Rechtsprechung
   BGH, 08.10.1990 - VIII ZR 176/89   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Franchisevertrag - Warenerstausstattungsvertrag - Rückabwicklung - Abzahlungsgeschäft - Unwirksamkeit - Bereicherungsrecht - Weiterveräußerung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Rückabwicklung eines Vertrages zur Warenerstausstattung nach Bereicherungsrecht bei Unwirksamkeit des Franchise-Vertrages nach dem Abzahlungsgesetz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 139, § 812, § 816 Abs. 1, § 818 Abs. 2
    Rückabwicklung von der Nichtigkeit widerrufener Verträge erfaßter Verträge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 112, 288
  • ZIP 1990, 1410
  • MDR 1991, 143
  • WM 1990, 2047
  • BB 1990, 2216
  • DB 1990, 2414



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 05.07.2006 - VIII ZR 172/05  

    Rückabwicklung der Veräußerung einer Steuerberaterpraxis; Umfang der

    b) Der gemäß § 818 Abs. 2 BGB zu leistende Wertersatz richtet sich nach ständiger Rechtsprechung (BGHZ 132, 198, 207; 112, 288, 295, jew. m.w.Nachw.) nach dem objektiven Verkehrswert des Erlangten.
  • BGH, 10.05.2006 - XII ZR 124/02  

    Rechtstellung des nichtbesitzenden (Erst-)Mieters bei Doppelvermietung von

    Die Verpflichtung zur Herausgabe des Erlangten gemäß § 818 Abs. 1 BGB erstreckt sich nach herrschender Meinung nicht auf das, was der Bereicherungsschuldner durch besonderen Vertrag an Stelle des ursprünglich Erlangten einhandelt (BGHZ 75, 203, 206 m.w.N.; 112, 288, 295; Staudinger/Lorenz (1999) § 818 BGB Rdn. 15).
  • BGH, 10.02.2004 - X ZR 117/02  

    Zum Bereicherungsanspruch gegen den "Zweitbeschenkten"

    Die Gegenleistung aus einem Austauschgeschäft mit dem Erlangten ist jedoch nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kein Surrogat im Sinne des § 818 Abs. 1 BGB (BGHZ 24, 106, 110 f.; 75, 203, 206; 112, 288, 294 f.; a.A. etwa Lieb aaO, § 818 Rdn. 26, § 822 Rdn. 7).
  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 130/96  

    Kein Schadensersatz für Benetton-Händler wegen "Schockwerbung"

    c) Zutreffend hat daher das Berufungsgericht die Folgen einer etwaigen kartellrechtlichen Teil- oder Gesamtnichtigkeit der Vertriebsvereinbarungen für die Wirksamkeit der Einzelkaufverträge nur danach beurteilt, ob die Vertriebsabreden und die Einzelkaufverträge trotz ihrer äußerlichen Trennung ein einheitliches Rechtsgeschäft im Sinne von § 139 BGB bilden, d.h. nach dem Willen der Parteien miteinander stehen und fallen sollten (BGHZ 50, 8, 13, BGH, Urteil vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82 = WM 1983, 788 = NJW 1983, 2027 unter III 5, Urteil vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85 = WM 1986, 795 = NJW 1986, 1988 unter II 2 b, insoweit in BGH 97, 351 nicht abgedruckt, BGH 112, 288, 293, BGH, Urteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95 - WM 1997, 418 unter II A 2 b).

    Seine tatrichterliche Würdigung (vgl. dazu BGH, Urteil vom 16. April 1986 aaO, BGHZ 112, 288, 293), ein solcher Einheitlichkeitswille der Parteien liege nicht vor, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden.

  • BGH, 23.01.2018 - XI ZR 359/16  

    Anpassung der Konditionen eines bestehenden Darlehensvertrages durch die Parteien

    Träfe dies zu, erfasste das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 495 Abs. 1 BGB nur die diesen Teilbetrag betreffende Vereinbarung der Parteien (vgl. BGH, Urteile vom 19. Februar 1986 - VIII ZR 113/85, BGHZ 97, 127, 131 ff., vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85, BGHZ 97, 351, 360, vom 8. Oktober 1990 - VIII ZR 176/89, BGHZ 112, 288, 293 f., vom 26. Oktober 1990 - V ZR 22/89, BGHZ 112, 376, 377 f., vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82, WM 1983, 788, 789 und vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90, WM 1991, 1675, 1677; Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearb.
  • BGH, 17.10.2008 - V ZR 14/08  

    Voraussetzungen für die Aufspaltung einer sitttenwidrigen Vertragsklausel

    Das kommt vor allem in Betracht, wenn die Regelung allein die andere Vertragspartei begünstigt (vgl. BGH, Urt. v. 27. Januar 1983, IX ZR 95/81, WM 1983, 267, 268) oder wenn sie bei der Durchführung des Vertrages bedeutungslos geblieben ist (vgl. BGHZ 112, 288, 296).
  • BGH, 04.12.1996 - VIII ZR 360/95  

    Rückabwicklung eines langjährig durchgeführten Getränkelieferungs- und

    Gesamtnichtigkeit setzt danach voraus, daß die Einzelverträge und der Rahmenvertrag ein einheitliches Rechtsgeschäft bilden, d.h. nach dem Willen der Parteien miteinander stehen und fallen sollten (BGHZ 50, 8, 13, BGH, Urteil vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82 - WM 1983, 788 = NJW 1983, 2027 unter III 5; Urteil vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85 = WM 1986, 795 = NJW 1986, 1988 unter II 2 b, insoweit in BGHZ 97, 351 nicht abgedruckt, BGHZ 112, 288, 293).

    Im Ansatz zutreffend ist weiter die Annahme des Berufungsgerichts, daß die nicht kaufrechtlichen Teile des Vertrags nach Bereicherungsrecht rückabzuwickeln (Urteil vom 25. Mai 1983 aaO. unter IV, BGHZ 112, 288, 294; 112, 376, 379; 128, 156, 166) und dabei Leistung und Gegenleistung zu saldieren sind, d.h. der Bereicherungsanspruch auf Herausgabe oder Wertersatz des Überschusses der Aktiv- über die Passivposten gerichtet ist (BGHZ 53, 144, 145; Urteil vom 11. März 1988 - V ZR 27/87 = NJW 1988, 3011 unter II 3).

  • OLG Brandenburg, 28.09.2005 - 4 U 37/05  

    Franchisevertrag: Umfang der vorvertraglichen Aufklärungspflichten des

    Die in BGHZ 112, 288 abgedruckte Entscheidung betreffe den Kaufvertrag über die Warenerstausstattung und damit einen anderen, mit dem vorliegenden nicht vergleichbaren Sachverhalt.

    Entgegen den Ausführungen der Kammer sei der Bundesgerichtshof in der zitierten Entscheidung (NJW 1991, 105) zu dem Ergebnis gelangt, dass die Nichtigkeit des Franchisevertrages die Verträge über die einzelnen Warenlieferungen miterfasse; dies entspreche auch der überwiegenden Literaturmeinung.

    Gesamtnichtigkeit setzt nach dieser Vorschrift voraus, dass die Einzelverträge und der Rahmenvertrag ein einheitliches Rechtsgeschäft bilden, das heißt nach dem Willen der Parteien miteinander stehen und fallen sollten (BGHZ 50, 8, 13; NJW 1983, 2027; BGHZ 112, 288).

    Von dieser Rechtsauffassung ist der Bundesgerichtshof auch nicht, wie der Beklagte meint, in seinem Urteil vom 8. Oktober 1990 - VIII ZR 176/89 - abgerückt.

  • BGH, 26.10.1990 - V ZR 22/89  

    Belastung eines rechtsgrundlos erlangten Grundstücks mit Grundpfandrechten;

    Nach den in der Rechtsprechung und im Schrifttum mehrheitlich vertretenen Grundsätzen ist für die Wertermittlung der objektive Verkehrswert des Erlangten maßgeblich (vgl. BGHZ 82, 299, 307 [BGH 24.11.1981 - X ZR 7/80] m.w.N.; BGH, Urt. v. 8. Oktober 1990, VIII ZR 176/89).
  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 134/96  

    Schadensersatzansprüche des Franchisenehmers wegen Schockwerbung; Wirksamkeit

    c) Zutreffend hat somit das Berufungsgericht die Folgen einer etwaigen kartellrechtlichen Teil- oder Gesamtnichtigkeit der Vertriebsvereinbarungen für die Wirksamkeit der Einzelkaufverträge nur danach beurteilt, ob die Vertriebsabreden und die Einzelkaufverträge trotz ihrer äußerlichen Trennung ein einheitliches Rechtsgeschäft im Sinne von § 139 BGB bilden, d.h. nach dem Willen der Parteien miteinander stehen und fallen sollten (BGHZ 50, 8, 13; BGH, Urteil vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82 = WM 1983, 788 = NJW 1983, 2027 unter III 5; Urteil vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85 = WM 1986, 795 = NJW 1986, 1988 unter II 2 b, insoweit in BGHZ 97, 351 nicht abgedruckt; BGHZ 112, 288, 293; BGH, Urteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95 = WM 1997, 418 unter II A 2 b).

    Seine tatrichterliche Würdigung (vgl. dazu BGH, Urteil vom 16. April 1986 aaO; BGHZ 112, 288, 293), ein solcher Einheitlichkeitswille der Parteien liege nicht vor, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden.

  • BGH, 03.07.1991 - VIII ZR 201/90  

    Übernahme einer Getränkebezugsverpflichtung als Abzahlungsgeschäft

  • BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 41/95  

    Einfluß der landes- und reichsrechtlichen Fideikommissauflösungsgesetze auf einen

  • OLG Hamm, 07.09.2000 - 22 U 18/00  

    Genehmigungsbedürftige Geschäfte einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts bei

  • BGH, 13.04.2000 - V ZR 248/99  

    Beurkundungsbedürftigkeit einer Fälligkeitsabrede

  • OLG Hamm, 28.07.1992 - 19 U 193/92  

    Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Existenzgründungskredite

  • LG Düsseldorf, 16.02.2009 - 7 O 11/09  
  • OLG Nürnberg, 03.02.1998 - 3 U 3361/96  

    Gegenseitige Ansprüche aus einem Franchisevertrag; Bezeichnung als Miet- und

  • OLG Zweibrücken, 26.10.1993 - 8 U 2/93  

    Wirksamer Widerruf einer Willenserklärung; Anwendbarkeit des Abzahlungsgesetzes

  • OLG Köln, 10.10.1996 - 18 U 187/95  
  • LG Berlin, 09.12.1993 - 58 S 99/93  

    Anwendbarkeit des Verbraucherkreditgesetzes auf einen Franchise-Vertrag

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