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   BGH, 26.09.1985 - III ZR 16/84   

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https://dejure.org/1985,547
BGH, 26.09.1985 - III ZR 16/84 (https://dejure.org/1985,547)
BGH, Entscheidung vom 26.09.1985 - III ZR 16/84 (https://dejure.org/1985,547)
BGH, Entscheidung vom 26. September 1985 - III ZR 16/84 (https://dejure.org/1985,547)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Schiedsgerichtsverfahren - Internationale Handelskammer - Rechtsmittelverzicht - Verzicht auf Schiedsspruchbegründung - Ausländische Partei - Deutsches Schiedrecht - Konkludente Zustimmung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anwendbarkeit deutschen Verfahrensrechts auf ein im Inland tagendes Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer durch rügeloses Verhandeln der ausländischen Parteien

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Anwendung deutschen Verfahrensrechts in internationalen Schiedsverfahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 1041 Abs. 2, § 1045
    Einigung auf die Anwendung deutschen Verfahrensrechts im Verfahren vor dem Schiedsgericht; Verzicht auf die Begründung eines Schiedsspruchs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 96, 40
  • NJW 1986, 1436
  • NJW-RR 1986, 676 (Ls.)
  • ZIP 1985, 1529
  • MDR 1986, 130
  • WM 1985, 1485
 
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Wird zitiert von ... (34)

  • BGH, 18.01.1990 - III ZR 269/88

    Anerkennung eines ausländischen Schiedsspruchs bei Mitwirkung eines juristischen

    Der Anspruch auf rechtliches Gehör im Schiedsgerichtsverfahren erfordert allerdings, daß das Schiedsgericht das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis nimmt und in Erwägung zieht (vgl. Senatsurteil vom 26. September 1985 - III ZR 16/84 = RIW 1985, 970, 973; auch BVerfGE 54, 86, 91; 59, 330, 333) [BVerfG 09.02.1982 - 1 BvR 799/78]; der Schiedsspruch muß eine Stellungnahme zu den wesentlichen Angriffs- und Verteidigungsmitteln enthalten (vgl. Senatsurteil vom 29. September 1983 - III ZR 213/82 = WM 1983, 1207, 1208).

    An die Begründung von Schiedssprüchen können nicht dieselben Anforderungen gestellt werden, die für die Urteile staatlicher Gerichte maßgeblich sind (BGHZ 30, 89, 92; Senatsurteil vom 26. September 1985 - III ZR 16/84 = RIW 1985, 970).

    Ein Schiedsgericht braucht nicht zum gesamten Parteivortrag Stellung zu nehmen (Senatsurteile vom 29. September 1983 - III ZR 213/82 - WM 1983, 1207, 1208 und vom 26. September 1985 III ZR 16/84 - RIW 1985, 970).

    Es reicht aus, daß sich das Schiedsgericht - wie dies auch hier geschehen ist - auf die Erörterung des Parteivorbringens und der Gesichtspunkte beschränkt, die für die tragenden Urteilserwägungen von Bedeutung sind (vgl. Senatsurteil vom 26. September 1985 III ZR 16/84 - RIW 1985, 970; Schlosser in Stein/Jonas aaO. § 1034 Rn. 12, § 1044 Rn. 50).

  • BGH, 01.02.2001 - III ZR 332/99

    Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs bei Befangenheit eines

    Das nach altem Recht maßgebliche Begriffsmerkmal, durch das ausländische Schiedssprüche sich von inländischen unterscheiden, liegt nach herrschender Meinung darin, daß sie "ausländischem Verfahrensrecht unterstehen" (BGHZ 21, 365, 367; Senatsurteile BGHZ 96, 40, 41 und vom 14. April 1988 - III ZR 12/87 - NJW 1988, 3090, 3091; Musielak/Voit, ZPO 1. Aufl. 1999 § 1044 a.F. Rn. 5; Zöller/Geimer, ZPO 20. Aufl. 1999 § 1044 Rn. 4; s. auch Stein/Jonas/Schlosser, ZPO 21. Aufl. 1994 § 1044 Rn. 10).
  • OLG München, 04.07.2016 - 34 Sch 29/15

    Erstattungsfähigkeit in einem Schiedsverfahren angefallener Anwaltskosten bei

    Dieser besteht darin, die Parteien über die tragenden Erwägungen des Schiedsgerichts zu informieren und dem staatlichen Gericht eine Nachprüfung (nur) unter dem Gesichtspunkt des § 1059 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b ZPO zu ermöglichen (BGH NJW 1986, 1436/1437 f.; Senat vom 14.3.2011, 34 Sch 8/10 = SchiedsVZ 2011, 159/167; Schwab/Walter Kap. 19 Rn. 11 f.; Zöller/Geimer § 1054 Rn. 8; MüKo/Münch § 1054 Rn. 29 f.).
  • BayObLG, 15.12.1999 - 4Z Sch 23/99

    Anwendung ausländischen (Patent-)Rechts durch das Schiedsgericht

    Dies gilt auch dann, wenn die Parteien, wie hier, die Anwendung der Verfahrensordnung der Internationalen Handelskammer in Paris vereinbart haben, weil danach die Parteien über das anwendbare Verfahrensrecht bestimmen können (Art. 11 ICC-Schiedsgerichtsordnung v. 1.1.1988; BGH NJW 1986, 1436 ).

    Der Verzicht erstreckt sich demnach nicht auf das gerichtliche Aufhebungsverfahren nach dem 10. Buch der ZPO , also auch auf die dispositiven Aufhebungsgründe nach § 1059 Abs. 2 Nr. 1 (für das alte Recht: BGH NJW 1986, 1436 = WM 1985, 1485/1486).

    Zu diesen bestimmenden Verfahrensvorschriften gehören auch die Regelungen einer institutionellen Verfahrensordnung - hier die ICC-Vergleichs- und Schiedsgerichtsordnung -, der die Parteien sich unterworfen haben (BGH WM 1985, 1485 /1486 = NJW 1986, 1436 = RIW 1985, 972 m.w.N.).

    Es erschöpft sich nicht darin, den Parteien Gelegenheit zu geben, alles ihnen erforderlich erscheinende vorzutragen (BGH WM 1, 983, 270), sondern das Vorgetragene zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (BGH WM 1985, 1485/1487).

  • BGH, 14.05.1992 - III ZR 169/90

    Rechtliches Gehör im Schiedsgerichtsverfahren

    Werden sie verletzt, ist dem Schiedsspruch jedenfalls dann die Anerkennung zu versagen, wenn die Entscheidung des Schiedsgerichts auf dieser Verletzung beruhen kann (st. Rspr. des Senats: z.B. BGHZ 96, 40; 110, 104; Senatsbeschluß vom 12. Juli 1990 - III ZR 218/89 S. 6, jeweils m.w.N., vgl. auch Stein/Jonas/Schlosser aaO. Rn. 47).
  • OLG München, 09.11.2015 - 34 Sch 27/14

    Überprüfung eines inländischen Schiedsspruchs

    Dieser besteht darin, die Parteien über die tragenden Erwägungen des Schiedsgerichts zu informieren und dem staatlichen Gericht eine Nachprüfung (nur) unter dem Gesichtspunkt des § 1059 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b ZPO zu ermöglichen (BGH NJW 1986, 1436/1437 f.; Senat vom 14.3.2011, 34 Sch 8/10 = SchVZ 2011, 159/167; Schwab/Walter Schiedsgerichtsbarkeit 7. Aufl. Kap. 19 Rn. 11 f.; Zöller/Geimer § 1054 Rn. 8; MüKo/Münch ZPO 4. Aufl. § 1054 Rn. 29 f.).

    (3) Eine Billigkeitsentscheidung ohne Ermächtigung durch die Parteien (§ 1051 Abs. 3 ZPO) - anstatt der gebotenen Rechtsentscheidung nach dem vereinbarten materiellen Recht - würde jedenfalls bei bewusstem oder willkürlichem Überschreiten der Ermächtigungsgrundlage den Schiedsspruch aufhebbar machen (BGH NJW 1986, 1436/1437; Senat vom 14.3.2011, 34 Sch 8/10 = SchiedsVZ 2011, 159/166; Senat vom 22.6.2005, 34 Sch 10/05 = SchiedsVZ 2005, 308/309; vgl. Zöller/Geimer § 1051 Rn. 7 m.w.N.).

  • OLG München, 22.06.2005 - 34 Sch 10/05

    Billigkeitsentscheidung im Schiedsverfahren ohne ausdrückliche Ermächtigung

    Grundsätzlich ist ein Schiedsgericht zu einer Rechtsentscheidung gemäß der nach § 1051 Abs. 1 und Abs. 2 ZPO zu ermittelnden Rechtsordnung verpflichtet, ebenso wie wenn der staatliche Richter zu entscheiden hätte (Zöller/Geimer § 1051 Rn. 1) Eine Entscheidung nach Billigkeit setzt eine ausdrückliche Ermächtigung hierzu durch beide Parteien voraus, § 1051 Abs. 3 ZPO (vgl. BGH WM 1985, 1485/1487).

    f) Eine Entscheidung nach Billigkeit ohne besondere Ermächtigung hierzu durch beide Parteien stellt ein unzulässiges Verfahren dar, da die Parteivereinbarungen nicht beachtet wurden (Zöller/Geimer § 1059 Rn. 43; BGH WM 1985, 1485/1486).

  • OLG Hamburg, 08.06.2001 - 11 Sch 1/01
    Diese Voraussetzungen können auch gegeben sein, wenn das Schiedsgericht bei seiner Rechtsanwendung die von den Parteien getroffene Rechtswahl ignoriert hat (BGH NJW 1986, 1436 [1437]; Zöller/Geimer § 1059 Rdn. 66).

    Das staatliche Gericht hat nur nachzuvollziehen, ob das Schiedsgericht das von den Parteien gewählte Recht seiner Entscheidung zugrunde gelegt hat, nicht jedoch, ob es dieses Recht richtig angewendet und ausgelegt hat (BGH, NJW 1986, 1436, 1437).

    Die Begründung ist nur ordnungsgemäß, wenn sie nicht ganz inhaltlos oder offenbar widersinnig ist oder im Widerspruch zu der Entscheidung steht (BGH, NJW 1986, 1436, [1437 f.]; vgl. Thomas/Putzo § 1054 Rdn. 7).

  • BGH, 12.07.1990 - III ZR 218/89

    Befangenheit eines ausländischen Schiedsrichters im Verfahren über die

    Der Anspruch auf rechtliches Gehör im Schiedsgerichtsverfahren erfordert, daß das Schiedsgericht das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis nimmt und in Erwägung zieht (vgl. Senatsurteil vom 26. September 1985 - III ZR 16/84 - REW 1985, 970, 973; auch BVerfGE 54, 86, 91; 59, 330, 333) [BVerfG 09.02.1982 - 1 BvR 799/78].

    Ein Schiedsgericht braucht indes nicht zum gesamten Parteivortrag Stellung zu nehmen (Senatsurteile vom 29. März 1983 - III ZR 213/82 - WM 1983, 1207 -, vom 26. September 1985 a.a.O. und vom 18. Januar 1990 - III ZR 269/88).

  • OLG Hamburg, 15.12.1998 - 9 U 36/98
    Der Grundsatz rechtlichen Gehörs gilt für das Schiedsgerichtsverfahren im wesentlichen in gleichem Umfang wie vor staatlichen Gerichten (BGH NJW 1959 S. 2213, 2214; BGH NJW 1986 S. 1436, 1438).

    Die Verletzung rechtlichen Gehörs ist auch beachtlich, weil der Schiedsspruch hierauf beruhen kann /vgl. BGH NJW 1959, S. 2213, 2214; BGH NJW 1986, S. 1436, 1438; BVerfGE 54, S. 86, 92).

    Da der Schiedsspruch zu wesentlichen Verteidigungsmitteln des Beklagten keine Stellung nimmt liegt auch der Aufhebungsgrund des § 1041 Abs. 1 Nr. 5 ZPO vor (vgl. BGH WM 1993 S. 1207, 1208; BGH NJW 1986 S. 1436, 1437; Zöller/Geimer § 1041 Rn. 67).

  • BGH, 26.11.2020 - I ZB 11/20

    Beweiswürdigung durch Gutachtenerstellung über den Liquidationswert des

  • OLG Frankfurt, 27.08.2009 - 26 SchH 3/09
  • OLG Frankfurt, 25.09.2002 - 17 Sch 3/01

    Schiedsgerichtsverfahren: Mündlichkeit und rechtliches Gehör im Schiedsverfahren

  • OLG Frankfurt, 28.10.2010 - 26 SchH 3/09

    Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: Nachweis einer

  • OLG München, 28.11.2005 - 34 Sch 19/05

    Bestimmung unklarer Parteibezeichnung in ausländischem Schiedsspruch bei

  • BVerfG, 11.05.1994 - 1 BvR 744/94

    Verfassungsbeschwerde gegen den Schiedsspruch der Versorgungsanstalt des Bundes

  • OLG Bremen, 10.11.2005 - 2 Sch 2/05

    Beweiszulassung von Überwachungsaufnahmen der Arbeitsleistung mit einer am

  • OLG München, 20.04.2009 - 34 Sch 17/08

    Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs: Aufhebung des Schiedsspruchs wegen

  • OLG München, 09.01.2017 - 34 Sch 20/16

    Forderungen aus einem Lizenzvertrag

  • OLG Düsseldorf, 19.08.2003 - 6 Sch 2/99

    Zur Zulässigkeit der Aufgebung eines Schiedsspruches durch ein deutsches Gericht

  • OLG Naumburg, 04.03.2011 - 10 Sch 4/10

    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung eines schweizerischen Schiedsspruchs:

  • OLG Bremen, 30.09.1999 - Sch 4/99
  • OLG Köln, 29.02.1996 - 12 U 3/95

    Schadensersatz Wirtschaftsprüfer Beratungsvertrag GmbH Verschmelzung

  • OLG Köln, 03.06.2003 - 9 Sch 23/02

    Verhältnismäßigkeit eines Vereinsausschlusses aufgrund eines Verstoßes gegen die

  • OLG Düsseldorf, 23.03.2000 - 6 Sch 2/99
  • OLG Rostock, 05.02.2007 - 1 Sch 6/06
  • OLG Hamm, 18.10.1999 - 17 SchH 5/99
  • OLG Köln, 03.06.2003 - 9 Sch 23/01

    Konseqeunz bei unrichtigen Entscheidungen eines Schiedsgerichts

  • OLG Stuttgart, 15.03.2001 - 1 Sch 5/00

    Anspruch auf Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs i.R.e. Liefervertrages

  • OLG Saarbrücken, 01.08.2000 - 4 Sch 7/00
  • OLG München, 05.07.2011 - 34 Sch 9/11
  • LG Rostock, 06.12.2006 - 1 Sch 2/04
  • OLG Düsseldorf, 16.03.1999 - 4 Sch 1/98
  • OLG Koblenz, 29.07.2004 - 2 Sch 1/04
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