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   BGH, 13.06.1983 - II ZR 226/82   

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https://dejure.org/1983,1283
BGH, 13.06.1983 - II ZR 226/82 (https://dejure.org/1983,1283)
BGH, Entscheidung vom 13.06.1983 - II ZR 226/82 (https://dejure.org/1983,1283)
BGH, Entscheidung vom 13. Juni 1983 - II ZR 226/82 (https://dejure.org/1983,1283)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage gegen die Sparkasse auf Rückzahlung von Rentenbeträgen, die nach dem Tod des Berechtigten weiter gezahlt wurden - Rechtswegbestimmung für abgetretene Ansprüche der Deutschen Bundespost bei deren privatrechtlichem Handeln - Funktionsweise und Aufgabenverteilung beim ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine wirksame Erfüllung von Überweisungsaufträgen im beleglosen Datenträgeraustausch durch Gutschrift auf Girokonto nach dessen Umschreibung auf andere Person unter Belassung der Kontonummer

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 87, 376
  • NJW 1983, 2944
  • ZIP 1983, 918
  • MDR 1983, 910
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08

    Berechtigung zur Umschreibung eines Kontos auf den bevollmächtigten Ehegatten

    Dabei kann dahinstehen, ob es sich bei der Umschreibung eines Kontos um eine Vertragsübernahme (so Gößmann in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 29 Rn. 30), eine Abtretung (siehe Canaris, Bankvertragsrecht, 3. Aufl., Rn. 181) oder um eine Löschung des alten und eine Eröffnung des neuen Kontos handelt (siehe BGH, Urteil vom 13. Juni 1983 - II ZR 226/82, WM 1983, 834, 835; vgl. auch OLG Düsseldorf, WM 1983, 547, 548).
  • BGH, 08.10.1991 - XI ZR 207/90

    Haftung der Bank im beleggebundenen Überweisungsverkehr; Divergenzen zwischen

    In der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs herrscht Einigkeit darüber, daß die Empfängerbank bei Fehlleitung eines Überweisungsbetrages nach § 667 BGB und damit verschuldensunabhängig auf Rückzahlung des Vorschusses haftet (BGHZ 87, 376, 380 [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82]; 108, 386, 388) [BGH 03.10.1989 - XI ZR 163/88].

    Diese für Schadensersatzansprüche geltende Vorschrift ist nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs,von der das Berufungsgericht ausgegangen ist, auf Rückerstattungsansprüche aus §§ 675, 667 BGB entsprechend anwendbar (BGHZ 87, 376, 380 [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82]; 108, 386, 391 [BGH 03.10.1989 - XI ZR 163/88]; Senatsurteil vom 9. Juli 1991 - XI ZR 72/90, aaO).

  • LG Kleve, 02.12.2014 - 4 O 351/13

    Überweisung; Kontonummer; Kundenkennung; Zahlungsempfänger; Neuvergabe;

    Zwar darf eine Bank ein bestehendes Konto nicht unter Beibehaltung der Kontonummer auf einen neuen Inhaber umschreiben (vgl. BGH NJW 1983, 2944).
  • BGH, 03.10.1989 - XI ZR 163/88

    Gegenseitige Rechte und Pflichten der Kreditinstitute im beleglosen

    Das Berufungsgericht hat sich allerdings zu Unrecht auf eine Prüfung von Schadensersatzpflichten aus positiver Vertragsverletzung beschränkt und außer Betracht gelassen, daß sich ein Anspruch auf Rückerstattung der dem Konto G.'s gutgeschriebenen Beträge unmittelbar aus §§ 675, 667 BGB ergeben könnte, wenn die Beklagte den ihr durch die Stadtsparkasse K. erteilten Weisungen zuwidergehandelt hätte (vgl. BGHZ 87, 376, 380) [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82].

    Denn diese auf den beleglosen Überweisungsverkehr zugeschnittene Regelung stellt jedenfalls im beleggebundenen Verkehr eine einseitige und unbillige Benachteiligung des Kunden dar, weil sie das durch den Vergleich von Kontonummer und Empfängername vermeidbare Risiko von Fehlüberweisungen einseitig dem Auftraggeber aufbürdet (vgl. Baumbach/Duden/Hopt HGB 28. Aufl. (8) AGBG-Banken 4 Anm. 3 B; MünchKomm/Hüffer 2. Aufl. § 783 Rdn. 46; Köhler AcP 182, 162 ff.; Canaris, Bankvertragsrecht 2. Aufl. Rdn. 332; Wolf/Horn/Lindacher, AGB-Gesetz 2. Aufl. § 9 Rdn. G 163; offengelassen in BGHZ 87, 376, 378 f. [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82] und im Urteil vom 9. März 1987 aaO).

    b) Die Herabsetzung des Klageanspruchs, die das Berufungsgericht nach § 254 BGB für geboten gehalten hat, weil die Klägerin ein Mitverschulden treffe, ist unter den besonderen Umständen des vorliegenden Falles auch bei dem hier geltend gemachten Anspruch aus §§ 675, 667 BGB gerechtfertigt (vgl. BGH Urteil vom 28. November 1977 - II ZR 122/76, WM 1978, 367; BGHZ 87, 376, 380) [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82].

  • OLG Köln, 08.05.1990 - 22 U 299/89

    Sorgfaltspflichtverletzung; Namensabgleich zwischen dem Überweisungsempfänger und

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  • BGH, 17.09.1991 - XI ZR 256/90

    Haftung bei Übernahme eines vollkaufmännischen Handelsgeschäfts - Haftung bei

    Danach wäre die Beklagte grundsätzlich verpflichtet, den zur Ausführung des Auftrags erteilten Vorschuß gemäß §§ 675, 667 BGB herauszugeben, weil sie den Auftrag nicht ausgeführt hat (BGHZ 87, 376, 380 [BGH 13.06.1983 - II ZR 226/82]; 108, 386, 388) [BGH 03.10.1989 - XI ZR 163/88].
  • BGH, 23.11.2010 - XI ZR 82/08

    Die einem Teilurteil zugrunde liegende Bewertung als nicht in Rechtskraft

    Auch auf die vertraglichen Erfüllungsansprüche, die dem Kunden gemäß § 675 Abs. 1, § 667 BGB gegenüber seiner Bank wegen der Ausführung von unberechtigten Überweisungs- oder Auszahlungsaufträgen stattdessen zustehen (BGH, Urteile vom 3. Oktober 1989 - XI ZR 163/88, BGHZ 108, 386, 388 ff., vom 17. Dezember 1992 - IX ZR 226/91, BGHZ 121, 98, 106 und vom 17. Oktober 2000 - XI ZR 42/00, BGHZ 145, 337, 339 f.), ist aber der Einwand des mitwirkenden Verschuldens nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entsprechend anwendbar (BGH, Urteile vom 13. Juni 1983 - II ZR 226/82, BGHZ 87, 376, 380, vom 3. Oktober 1989 - XI ZR 163/88, BGHZ 108, 386, 391 und vom 13. Juni 1995 - XI ZR 154/94, BGHZ 130, 87, 95).
  • BFH, 10.11.1987 - VII R 171/84

    Der Steuerpflichtige hat bei Angabe eines falschen Kontos die Verlustgefahr für

    Durch eine solche Gutschrift kann im Regelfall der Anspruch des Gläubigers nicht wirksam erfüllt werden (BGH-Urteil vom 13. Juni 1983 II ZR 226/82, BGHZ 87, 376, 379).
  • OLG München, 09.03.1995 - 32 U 5600/94

    Aufklärungspflicht der Bank bei unklarem Überweisungsauftrag

    Wich demnach die Beklagte mit der Überweisung von DM 75.424 von dem ihr von der Klägerin erteilten Auftrag ab, so hatte sie in Höhe der Differenz zwischen Ausführung und Auftrag keinen Aufwendungsersatzanspruch nach den §§ 675, 670 BGB gegen die Klägerin, sondern muß vielmehr diesen Vorschußbetrag zunächst einmal verschuldensunabhängig gemäß den §§ 675, 667 BGB zurückerstatten, also grundsätzlich die Belastung des Kontos der Klägerin rückgängig machen, d.h. dem Konto der Klägerin mit entsprechender Wertstellung, also zum 24.8.1992, wieder gutschreiben (BGHZ 87, 376, 380; 108, 386, 391; WM 1991, 1912, 1914 = ZIP 1991, 1413, 1414).

    Nach gefestigter Rechtsprechung ist § 254 BGB auf Rückerstattungsansprüche aus den §§ 675, 667 BGB entsprechend anzuwenden (BGHZ 87, 376, 380; 108, 386, 391; WM 1991, 1452, 1458 = ZIP 1991, 1054, 1060; WM 1991, 1912, 1914 = ZIP 1991, 1413, 1415).

  • FG Münster, 21.01.2016 - 6 K 3303/14

    Erlöschen der Erstattungsforderung eines Steuerpflichtigen gegenüber dem

    Durch eine solche Gutschrift kann im Regelfall der Anspruch des Gläubigers nicht wirksam erfüllt werden (vgl. BGH-Urteil vom 13.06.1983 II ZR 226/82, BGHZ 87, 376).
  • BGH, 17.05.2001 - IX ZR 62/00
  • OLG München, 17.12.1997 - 3 U 4563/96

    Erlangung eines günstigen Saldos auf Grund unberechtigter Scheckeinlösungen

  • LSG Baden-Württemberg, 29.11.1994 - L 13 J 560/94

    Rentenversicherung; Zurücküberweisung; Rente; Auszahlung; Verwandte; Überzahlung;

  • LG Köln, 06.07.2004 - 3 O 686/03

    Teilklage einer Stadt auf Zahlung einer Kapitalnutzungsentschädigung;

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