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   BGH, 20.05.1985 - VII ZR 266/84   

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https://dejure.org/1985,409
BGH, 20.05.1985 - VII ZR 266/84 (https://dejure.org/1985,409)
BGH, Entscheidung vom 20.05.1985 - VII ZR 266/84 (https://dejure.org/1985,409)
BGH, Entscheidung vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84 (https://dejure.org/1985,409)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Verzugs- oder Prozeßzinsen - Mängelbeseitigungsvorschuß - Abrechnung des Kostenvorschusses - Mängelbeseitigung - Berücksichtigung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Anrechnung von Verzugs- und Prozeßzinsen auf den Kostenvorschuß für die Mängelbeseitigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Abrechnung von Zinsen bei Kostenvorschuß für Mängelbeseitigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 94, 330
  • NJW 1985, 2325
  • MDR 1985, 924
  • BB 1985, 2133
  • BauR 1985, 569
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BAG, 07.03.2001 - GS 1/00

    Zinsen auf Bruttolohn

    Im Urteil vom 20. Mai 1985 (- VII ZR 266/84 - BGHZ 94, 330, 333) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, der Sinn der Regelung der §§ 288 Abs. 1, 291 BGB liege nicht nur in einer abstrakten Entschädigung des Gläubigers für die entbehrte Kapitalnutzung, sondern auch darin, den Schuldner zur alsbaldigen Erfüllung anzuhalten.
  • BGH, 12.10.2017 - IX ZR 267/16

    Hinterlegung: Anspruch Verzugszinsen bei verzögerter Freigabe eines hinterlegten

    Seit jeher liegt der Sinn dieser Norm nicht nur in einer abstrakten Entschädigung des Gläubigers für die entbehrte Kapitalnutzung, sondern auch darin, den Schuldner zur alsbaldigen Erfüllung anzuhalten (BGH, Urteil vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84, BGHZ 94, 330, 333).
  • BGH, 14.01.2010 - VII ZR 108/08

    Gewährleistung beim Bauvertrag: Anspruch auf Rückzahlung des Vorschusses auf die

    Dieser Anspruch ist kein Bereicherungsanspruch, sondern ein ebenfalls aus Treu und Glauben entwickelter Anspruch aus dem Vertragsverhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84, BGHZ 94, 330, 334; Mantscheff, BauR 1985, 389, 395; Kniffka, ibr-online-Kommentar, Stand 26. Mai 2009, § 637 Rdn. 84; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 12. Aufl., Rdn. 1605; Achilles-Baumgärtel, Der Anspruch auf Kostenvorschuss im Gewährleistungsrecht, S. 99 f. m.w.N. auch zur Gegenmeinung).

    Ergibt die Abrechnung einen Überschuss für den Auftraggeber, ist dieser an den Auftragnehmer zu zahlen (BGH, Urteil vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84, BGHZ 94, 330, 334; Urteil vom 7. Juli 1988 - VII ZR 320/87, BGHZ 105, 103, 106).

  • BGH, 18.02.2011 - V ZR 197/10

    Wohnungseigentumssache: Ersatzanspruch des Verwalters für die Aufwendungen bei

    Die Befugnis des Verwalters, die Durchführung des Beschlusses zu verweigern, wenn ihm die Wohnungseigentümergemeinschaft die nötigen Mittel im Wege eines Vorschusses nach § 669 BGB - üblicherweise aus der Instandsetzungsrücklage oder aus einer zu beschließenden Sonderumlage (vgl. Timme/Elzer, WEG, § 21 Rn. 261) - nicht bereitstellt (vgl. BGH, Urteile vom 27. März 1980 - VII ZR 214/79, BGHZ 77, 60, 63 und vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84, BGHZ 94, 330, 334), hilft in den Fällen nicht, in denen sich erst bei Auftragsausführung herausstellt, dass die für die Durchführung der beschlossenen Maßnahme vorhandenen Mittel unzureichend sind.
  • BGH, 05.12.2012 - XII ZR 44/11

    Gewerberaummiete: Verzugszinsen bei verspäteter Auszahlung eines

    Der Sinn der Regelung des § 288 Abs. 1 BGB liegt jedoch nicht nur in einer abstrakten Entschädigung des Gläubigers für die entbehrte Kapitalnutzung (BGHZ 94, 330 = NJW 1985, 2325, 2326).

    Die in § 288 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 BGB bestimmten Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bzw. acht Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, verhindern, dass der Schuldner aus der Zahlungsverzögerung oder -verweigerung wirtschaftliche Vorteile zieht und für seine Vertragsuntreue gleichsam belohnt wird (so schon BGHZ 94, 330 = NJW 1985, 2325, 2326 mwN; vgl. dazu auch BT-Drucks. 14/1246 S. 5, 14/6040 S. 148 f. und MünchKommBGB/Ernst 6. Aufl. § 288 Rn. 4).

  • BAG, 18.01.2000 - 9 AZR 122/95

    Gesetzliche Verzugszinsen für Ansprüche auf Arbeitsentgelt

    Der Schuldner soll daher nicht mit Geldmitteln spekulieren können, die ihm nicht zustehen (BGH 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84 - NJW 1985, 2325).
  • BAG, 11.08.1998 - 9 AZR 122/95

    Gesetzlicher Zinsanspruch - Bruttoentgeltforderung

    Er soll mit den ihm nicht zustehenden Geldmitteln nicht spekulieren können (BGH Urteil vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84 - NJW 1985, 2325).
  • OLG Karlsruhe, 28.10.2004 - 17 U 19/01

    Anspruch auf Kostenersatz für eine durchgeführte Mängelbeseitigung an einer

    Bei dieser Abrechnung hätte sie auf den Vorschuss gezahlte Zinsen an die Beklagte zu erstatten, soweit der bezahlte Vorschuss die tatsächlichen Kosten der Mängelbeseitigung - wie hier um 1.135,82 EUR - übersteigt (BGH, NJW 1985, 2325, 2326; Palandt/Sprau, BGB , 63. Aufl., § 637 RN. 10; Ingenstau/-Korbion/Wirth, VOB , § 13 VOB/B , RN. 566).

    Der Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung ist bei Rechtshängigkeit zu verzinsen (BGH, NJW 1985, 2325 ; 1983, 2191 ; 1980, 1955m.w.N., auch zur Gegenmeinung).

    Die Zinshöhe beträgt - auch unter Berücksichtigung der Zweckbindung des Vorschussanspruchs - gem. § 246 BGB nicht nur 4% (so aber Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. Aufl., 6. Teil, RN. 192), sondern die Verzinsung richtet sich nach §§ 291, 288 Abs. 1 S. 2 BGB , § 352 Abs. 1 HGB (BGH, NJW 1985, 2325 ; 1983, 2191 ; 1980, 1955, 1956; OLG München, BauR 1996, 547, 548; vgl. auch OLG Celle, Urteil vom 27.05.2004 - 6 U 112/03 und Ingenstau/Korbion/Wirth, VOB , 14. Aufl., § 13 VOB/B , RN. 563, der allerdings unzutreffend von einem Zinssatz von 5%, und nicht 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, nach § 288 Abs. 1 S. 1 BGB ausgeht).

  • BGH, 12.01.2006 - VII ZR 73/04

    Übergang vom Kostenvorschuss zur Kostenerstattung in der Berufungsinstanz

    Denn der vom Auftraggeber zu beanspruchende Vorschuss stellt sich lediglich als vorweggenommener und abzurechnender Aufwendungsersatz für die zur Beseitigung der Mängel erforderlichen Kosten dar (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 1990 - VII ZR 150/89, BGHZ 110, 205, 208 und vom 20. Mai 1985 - VII ZR 266/84, BGHZ 94, 330, 334 mit Nachw.).
  • OLG Koblenz, 27.03.2014 - 3 U 944/13

    Selbstvornahmerecht beim Bauvertrag: Kostenvorschussanspruch bei abgelaufener

    Der Werkunternehmer kann auch mit der Zahlung des Kostenvorschusses zur Mängelbeseitigung in Verzug geraten (BGH, Urteil vom 20.05.1985 - VII ZR 266/84 - BGHZ 94, 330 ff. = WM 1985, 980 f. = NJW 1985, 2325 f. = BauR 1985, 569 ff.; Juris Rn. 14).

    Der Werkunternehmer kann auch mit der Zahlung des Kostenvorschusses zur Mängelbeseitigung in Verzug geraten (BGH, Urteil vom 20.05.1985 - VII ZR 266/84 - BGHZ 94, 330 ff. = WM 1985, 980 f. = NJW 1985, 2325 f. = BauR 1985, 569 ff.; Juris Rn. 14).

    Allerdings haben die auf den Kostenvorschuss gezahlten Verzugs- oder Prozesszinsen bei der Abrechnung des Kostenvorschusses zur Mängelbeseitigung außer Betracht zu bleiben (BGH, Urteil vom 20.05.1985, aaO; Werner/Pastor, aaO, Rn. 2136).

  • OLG Koblenz, 03.02.2014 - 3 U 944/13

    Gewährleistung beim Bauvertrag: Selbstvornahmerecht des Auftraggebers nach Ablauf

  • BGH, 01.02.1990 - VII ZR 150/89

    Kostenvorschuß zur Mängelbeseitigung: Anspruch des Hauptunternehmers gegen den

  • BGH, 07.07.1988 - VII ZR 320/87

    Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen gegen Ansprüche auf Rückgewähr von

  • BGH, 24.11.1988 - VII ZR 112/88

    Zweckentsprechende Verwendung eines Vorschusses auf Mängelbeseitigungskosten

  • OLG Nürnberg, 23.02.2006 - 13 U 2489/05

    Verpflichtung des Vermieters von Gewerberäumen, die Barkaution getrennt von

  • BGH, 20.04.1989 - VII ZR 80/88

    Rechte des Bestellers nach Entziehung des Auftrags; Vorschuß auf voraussichtliche

  • OLG Frankfurt, 11.11.2016 - 4 U 3/11

    Bauvertrag: Vorschuss für Mängelbeseitigungskosten (Lieferung und Erstellung von

  • OLG Brandenburg, 05.07.2012 - 12 U 231/11

    Werkvertrag: Kostenvorschussanspruch zur Mängelbeseitigung; Voraussetzungen einer

  • OLG Koblenz, 26.02.2002 - 3 U 498/01

    Mangelhaftigkeit des Werks bei fehlender direkte Verbindung einer Wohnung bzw.

  • OLG Karlsruhe, 03.05.2007 - 12 U 286/04

    Umstellung einer auf eine Gesamtversorgung abgestellte Beamtenversorgung auf ein

  • OLG Naumburg, 10.01.2008 - 2 U 125/07

    Mangelhaftigkeit einer Störmeldeanlage wegen Inkompatibilität des

  • OLG Saarbrücken, 17.06.2011 - 5 W 100/11

    Berechnung des Kostenvorschusses für die Ersatzvornahme

  • OLG Düsseldorf, 23.05.1995 - 23 U 153/94

    Verhältnis technische Teilabnahme und rechtsgeschäftliche Abnahme

  • OLG Düsseldorf, 25.02.1993 - 5 U 72/92

    Werkvertrag-Nicht erhobene Einwend. zur Angemessenheit von Nachbesserungskosten

  • OLG Celle, 31.08.2017 - 13 U 154/15

    Voraussetzungen eines Anspruchs des Bestellers auf Vorschuss zur

  • LG Münster, 07.03.2014 - 12 O 297/13

    Anspruch auf Vorschusszahlung zur Mängelbeseitigung im Wege der Selbstvornahme

  • OLG Köln, 23.03.2005 - 11 U 191/02

    Rechtskraftwirkung einer Verurteilung zur Leistung von

  • KG, 22.04.2016 - 21 U 119/14

    Mangelhaftigkeit der Bauwerksabdichtung

  • LAG Hamburg, 11.05.1990 - 3 Sa 102/89

    Fortbestehen eines Arbeitsverhältnisses nach Feststellung der Unwirksamkeit einer

  • OLG Hamm, 24.10.1990 - 20 U 290/89

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Leitungswasserschäden; Schadensanzeige des

  • OLG Nürnberg, 13.01.2016 - 2 U 609/15

    Wer keine Mängelbeseitigung mehr schuldet, der kann auch keine Mängelbeseitigung

  • OLG München, 19.02.1990 - 28 U 4561/89

    Unterbrechung der Verjährung durch Erhebung der Vorschußklage; Rückerstattung

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