Rechtsprechung
   BGH, 19.03.2013 - VI ZR 56/12   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    BGB § 823 Abs. 2; KWG (1962) § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 1, § 32 Abs. 1 Satz 1, § 54 Abs. 1 Nr. 2 Fall 1, Abs. 2

  • IWW
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 1 Abs 1 S 2 Nr 1 KredWG 1962, § 1 Abs 1 S 2 Nr 1 Alt 1 KredWG vom 22.10.1997, § 32 Abs 1 S 1 KredWG 1962, § 32 Abs 1 S 1 KredWG vom 22.10.1997
    Einlagengeschäft mit Winzergeldern: Schutzgesetzverletzung bei fehlender Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz

  • ra-skwar.de

    Einlagengeschäft - Erlaubnispflicht

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Fallen der geschäftsmäßigen Begründung von Verbindlichkeiten aus geschuldeten Winzergeldern als Einlagengeschäft i.S.d. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 Fall 1 KWG unter die Erlaubnispflicht des § 32 KWG

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Anwendbarkeit des KWG auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • rabüro.de

    Geschäftsmäßige Begründung von Verbindlichkeiten aus Winzergeldern fällt unter das KWG

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob die geschäftsmäßige Begründung von Verbindlichkeiten aus geschuldeten Winzergeldern, die über die Endabrechnung eines Jahrgangs hinaus vom Winzer bei der Winzergenossenschaft gegen Zahlung von Zinsen belassen werden, als Einlagengeschäft im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 1 KWG unter die Erlaubnispflicht des 32 KWG fällt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Fallen der geschäftsmäßigen Begründung von Verbindlichkeiten aus geschuldeten Winzergeldern als Einlagengeschäft i.S.d. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 Fall 1 KWG unter die Erlaubnispflicht des § 32 KWG

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kreditrecht - Winzergelder geschuldet: Erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Anwendbarkeit des Kreditwesengesetzes auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Winzergelder - die Winzergenossenschaft als Bank

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bankgeschäfte einer Winzergenossenschaft

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    BGB § 823 Abs. 2 (Bf); KWG (1962) § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 1, § 32 Abs. 1 Satz 1, § 54 Abs. 1 Nr. 2 Fall 1, Abs. 2
    Einlagegeschäft nach 1 Abs. 1 KWG, Erlaubnispflicht, Haftung wegen Erlaubnispflichtsverletzung bei Einlagengeschäften, Verletzung von Schutzgesetzen nach 823 Abs. 2 BGB

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    KWG §§ 1, 32 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 2
    Zur Anwendbarkeit des KWG auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Anwendbarkeit des KWG auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Unerlaubte Bankgeschäfte einer KG durch Kundeneinlagen ("Winzergelder")

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Zur Anwendbarkeit des Kreditwesengesetzes auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Personenhandelsgesellschaften betreiben grundsätzlich kein Bankeinlagengeschäft

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Gesellschafterdarlehenskonten und Kreditwesengesetz

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Weinkellerei ist keine Bank

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Zur Anwendbarkeit des Kreditwesengesetzes auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    KWG §§ 1, 32 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 2
    Zur Anwendbarkeit des KWG auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Geschäftsmäßige Begründung von Verbindlichkeiten aus geschuldeten Winzergeldern stellt erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft dar

  • deutscheranwaltspiegel.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Guthaben auf Gesellschafterkonten sind keine Einlagen im Sinne des KWG

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Bankerlaubnispflicht und Haftung der Geschäftsführer bei Stehenlassen so genannter "Winzergelder"" von RA Dr. Jens Wenzel, original erschienen in: NZG 2013, 814 - 817.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Sind Gesellschafterkonten aufsichtspflichtig?" von RA Dr. Joachim Kaetzler und RA/Notar Dr. Christoph Schücking, original erschienen in: NJW 2014, 1265 - 1270.

Papierfundstellen

  • BGHZ 197, 1
  • NJW-RR 2013, 675
  • ZIP 2012, 568
  • ZIP 2013, 966
  • MDR 2013, 13
  • MDR 2013, 732
  • VersR 2013, 741
  • WM 2013, 874
  • BB 2013, 1089
  • NZG 2013, 582



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 21.04.2016 - I ZR 198/13  

    Keine pauschale Beteiligung von Verlagen an den Einnahmen der VG Wort

    Notwendig ist mithin die Überzeugung der beteiligten Verkehrskreise, durch die Einhaltung der Übung bestehendes Recht zu befolgen (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 29; Beschluss vom 4. September 2013 - XII ZB 526/12, NJW 2014, 387 Rn. 16, jeweils mwN).
  • BGH, 16.05.2017 - VI ZR 266/16  

    Strafbarer Verstoß gegen das Kreditwesengesetz: Beurteilung des Vorsatzes bei

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ein Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB darstellt (Senat, Urteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mN; vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, NJW-RR 2015, 1144 Rn. 25, auch zum Schutzzweck bei Einlagengeschäften).
  • BGH, 10.07.2018 - VI ZR 263/17  

    "Annahme von Geldern" durch Abtretung von Rechten und Ansprüchen aus von Anlegern

    Darunter ist zunächst die tatsächliche Entgegennahme von Bargeld beziehungsweise - bei Buchgeld - die Kontogutschrift zu verstehen (Senatsurteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 18, mwN).

    So hat der erkennende Senat ausgesprochen, dass auch die Umwandlung einer Geldforderung aus einem Handelsgeschäft in ein Darlehen, welches aus wirtschaftlicher Sicht der Auszahlung beziehungsweise Überweisung des Forderungsbetrags und anschließender Wiedereinzahlung beziehungsweise Rücküberweisung gleichwertig ist, eine Annahme von Geldern im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG darstellt (Senatsurteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, aaO; vgl. auch BVerwGE 69, 120, 124; OLG Frankfurt am Main, ZIP 2017, 179, 180; OLG Nürnberg, ZIP 2015, 1013, 1015).

  • BGH, 07.07.2015 - VI ZR 372/14  

    Bankenaufsicht: Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften

    Zwar ist § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG Schutzgesetz iSd § 823 Abs. 2 BGB zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers (st. Rspr.; vgl. Senatsurteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mwN).

    (2)Zweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften iSd § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG ist es sicherzustellen, dass die Kreditinstitute entsprechend § 11 Abs. 1 KWG jederzeit eine ausreichende Zahlungsbereitschaft (Liquidität) gewährleisten (vgl. Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 31; vom 11. Juli 2006 - VI ZR 340/04, NJW-RR 2006, 1713 Rn. 25 und VI ZR 341/04, EBE/BGH 2006, 302, 304; OLG Celle, OLGR 2005, 96, 98 f.; Rost, aaO, S. 87, 89; auch OLG Schleswig, ZIP 2012, 1066, 1068, 1069).

    Der Vermögensverlust ist nicht deshalb eingetreten, weil der Kläger seine Einlage mangels Liquidität der Beklagten nicht zurückerhalten hätte (zu dieser Konstellation Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 31; vom 11. Juli 2006 - VI ZR 339/04, VersR 2006, 1374 Rn. 27; VI ZR 340/04, NJW-RR 2006, 1713 Rn. 25 und VI ZR 341/04, EBE/BGH 2006, 302, 304), sondern deshalb, weil die D. AG bzw. die G.S.S. AG aufgrund des - jeweils von der unterstellten Erlaubnispflicht des Einlagengeschäfts der Beklagten unabhängigen - Vermögensverwaltungsvertrags und des Servicevertrags von diesem Konto Verwaltungsgebühren einzogen.

  • BGH, 24.06.2014 - VI ZR 315/13  

    Internationale Zuständigkeit bei Ansprüchen gegen Organ einer schweizer

    Ein Verstoß gegen § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ist gemäß § 54 Abs. 1 Nr. 2 KWG strafbewehrt, wobei sich im Falle juristischer Personen die Verantwortlichkeit insbesondere nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 StGB richtet, der darauf abstellt, dass jemand als vertretungsberechtigtes Organ einer juristischen Person oder als Mitglied eines solchen Organs handelt (vgl. Senatsurteile vom 11. Juli 2006 - VI ZR 339/04, VersR 2006, 1374 Rn. 25, - VI ZR 340/04, WM 2006, 1896 Rn. 23 und - VI ZR 341/04, EBE/BGH 2006, 302, 304; vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 30).
  • BGH, 10.02.2015 - VI ZR 569/13  

    Rechtsanwaltshaftung wegen treuhänderischer Investition von Fremdkapital in ein

    Offen bleiben kann, ob ein solches Anlagemodell ein Einlagengeschäft in Form der Annahme fremder Gelder als Einlagen (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 1 KWG) darstellt (vgl. hierzu Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 15 ff.; vom 23. November 2010 - VI ZR 244/09, VersR 2011, 216 Rn. 15; jeweils mwN).

    Im Streitfall sollte die F. GmbH Gelder in Form von Buchgeld von dem im Namen und für Rechnung der Klägerin handelnden Beklagten annehmen (vgl. hierzu Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, aaO Rn. 18; vom 11. Juli 2006 - VI ZR 339/04, VersR 2006, 1374 Rn. 17; jeweils mwN).

  • BGH, 05.12.2013 - III ZR 73/12  

    Erlaubnispflichtige Anlagevermittlung: Vorbereitung und Abwicklung von Geschäften

    Bei dieser Vorschrift handelt es sich, wie das Berufungsgericht insoweit zutreffend ausgeführt hat, um ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB zu Gunsten des einzelnen Kapitalanlegers (st. Rspr. z.B.: Senatsurteil vom 19. Januar 2006 - III ZR 105/05, BGHZ 166, 29 Rn. 17 a.E.; Senat, Versäumnisurteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, NJW 2005, 2703 f mwN; BGH, Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, WM 2013, 874 Rn. 10 f mwN).
  • BGH, 10.10.2017 - VI ZR 556/14  

    Kapitalanlagegeschäft: Erbringung einer Anlageberatung bei Empfehlung einer

    § 32 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 KWG ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Schutzgesetz zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers (vgl. nur Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mwN und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 25; BGH, Versäumnisurteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, VersR 2005, 1394, 1395 mwN).
  • BGH, 10.11.2015 - VI ZR 556/14  

    Vorabentscheidungsersuchen zur Auslegung der Richtlinie über Märkte für

    § 32 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 KWG ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Schutzgesetz zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers (vgl. nur Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mwN und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 25; BGH, Versäumnisurteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, VersR 2005, 1394, 1395 mwN).
  • BGH, 04.04.2017 - II ZB 10/16  

    Partnerschaftsregistersache: Eintragungsfähigkeit von Doktortiteln

    Hinzutreten muss in subjektiver Hinsicht, dass diese Übung von der Überzeugung getragen wird, mit ihrer Anwendung geltendes Recht zu befolgen (BGH, Urteil vom 16. Februar 2001 - V ZR 422/99, NJW-RR 2001, 1208, 1209; Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, ZIP 2013, 966 Rn. 29; Beschluss vom 4. September 2013 - XII ZB 526/12, NJW 2014, 387 Rn. 16; Urteil vom 18. November 2016 - V ZR 266/14, WM 2017, 256 Rn. 23).
  • BGH, 04.09.2013 - XII ZB 526/12  

    Personenstandssache: Eintragung eines akademischen Grades eines Elternteils im

  • BGH, 24.06.2014 - VI ZR 347/12  

    Internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte: Schadensersatzanspruch eines

  • OLG Nürnberg, 05.12.2014 - 14 W 2263/14  

    Haftung des gewerbsmäßig tätigen Ankäufers für Lebensversicherungen aus

  • OLG Frankfurt, 14.10.2016 - 10 U 64/16  

    Haftung des Geschäftsführers für Geschäftsmodell

  • LG Hamburg, 04.12.2015 - 329 O 343/14  

    Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Erwerb einer

  • LG Köln, 21.03.2017 - 21 O 522/16  

    Schadenersatzanspruch eines Anlegers wegen einer Investition in Goldprodukte

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