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   BGH, 26.10.1971 - X ZB 15/71   

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BGH, 26.10.1971 - X ZB 15/71 (https://dejure.org/1971,398)
BGH, Entscheidung vom 26.10.1971 - X ZB 15/71 (https://dejure.org/1971,398)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 1971 - X ZB 15/71 (https://dejure.org/1971,398)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Anmeldung eines Gebrauchsmusters - Anforderungen an die Geltendmachung von Gebrauchsmusteransprüchen - Rechtmäßigkeit der Zurückweisung der Anmeldung eines Gebrauchsmusters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 57, 159
  • BGHZ 57, 160
  • NJW 1972, 50
  • MDR 1972, 235
  • GRUR 1972, 196
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BAG, 11.08.2016 - 8 AZR 809/14

    Benachteiligung wegen des Alters - Auswahlverfahren - Entschädigung - objektive

    Der Einwand unzulässiger Rechtsausübung (§ 242 BGB) kann zwar grundsätzlich auch im Recht der Zustellung begründet sein (vgl. Staudinger/Looschelders/Olzen (2015) § 242 BGB Rn. 1133; BGH 7. Oktober 2010 - V ZB 37/10 - Rn. 17; 28. April 2008 - II ZR 61/07 - Rn. 2 ff.; 26. Oktober 1971 - X ZB 15/71 - zu B III 2 f der Gründe, BGHZ 57, 160) .
  • BGH, 29.09.1998 - XI ZR 367/97

    Einhaltung von Fristen durch Übermittlung von nicht unterzeichneten Computerfaxen

    - Deswegen kann mit einem Unterschriftsstempel (Faksimile) nicht wirksam unterschrieben werden (vgl. RGZ 119, 62, 63; BGHZ 57, 160, 164; BGH, Urteile vom 29. Mai 1962 - I ZR 137/61, NJW 1962, 1505, 1507 und vom 18. Dezember 1975 - VII ZR 123/75, NJW 1976, 966, 967; Beschluß vom 4. Mai 1994 - XII ZB 21/94, NJW 1994, 2097).
  • BGH, 15.11.1988 - XI ZB 3/88

    Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses

    Dieses Empfangsbekenntnis dient nicht nur dem Nachweis der Zustellung, sondern ist, wie der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung betont hat, eine unverzichtbare Wirksamkeitsvoraussetzung für die Zustellung (BGHZ 30, 299, 303 ff.; 35, 236, 237; 57, 160, 162 ff.; BGH, Urteile vom 14. Dezember 1976 - VI ZR 56/76, VersR 1977, 424, vom 25. Mai 1987 - II ZR 297/86, WM 1987, 1234 und vom 11. März 1987 - VIII ZR 160/86, BGHR ZPO § 212 a Empfangsbekenntnis 1 = NJW 1987, 2679, 2680; BGH, Beschluß vom 12. Juni 1986 - IX ZB 39/86, VersR 1986, 1102, 1103).

    b) Die nach dem Gesetz erforderliche Unterschrift des Anwalts ist nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs (zu §§ 198, 212 a ZPO und § 5 Abs. 2 VwZG ) eigenhändig und handschriftlich zu leisten (RGZ 151, 82, 84 f.; BGHZ 30, 299, 303 ff.; 57, 160, 163 f.).

    Angesichts des insoweit übereinstimmenden Unterschriftserfordernisses in § 130 Nr. 6 und § 212 a ZPO können zur näheren Bestimmung der Anforderungen an die anwaltliche Unterschrift in einem Empfangsbekenntnis keine anderen Maßstäbe angelegt werden als für bestimmende Schriftsätze (BGHZ 57, 160, 164; ebenso BAG, Urteil vom 3. Oktober 1975 - 2 AZR 339/74, Nr. 5 zu § 212 a ZPO ).

    Auffassung zu § 5 Abs. 2 VwZG : BGHZ 57, 160, 164; vgl. auch BFH, Urteile vom 29. August 1969 - III R 86/68, NJW 1970, 1439 sowie vom 7. August 1974 - II R 169/70, BFHE 113, 490, 492; BSG, Urteil vom 4. August 1961 - 7/9 RV 1026/59, Praxis 1961, 539; zur Unzulässigkeit eines Beglaubigungsvermerks mit Faksimile-Stempel vgl. BGHZ 24, 116, 117 und BGH, Beschluß vom 10. Dezember 1969 - VIII ZB 43/69, VersR 1970, 184).

  • BVerwG, 17.05.1979 - 2 C 1.79

    Vereinfachte Zustellung an einen Rechtsanwalt gemäß § 5 Abs. 2

    Zwar sei dieser Hinweis zutreffend, und nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluß vom 26. Oktober 1971 - BGHZ 57, 160 ff. [BGH 26.10.1971 - X ZB 15/71] -) seien auf § 5 Abs. 2 des für die Zustellung gemäß § 56 VwGO maßgeblichen Verwaltungszustellungsgesetzes vom 3. Juli 1952 (BGBl. I S. 379 mit späteren Änderungen) - VwZG - die in der Rechtsprechung zur Auslegung von § 198 ZPO entwickelten Grundsätze anzuwenden.

    Der Senat schließt sich daher der Auffassung des Bundesgerichtshofs (Beschluß vom 26. Oktober 1971 [BGHZ 57, 160 ff. [BGH 26.10.1971 - X ZB 15/71] ] und Urteil vom 30. Januar 1975 - III ZR 83/73 - [NJW 1975, 1171]) hinsichtlich der Auslegung des § 5 Abs. 2 VwZG an.

  • OLG Düsseldorf, 12.03.2003 - Verg 49/02

    Anforderungen an die Unterzeichnung der Entscheidung der Vergabekammer;

    Eine Paraphierung stellt als ein rein innerbehördlicher Akt im Rechtssinn keine Unterschriftleistung dar (vgl. BGHZ 57, 160, 165; 76, 236, 241).
  • BSG, 13.05.1998 - B 10 LW 11/97 R

    Nachweis der Zustellung gegen Empfangsbekenntnis nur durch weitere Ermittlungen -

    Zwar kann das EB nach einhelliger Auffassung auch ohne Verwendung des dafür vorgesehenen Formulars nachträglich abgegeben werden, selbst wenn dadurch ein bereits eingelegtes Rechtsmittel unzulässig wird (BSGE 37, 279, 281; BGHZ 35, 236, 239; 57, 160, 165; BGH VersR 1995, 113, 114; BAG AP Nr. 4 zu § 212a ZPO; BFHE 102, 457).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) und des Bundesarbeitsgerichts (BAG) sowie des 7. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) ist das Vorhandensein eines schriftlichen EB unverzichtbare Wirksamkeitsvoraussetzung der Zustellung (BGH VersR 1989, S 1211; BAG AP Nr. 4 zu § 212a ZPO; BFH vom 25. November 1986 - VII R 69/86 - für § 5 VwZG ebenso Engelhardt/App, Verwaltungsvollstreckungsgesetz/Verwaltungszustellungsgesetz, 4. Aufl, München 1996, § 5 Anm 2), das darüber hinaus mit Datum und Unterschrift versehen sein muß (BAG AP Nrn 3 und 5 zu § 212a ZPO; BAG AP Nr. 13 zu § 3 TVG; BGH VersR 1995, 113, 114; BGH MDR 1994, 718, 719; BGH VersR 1989, 1211; BGHZ 57, 160, 162 ff zu § 5 VwZG).

  • BVerwG, 11.09.1978 - 7 B 173.78

    Zustellung durch Empfangsbekenntnis - Unterschrift - Paraphe

    Insbesondere ist nicht entscheidungserheblich, ob bei einer Zustellung nach § 5 Abs. 2 VwZG nur geringere Anforderungen gestellt zu werden brauchen als bei einer Zustellung nach § 198 Abs. 2 ZPO (vgl. BGHZ 57, 160 [163] einerseits und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Januar 1972 - BVerwG 4 C 41.70 - in NJW 1972, 1435 [1436] andererseits), und ob für die Wirksamkeit einer Zustellung nach § 5 Abs. 2 VwZG die (volle) Unterschrift auf dem Empfangsbekenntnis erforderlich ist oder die Unterzeichnung mit einer Paraphe genügt.

    Die Unterschrift besteht danach nicht nur aus den Buchstaben "Dr. R." - auch nicht, wie es in der Entscheidung BGHZ 57, 160 der Fall war, lediglich aus den Anfangs- und Endbuchstaben eines längeren Namens -, sondern neben den Buchstaben "Dr. R." noch aus weiteren, im einzelnen allerdings nicht lesbaren Zeichen.

    Diese Würdigung steht nicht im Widerspruch zu dem erwähnten Urteil des BGH in BGHZ 57, 160, das die Unterschrift auf einem Empfangsbekenntnis bei der Zustellung nach § 5 Abs. 2 VwZG "mit dem vollen Namen" für erforderlich hält.

  • BGH, 19.04.1994 - VI ZR 269/93

    Wirksamkeit der Zustellung an den Prozeßbevollmächtigten

    Ebenso wie im Rahmen des § 198 Abs. 2 ZPO dient auch bei § 212 a ZPO das schriftliche, mit Datum und Unterschrift versehene Empfangsbekenntnis des Anwalts nicht nur dem Nachweis der Zustellung, sondern ist als solches unverzichtbare Wirksamkeitsvoraussetzung für die Zustellung (st. Rspr., vgl. z.B. BGHZ 30, 299, 303 ff.; 35, 236, 237 f.; 57, 160, 162 ff. [BGH 26.10.1971 - X ZB 15/71]; BGH, Urteil vom 4. November 1993 - X ZR 91/92 - VersR 1994, 454, 455; BGH, Beschlüsse vom 12. Juni 1986 - IX ZB 39/86 - VersR 1986, 1102, 1103 und vom 15. November 1988 - XI ZB 3/88 - VersR 1989, 167, 168).
  • BGH, 11.03.1987 - VIII ZR 160/86

    Fehlen des Zustellungsdatums im Empfangsbekenntnis

    Da mit der Berufungsschrift ein wirksames Empfangsbekenntnis erteilt worden ist, kommt es auf die von der Revisionserwiderung geltend gemachten Bedenken nicht an, ob sich die Klägerin auf die fehlerhafte Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses berufen könne, die nach dem Akteninhalt einer allgemeinen Übung im Büro ihrer vorinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten entspreche (vgl. dazu allgemein BGHZ 57, 160, 164 f.) [BGH 26.10.1971 - X ZB 15/71].
  • LSG Rheinland-Pfalz, 26.07.2010 - L 2 R 158/10

    Sozialgerichtliches Verfahren - Unzulässigkeit der Berufung - Berufungsfrist -

    Angesichts des insoweit übereinstimmenden Unterschriftserfordernisses in § 174 Abs. 3 ZPO und § 130 Nr. 6 ZPO können zur näheren Bestimmung der Anforderungen an die Unterschrift in einem Empfangsbekenntnis keine anderen Maßstäbe angelegt werden als für bestimmende Schriftsätze (zur Vorschrift § 212a ZPO vgl. BGH, Urteil vom 26.10.1971 X ZB 15/71).
  • BGH, 24.04.1997 - I ZB 1/96

    "Makol"; Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluß des

  • BGH, 31.01.2019 - I ZB 58/18

    Gelten der Beschwerde mangels Zahlung der Beschwerdegebühr als nicht eingelegt

  • BGH, 29.01.1976 - IX ZR 47/74

    Laufbeginn der Klagefist - Empfangsbekenntnis - Fehlende Unterschrift - Klage -

  • ArbG Berlin, 11.02.2005 - 9 Ca 144/05

    Verbindlichkeit des Wettbewerbsverbots für einen Handlungsgehilfen; Zulässigkeit

  • BVerwG, 22.04.1994 - 8 C 1.94

    Bevollmächtigter eines Wehrpflichtigen - Entgegennahme von Zustellungen -

  • BGH, 10.06.1976 - IX ZR 51/75

    Zustellung an Vertreter des Anwalts

  • BSG, 28.11.2014 - B 1 KR 142/14 B
  • BGH, 13.07.1989 - VII ZB 5/89

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

  • BGH, 30.09.1980 - V ZB 8/80

    Beurkundung als zwingendes Formerfordernis bei der Zustellung eines

  • BSG, 19.03.1980 - 4 RJ 83/77

    Zustellung - Zugang eines Schriftstücks - Revisionsbegründung -

  • BGH, 19.06.1979 - X ZB 8/79

    Möglichkeit der Anfechtung eines patentgerichtlichen Beschlusses hinsichtlich

  • BGH, 15.11.1973 - X ZB 10/72

    Anmeldung eines Patents - Patentfähigkeit einer Erfindung - Einsprüche gegen ein

  • OLG Stuttgart, 26.09.1986 - 2 U 249/85

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Schlußzahlung

  • BGH, 15.06.1976 - IX ZB 217/73

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.12.1971 - X ZB 8/71

    Voraussetzungen für die Anmeldung eines Patents - Anforderungen an eine

  • VG Halle, 28.02.2002 - 4 A 374/99
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