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   BGH, 08.05.2014 - I ZR 217/12   

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https://dejure.org/2014,14359
BGH, 08.05.2014 - I ZR 217/12 (https://dejure.org/2014,14359)
BGH, Entscheidung vom 08.05.2014 - I ZR 217/12 (https://dejure.org/2014,14359)
BGH, Entscheidung vom 08. Mai 2014 - I ZR 217/12 (https://dejure.org/2014,14359)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 131 Abs 3 S 1 Nr 2 HGB, § 439 Abs 1 HGB, § 51 Abs 1 ZPO, § 134 BGB, § 138 BGB
    Klage eines insolventen Möbelhandelsunternehmen auf Rückgewähr überzahlter Frachtvergütungen: Ordnungsgemäße Vertretung des klagenden Unternehmens in der Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft in Ansehung gesellschaftsvertraglicher ...

  • Deutsches Notarinstitut

    HGB §§ 131, 439; BGB §§ 134, 138
    Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft; wirksamer Beförderungsvertrag als Voraussetzung für die Anwendung frachtrechtlicher Verjährungsvorschrift

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendung einer Regelung über das Ausscheiden eines insolventen Gesellschafter einer KG bei gleichzeitiger Insolvenz der KG

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ausscheiden eines insolventen KG-Gesellschafters auch bei Simultaninsolvenz von KG und Komplementärin

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Anwendung einer gesellschaftsvertraglichen Ausscheidensklausel bei Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft

  • Betriebs-Berater

    Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HGB § 439 Abs. 1
    Anwendung einer Regelung über das Ausscheiden eines insolventen Gesellschafter einer KG bei gleichzeitiger Insolvenz der KG

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die kurze frachtrechtliche Verjährung - und die Schmiergeldabrede

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der (nicht) hinreichend bestimmte Feststellungantrag

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verjährungsbeginn und Insolvenzeröffnung

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Frachtrechtliche Verjährungsvorschrift setzt wirksamen Beförderungsvertrag voraus

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Simultaninsolvenz von Kommanditgesellschaft und Komplementärgesellschaft

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Frachtrechtliche Verjährungsvorschrift setzt wirksamen Beförderungsvertrag voraus

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Verbliebene Kommanditistin kann zur Vertretung der Kommanditgesellschaft befugt sein

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    HGB § 131 Abs. 3; ZPO § 51
    Ausscheiden eines insolventen KG-Gesellschafters auch bei Simultaninsolvenz von KG und Komplementärin

  • transportrecht.org PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Spezielle frachtrechtliche Verjährung nur bei wirksamem Beförderungsvertrag

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 201, 129
  • ZIP 2014, 1280
  • MDR 2014, 907
  • DNotZ 2014, 863
  • NZI 2014, 912
  • NJ 2015, 358
  • VersR 2015, 213
  • WM 2014, 1284
  • BB 2014, 1665
  • DB 2014, 1606
  • NZG 2014, 897
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • BGH, 18.12.2015 - V ZR 160/14

    Benutzung eines kostenpflichtigen, privaten Parkplatzes:

    Dabei ist der Grundsatz zu beachten, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der wohlverstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Urteil vom 8. Mai 2014 - I ZR 217/12, BGHZ 201, 129 Rn. 24; Senat, Urteil vom 4. Juli 2014 - V ZR 298/13, NJW 2014, 3314 Rn. 15, jeweils mwN).
  • BGH, 17.12.2020 - VI ZR 739/20

    VW-Verfahren: Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Kenntnis im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vorhanden, wenn dem Geschädigten die Erhebung einer Schadensersatzklage, sei es auch nur in Form der Feststellungsklage, Erfolg versprechend, wenn auch nicht risikolos, möglich ist (Senatsurteil vom 12. Mai 2009 - VI ZR 294/08, VersR 2009, 989 Rn. 17; BGH, Urteile vom 17. Juni 2016 - V ZR 134/15, NJW 2017, 248 Rn. 10; vom 8. Mai 2014 - I ZR 217/12, BGHZ 201, 129 Rn. 38).

    Dabei ist weder notwendig, dass der Geschädigte alle Einzelumstände kennt, die für die Beurteilung möglicherweise Bedeutung haben, noch muss er bereits hinreichend sichere Beweismittel in der Hand haben, um einen Rechtsstreit im Wesentlichen risikolos führen zu können (Senatsurteil vom 31. Oktober 2000 - VI ZR 198/99, NJW 2001, 885, 886, juris Rn. 14; BGH, Urteile vom 8. Mai 2014 - I ZR 217/12, BGHZ 201, 129 Rn. 38; vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, NJW 2008, 2576 Rn. 27).

  • BGH, 18.01.2018 - I ZR 150/15

    Schadensersatzansprüche wegen einer ohne Wissen des Klägers von seinem

    Auf die Revision der Klägerin hat der Senat die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen (Urteil vom 8. Mai 2014 - I ZR 217/12, BGHZ 201, 129).

    Insoweit wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausführungen im ersten Revisionsurteil Bezug genommen (BGHZ 201, 129 Rn. 13 bis 22).

    aa) Der Senat hat im ersten Revisionsurteil den Antrag der Klägerin festzustellen, dass die Beklagte der Klägerin alle weiteren, darüber hinausgehend entstandenen Schäden und noch entstehenden Schäden aus vorsätzlich unerlaubter Handlung zu erstatten hat, als nicht hinreichend bestimmt angesehen, weil die Klägerin mögliche weitere, vom Zahlungsantrag nicht erfasste Frachtaufschläge und überhöhte Rechnungen der Beklagten weder inhaltlich konkretisiert noch zeitlich eingegrenzt hat (BGHZ 201, 129 Rn. 23 bis 26).

    bb) Vereinbarungen über die Zahlung eines Schmiergelds für die künftige Bevorzugung bei der Vergabe von Aufträgen, die Angestellte, Bevollmächtigte, Beauftragte oder sonstige Vertreter einer Partei heimlich mit dem anderen Vertragsteil treffen, verstoßen gegen die guten Sitten und sind gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1972 - II ZR 141/71, NJW 1973, 363; Urteil vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26; Urteil vom 6. Mai 1999 - VII ZR 132/97, BGHZ 141, 357, 359; Urteil vom 16. Januar 2001 - XI ZR 113/00, NJW 2001, 1065, 1067; BGHZ 201, 129 Rn. 33).

    Abreden über die Zahlung von Bestechungsgeld sind zudem unter den Voraussetzungen des § 299 StGB wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB nichtig (vgl. BGHZ 141, 357, 359; 201, 129 Rn. 33).

    Die Nichtigkeit einer Schmiergeldvereinbarung erfasst regelmäßig auch den Hauptvertrag und die im Anschluss daran geschlossenen Folgeverträge, wenn sie - beispielsweise aufgrund eines Aufschlags auf das ansonsten zu zahlende Entgelt - zu einer für den Geschäftsherrn nachteiligen Vertragsgestaltung geführt hat (vgl. BGH, NJW 1989, 26, 27; BGH, Urteil vom 10. Januar 1990 - VIII ZR 337/88, NJW-RR 1990, 442, 443; BGHZ 141, 357, 361; BGH, NJW 2001, 1065, 1067 mwN; BGHZ 201, 129 Rn. 33).

    Die Erstreckung der Nichtigkeit einer Schmiergeldvereinbarung auf den durch das Schmiergeld zustande gekommenen Hauptvertrag ist nach der Rechtsprechung des Senats schon deshalb anzunehmen, weil der Vertreter im Zweifel ohne vorherige Information des Vertretenen nicht befugt ist, für diesen einen Vertrag mit dem Verhandlungspartner abzuschließen, der den Vertreter gerade bestochen hat (vgl. BGH, NJW 2001, 1065, 1067; BGHZ 201, 129 Rn. 33).

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