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   BGH, 04.07.1972 - VI ZR 114/71   

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BGH, 04.07.1972 - VI ZR 114/71 (https://dejure.org/1972,156)
BGH, Entscheidung vom 04.07.1972 - VI ZR 114/71 (https://dejure.org/1972,156)
BGH, Entscheidung vom 04. Juli 1972 - VI ZR 114/71 (https://dejure.org/1972,156)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Urlaubsentgelt - Bezahlter Urlaub - Urlaubsanspruch - Arbeitsunfähigkeit - Ersatz von Urlaubsentgelt - Arbeitsunfähigkeit während des Urlaubs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 249, 842, 843
    Abtretung des Anspruchs eines Angestellten auf bezahlten Urlaub

Papierfundstellen

  • BGHZ 59, 109
  • NJW 1972, 1703
  • MDR 1972, 940
  • VersR 1972, 1057
  • DB 1972, 1632
  • JR 1973, 239
 
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Wird zitiert von ... (33)

  • BGH, 13.08.2013 - VI ZR 389/12

    Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Ersatz des auf den Zeitraum der unfallbedingten

    Es hat auch zutreffend angenommen, dass der Anspruch auf Zahlung von Urlaubsentgelt gemäß § 6 Abs. 1 EntgFG auf den Kläger übergegangen ist, soweit dieser der Geschädigten für die Zeit ihrer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit bezahlten Urlaub gewährt hat (vgl. Senatsurteile vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109, 111 ff.; vom 13. Mai 1986 - VI ZR 80/85, VersR 1986, 968, 969; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 9).

    War der Arbeitnehmer in einem Urlaubsjahr nur zeitweilig arbeitsunfähig, muss das Urlaubsentgelt auf das ganze Jahr verrechnet und entsprechend auf die Jahresarbeitstage aufgeteilt werden, wobei die Urlaubszeit in Abzug zu bringen ist (vgl. Senatsurteile vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, aaO, S. 115; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, aaO).

  • BGH, 22.11.2016 - VI ZR 40/16

    Haftung und Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Verletzung eines Arbeitnehmers als

    (a) In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass Urlaubsgeld und Urlaubsentgelt Entgelte für die geleistete Arbeit darstellen, die zum Verdienst des Arbeitnehmers gehören und die der Arbeitgeber deshalb im Wege des Schadensersatzes - sobald die Forderung auf ihn übergegangen ist bzw. ihm übertragen wurde - gegen den Schädiger geltend machen kann (Senatsurteile vom 13. August 2013 - VI ZR 389/12, VersR 2013, 1274 Rn. 15 [Urlaubsentgelt]; vom 28. Januar 1986 - VI ZR 30/85, VersR 1986, 650, 651 [Urlaubsgeld]; vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109, 111 ff. [Urlaubsentgelt]).

    - VI ZR 389/12, VersR 2013, 1274 Rn. 17; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, aaO, 9; vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109, 115).

  • BGH, 08.05.2013 - XII ZB 192/11

    Keine Aufrechnung gegen übergegangene Unterhaltsforderungen

    So ist es anerkannt, dass sich der Schutzzweck des Abtretungsverbots in den Fällen erledigt hat, in denen der Zessionar seinerseits dem Zedenten die (wirtschaftlich gleichwertige) Leistung erbringt, die ihm § 400 BGB sichern will (BGHZ 59, 109, 115 = NJW 1972, 1703, 1705; BGHZ 127, 354, 356 = NJW 1995, 323 mwN; BAG NJW 2001, 1443).
  • BGH, 07.05.1996 - VI ZR 102/95

    Umfang des Schadensersatzes bei unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit

    In dieser Weise hat der Senat schon bei der Berechnung des anteiligen Urlaubsentgelts den Gesamtjahresverdienst auf die Jahrestage unter Abzug der Urlaubstage umgelegt (Urt. v. 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71 - BGHZ 59, 109, 115; 59, 154, 158, ebenso OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 151, Riedmaier VersR 1978, 110, 116, Wussow/Küppersbusch aaO. Rdn. 64).

    Hinweise: S.a. BGHZ 76, 397, 399; BGH VersR 1972, 566; BGH VersR 1986, 650, 651; BAG DB 1978, 1504; BAGE 66, 169; BAG NJW 1996, 278; OLG München VersR 1970, 234; OLG Oldenburg ZfS 1984, 202; Wussow/Dressler, Unfallhaftpflichtrecht 14. Aufl, Rdn 1536 und 1537; Wussow/Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschaden 5. Aufl, Rdn 64; Riedmaier, VersR 1978, 110, 112 f; BAGE 66, 169, 174 ff; 71, 78, 83; Hanau/Vossen, DB 1992, 213, 214; Schiefe, NZA 1993, 1015, 1017; BAGE 71, 78, 82; BAG DB 1979, 2375; BAG DB 1990, 942 m.w.N.; BAG DB 1993, 2490; BAGE 71, 78, 82; BAG Urteil NJW 1996, 948, 949; BAGE 70, 119, 122; BAG NZA 1992, 761; (BAGE 70, 119, 122; Uttlinger/Breier/Kiefer/Hoffmann/Pühler, BAT § 15, Anm. 1; Böhm/Spiertz/Sponer/Steinherr, BAT § 15, Rdn 6 ff; BGHZ 59, 109, 115; 59, 154, 158; OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 151; Riedmaier VersR 1978, 110, 116; OLG München VersR 1970, 234, 235.

  • BGH, 10.10.1974 - VII ZR 231/73

    Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit bei mangelhaften

    Aber auch haftungsrechtlich ist in der Rechtsprechung anerkannt, daß der Anspruch eines Angestellten auf bezahlten Urlaub (das Urlaubsentgelt) zu dem auf Grund des Dienstverhältnisses erzielten Erwerb gehört, den der Geschädigte dem Dienstherrn ersetzen muß, wenn dieser dem Angestellten während der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit bezahlten Urlaub gewährt hat (vgl. BGHZ 59, 109 und 59, 154 für die Bezüge eines Beamten).
  • BAG, 21.11.2000 - 9 AZR 692/99

    Vorausabtretung von Arbeitseinkommen

    Sie ist durch die für den jeweiligen Monat erfolgende tatsächliche Leistung des Abtretungsempfängers aufschiebend bedingt (vgl. BGH 10. Dezember 1951 - GSZ 3/51 - aaO; 19. Juni 1952 - III ZR 295/51 - BGHZ 7, 30, 52, zu 3 f der Gründe; 31. Mai 1954 - GSZ 2/54 - BGHZ 13, 360, 367 f., zu IV der Gründe; 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71 - BGHZ 59, 109, 115, zu 4 der Gründe; 9. November 1994 - IV ZR 66/94 - BGHZ 127, 354, 356, zu I 2 b der Gründe).
  • OLG München, 27.05.2015 - 3 U 545/15

    Schädiger, Arbeitgeber, Urlaubsentgelt, Arbeitnehmer, Vorläufige

    Grundlegend ist daher die Entscheidung des BGH vom 04.07.1972 (VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109-115) die freilich einen Fall betraf, in dem der Arbeitnehmer seine Ansprüche gegen den Schädiger dem Arbeitgeber abgetreten hatte.
  • LAG Baden-Württemberg, 27.07.2011 - 13 Sa 15/11

    Zum Umfang der auf den Arbeitgeber übergehenden Schadensersatzansprüche des

    bb) Allerdings wird in Rechtsprechung (vgl. BAG 12. Dezember 1989 - 8 AZR 195/88 - n.v., in juris; BGH 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71 - BGHZ 59, 109 ff. = AP BGB § 249 Nr. 16; BGH 13. Mai 1986 - VI ZR 80/85 - VersR 1986, 968 f.; OLG Köln 6. März 2007 - 3 U 188/06 - Schaden-Praxis 2007, 427) und Literatur (Münchener Kommentar zum BGB, Müller-Glöge, 5. Auflage 2009, § 6 EntgeltfortzahlungsG Rn. 7; Feichtinger/Malkmus, Entgeltfortzahlungsrecht, § 6 Rn. 37; jeweils allerdings ohne nähere Begründung) angenommen, auch Ansprüche auf Urlaubsentgelt und Urlaubsgeld unterlägen dem Forderungsübergang nach § 6 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz.

    Entgegen der Annahme des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71 - BGHZ 59, 109 ff. = AP BGB § 249 Nr. 16; in juris Rn. 14) fehlt es damit auch an der zeitlichen Kongruenz zwischen Urlaubsentgelt / Urlaubsgeld und unfallbedingter Ausfallzeit [genauer: dem Entgeltfortzahlungszeitraum], da es grundsätzlich - abgesehen von den in § 5 Abs. 1 BUrlG abschließend aufgezählten Ausnahmefällen - gerade kein "Zwölftelungsprinzip" im Urlaubsrecht gibt.

  • OLG Bremen, 11.10.2001 - 4 U 20/01

    Vorlage von Unterlagen über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse als

    Dieser Schutzfunktion bedarf es insbesondere dann nicht mehr, wenn der Abtretende vom Abtretungsempfänger den vollen Gegenwert seiner Unterhaltsansprüche erhalten hat (vgl. BGH, NJW 1972, 1703, 1705; Soergel/Häberle, BGB, 12. Aufl., Rn. 4 vor § 1601; Gießler, FamRZ 1994, 800, 803).
  • OLG Hamburg, 25.02.1986 - 7 U 23/85

    Anspruch des Arbeitgebers auf Erstattung von Beiträgen, die anlässlich der

    Der Schädiger soll nicht dadurch entlastet werden, daß den verletzten Arbeitnehmer wegen der Lohnfortzahlung während der Arbeitsunfähigkeit kein Erwerbsschaden trifft, weil dieser Erwerbsschaden durch Leistung Dritter aufgefangen wird (vgl. BGHZ 43, 378 ff, 381, 383 [BGH 27.04.1965 - VI ZR 124/64] ; BGH VersR 1965, 620 f, 621 [BGH 27.04.1965 - VI ZR 124/64] ; 1972, 1057 f, 1058; NJW 1976, 326).

    Der Gesetzgeber hat mit der Fassung der Norm nur zum Ausdruck bringen wollen, daß er die bereits von der Rechtsprechung zur Frage des Erwerbsschadens gewonnenen Ergebnisse billige (vgl. BGH VersR 1972, 1057 f; Lange, VersR 1970, 486 ff, 492; LG Berlin VersR 1973, 570).

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum für die Zeit der Erkrankung eines Arbeitnehmers anfallenden Urlaubsentgelt, das zum erstattungsfähigen Erwerbseinkommen gerechnet wird (vgl. BGH, VersR 1972, 1057), kann nicht als Argument für die Erstattungsfähigkeit der Beiträge zur Lohnausgleichskasse verwendet werden, denn der Grund für die jeweiligen Leistungen des Arbeitgebers ist nicht vergleichbar: Der Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf bezahlten Urlaub hat seine Grundlage in der jährlich erbrachten bzw. noch zu erbringenden Arbeitsleistung des Arbeitnehmers.

    Wenn der Arbeitgeber seinem geschädigten Arbeitnehmer gleichwohl Urlaubsentgelt und ggf. auch Urlaubsgeld letztlich mit Mitteln der von ihm durch Beitragsleistungen gespeisten Urlaubskasse zahlt, müßte erwogen werden, dem Arbeitgeber diese Beiträge nach § 4 LFZG zu erstatten, weil er mit Hilfe dieser Beiträge einen Erwerbsschaden des Arbeitnehmers verhindert hat, zumal bei voller Urlaubsgewährung des Arbeitgebers an einen Arbeitnehmer trotz zeitweiser Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Fremdverursachung der auf die Zeit der Arbeitsunfähigkeit entfallende Anteil am Urlaubsentgelt und am Urlaubsgeld nach § 4 LFZG vom Schädiger an den Arbeitgeber zu erstatten ist (vgl. BGH VersR 1972, 1057).

  • OLG Köln, 08.01.2014 - 19 U 158/13

    Geltung des Sichtfahrgebots auf Autobahnen

  • BGH, 28.01.1986 - VI ZR 30/85

    Umfang des Übergangs von Schadensersatzansprüchen des Arbeitnehmers auf den

  • BGH, 23.05.1989 - VI ZR 284/88

    Gehaltsfortzahlung - § 616 BGB, § 1 LFZG (§ 1 EntgFG), § 255 BGB,

  • OLG Oldenburg, 23.04.1975 - 8 U 227/74

    Erwerbsschaden, Arbeitsentgeld, Lohnfortzahlung

  • OLG Naumburg, 17.08.2006 - 4 UF 16/06

    Kosten für eine Krankenversicherung und für eine Pflegeversicherung im Unterhalt

  • BGH, 09.11.1994 - IV ZR 66/94

    Abtretung des Anspruchs auf Rückgewähr eines Geschenks wegen Bedürftigkeit

  • OLG Celle, 15.01.2004 - 14 U 293/01

    Verkehrsunfallhaftung: Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit

  • BGH, 24.09.1987 - III ZR 49/86

    Anrechnung von Schadensersatzleistungen auf das Blindengeld

  • BGH, 24.09.1981 - IX ZR 80/80

    Geltendmachung des Regelunterhalts durch ein nichteheliches Kind nach

  • BGH, 11.11.1975 - VI ZR 128/74

    Erstattungsfähigkeit von Beiträgen des Arbeitgebers zur Berufsgenossenschaft

  • BAG, 12.12.1989 - 8 AZR 195/88

    Berücksichtigung des anteiligen Urlaubsentgelts bei Arbeitsunfähigkeit durch

  • BGH, 04.07.1972 - VI ZR 88/71

    Ersatz von entgangenen Dienstbezügen eines Beamten; Ersatz anteiligen

  • OLG Oldenburg, 23.06.1993 - 2 U 84/93

    Abtretung, Wirksamkeit, Pfändbarkeit, Pfändungsschutz, Unpfändbarkeit,

  • BGH, 26.04.1990 - III ZR 56/89

    Einwendungen gegen einen Schiedsspruch - ordre public - rechtliches Gehör

  • BFH, 30.04.1986 - II R 201/83

    Umstellung des Klageantrags - Änderungsbescheid - Aufhebung des Vorbehalts der

  • OLG München, 12.11.1991 - 25 U 4121/91

    Wann muß ein Verkäufer liefern, wenn keine Lieferfrist vereinbart ist?

  • LG Hagen, 10.02.2006 - 1 S 139/05

    Geltendmachung von Ansprüchen zum Ersatz von Kosten für eine Entgeltfortzahlung

  • VGH Hessen, 16.09.1985 - 11 TG 1699/85

    Verrechnung einer Kontogutschrift über Sozialleistungen wegen Überziehung des

  • OLG München, 10.02.1995 - 10 U 3162/94

    Schadenersatzanspruch des Arbeitgebers wegen Lohnfortzahlung; Schädigung des

  • LG Saarbrücken, 11.09.2008 - 14 O 118/07

    Schmerzensgeld für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne Mitverschulden des

  • BayObLG, 28.01.1982 - BReg. 1 Z 106/81

    Anfechtung der Anordnung einer Ergänzungspflegschaft; Internationale

  • VG Hannover, 18.01.2007 - 2 A 5477/05

    Schadenshaftung/Durchgriffshaftung bei Verletzung eines Soldaten aufgrund grob

  • LG Kiel, 02.03.1973 - 8 S 176/72

    Schadensersatzansprüche infolge eines Verkehrsunfalls; Erstattung von gezahlten

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