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   BGH, 15.02.1956 - IV ZR 294/55   

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BGH, 15.02.1956 - IV ZR 294/55 (https://dejure.org/1956,209)
BGH, Entscheidung vom 15.02.1956 - IV ZR 294/55 (https://dejure.org/1956,209)
BGH, Entscheidung vom 15. Februar 1956 - IV ZR 294/55 (https://dejure.org/1956,209)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 20, 71
  • NJW 1956, 865
  • DB 1956, 303
 
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Wird zitiert von ... (37)

  • BGH, 02.12.1998 - IV ZB 19/97

    "Erbunfähigkeit" im Hause Preußen

    Ihre Anwendung führt auch nicht zu Auswirkungen, die möglicherweise den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung gemäß § 242 BGB begründen könnten (vgl. BGHZ 20, 71, 75); ob für diesen Einwand im Erbscheinsverfahren überhaupt Raum ist, bleibt offen.

    Deshalb bedarf es hier keiner Entscheidung der Frage, ob für die Sittenwidrigkeit auf den Zeitpunkt der Errichtung der Verfügung von Todes wegen (so BGHZ 20, 71, 73 f.), auf den Zeitpunkt des (Nach-)Erbfalls als den des Wirksamwerdens der Verfügung oder aber den der Beurteilung durch das Gericht abzustellen ist (zum Streitstand vgl. Staudinger/Otte, BGB 13. Aufl. Vorbem. zu §§ 2064 ff. Rdn. 179 ff.; Schmoeckel, AcP 197 (1997) 1 ff.).

  • OLG Celle, 07.01.2021 - 6 U 22/20

    Sittenwidrigkeit eines zugunsten einer Berufsbetreuerin und eines

    Bei der Prüfung der Sittenwidrigkeit ist auf den konkreten Einzelfall und insoweit auf die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts abzustellen (vgl. nur BGH, XI ZR 380/16, Urteil vom 11. September 2018, Rn. 10 bei juris; BGH, IV ZR 294/55, Urteil vom 15. Februar 1956, zit. nach beck-online).
  • BGH, 15.04.1987 - VIII ZR 97/86

    Kollision von Globalabtretung und verlängertem Eigentumsvorbehalt im Rahmen eines

    Bei der Prüfung, ob ein Rechtsgeschäft sittenwidrig ist, muß auf den Zeitpunkt seiner Vornahme abgestellt werden (vgl. BGHZ 7, 111; 20, 71, 73; 72, 308, 314; BGH Urteil vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/83 = NJW 1983, 2692 [BGH 30.06.1983 - III ZR 114/82]).
  • BGH, 31.03.1970 - III ZB 23/68

    Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Entscheidung der Oberlandesgerichte im FGG

    Im Vordergrund steht dabei die Erwägung, daß mit den außerehelichen Beziehungen auch die von diesen grundsätzlich nicht zu trennende und von der Sittenordnung mißbilligte geschlechtliche Hingabe der Geliebten in aller Regel einen Einfluß auf die Errichtung der letztwilligen Verfügung gewinnt und eine solche Verbindung von sexuellen Beziehungen und letztwilliger Zuwendung unsittlich sei, sofern nicht ausnahmsweise andere, achtenswerte Beweggründe bei der Errichtung der letztwilligen Zuwendung im Vordergrund ständen (vgl. BGHZ 20, 71, 73 ff [BGH 15.02.1956 - IV ZR 294/55] ; LM Nr. 2,9 und 14 zu § 138 (Cd) BGB; NJW 1968, 932).

    Der entscheidende Grund für die Sittenwidrigkeit einer letztwilligen Verfügung als Rechtsgeschäft liegt in der unredlichen Gesinnung des Erblassers, wie sie in dem Rechtsgeschäft selbst zum Ausdruck kommt und eine Verwirklichung erstrebt (BGHZ 20, 71, 73 [BGH 15.02.1956 - IV ZR 294/55] /4).

  • BGH, 28.09.1988 - IVa ZR 88/87

    Zulässigkeit der Zurückweisung und Vorbringen als verspätet

    Der Umstand, daß die KLV den Beklagten am 10. Januar 1980 aus seinen vertraglichen Verpflichtungen entlassen und ihm ausdrücklich eine sofortige Tätigkeit für ein anderes Versicherungsunternehmen gestattet hatte, durfte bei der Prüfung des Verhaltens der Parteien im Dezember 1979 nicht berücksichtigt werden; ob ein Vertrag sittenwidrig ist, ist aufgrund der Sachlage zu beurteilen, die beim Abschluß des Vertrages bestanden hat (vgl. Jauernig BGB 4. Aufl. § 138 Anm. 1 c aa; Krüger/Nieland/Zöller BGB-RGRK 12. Aufl. § 138 Rdn 24; Dilcher bei Staudinger 12. Aufl. § 138 Rdn 18; Heinrichs bei Palandt BGB 47. Aufl. § 138 Anm. 1 d; vgl. auch BGHZ 7, 111; 20, 71) [BGH 13.02.1956 - III ZR 175/54].
  • BGH, 30.06.1983 - III ZR 114/82

    Bestimmung der Sittenwidrigkeit eines Rechtsgeschäfts nach den im Zeitpunkt

    Nicht zu beanstanden ist allerdings der rechtliche Ausgangspunkt: Die Sittenwidrigkeit eines Rechtsgeschäfts bestimmt sich nach herrschender Rechtsprechung und Lehre grundsätzlich nach den im Zeitpunkt seiner Vornahme gegebenen Umständen und Wertanschauungen (BGHZ 20, 71, 73; Urteil vom 27. Jan. 1977 - VII ZR 339/74 = WM 1977, 399).
  • OLG Düsseldorf, 03.07.2009 - 24 U 34/09

    Sittenwidrigkeit eines Partnervermittlungsvertrages

    Entscheidend ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses (BGHZ 20, 71 (73); BGH WM 1966, 585 (589); BGHZ 107, 92 (96 f.); NJW 2000, 1254 (1255)).
  • BGH, 02.03.1984 - V ZR 155/83

    Grunddienstbarkeit - Raumheizung - Brauchwasser - Anlagen - Erzeugung von Wärme

    Der Umstand, daß gemäß § 32 Abs. 1 Satz 1 AVBFernwärmeV die Laufzeit von Versorgungsverträgen, die nach Inkrafttreten dieser Verordnung zustande kommen, "höchstens 10 Jahre" beträgt, ist für die Beurteilung der Sittenwidrigkeit des 1973 vorgenommenen sachenrechtlichen Bestellungsgeschäftes schon deshalb ohne Bedeutung, weil dabei allein die zum Zeitpunkt der Errichtung des Rechtsgeschäfts bestehenden Verhältnisse zugrunde zu legen sind (st.Rspr., vgl. BGHZ 7, 111, 114; 20, 71, 75).
  • BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 41/95

    Einfluß der landes- und reichsrechtlichen Fideikommissauflösungsgesetze auf einen

    Dies gilt - trotz abweichender Meinungen im Schrifttum (vgl. Staudinger/Sack BGB 13. Aufl. § 138 Rn. 87) - auch für letztwillige Verfügungen (BGHZ 20, 71, 73; BGB-RGRK/Krüger-Nieland/Zöller 12. Aufl. § 138 Rn. 24 und Palandt/Heinrichs aaO.), insbesondere für den Erbvertrag (vgl. Kipp/Coing Erbrecht 14. Aufl. S. 112).

    Es braucht hier nicht entschieden zu werden, ob in einem besonders gelagerten Fall die Berufung auf die letztwillige Verfügung (hier auf die Heiratsklausel) als unzulässige Rechtsausübung unwirksam sein könnte (vgl. BGHZ 20, 71, 75; Staudinger/Sack aaO.).

  • OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94

    Wirksamkeit einer mit wechselbezüglichen Verfügungen des gemeinschaftlichen

    Für die Beurteilung der Sittenwidrigkeit eines Testaments ist daher eine Gesamtbetrachtung aller maßgebenden Umstände im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments (BGHZ 20, 71 = NJW 1956, 965; BGH FamRZ 1969, 323; Palandt/Edenhofer aaO § 1937 Rn. 21; Jauernig/Stürner aaO § 2077 Anm. 1 b), aber auch im Zeitpunkt des Erbfalls (Lange/Kuchinke aaO § 34 IV 5; Erman/Brox aaO § 138 Rn. 52; Johannsen WM 1971, 918/923; Hohloch aaO) erforderlich.
  • OLG Stuttgart, 19.08.1997 - 8 W 124/97

    Auslegung und Ausführung eines Erbvertrages ; Anordnung einer Nacherbfolge ;

  • BayObLG, 24.07.2001 - 1Z BR 20/01

    Anfechtung eines Testaments wegen Motivirrtums

  • BGH, 07.10.1960 - V ZR 178/59
  • OLG Karlsruhe, 30.09.2019 - 11 W 114/17

    Erbscheinsverfahren: Ergänzende Auslegung eines durch einen jüdischen Erblasser

  • BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71

    Gültigkeitsbedenken gegenüber einer schuldrechtlichen Erbbaurechtsabrede -

  • OLG Köln, 27.10.2005 - 23 WLw 6/05

    Treu und Glauben

  • KG, 19.04.2012 - Verg 7/11

    Vergaberechtswidrigkeit des Abschlusses eines sog. In-house-Vertrages über die

  • OLG Jena, 28.01.2010 - 1 UF 150/09

    Inhaltskontrolle von Eheverträgen, Betreuungsunterhalt, ...

  • OLG Hamm, 11.09.1979 - 15 W 69/79

    Zur Nichtigkeit letztwilliger Verfügungen wegen Sittenwidrigkeit

  • BGH, 08.01.1964 - V ZR 5/62
  • BGH, 10.01.1957 - II ZR 162/55

    Unfallversicherung. Sittenwidrige Zuwendung der Bezugsberechtigung

  • BGH, 27.11.1957 - IV ZR 198/57
  • BGH, 25.05.1964 - III ZR 231/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 11.07.1962 - V ZR 228/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 23.09.1964 - V ZR 130/62

    Rechtsmittel

  • OLG Dresden, 23.05.2001 - WLw 1627/00

    Wirksamkeit über eine Vereinbarung über eine Barabfindung beim Ausscheiden eines

  • OLG Dresden, 08.04.1998 - 7 U 2980/97

    Billigkeitskontrolle einer monopolistisch festgesetzten Vereinbarung über

  • OLG Hamburg, 08.06.1989 - 10 U 13/89

    Wirksamkeit von "Behindertentestamenten"

  • BGH, 26.02.1968 - III ZR 38/65

    Sittenwidrigkeit und daraus resultierende Ungültigkeit von letztwilligen

  • BayObLG, 04.10.1973 - BReg. 1 Z 18/73

    Geltendmachung der Erbunwürdigkeit des Testamentserben neben der Anfechtung des

  • BGH, 18.10.1960 - V BLw 6/60

    Rechtsmittel

  • LG Frankfurt/Main, 24.05.1989 - 11 T 27/89

    Antragsberechtigung des GmbH-Geschäftsführers bei eigener Abberufung

  • BayObLG, 20.04.1970 - BReg. 1a Z 34/69

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Beschwerde; Anforderungen an die

  • BGH, 28.01.1965 - III ZR 241/62

    Letztwillige Zuwendung eines verheirateten Mannes zum Zwecke der Belohnung einer

  • BGH, 25.04.1956 - IV ZR 297/55
  • BGH, 20.10.1966 - III ZR 213/64

    Nichtigkeit eines Erbvertrags - Verstoß gegen die guten Sitten - Zuwendung an

  • BGH, 01.04.1965 - III ZR 49/64

    Nachweis der Testierunfähigkeit des Erblassers im Zeitpunkt der

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