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   BGH, 07.12.1981 - II ZR 187/81   

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https://dejure.org/1981,976
BGH, 07.12.1981 - II ZR 187/81 (https://dejure.org/1981,976)
BGH, Entscheidung vom 07.12.1981 - II ZR 187/81 (https://dejure.org/1981,976)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 1981 - II ZR 187/81 (https://dejure.org/1981,976)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit einer, in spanischer Sprache abgefassten Wechselverbindlichkeit - Vorliegen der Voraussetzung eines "eigenen" Wechsels

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Formnichtigkeit eines gemischtsprachigen Eigenwechsels wegen Fehlens der Wechselklausel im Text der Urkunde

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 82, 200
  • NJW 1982, 523
  • ZIP 1982, 35
  • MDR 1982, 297
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • OLG Karlsruhe, 22.01.2014 - 6 U 135/10

    Einstweiliger Rechtsschutz bei Wettbewerbsverstoß: Übergang einer vertraglichen

    Unter anderem diesen Unterschied hat der Bundesgerichtshof im Verhältnis zwischen Wechselprozess und Urkundenprozess als Grund dafür angesehen, dass in einem Wechselprozess nicht hilfsweise für den Fall, dass der Wechsel ungültig ist, eine Urkundenklage erhoben werden kann (BGHZ 53, 11, 17 = NJW 1970, 324; BGHZ 82, 200, 207 = NJW 1982, 523; BGH, NJW 1982, 2258).
  • BGH, 28.11.2001 - VIII ZR 75/00

    Zulässigkeit einer in Form des Urkundenprozesses erhobenen Widerklage

    Derartige Unterschiede hat der Bundesgerichtshof im Verhältnis zwischen Wechselprozeß und Urkundenprozeß als Grund dafür angesehen, daß in einem Wechselprozeß nicht hilfsweise für den Fall, daß der Wechsel ungültig ist, eine Urkundenklage erhoben werden kann (BGHZ 53, 11, 17; 82, 200, 207 f; BGH, Urteile vom 3. Mai 1982 - II ZR 229/81, NJW 1982, 2258 und vom 7. Dezember 1981 - II ZR 134/81, WM 1982, 271).
  • BGH, 01.10.1987 - III ZR 134/86

    Bindungswirkung des Vorbehaltsurteils im Urkundenprozeß; Rechtsnatur

    Das Berufungsgericht verweist darauf, daß es in seinem Vorbehaltsurteil in Übereinstimmung mit BGHZ 82, 200 die Pagaré-Papiere als abstrakte Schuldversprechen i. S. des § 780 BGB angesehen habe.

    Daß es damit die Ausführungen des Bundesgerichtshofs in BGHZ 82, 200 mißverstanden hat (der Bundesgerichtshof hat, ohne den Rechtscharakter der Urkunden abschließend zu beurteilen, lediglich eine wechselmäßige Verpflichtung der Unterzeichner verneint), ist für das vorliegende Verfahren unerheblich.

    Hiernach hätte das Berufungsgericht im Nachverfahren prüfen müssen, ob die in den Pagaré-Papieren verkörperten Erklärungen als abstrakte Schuldversprechen anzusehen sind oder ob die Voraussetzungen für eine Umdeutung fehlgeschlagener Wechsel in abstrakte Schuldversprechen vorliegen (vgl. BGHZ 82, 200, 207).

  • BGH, 02.04.2020 - IX ZR 135/19

    Wechsel im berufungsverfahren von Urkundenverfahren in das ordentliche Verfahren;

    Lässt das Berufungsgericht die Abstandnahme nicht zu, bleibt der Prozess dort im Urkundenprozess anhängig, weil die Abstandnahme infolge der fehlenden Einwilligung durch den Beklagten und der fehlenden Annahme der Sachdienlichkeit durch das Berufungsgericht wirkungslos ist (RG, JW 1926, 579; OLG Frankfurt, MDR 1988, 326, 327; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 40. Aufl., § 596 Rn. 2; vgl. auch für den Fall der unzulässigen bedingten Abstandnahme vom Urkundenprozess: Wieczorek/Schütze/Olzen, ZPO, 4. Aufl., § 596 Rn. 2; Stein/Jonas/Berger, ZPO, 23. Aufl., § 596 Rn. 3; für den Fall der hilfsweisen Abstandnahme vom Wechselprozess: BGH, Urteil vom 7. Dezember 1981 - II ZR 187/81, BGHZ 82, 200, 208; vgl. auch Stein/Jonas/Althammer, ZPO, 23. Aufl., § 533 Rn. 16).
  • BGH, 21.09.1993 - XI ZR 206/92

    Formnichtiger Solawechsel in englischer Sprache

    In Rechtsprechung und Literatur herrscht Einigkeit, daß der Kläger in erster Instanz ohne weiteres vom Wechsel- in den gewöhnlichen Urkundenprozeß übergehen kann (BGHZ 53, 11, 17; 82, 200, 207; Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl. § 596 Anm. B; Stein/Jonas/Schlosser, ZPO 21. Aufl. § 596 Rdn. 12; MünchKomm-ZPO/Braun § 596 Rdn. 4; Zöller/Schneider, ZPO 18. Aufl. § 596 Rdn. 10; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 602 Rdn. 3; Steckler/Künzl WM 1984, 861 f.).

    Hier kommt ein solcher aus § 780 BGB in Betracht, da die "PROMISSORY NOTE" als Solawechsel formnichtig ist und sich deshalb die Frage der Umdeutung gemäß § 140 BGB in ein abstraktes Schuldversprechen stellt (vgl. BGHZ 82, 200, 207; BGH, Urteil vom 1. Oktober 1987 - III ZR 134/86, WM 1987, 1416, 1417).

    Dies genügt der Formvorschrift des Art. 75 Nr. 1 WG nach allgemeiner Meinung nicht (BGHZ 82, 200, 205; Baumbach/Hefermehl, Wechselgesetz und Scheckgesetz 18. Aufl., Art. 1 WG Rdn. 2 und Art. 75 WG Rdn. 2; Bülow, WechselG, ScheckG, AGB Art. 75 WG Rdn. 3).

  • BGH, 23.09.1993 - XI ZR 206/92
    In Rechtsprechung und Literatur herrscht Einigkeit, daß der Kl. in erster Instanz ohne weiteres vom Wechsel- in den gewöhnlichen Urkundenprozeß übergehen kann (BGHZ 53, 11 (17) = NJW 1970, 324 = LM Art. 1 WG Nr. 9; BGHZ 82, 200 (207) = NJW 1982, 523 = LM Art. 1 WG Nr. 16; Wieczorek-Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 596 Anm. B; Stein-Jonas-Schlosser, ZPO, 21. Aufl., § 596 Rdnr. 12; Braun, in: MünchKomm-ZPO, § 596 Rdnr. 4; Zöller-Schneider, ZPO, 18. Aufl., § 596 Rdnr. 10; Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, ZPO, 51. Aufl., § 602 Rdnr. 3; Steckler-Künzl, WM 1984, 861 f.).

    Hier kommt ein solcher aus § 780 BGB in Betracht, da die "promissory note" als Solawechsel formnichtig ist und sich deshalb die Frage der Umdeutung gem. § 140 BGB in ein abstraktes Schuldversprechen stellt (vgl. BGHZ 82, 200 (207) = NJW 1982, 523 = LM Art. 1 WG Nr. 16; BGH, NJW 1988, 1468 = LM § 318 ZPO Nr. 15 = WM 1987, 1416 (1417)).

    Dies genügt der Formvorschrift des Art. 75 Nr. 1 WG nach allgemeiner Meinung nicht (BGHZ 82, 200 (205) = NJW 1982, 523 = LM Art. 1 WG Nr. 16; Baumbach-Hefermehl, WG, ScheckG, 18. Aufl., Art. 1 WG Rdnr. 2, Art. 75 WG Rdnr. 2; Bülow, WG, ScheckG, AGB Art. 75 ScheckG.

  • BGH, 30.11.1993 - XI ZR 8/93

    Wirksamkeit eines Wechselakzepts

    Zwar kann in diesem Punkt die Abweisung als unbegründet nicht aufrechterhalten werden (BGHZ 82, 200, 208).
  • OLG Jena, 06.01.1999 - 2 U 120/98

    Voraussetzungen des Urkundsprozesses; Abstandnahme vom Urkundsprozess;

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  • OLG Frankfurt, 10.02.2006 - 10 U 265/04

    Nachgründungspflicht für Werkverträge bei Forderungsverpfändung aus dem Vertrag

    Eine gleichzeitige Anhängigkeit in unterschiedlichen Prozessarten ist nicht möglich (vgl. Thomas/Putzo, ZPO, 26. Aufl. 2004, § 596 Rdn. 1; Musielak, ZPO, § 596 Rdn. 5; Stein/Jonas, ZPO, 21. Aufl., § 596 Rdn. 2; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 62. Aufl. 2004, § 596 Rdn. 6; ebenso für den hilfsweisen Übergang vom Wechselprozess in der gewöhnlichen Urkundenprozess: BGHZ 82, 200 ff., 207 ff.).
  • OLG Rostock, 02.12.2002 - 3 U 97/02

    Rechtsvernichtende Einwendungen im Urkundsprozess

    In der Rechtsprechung besteht Übereinstimmung, dass eine aus materiell-rechtlichen Gründen unbegründete Klage gem. § 597 Abs. 1 ZPO abzuweisen ist (BGHZ 70, 263,; 82, 200; MDR 1976, 561; OLG Düsseldorf v. 31.05.1995, Az.: 9 U 125/94 [recherchiert in Juris]; OLG Jena OLG-NL 1999, 68).

    Die besonderen Prozessvoraussetzungen des Urkundenprozesses bezwecken nicht, die Klägerin vor einer Klageabweisung zu schützen, wenn der Rechtsstreit entsprechend entscheidungsreif ist (BGHZ 82, 200; OLG Jena a.a.O. m. w. N.).

  • OLG Frankfurt, 12.02.2015 - 3 U 117/14

    Unzulässige Verbindung von Urkunden- und ordentlichem Verfahren

  • OLG Saarbrücken, 25.04.2012 - 1 U 26/11

    Urkundenprozess gegen Gesamtschuldner auf Darlehensrückzahlung: Voraussetzungen

  • OLG Köln, 07.11.2006 - 15 U 70/06

    Darlegung der Alleinvertretungsvollmacht des Mitgesellschafters für die GbR zum

  • OLG Hamburg, 06.06.2019 - 6 U 160/17

    Sachdienlichkeit Abstandnahme von einem Urkundenprozess in Berufungsinstanz

  • BGH, 03.05.1982 - II ZR 229/81

    Austellung von Urkunden (Pagarè a la Orden) aufgrund eines Treuhandvertrages und

  • OLG Zweibrücken, 18.11.1997 - 5 U 6/97

    Umdeutung eines Wechselakzepts in eine persönliche Verpflichtungserklärung

  • OLG München, 07.02.1996 - 7 U 5772/95

    Auslegung eines Wechsels bei fehlender Remittentenangabe

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