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   BGH, 30.06.1983 - III ZR 73/82   

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https://dejure.org/1983,1038
BGH, 30.06.1983 - III ZR 73/82 (https://dejure.org/1983,1038)
BGH, Entscheidung vom 30.06.1983 - III ZR 73/82 (https://dejure.org/1983,1038)
BGH, Entscheidung vom 30. Juni 1983 - III ZR 73/82 (https://dejure.org/1983,1038)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einwirkung auf das Baugenehmigungsverfahren eines Bürgers durch die Landesplanungsbehörde im Wege einer Untersagungsverfügung - Ziele der Raumordnung und der Landesplanung als ein "sonstiger öffentlicher Belang" - Sonstige öffentliche Belange im Sinne des § 34 Abs. 1 ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BauGB § 34 Abs. 1
    Berücksichtigung von Zielen der Raumordnung und Landesplanung bei Beurteilung der Zulässigkeit eines Vorhabens im Innenbereich

Papierfundstellen

  • BGHZ 88, 51
  • NJW 1984, 2703
  • MDR 1984, 206
  • NVwZ 1984, 821 (Ls.)
  • VersR 1984, 58
  • DVBl 1984, 332
  • DÖV 1984, 213
  • BauR 1984, 49
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BVerwG, 11.02.1993 - 4 C 15.92

    Müssen die Ziele der Raumordnung und Landesplanung bei Entscheidungen gemäß § 34

    Danach sind Grundstücke im unbeplanten Innenbereich nach Maßgabe der in der näheren Umgebung tatsächlich vorhandenen Bebauung generell bebaubar (vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Februar 1978 - BVerwG 4 C 12.76 - BVerwGE 55, 272, vom 3. April 1981 - BVerwG 4 C 11.79 - ZfBR 1981, 187 und vom 10. Dezember 1982 - BVerwG 4 C 28.81 - BauR 1983, 140; vgl. auch BGH, Urteil vom 30. Juni 1983 - III ZR 73/83 - BGHZ 88, 51).
  • BGH, 06.05.1999 - III ZR 174/98

    Bemessung der Enteignungsentschädigung bei als Gemeindebedarfsfläche

    Unabhängig davon, ob, wie Rechtsprechung und herrschende Meinung annehmen (vgl. Senat BGHZ 88, 51, 59; 118, 59, 66; Urteil vom 25. Januar 1973 - III ZR 256/68 - NJW 1973, 616, 618 f; BGH, Urteil vom 22. Juni 1990 - V ZR 59/89 - NJW 1991, 176 f; BVerwG NVwZ 1986, 556; 1998, 842, 844 mit Einschänkungen für den Bestandsschutz; BayVerfGH NVwZ 1986, 551 f; 1992, 160; BayVerwGH NVwZ-RR 1997, 343; Krautzberger, in Battis/Krautzberger/Löhr aaO § 1 Rn. 7; Krohn, Festschrift für Schlichter 1995, 439, 441 f; Papier aaO Rn. 58 ff, 66, 410 f), die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG das Recht des Eigentümers umfaßt, sein Grundstück im Rahmen der Gesetze zu bebauen ("Baufreiheit"), oder ob es sich bei der baulichen Nutzbarkeit eines Grundstücks nur um eine aus dem Inhalt des privaten Eigentums ausgeschiedene, öffentlich-rechtlich "zugeteilte" oder "verliehene" Befugnis handelt (vgl. Breuer DÖV 1978, 189, 190 f; ders., in Schrödter BauGB 6. Aufl. § 42 Rn. 7 ff; Schmidt-Assmann DVBl. 1972, 627, 632; Schulte DVBl. 1979, 133), können sich gesetzliche Regelungen, durch die die bauliche Nutzbarkeit allgemein eingeschränkt oder aufgehoben wird oder die planerische Festsetzungen erlauben, die die bisherige Bodennutzbarkeit eines Gebiets aufheben oder ändern - ohne die Privatnützigkeit der Nutzung als solche anzutasten (vgl. Papier aaO Rn. 422) -, im Rahmen der Sozialbindung des Eigentums (Art. 14 Abs. 2 GG) halten, soweit die weiteren verfassungsrechtlichen Erfordernisse hierfür - insbesondere die Bindung an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, die Erhaltung der Substanz des Eigentums und die Beachtung des Gleichheitssatzes des Art. 3 Abs. 1 GG - erfüllt sind (vgl. BVerfGE 31, 275, 284 f; 79, 174, 198; 83, 201, 211 ff; 87, 114, 138 f; BVerfG NJW 1998, 367 f).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.08.2012 - 2 L 6/10

    Fortsetzungsfeststellungsklage wegen Versagung einer immissionsschutzrechtlichen

    Bei der nach § 11 Abs. 2 LPlG LSA gegenüber der Genehmigungsbehörde ausgesprochenen Untersagung handelt es sich um ein Verwaltungsinternum ohne Außenwirkung gegenüber dem Bauherrn (vgl. Beschl. d. Senats v. 13.07.2004 - 2 M 336/04 -, ZNER 2004, 376; auch SächsOVG, Urt. v. 20.06.2007 - 1 B 14/07 - ZNER 2007, 351; BGH, Urt. v. 30.06.1983 - III ZR 73/82 -, BGHZ 88, 51).

    Urt. v. 30.06.1983, a.a.O.; Reidt, ZfBR 2004, 430 [438]).

  • BGH, 07.02.1985 - III ZR 212/83

    Haftungsausfüllende Kausalität bei rechtswidriger Rücknahme einer Baugenehmigung

    So hat der Senat in einer rechtswidrigen Einwirkung eines Bediensteten der Landesplanungsbehörde auf ein einzelnes Baugenehmigungsverfahren eine das Land zum Schadensersatz verpflichtende Amtspflichtverletzung gesehen (s. Urteil vom 30. Juni 1983 - III ZR 73/82 = BGHZ 88, 51).

    Die Amtspflicht, bei der Rücknahme einer Baugenehmigung von dem nach § 102 Abs. 1 Nr. 1 LBO eingeräumten Ermessen einen gesetzmäßigen Gebrauch zu machen, bestand für die Bediensteten des Landes nicht nur gegenüber der Allgemeinheit sondern auch der Klägerin als Bauherr in gegenüber (vgl. BGHZ 88, 51, 55 f.).

  • OLG Naumburg, 13.03.2014 - 2 U 26/13

    Zivilgerichtlicher Amtshaftungsprozess: Bindungswirkung eines vorangegangenen

    Eine Befassung mit dieser Rechtsfrage war aus Sicht des Verwaltungsgerichts auch nicht entscheidungserheblich, weil die Untersagungsverfügung der RPG, wie die Klägerin zu Recht angeführt hat, keine Außenwirkung auf die Rechtsstellung der Klägerin im bundesimmissionsschutzrechtlichen Verfahren und insbesondere keinen unmittelbaren Einfluss auf die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit ihres Vorhabens, etwa i.S. eines Erlöschens des Genehmigungsanspruchs, hat (so auch BGH, Urteil v. 30.06.1983, III ZR 73/82, BGHZ 88, 51, in juris insbesondere Tz. 18 m.w.N.; vgl. zu einer ähnlichen Fallgestaltung, die Rechtmäßigkeit einer Veränderungssperre betreffend, BGH, Urteil v. 30.11.2006, III ZR 352/04, BGHZ 170, 99, in juris Tz. 9).

    Soweit sich die Klägerin auf die oben zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil v. 30.06.1983; III ZR 73/82, a.a.O.) beruft, ergibt sich hieraus nichts Anderes.

  • OVG Sachsen, 20.06.2007 - 1 B 14/07

    Erteilung eines Bauvorbescheides

    Sie hat keine Außenwirkung i.S.v. § 35 Satz 1 Verwaltungsverfahrensgesetz - VwVfG - und stellt deshalb keinen Verwaltungsakt dar; ihr kommt vielmehr nur verwaltungsinterner Charakter zu (BGH, Urt. v. 30.6.1983, BGHZ 88, 51, RdNr. 18 bei juris; VG Chemnitz, Urt. v. 8.9.2005, 3 K 26/03, RdNr. 110 bei juris; Schoen, NuR 2000, 138 [144]).
  • VG Cottbus, 05.03.2015 - 4 K 374/13

    Immissionsschutzrecht

    Die für das alte Landesplanungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 30. Juni 1983 - III ZR 73/82 -, juris) vertretene Auffassung, dass landesplanerischen Untersagungen - wie bei allen Maßnahmen der Raumordnung und Landesplanung - immer die unmittelbare Wirkung nach außen fehle, ist durch die neue Gesetzeslage überholt.
  • LG Bonn, 15.03.1991 - 1 O 359/90
    Es muss also eine besondere Beziehung zwischen der verletzten Amtspflicht und dem Geschädigten bestehen (BGH in NJW 1984, 2703; weitere Nachweise bei Staudinger-Schäfer, 12. AufI., 1986, § 839 Rz 236).
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