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   BGH, 07.05.2013 - IX ZR 151/12   

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https://dejure.org/2013,17995
BGH, 07.05.2013 - IX ZR 151/12 (https://dejure.org/2013,17995)
BGH, Entscheidung vom 07.05.2013 - IX ZR 151/12 (https://dejure.org/2013,17995)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 2013 - IX ZR 151/12 (https://dejure.org/2013,17995)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 174 Abs 2 InsO, § 175 Abs 2 InsO, § 287 Abs 2 S 1 InsO, § 302 Nr 1 InsO
    Restschuldbefreiungsverfahren: Verspätete Anmeldung einer Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung

  • Deutsches Notarinstitut

    InsO § 174; InsO § 175; InsO § 287; InsO § 302
    Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung von Restschuldbefreiung nur bei rechtzeitiger Anmeldung zur Tabelle ausgenommen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einzuhaltende Frist hinsichtlich der Anmeldung zur Tabelle für die Herausnahme von Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung von der Erteilung der Restschuldbefreiung

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ausnahme von Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung von der Restschuldbefreiung nur bei Anmeldung innerhalb der sechsjährigen Abtretungsfrist

  • zvi-online.de

    InsO § 174 Abs. 2, § 175 Abs. 2, §§ 287, 302 Nr. 1
    Zur Reichweite der Restschuldbefreiung bei Anmeldung einer Deliktsforderung außerhalb der sechsjährigen Abtretungsfrist

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Wirkung der Restschuldbefreiung für Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung, wenn die Anmeldung dieses Anspruchsgrundes erst nach Ablauf der sechsjährigen Abtretungsfrist erfolgt ist

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InsO § 287 Abs. 2 S. 1; InsO § 302 Nr. 1
    Einzuhaltende Frist hinsichtlich der Anmeldung zur Tabelle für die Herausnahme von Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung von der Erteilung der Restschuldbefreiung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Restschuldbefreiung für Deliktshandlungen?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Restschuldbefreiung für nicht angemeldete deliktische Forderungen

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Restschuldbefreiung bei Forderung aus unerlaubter Handlung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zur Berücksichtigung von Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung von der Erteilung der Restschuldbefreiung

  • kanzlei-nickert.de (Kurzinformation)

    Keine Anmeldung von Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung nach Ablauf der 6-jährigen Abtretungsfrist

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Restschuldbefreiung kann es auch für Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung geben

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Restschuldbefreiung kann es auch für Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung geben

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    InsO § 174 Abs. 2, §§ 175, 287, 302 Nr. 1
    Ausnahme von Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung von der Restschuldbefreiung nur bei Anmeldung innerhalb der sechsjährigen Abtretungsfrist

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 197, 186
  • NJW 2013, 3300
  • ZIP 2013, 1677
  • ZIP 2013, 59
  • MDR 2013, 1129
  • NZI 2013, 906
  • NJ 2014, 39
  • WM 2013, 1518
  • BB 2013, 1857
  • DB 2013, 2083
  • AnwBl 2013, 245
  • Rpfleger 2013, 640
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 93/13

    Rechte der Insolvenzgläubiger nach Restschuldbefreiung: Erteilung einer

    Da die Anmeldung des Rechtsgrunds der vorsätzlich unerlaubten Handlung nach Ablauf der Abtretungsfrist (BGH, Urteil vom 7. Mai 2013 - IX ZR 151/12, BGHZ 197, 186 Rn. 14 ff) und erst recht nach Erteilung der Restschuldbefreiung ausscheidet (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010 - IX ZR 24/10, WM 2011, 271 Rn. 15 ff; Urteil vom 7. Mai 2013, Rn. 17), steht in diesem Fall fest, dass die Forderung des Gläubigers als "unvollkommene Verbindlichkeit" nur noch erfüllbar, aber nicht mehr erzwingbar ist (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010, aaO Rn. 15; Urteil vom 7. Mai 2013, aaO Rn. 12).
  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 83/13

    Insolvenzverfahren: Pflichten des Insolvenzgerichts bei Anmeldung einer Forderung

    Da die Anmeldung des Rechtsgrunds der vorsätzlich unerlaubten Handlung nach Ablauf der Abtretungsfrist (BGH, Urteil vom 7. Mai 2013 - IX ZR 151/12, BGHZ 197, 186 Rn. 14 ff) und erst recht nach Erteilung der Restschuldbefreiung ausscheidet (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010 - IX ZR 24/10, WM 2011, 271 Rn. 15 ff; Urteil vom 7. Mai 2013, Rn. 17), steht in diesem Fall fest, dass die Forderung des Gläubigers als "unvollkommene Verbindlichkeit" nur noch erfüllbar, aber nicht mehr erzwingbar ist (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010, aaO Rn. 15; Urteil vom 7. Mai 2013, aaO Rn. 12).
  • BGH, 05.04.2016 - VI ZR 283/15

    Schadensersatzansprüche wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung:

    Ob sie schuldlos an der Anmeldung ihrer Forderung gehindert war, spielt dabei keine Rolle (BGH, Urteile vom 16. Dezember 2010 - IX ZR 24/10, WM 2011, 271 Rn. 19 ff.; vom 7. Mai 2013 - IX ZR 151/12, BGHZ 197, 186 Rn. 17).
  • AG Köln, 01.12.2016 - 73 IN 485/15

    Deliktseigenschaft; qualifizierte Vollstreckung, Forderungsfeststellung;

    Nach der amtlichen Begründung des Gesetzes zur Änderung der Insolvenzordnung und anderer Gesetze (InsOÄndG) vom 26.10.2001 (BGBl 1, 2710) war es der Wille des Gesetzgebers, dem Interesse des Schuldners Rechnung zu tragen, möglichst frühzeitig darüber informiert zu werden, welche Forderungen nicht von einer Restschuldbefreiung erfasst werden (BT-Drs 14/5680, S. 29 Nr. 20; vgl. auch: BGH, Beschluss vom 07.05.2013, Az.: IX ZR 151/12, NZI 2013, 906).

    Insgesamt ist damit aus der Begründung zur Neufassung der §§ 174 Abs. 2, 175 Abs. 2, 302 Nr. 1 InsO abzuleiten, dass es sich um Vorschriften handelt, welche der möglichst frühzeitigen Klärung der Frage dienen, ob und welche gegen den Schuldner gerichteten Forderungen von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind, weil sie auf einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung beruhen (BGH, Beschluss vom 07.05.2013, Az.: IX ZR 151/12, NZI 2013, 906 m.w.N; Beschluss vom 17.01.2008, Az.: IX ZR 220/06, NJW-RR 2008, 1072, 1073).

  • BGH, 22.09.2016 - IX ZB 50/15

    Insolvenzverfahren: Zulässigkeit der Rücknahme des Antrags auf

    Das Insolvenzgericht ist an die vom Gläubiger glaubhaft gemachten Versagungsgründe gebunden (BGH, Urteil vom 7. Mai 2013 - IX ZR 151/12, BGHZ 197, 186 Rn. 18 mwN).
  • OLG Hamm, 21.04.2015 - 9 U 32/15

    Keine Einschränkung der insolvenzrechtlichen Restschuldbefreiung durch

    Aus der weiteren BGH-Entscheidung vom 07.05.2013, ZinsO 2013, 1589 (dort insbes. Rdn. 12 ff. im juris-Ausdruck) i.V.m. der Entscheidung vom 17.01.2008, ZInsO 2008, 325 (vgl. dort insbes. Rdn. 12 ff. im juris-Ausdruck), wo es um die Frage der Möglichkeit nachträglicher Forderungsanmeldungen - bei noch laufendem Insolvenzverfahren - bis zum Ablauf der sechsjährigen Abtretungsfrist geht, ergibt sich nichts Gegenteiliges; denn anders als in den dort entschiedenen Fällen war hier das Insolvenzverfahren lange vor der nachträglichen "Anmeldung" - nach vorheriger Ankündigung der Restschuldbefreiung - bereits rechtskräftig aufgehoben.Dem Landgericht ist ferner auch darin zuzustimmen, dass die Klägerin sich in diesem Zusammenhang nicht mit Erfolg darauf berufen kann, wesentliche Gesundheitsfolgen der Tat seien erst später zutage getreten.
  • OLG Frankfurt, 22.08.2017 - 8 U 39/17

    Beeinträchtigung des Vertragserben durch eine Auflage und ein Vermächtnis

    Ein rechtliches Interesse an einer alsbaldigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses ist dabei gegeben, wenn dem Recht oder der Rechtslage des Klägers eine gegenwärtige Gefahr der Unsicherheit droht und wenn das Urteil auf die Feststellungsklage geeignet ist, diese Gefahr zu beseitigen (vgl. BGH, Urteil vom 09.06.1983 - III ZR 74/82, NJW 1984, 1118; Urteil vom 07.05.2013 - IX ZR 151/12, NZI 2013, 906, 907).
  • AG Göttingen, 30.04.2014 - 71 IK 48/14
    Eine Ablehnung der Stundung bzw. Versagung der Restschuldbefreiung kommt nur in den in § 287a Abs. 2 InsO geregelten Fällen in Betracht, nicht aber z. B. bei vorheriger Versagung der Restschuldbefreiung gem. § 298 InsO (a. A. BGH ZInsO 2013, 1949 = NZI 2013, 846 mit abl. Anm. Schädlich = ZVI 2013, 364 mit zust. Anm. Laroche EWiR 2013, 623 = RPfleger 2013, 638).

    Allerdings hat der BGH entschieden, dass im Falle einer vorherigen Versagung der Restschuldbefreiung gem. § 298 InsO innerhalb der letzten drei Jahre vor Stellung des erneuten Antrages Stundung nicht bewilligt werden kann (BGH ZInsO 2013, 1949 = NZI 2013, 846 mit abl. Anm. Schädlich = ZVI 2013, 364 mit zust. Anm. Laroche EWiR 2013, 623 = RPfleger 2013, 638).

    Der BGH hat sich im Beschluss vom 07.05.2013 (ZInsO 2013, 1949 = NZI 2013, 846 mit abl. Anm. Schädlich = ZVI 2013, 364 mit zust. Anm. Laroche EWiR 2013, 623 = RPfleger 2013, 638) der bejahenden Auffassung angeschlossen.

  • OLG Hamm, 10.09.2013 - 9 U 59/13

    Isolierte Attributsklage unzulässig, wenn die Forderung als solches strittig ist

    Die Anmeldeobliegenheit nach § 174 Abs. 2 InsO und der Schuldnerwiderspruch nach § 175 Abs. 2 InsO öffnen den Weg zu einer Klage nach § 184 InsO (BGH, Urteil vom 07.05.2013 - IX ZR 151/12, Juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.10.2013 - L 20 AY 31/13
    Auch wenn dies der Fall sein sollte, hat das BVerfG in dem Urteil vom 18.07.2012 - 1 BvL 10/10 u.a. (Rn. 68 - juris) zu erkennen gegeben, dass es insbesondere die Grundsätze des IPwskR zur Kenntnis genommen und in seine Überlegungen mit einbezogen hat (vgl. hierzu auch Mahler, AnwBl 2013, 245 ff. (247)).
  • VG Regensburg, 09.08.2018 - RN 5 K 16.1211

    Widerruf einer Zuwendung hinsichtlich der Förderung eines Biomasseheizwerks

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