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   BGH, 20.04.1972 - II ZR 143/69   

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BGH, 20.04.1972 - II ZR 143/69 (https://dejure.org/1972,378)
BGH, Entscheidung vom 20.04.1972 - II ZR 143/69 (https://dejure.org/1972,378)
BGH, Entscheidung vom 20. April 1972 - II ZR 143/69 (https://dejure.org/1972,378)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Übertragung einer Gesellschaftsbeteiligung unter Vorbehalt eines Nießbrauchs - Recht auf Leistung an eine Erbengemeinschaft - Behandlung von Erträgen einer Personengesellschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 58, 316
  • NJW 1972, 1755
  • MDR 1972, 681
  • DNotZ 1972, 695
  • DB 1972, 1283
 
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Wird zitiert von ... (36)

  • BGH, 07.03.2002 - V ZB 24/01

    Stimmrecht des mit einem Nießbrauch belasteten Wohnungseigentümers

    Dabei handelt es sich - im Unterschied zum Nießbrauch an einem Gesellschaftsanteil (vgl. BGHZ 58, 316) - nicht um einem Nießbrauch an einem Recht (§ 1068 Abs. 1 BGB).
  • BFH, 01.03.1994 - VIII R 35/92

    Keine Entnahme eines Grundstücks, das zum Sonderbetriebsvermögen des

    Auch bei der Bestellung eines Nießbrauchs am Gesellschaftsanteil selbst - deren Zulässigkeit heute überwiegend bejaht wird (Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 20. April 1972 II ZR 143/69, BGHZ 58, 316; vom 12. Dezember 1974 II ZR 166/72, Betriebs-Berater - BB - 1975, 295, sowie Beschluß vom 3. Juli 1989 II ZB 1/89, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht - ZIP - 1989, 1186 unter 4. b, cc der Gründe; zum gegenwärtigen Streitstand im Schrifttum vgl. Petzoldt, DStR 1992, 1171, 1172) - behält der Anteilsinhaber einen hinreichenden Bestand an vermögensrechtlicher Substanz des nießbrauchsbelasteten Gesellschaftsanteils und einen hinreichenden Bestand an gesellschaftsrechtlichen Mitwirkungsrechten zurück, die seine bisherige Stellung als Gesellschafter und Mitunternehmer aufrechterhalten.

    Das den Nießbrauch kennzeichnende Fruchtziehungsrecht beschränkt sich auf den gesellschaftsrechtlich entnahmefähigen Ertrag; darüber hinausgehende Ansprüche auf Zahlung von Gewinn stehen dem Nießbraucher nicht zu (insoweit ganz herrschende Meinung, vgl. BGH in BGHZ 58, 316; Schlegelberger/Karsten Schmidt, a. a. O., Vorbem. - § 230 n. F. - § 335 Rdnr. 13, 14; Ulmer in Großkommentar zum Handelsgesetzbuch, 4. Aufl., § 105 Rz. 121; Staudinger/Promberger, Bürgerliches Gesetzbuch, 12. Aufl., Anhang zu §§ 1068, 1069 Rz. 73; Petzoldt in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Aufl., § 1068 Rz. 16).

  • BGH, 10.02.1977 - II ZR 120/75

    Auslegung von (qualifizierten) Nachfolgeklauseln

    Das entspricht seinen bisherigen Entscheidungen (BGHZ 22, 186, 192 f; 55, 267, 269; 58, 316, 317) und einer Rechtsentwicklung, die seit dem Urteil des Reichsgerichts RGZ 16, 40 ff von der ständigen Rechtsprechung der Gerichte und der überwiegenden Meinung im Schrifttum getragen wird; diese kann vom Bundesgerichtshof, obwohl eine Anzahl gegenläufiger Stimmen im neueren Schrifttum (Börner, Die Erbengemeinschaft als Gesellschafter einer oHG, AcP 166, 426, 447 ff; Ebert, Die rechtsfunktionelle Kompetenzabgrenzung von Gesellschaftsrecht und Erbrecht; Köbler, Erbrecht und Gesellschaftsrecht S. 99 ff; 125 ff; Stötter, DB 1970, 525, 528 ff; Kruse, Festschr. für Franz Laufke, S. 179, 184 ff) nicht zu übersehen ist, mangels zwingender gegenteiliger Argumente schon im Hinblick auf die notwendige Kontinuität einer revisionsrichterlichen Rechtsprechung nicht mehr in Frage gestellt werden.
  • BGH, 09.11.1998 - II ZR 213/97

    Abstimmungsrecht des Gesellschafters nach Einräumung eines Nießbrauchsrechts am

    Ein Nießbrauch an dem Anteil einer Personengesellschaft ist rechtlich möglich (BGHZ 58, 316 ff.; vgl. auch BFH, Urt. v. 1. März 1994 - VIII R 35/92, NJW 1995, 1818, 1819 m.w.N.).
  • BFH, 13.02.1997 - IV R 15/96

    Mitunternehmeranteil - Bruchteilsveräußerung - Ermittlung des Buchwerts -

    Es gibt daher weder Einmann-Personengesellschaften noch Mehrfach-Mitgliedschaften (Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 11. April 1957 II ZR 182/55, BGHZ 24, 106, 108; vom 20. April 1972 II ZR 143/69, BGHZ 58, 316, 318; vom 4. März 1976 II ZR 145/75, BGHZ 66, 98, 101; vom 1. Juni 1987 II ZR 259/86, BGHZ 101, 123, 129; K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 2. Aufl., S. 1079, m. w. N.).
  • OLG München, 08.08.2016 - 31 Wx 204/16

    Eintragung eines Nießbrauchs an einem Kommanditanteil

    Inhalt seines Nutzungsrechts sind vor allem die Früchte der Mitgliedschaft des Gesellschafters an der Gesellschaft (BGHZ 58, 316 ).

    Dazu gehören die entnahmefähigen Gewinne einschließlich der Zinsen, die von der Gesellschaft auf die Guthaben der Gesellschafter- Privatkonten gewährt werden (BGHZ 58, 316 ).

    Dagegen hat er keinen Anspruch auf nicht entnahmefähige Gewinne, die als Rücklage auf ein Kapitalkonto gebucht oder zur Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden (BGHZ 58, 316 ).

  • OLG Schleswig, 02.12.2005 - 2 W 141/05

    GbR: Folgen des Zusammenfallens mehrerer GbR-Gesellschaftsanteile in der Hand

    Durch die Übertragung des Gesamthandsanteils des Beteiligten zu 1. auf die Beteiligte zu 2. als letzte Mitgesellschafterin ist eine Vereinigung beider Anteile in ihrer Hand erfolgt (vgl. BGHZ 24, 106, 108; 58, 316, 318; BGH NJW 2000, 1119; BayObLG, DB 2003, 762, 763; BFH DB 1997, 1542).
  • BFH, 28.01.1992 - VIII R 207/85

    Nutzungen eines Vorbehaltsnießbrauchs an einem GmbH-Anteil (§§1068,1030 Abs. 1

    Jedenfalls gewähren die §§ 1075, 1079 BGB (Surrogationsprinzip) dem Nießbraucher entgegen der Auffassung der Revision kein Recht auf das Surrogat oder einen Anteil daran, sondern lediglich auf die Nutzungen aus dem Surrogat (vgl. Fischer/Luther/Hommelhoff, GmbHG, Kommentar, 12. Aufl., § 15 Rdnr. 32; vgl. auch Urteil des BGH vom 20. April 1972 II ZR 143/69, Neue Juristische Wochenschrift 1972, 1755, bezüglich Nießbrauch an einem Kommanditanteil).
  • BFH, 09.04.1991 - IX R 78/88

    1. Keine notwendige Beiladung anderer Gesellschafter bei Streit, ob

    Der Nießbrauch an einem Gewinnstammrecht gewährt, wenn er handelsrechtlich und zivilrechtlich zulässig sein sollte, nur Anspruch auf Gewinnbezug, und dies auch nur beschränkt auf den entnahmefähigen Teil des Gewinns (BGH-Urteil vom 20. April 1972 II ZR 143/69, BGHZ 58, 316, 320).
  • BGH, 12.12.1974 - II ZR 166/72

    Nießbrauch auf Gewinnbezug aus einem Kommanditanteil - Verzicht der

    Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 20. April 1972 - II ZR 143/69 - (BGHZ 58, 316, insbes. 320 f) ausgeführt hat, gebühren bei einer dem Nießbrauch unterliegenden gesellschaftlichen Beteiligung dem Nießbraucher nicht die Gewinne des Unternehmens schlechthin, sondern nur diejenigen Gewinnanteile, die der Gesellschafter selbst im Rahmen von Gesetz, Gesellschaftsvertrag und festgestelltem Jahresabschluß zu entnehmen berechtigt ist.

    Ein Gewinnausweis in der Steuerbilanz hindert die Gesellschafter nicht daran, untereinander eine andere Gewinnfeststellung oder -verwendung zu beschließen, insbesondere Rücklagen zu bilden (v. Schilling, BB 1954, 561, 562; vgl. auch BGHZ 58, 316, 322).

    Welche Bedeutung ein unter dieser Bezeichnung eingerichtetes Konto hat und welche Rechte damit verbunden sind, richtet sich jeweils nach dem Gesellschaftsvertrag und den Beschlüssen der Gesellschafter; das "Kapitalkonto II" ist keineswegs immer einem Entnahme- oder einem sogenannten "Privatkonto" gleichzusetzen (vgl. auch hier den Fall BGHZ 58, 316, wo das sogenannte Kapitalkonto II im wesentlichen aus nicht ausgeschütteten Gewinnen gebildet war; zum unterschiedlichen Sprachgebrauch vgl. ferner Baumbach/Duden, HGB 21. Aufl. § 120 Anm. 2 D).

    Diesem sind sie um so mehr zuzumuten, als sich das Gewinnbezugsrecht des Nießbrauchers ohnehin nicht auf die Substanz des Unternehmens oder der einzelnen Beteiligung daran erstreckt (vgl. BGHZ 58, 316, 318 ff).

  • BGH, 01.06.1987 - II ZR 259/86

    Bewertung und Bilanzierung eines Komplementäranteils bei Eintritt der Erbfolge

  • KG, 03.04.2007 - 1 W 305/06

    Partnerschaftsregister: Eintragungsfähigkeit des Ausscheidens eines

  • BGH, 06.10.1992 - KVR 24/91

    Verstärkung marktbeherrschender Stellung durch Zusammenschluß von

  • FG Düsseldorf, 25.07.2007 - 4 K 2880/03

    Ermittlung des Wertes eines eingeräumten Nießbrauchs an Anteilen an einer GmbH;

  • BGH, 22.05.1989 - II ZR 211/88

    Übertragbarkeit von Anteilen an einer Personengesellschaft

  • FG Nürnberg, 26.01.2016 - 1 K 773/14

    Bestimmung des Veräußerungsgewinns bei Durchgangserwerb von Anteilen an einer

  • OLG Koblenz, 16.01.1992 - 6 U 963/91

    Nießbrauch, Gesellschaftsanteil, Stimmrecht, Mitgliedschaftsrechte

  • FG Düsseldorf, 22.10.2013 - 13 K 2696/11

    Entgeltlicher Hinzuerwerb eines Bruchteils eines Mitunternehmeranteils -

  • BGH, 06.10.1980 - II ZR 268/79

    Zur Wirksamkeit der Zustimmung eines Gesellschafter-Vorerben zu Änderungen des

  • OLG Frankfurt, 07.07.1981 - 20 W 267/81

    Unvereinbarkeit der Zugehörigkeit zur Geschäftsführung und zum Aufsichtsrat

  • OLG Hamm, 22.09.1981 - 15 W 219/81

    Anmeldung des Eintritts eines Kommanditisten als Komplementär in eine KG

  • BGH, 24.05.1976 - II ZR 164/74

    Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens für einstimmige Beschlüsse eines

  • BFH, 17.12.1980 - II R 36/79

    Kommanditist - GmbH - Kapitalkonto - Beteiligungskonto

  • BGH, 26.10.1983 - II ZR 44/83

    Anspruch auf Feststellung der Gesellschaftszugehörigkeit als Kommanditist einer

  • BayObLG, 17.09.1981 - BReg. 1 Z 69/81

    Zur Anmeldung und Satzungsänderung bei Kapitalerhöhung einer GmbH

  • LG Kiel, 30.04.2015 - 16 O 42/14

    Pfandrecht an einem GmbH-Geschäftsanteil: Rechtliches Schicksal bei

  • BGH, 09.03.1981 - II ZR 173/80

    Nichtordnungsgemäße Verwaltung eines zum Nachlass gehörenden Gesellschaftsanteils

  • BFH, 04.06.1980 - II R 22/78

    Nichtgeschäftsführender Gesellschafter - Übertragung eines Gesellschaftsanteils -

  • OLG Köln, 01.07.1981 - 2 Wx 31/81

    Prüfungsrecht des Registergerichts

  • BFH, 26.02.1987 - IV R 147/85

    Voraussetzungen für die Mitunternehmerschaft an einem Gewerbebetrieb

  • LG Köln, 27.12.1983 - 11 T 366/83

    Kenntlichmachung der Zusammengehörigkeit von Abgeschlossenheitsbescheinigung und

  • BayObLG, 22.12.1992 - 3Z BR 170/92

    Zulässigkeit einer unbefristeten weiteren Beschwerde bei Verwerfung des

  • BGH, 27.09.1982 - II ZR 140/81
  • BayObLG, 08.05.1981 - BReg. 1 Z 40/81

    Zur Änderung einer übernommenen Firma

  • OLG München, 25.03.1980 - 5 U 3711/79

    Eintritt in Gesellschaft im Erbwege aufgrund sog. qualifizierter Nachfolgeklausel

  • BayObLG, 22.12.1992 - 3Z BR 170/9Z
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