4. März 2016 gesetzt.
  • OLG Frankfurt, 12.05.2016 - 22 U 205/14

    "Spaßbieter"- Klausel in eBay-Angeboten verstößt gegen Wertung des § 305c Abs. 2

    Der Schuldner muss eindeutig und gewissermaßen als "sein letztes Wort" den Willen zum Ausdruck gebracht haben, dass er seine Vertragspflichten nicht erfüllen werde (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012, Az.: VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315-326, ZIP 2012, 1463; BeckOK-Unberath, BGB, Stand: 01.03.2011, § 281 Rdnr. 22; Palandt/Grüneberg, BGB, 75. Auflage, § 286 Rdnr. 24, § 281 Rdnr. 14).

    Zwar kann es für die Annahme einer ernsthaften und endgültigen Erfüllungsverweigerung genügen, wenn der Schuldner ungerechtfertigter Weise erklärt, vom Vertrag zurücktreten zu wollen (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012, Az.: VII ZR 148/10 aaO).

  • OLG Saarbrücken, 28.08.2019 - 2 U 94/18

    Gebrauchtwagenkauf: Gesamtschuldnerische Haftung des Verkäufers und Herstellers

    In diesem Zusammenhang kommt es darauf an, dass der Verkäufer die Nacherfüllung ernsthaft und endgültig verweigert hat, wobei die Weigerung des Verkäufers als dessen letztes Wort aufzufassen sein muss (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, NJW 2012, 3714, 3716 Rn. 21; BGH, Urteil vom 18. Januar 1991 - V ZR 315/89, NJW 1991, 1822, 1824; BeckOGK/Looschelders, Stand: 1. Juni 2019, BGB § 323 Rn. 171).
  • LG Essen, 04.09.2017 - 16 O 245/16
    Dies gilt bereits im Hinblick darauf, dass eine solche eine reine Förmelei darstellt, wenn ohnehin feststeht, dass eine angemessene Frist nicht eingehalten wird (BGH, Urteil vom 14.6. 2012 - VII ZR 148/10 - m. w. N., juris).
  • OLG Düsseldorf, 05.02.2020 - U (Kart) 4/19

    Zulieferer gegen Automobilhersteller

    An das Vorliegen einer solchen Erfüllungsverweigerung sind strenge Anforderungen zu stellen; die Weigerung des Schuldners muss als sein letztes Wort zur Leistungsbereitschaft aufzufassen sein (vgl. zum Ganzen BGH, Urteil vom 12.02.2014, XII ZR 76/13, Rn. 27 bei juris m.w.N.; Urteil vom 14.06.2012, VII ZR 148/10, Rn. 16 bei juris m.w.N.).
  • OLG Stuttgart, 30.01.2018 - 10 U 84/17

    Zur Wirksamkeit einer aus wichtigem Grund ausgesprochenen Kündigung eines

    aa) Nach der zu § 326 BGB a.F. ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die nach der - für die Berufung günstigen - Ansicht des Senats (vgl. auch BGH, Urteil vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, juris Rn. 18) auch im Rahmen des § 323 BGB n.F. einschlägig ist, hat der Gläubiger für den Fall, dass bereits vor Fälligkeit der Leistung ernsthafte Zweifel an der Leistungsbereitschaft oder der Leistungswilligkeit des Schuldners bestehen, ein schützenswertes Interesse daran, Klarheit über den Vertrag zu erlangen.

    Das würde dem erklärten Willen und der Systematik des Gesetzgebers entgegenstehen, der das Rücktrittsrecht daran anknüpft, dass die Frist in einem Zeitpunkt gesetzt wird, in dem die Leistung fällig ist (BGH, Urteil vom 14. Juni 2010 - VII ZR 148/10, juris Rn. 19).

  • BGH, 13.10.2015 - X ZR 126/14

    Luftbeförderungsvertrag: Voraussetzungen einer Haftung der Fluggesellschaft wegen

    Eine Fristsetzung ist jedenfalls nach dem Ende des Urlaubs gemäß § 281 Abs. 2 BGB entbehrlich, weil ein Nachholen der Leistung von diesem Zeitpunkt an für den Kläger nicht mehr von Interesse ist (vgl. dazu BGH, Urteile vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315 Rn. 26; vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, NJW-RR 2003, 13 unter II 2 a).
  • BGH, 08.01.2015 - IX ZR 300/13

    Insolvenzanfechtung der von einem Dritten geleisteten Kaufpreiszahlungen aus

    aa) Gemäß § 323 Abs. 1 BGB kann der Gläubiger vom Vertrag zurücktreten, wenn bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine fällige Leistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbringt und er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherfüllung bestimmt hat (BGH, Urteil 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315 Rn. 16).

    Vor der Fälligkeit der Leistung kann eine Frist zur Leistung oder zur Nacherfüllung nicht wirksam gesetzt werden; eine solche Nachfristsetzung ist unbeachtlich (BGH, Urteil vom 14. Juni 2012, aaO mwN; vom 20. Januar 2006 - V ZR 124/05, NJW 2006, 1198 Rn. 13).

  • OLG Düsseldorf, 25.07.2014 - 22 U 192/13

    Keine Untersuchungs- und Rügepflicht beim (reinen) Werkvertrag!

    Das vorprozessuale und prozessuale Verhalten des Klägers rechtfertigt es, die - wenngleich bereits regelmäßig und bei einem Rahmen-/Sukzessivvertrag erst recht strengen - Anforderungen an eine ernsthafte und endgültige Verweigerung weiterer vertraglich geschuldeter Leistungen bei den weiteren, zudem ganz erheblichen Stückzahlen des B. (im Sinne eines "letzten Worts") im Sinne einer endgültigen und irreparablen Zerstörung der Vertrauensgrundlage als gegeben anzusehen (vgl. BGH, Urteil vom 14.06.2012, VII ZR 148/10, ZIP 2012, 1463; Palandt-Grüneberg, a.a.O., § 281, Rn 14 mwN; § 323, Rn 18 mwN; Reinking/Eggert, a.a.O., Rn 945 ff. mwN; vgl. für den Sukzessivvertrag: BGH, Urteil vom 26.10.1994, VIII ZR 150/93, BB 1994, 2443; dort Rn 45 mwN; BGH, Urteil vom 01.12.1971, VIII ZR 143/70, NJW 1972, 246, dort Rn 7 mwN; OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.1981, 6 U 113/80, VersR 1982, 805; Palandt-Grüneberg, a.a.O., Überbl v § 311, Rn 33 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 14.03.2014 - 22 U 134/13

    Wann kann der Auftraggeber vor der Abnahme von einem Werkvertrag zurücktreten?

  • OLG Braunschweig, 02.06.2016 - 8 U 101/15

    Kann der Auftraggeber vor der Abnahme wegen Mängeln vom Vertrag zurücktreten?

  • OLG Naumburg, 29.01.2016 - 7 U 52/15

    Vergütung für Stromeinspeisung: Schadensersatzanspruch wegen Zinsschäden aufgrund

  • OLG Hamm, 18.06.2013 - 4 U 23/13

    Formularmäßige Vereinbarung einer Schadenspauschale im Falle des Rücktritts vom

  • OLG Brandenburg, 27.04.2016 - 4 U 153/14

    Rückabwicklung des Immobilienkaufvertrags: Anspruch auf Zustimmung zur Auszahlung

  • OLG Stuttgart, 28.05.2014 - 2 U 147/13

    Anspruch auf Übertragung einer eu-Domain nach Schiedsspruch im ADR-Verfahren

  • BGH, 01.07.2013 - IX ZR 226/12

    Notwendigkeit der Darlegung eines von der höchstrichterlichen Rechtsprechung

  • OLG Köln, 20.12.2013 - 19 U 16/13

    Schadensersatz für entgangenen Gewinn wegen Nichterfüllung eines geschlossenen

  • OLG Zweibrücken, 04.04.2014 - 8 U 53/12

    Bauträgervertrag über eine Wohneinheit im sanierten Altbau: Rücktrittsrecht des

  • LG Duisburg, 03.02.2017 - 22 O 3/09
  • LG Köln, 15.01.2016 - 89 O 41/14

    Zahlung eines Vorschusses auf Mehrkosten hinsichtlich der Berechtigung zur

  • AG Berlin-Mitte, 15.11.2017 - 18 C 3041/17
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