Rechtsprechung
   BGH, 12.07.1979 - VII ZR 284/78   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Notwendigkeit der Berücksichtigung verspäteten Vorbringens im Versäumnisverfahren - Beurteilung der Verzögerung eines Rechtsstreits - Vornahme vorbereitender Maßnahmen zur Vermeidung einer Verzögerung in der Erledigung des Rechtsstreits seitens des Gerichts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 340 Abs. 3
    Zulässigkeit des Einspruchs gegen ein Versäumnisurteil

Papierfundstellen

  • BGHZ 75, 138
  • NJW 1979, 1988
  • NJW 1979, 2614 (Ls.)
  • MDR 1979, 928



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Wird zitiert von ... (87)  

  • BGH, 03.07.2012 - VI ZR 120/11  

    Arzthaftungsprozess: Verstoß gegen das verfassungsmäßige Verbot einer

    Das Gericht ist allerdings verpflichtet, die Verspätung durch zumutbare Vorbereitungsmaßnahmen gemäß § 273 ZPO so weit wie möglich auszugleichen und dadurch eine drohende Verzögerung abzuwenden (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1979 - VII ZR 284/78, BGHZ 75, 138, 141 ff.; vom 31. Januar 1980 - VII ZR 96/79, BGHZ 76, 133, 135 f.; vom 13. März 1980 - VII ZR 147/79, BGHZ 76, 236, 239; vom 26. März 1982 - V ZR 149/81, BGHZ 83, 310, 313; vom 2. Dezember 1982 - VII ZR 71/82, BGHZ 86, 31, 34 ff. mwN; vom 19. Oktober 1988 - VIII ZR 298/87, NJW 1989, 719, 720).
  • BVerfG, 02.03.1993 - 1 BvR 249/92  

    Verfassungsbeschwerde betreffend die formellen Anforderungen an einen Antrag auf

    Rechtsprechung und Schrifttum gehen deshalb davon aus, daß der Einspruch auch dann zulässig ist, wenn er weder in der Einspruchsschrift noch sonst innerhalb der Einspruchsfrist begründet worden ist (BGHZ 75, 138 mit umfassenden weiteren Nachweisen).
  • BGH, 02.12.1982 - VII ZR 71/82  

    Begriff der Verzögerung; Entscheidung des Vorsitzenden über Anordnung von frühen

    Das am 1. Juli 1977 in Kraft getretene Gesetz zur Vereinfachung und Beschleunigung gerichtlicher Verfahren vom 3. Dezember 1976 (BGBl I 3281) hat die Vorschriften über die Zurückweisung verspäteten Vorbringens erheblich verschärft (vgl. dazu die Senatsentscheidungen BGHZ 75, 138,141/142; 76, 133,136; 77, 306,308).

    Die damit verbundenen Nachteile für das Bemühen um eine materiell richtige Entscheidung hat der Gesetzgeber im Interesse der Verfahrenskonzentration bewußt in Kauf genommen (BGHZ 75, 138,142; 76, 133,136; 83, 371,380).

    Dagegen ist es unerheblich, ob der Rechtsstreit bei rechtzeitigem Vorbringen ebenso lange gedauert hätte (BGHZ 75, 138,141/142; 76, 133,135/136, jeweils mit ausführlichen Nachweisen über den Meinungsstand in Rechtsprechung und Schrifttum; 76, 236,239; BGH NJW 1980, 1960; vgl. auch BGH NJW 1979, 2109,2110 und Urteil vom 6. Juni 1979 - VIII ZR 281/78 = WM 1979, 918,921).

    Das Gericht ist lediglich verpflichtet, die Verspätung durch zumutbare Vorbereitungsmaßnahmen gemäß § 273 ZPO so weit wie möglich auszugleichen und dadurch eine drohende Verzögerung abzuwenden (BGHZ 75, 138,142/143; 76, 133,136/137; 76, 173,178; 76, 236,239; BGH NJW 1980, 1102,1103).

    Derartige hypothetische Erwägungen hat der Senat bereits mehrfach abgelehnt, da sie die Funktion der Verspätungsvorschriften herabmindern würden und eine sichere Prognose vielfach gar nicht möglich ist (BGHZ 75, 138,141/142; 76, 133,135/136; 76, 236,239; BGH NJW 1980, 1960).

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