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   BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83   

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https://dejure.org/1984,186
BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83 (https://dejure.org/1984,186)
BGH, Entscheidung vom 19.01.1984 - VII ZR 121/83 (https://dejure.org/1984,186)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 1984 - VII ZR 121/83 (https://dejure.org/1984,186)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Unkenntnis des Bestellers von Verstoß des Unternehmers gegen Schwarzarbeitsverbot

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Keine Nichtigkeit eines Vertrages bei einseitigen Verstoß gegen das SchwarzArbG

  • Techniker Krankenkasse
  • Prof. Dr. Lorenz

    Schwarzarbeit als Nichtigkeitsgrund?

  • archive.org

    § 134 BGB; §§ 1, 2 BGBl 11252

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Nichtigkeit von Verträgen bei einseitigem Verstoß gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Verstoß des Unternehmers gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schwarzarbeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot - Werkvertrag - Schwarzarbeit - Kenntnis des Vertragspartners

Papierfundstellen

  • BGHZ 89, 369
  • BGHZ 89, 379
  • NJW 1984, 1175
  • ZIP 1984, 455
  • MDR 1984, 480
  • BB 1984, 1002
  • BB 1984, 637
  • JR 1985, 146
  • JR 1985, 148
  • BauR 1984, 290
 
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Wird zitiert von ... (34)

  • BGH, 01.08.2013 - VII ZR 6/13

    Keine Mängelansprüche bei Werkleistungen in Schwarzarbeit

    aa) Der Bundesgerichtshof hat zu den vor dem 1. August 2004 geltenden Fassungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit angenommen, dass Verstöße gegen das Gesetz zu einer Nichtigkeit der Werkverträge gemäß § 134 BGB führen, wenn beide Vertragsparteien gegen das Gesetz verstoßen haben (BGH, Urteil vom 23. September 1982 - VII ZR 183/80, BGHZ 85, 39, 44 m.w.N.; Urteil vom 19. Januar 1984 - VII ZR 121/83, BGHZ 89, 369, 372).

    Ebenso wurden Fälle beurteilt, in denen der Auftraggeber zwar nicht selbst verbotswidrig handelte, aber den Gesetzesverstoß des Vertragspartners kannte und diesen bewusst zum eigenen Vorteil ausnutzte (BGH, Urteil vom 19. Januar 1984 - VII ZR 121/83, aaO, S. 375; vgl. auch BGH, Urteil vom 20. Dezember 1984 - VII ZR 388/83, BauR 1985, 197, 198; Beschluss vom 25. Januar 2001 - VII ZR 296/00, BauR 2001, 632 = NZBau 2002, 149).

    Nachdem zu diesem Zeitpunkt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Übereinstimmung mit der ganz herrschenden Meinung (vgl. die Nachweise bei BGH, Urteil vom 19. Januar 1984 - VII ZR 121/83, aaO, S. 375) schon die frühere Fassung des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit erforderte, dass Verträge, die den Ordnungswidrigkeitstatbeständen zugrunde lagen, bei bestimmter Beteiligung beider Vertragspartner nichtig waren, gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, dass diese Rechtsfolge nunmehr mit dem neuen Gesetz nicht mehr eintreten sollte.

  • BGH, 01.10.2020 - IX ZR 247/19

    Verjährungsvereinbarung umfasst auch konkurrierende Ansprüche

    Verletzt nur eine der Vertragsparteien durch den Abschluss eines Vertrages ein gesetzliches Verbot, ist der Vertrag in der Regel gültig (BGH, Urteil vom 19. Januar 1984 - VII ZR 121/83, BGHZ 89, 369, 373; vom 20. Dezember 1984 - VII ZR 388/83, NJW 1985, 2403, 2404 zu 3b).
  • BSG, 21.07.2009 - B 7 AL 3/08 R

    Kurzarbeitergeldanspruch - Leiharbeitnehmer - vorübergehender Arbeitsausfall

    Zwar ist dann das verbotswidrige Rechtsgeschäft in der Regel gültig (BGHZ 46, 24, 26; 65, 368, 370 und 89, 369, 373); in besonderen Fällen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzesübertretung ergeben, falls der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgeschäftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden kann (BGH aaO).
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