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   BGH, 26.06.1952 - III ZR 305/51   

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https://dejure.org/1952,159
BGH, 26.06.1952 - III ZR 305/51 (https://dejure.org/1952,159)
BGH, Entscheidung vom 26.06.1952 - III ZR 305/51 (https://dejure.org/1952,159)
BGH, Entscheidung vom 26. Juni 1952 - III ZR 305/51 (https://dejure.org/1952,159)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Berufung auf die fehlende Zustellung einer Entlassungsverfügung - Verschweigen einer Tätigkeit als Blockleiter der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) - Fälschung eines Personalfragebogens - Anfechtung einer öffentlichrechtlichen Willenserklärung von ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 6, 348
  • NJW 1952, 1094
  • DVBl 1952, 604
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BVerfG, 17.12.1953 - 1 BvR 147/52

    Alle Beamtenverhältnisse sind am 8. Mai 1945 erloschen

    Daß der Gedanke der Formenstrenge des Beamtenrechts nach Staatskatastrophen, wie im Jahre 1945, sich nicht ohne Einschränkungen durchführen läßt, hat auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes anerkannt (vgl. BGHZ 2, 198 [202]; 3, 1 [29]; 6, 348 [350] und die dort zitierte weitere Entscheidung vom 29. Mai 1952 - III ZR 223/5 1 -).
  • BGH, 23.09.1957 - VII ZR 403/56

    Rechtswidrigkeit einer Drohung

    Dagegen genügt nicht die Ausnutzung einer schon bestehenden Zwangslage oder der bloße Hinweis auf ein bereits vorhandenes Übel, ohne daß damit eigene, künftige Maßnahmen in Verbindung gebracht werden (BGHZ 2, 287, 295; 6, 348, 351).

    Zwar hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in dem Urteil BGHZ 6, 348, 351 auf die frühere Formel zurückgegriffen Aus seiner Entscheidung geht aber nicht hervor, daß er damit einen ohne Ausnahme geltenden Rechtssatz aussprechen und von den erwähnten Urteilen des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs abweichen wollte.

    Läßt er sich unter solchen Voraussetzungen in Erörterungen mit dem Gläubiger ein, so wird man in der Regel annehmen können, daß seine dieser Lage Rechnung tragende Handlungsweise nicht auf eine Drohung des Gläubigers, sondern auf eigene Überlegungen zurückzuführen ist (vgl. hierzu u.a. RG JW 1905, 200; Warn 1910 Nr. 370; 1913 Nr. 186; HRR 1940, 140; BGHZ 6, 348, 351).

  • BVerfG, 11.12.1962 - 2 BvL 2/60

    Ruhegehalt nach Entnazifizierung

    Das Bundesverfassungsgericht schließt sich insoweit der ständigen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster und des Bundesgerichtshofs an (vgl. OVGE 3, 103 [107 ff.]; 4, 75 f.; BGHZ 2, 117; 6, 348; L/M § 71 GVG Nr. 2).
  • BGH, 06.07.1966 - Ib ZR 83/64

    Zulässigkeit der Anfechtbarkeit eines gerichtlichen Vergleichs - Rechtsfolgen der

    Damit hat er aber gerade nicht dem Beklagten eine objektive, von dem Willen des "Drohenden" unabhängige Zwangslage vor Augen gehalten (vgl. BGHZ 6, 348, 351) [BGH 26.06.1952 - III ZR 305/51], sondern er hat ihm ein Verhalten in Aussicht gestellt, das im Widerspruch zu den verfahrensrechtlichen Erfordernissen stand; dieses Verfahren des Vorsitzenden war widerrechtlich.
  • BGH, 03.11.1955 - III ZR 148/54

    Kirchenbeamte und Art. 131 GrundG

    Vielmehr können Entlassungsgesuch und Entlassung nicht losgelöst von den dahinter stehenden Gründen (Beweggründen) betrachtet werden (BGHZ 6, 348 [353]; BVerfG in NJW 1953, 360; OVG Münster in DVBl. 55, 223).

    Abgesehen davon wurden nach der Entscheidung des Senats in BGHZ 6, 348 Entlassungsverfügungen in der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch auch dann wirksam, wenn sie dem Beamten nicht in der Form des § 163 DBG zugingen.

    Zwar ist an sich die Anfechtung öffentlichrechtlicher Willenserklärungen von Privatpersonen wegen Drohung möglich (BGHZ 6, 348 [351] im Anschluß an die reichsgerichtliche Rechtsprechung).

  • BGH, 01.10.1962 - AnwZ (B) 19/62

    Rechtsmittel

    Dieser Ausgangspunkt ist richtig; er entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 6, 348, 351) [BGH 26.06.1952 - III ZR 305/51] und der heutigen Verwaltungsrechtslehre (vgl. Forsthoff, Verwaltungsrecht 8. Aufl. S. 263, 223; Fischbach, Bundesbeamtengesetz 2. Aufl. S. 272 Anm. 3; Wolff, Verwaltungerecht 1959, § 44 I e 1).

    Eine Drohung im Sinne des § 123 BGB ist regelmäßig verneint worden, wenn dem Erklärenden lediglich seitens des Erklärungsgegners ein objektive, vom Willen des letzteren unabhängige Zwangslage vor Augen gehalten worden ist (vgl. BGHZ 6, 348, 351 [BGH 26.06.1952 - III ZR 305/51]; 25, 217 [BGH 23.09.1957 - VII ZR 403/56]= NJW 1957, 1796).

    Es besteht daher keine Veranlassung, der Frage nachzugehen, ob eine etwaige weitherzigere Rechtsprechung in Steuersachen zu einer Überprüfung der eingangs erwähnten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 134, 171) und des Bundesgerichtshofs (BGHZ 6, 351 [BGH 26.06.1952 - III ZR 305/51]) führen müßte.

  • BVerwG, 14.10.1955 - II C 158.53
    Der Begriff "andere als beamtenrechtliche Gründe" sei also weit auszulegen und umfasse auch politische Beweggründe der Anstellungsbehörde (ebenso BGHZ 6 S. 348; BVerfG NJW 1953 S. 360).

    Diese Auffassung, die auch vom Bundesgerichtshof und vom Bundesverfassungsgericht vertreten wird (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 1952 - III ZR 305/51 - BGHZ 6 S. 348; Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Januar 1953 - I BvR 520/52 - NJW 1953 S. 360) hält der Senat für zutreffend.

  • BVerwG, 26.09.1962 - VI C 140.60

    Verwaltungsprozessuale Ausgestaltung der Unanfechtbarkeit eines

    Er sei daher als wirksam zugegangen anzusehen, zumal nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 1952 (NJW 1952 S. 1094 [BGH 26.06.1952 - III ZR 305/51]) in der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch eine Entscheidung der in § 163 DBG bestimmten Art auch dann wirksam gewesen sei, wenn sie dem Beamten nicht in der Form des § 163 DBG zugegangen sei.
  • BGH, 22.02.1954 - III ZR 207/52

    Rechtsmittel

    In den Urteilen des Senats in BGHZ 3, 1 [33] und 6, 348 [349] ist mit ausführlicher Begründung die von Nadler-Wittland (Deutsches Beamtengesetz Anm. 25 zu § 163), Wittland (Reichsdienststrafordnung, 2. Aufl. Anm. 25 zu § 19) und Fischbach (Deutsches Beamtengesetz, Anm. IV zu § 163) vertretene Auffassung abgelehnt, daß dann, wenn der Empfänger die für ihn bestimmte Mitteilung tatsächlich erhalten und die Form der Mitteilung nicht unverzüglich beanstandet habe, auch die ohne oder durch fehlerhafte Zustellung erfolgte Bekanntgabe als ordnungsmässig bewirkt anzusehen sei.

    Dementsprechend hat der Senat auch schon in BGHZ 6, 348 [350] ausgesprochen, dass der genannte Grundsatz nicht ausnahmslos gelten könne.

  • BVerfG, 21.01.1953 - 1 BvR 520/52

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Prüfung der Rechtsstellung nach G131

    Wenn er auch aus wichtigem Grund und insoweit "nach tarifrechtlicher Vorschrift" entlassen worden ist, so war doch der Anlaß zur Kündigung seine Eigenschaft als "Altparteigenosse"; solche politischen Beweggründe gehören nach der Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes zu den "anderen als tarifrechtlichen Gründen" im Sinne des Art. 131 GG (vgl. besonders Bachof, DRZ 1949, 533 und - zum Beamtenrecht - BGH in NJW 1952, 1094).
  • LAG Thüringen, 11.02.2015 - 6 Sa 260/14

    Zulässigkeit der teilweisen Wiederaufnahme eines gem. § 240 ZPO unterbrochenen

  • BVerwG, 08.05.1969 - II C 123.65

    Führung der Amtsbezeichnung "Oberbaurat a.D." - Rechtswirkungen der Aushändigung

  • BVerwG, 30.05.1963 - II C 162.60
  • LAG Hessen, 19.12.1985 - 3 Sa 6/85

    Anfechtung eines Aufhebungsvertrages

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.10.1966 - I A 1251/65
  • BVerwG, 21.11.1963 - II C 187.60

    Anspruch eines Beamten auf Wiedereinstellung oder Versorgung nach den

  • BGH, 19.06.1980 - IX ZB 253/78

    Zulassung der Revision gemäß § 219 Abs. 2 Bundesentschädigungsgesetz (BEG) -

  • BGH, 07.03.1964 - III ZR 85/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.12.1963 - III ZR 195/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 19.12.1957 - III ZR 140/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 29.10.1956 - II ZR 276/54

    Rechtsmittel

  • BDH, 13.03.1958 - I D 19/56

    Möglichkeit eines Disziplinargerichts zur Annahme von Prozessvoraussetzungen als

  • BGH, 05.04.1956 - III ZR 247/54
  • BGH, 12.07.1956 - III ZR 46/55
  • BGH, 13.10.1955 - III ZR 48/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 03.05.1955 - V BLw 40/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 28.04.1955 - II ZR 88/54

    Rechtsmittel

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