Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1992 - II ZR 54/91   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Verjährung von Ansprüchen gegen die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach dem Ausscheiden eines Gesellschafters - Beginn der Verjährungsfrist in dem Zeitpunkt, in dem der Gläubiger von dem Ausscheiden des Gesellschafters Kenntnis erlangt - Anspruch auf Schadensersatz wegen Vorspiegelung einer nicht vorhandenen Eigenschaft - Anspruch auf Schadensersatz wegen Verschuldens bei Vertragsschluss - Eigenschaften von Wohnungen - Auslegung einer Willenserklärung nach dem übereinstimmenden Willen der Vertragspartner - Akzessorische Haftung der Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Fünfjährige Verjährung auch bei Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer GbR

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Sonderverjährung für einen aus einer GbR ausgeschiedenen Gesellschafter

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    BGB-Gesellschaft: Verjährung von Ansprüchen gegen Gesellschafter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Ausscheiden, BGB-Gesellschaft, GbR, Gesellschafter, Gesellschafterhaftung, Gesellschaftsrecht, Haftung, Personengesellschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    BGB § 736; HGB § 159
    Verjährung von Ansprüchen eines Gesellschafters gegen eine GbR

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 159 HGB
    Gesellschaftsrecht; Verjährungsfrist für Ansprüche gegen einen ausgeschiedenen BGB-Gesellschafter

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    5 Jahre Nachhaftung des BGB-Gesellschafters (IBR 1992, 267)

Papierfundstellen

  • BGHZ 117, 168
  • NJW 1992, 1615
  • NJW-RR 1992, 994 (Ls.)
  • ZIP 1992, 695
  • ZIP 1992, 695 A
  • MDR 1992, 655
  • DNotZ 1992, 729
  • WM 1992, 779
  • BB 1992, 873
  • DB 1992, 986
  • BauR 1992, 511



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BGH, 24.09.2007 - II ZR 284/05  

    Rechtsfolgen des Unterbleibens der Eintragung des Ausscheidens eines

    aa) Hinsichtlich der GbR entspricht es der ganz herrschenden Meinung, dass die Fünfjahresfrist in der in § 736 Abs. 2 BGB geregelten sinngemäßen Anwendung des § 160 Abs. 1 n.F. HGB mit der - durch die Kundgabe seitens des Gesellschafters erlangten - positiven Kenntnis des jeweiligen Gläubigers von dem Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft beginnt, da man insoweit - anders als bei einer Personenhandelsgesellschaft - nicht an die Publizität durch Registereintragung des Ausscheidens anknüpfen kann (vgl. nur Staudinger/Habermeier, BGB [2003] § 736 Rdn. 18; MünchKommBGB/Ulmer 4. Aufl. § 736 Rdn. 27 jew. m.w.Nachw.; ebenso schon BGHZ 117, 168, 178 f. zu § 159 a.F. HGB).
  • BFH, 26.08.1997 - VII R 63/97  

    Haftung von GbR-Gesellschaftern

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit überzeugenden Gründen, auf die sich der Senat im einzelnen bezieht, ausgeführt, daß § 159 Abs. 1 HGB (a. F.) auf die GbR entsprechend anzuwenden ist (BGH-Urteil vom 10. Februar 1992 II ZR 54/91, BGHZ 117, 168, 175).

    Als maßgebender Zeitpunkt kann in diesem Fall deshalb nur der in Betracht kommen, zu dem der Gläubiger von der Auflösung der GbR Kenntnis erlangt hat (vgl. BGH in BGHZ 117, 168).

  • BGH, 18.05.1998 - II ZR 380/96  

    Pfändung einer Forderung gegen eine BGB -Gesellschaft

    Die unterschiedliche Ausgestaltung der Gesellschafterhaftung in der Gesellschaft bürgerlichen Rechts und in der Personenhandelsgesellschaft findet ihre Rechtfertigung darin, daß die Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts einer Vielzahl recht unterschiedlicher Personenverbindungen zur Verfügung steht, die unterschiedslose Strenge der handelsrechtlichen Haftungsvorschriften zur Vielgestaltigkeit dieser Erscheinungsformen wenig passend erscheint, dem Interesse der Beteiligten häufig nicht gerecht wird und im Rechtsverkehr in vielen Fällen nicht geboten erscheint (BGHZ 117, 168, 176).
  • OLG Dresden, 26.02.2001 - 2 U 2766/00  

    Gesamtvollstreckungsverfahren; Insolvenzverfahren; Innenhaftung; Vorgesellschaft;

    Dies ändert aber nichts daran, dass die Verjährungsfrist des auf richterlicher Rechtsfortbildung beruhenden internen Verlustdeckungsanspruchs einer aus Analogieschlüssen abgeleiteten Begrenzung insoweit zugänglich ist, als dadurch die Innenhaftung harmonisch in das verjährungsrechtliche Regelungsgefüge der Gesellschafterhaftung eingeordnet werden kann (vgl. BGHZ 117, 168 [177 ff.]; BGHZ 93, 278 [280 ff]).

    Ansonsten drohenden verjährungsrechtlichen Ungereimtheiten bei der persönlichen Haftung von Eigenkapitalgebern hat die Rechtsprechung bereits dadurch entgegengewirkt, dass sie die fünfjährige Verjährungsfrist des § 9 Abs. 2 GmbHG auf die Unterbilanzhaftung (vgl. BGHZ 105, 300 [305]) sowie die Verjährungsvorschrift des § 159 Abs. 1 HGB auf die fortbestehende Eintrittspflicht eines aus der Gesellschaft bürgerlichen Rechts ausgeschiedenen Gesellschafters (vgl. BGHZ 117, 168 [175 ff.] zu § 159 HGB a.F.) angewandt und hierdurch den Weg für weitere - verbleibende Lücken schließende - Analogien bereitet hat.

    Dies folgt daraus, dass der Lauf der Verjährungsfrist nach dem Normzweck von § 159 Abs. 2 HGB von der Publizität der Auflösung abhängt und der Veröffentlichung einer Registereintragung das Wissen der Gläubiger zumindest gleichsteht (vgl. BGHZ 117, 168 [179] zu § 159 Abs. 2 HGB a.F.).

  • BVerwG, 14.10.2015 - 9 C 11.14  

    Gewerbesteuer; Steueranspruch; Gesellschafter; Gesellschaft bürgerlichen Rechts;

    Da die Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht in das Handelsregister eingetragen wird, ist der Zeitpunkt maßgeblich, zu dem der Gläubiger von der Auflösung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts Kenntnis erlangt hat, bzw., falls die Fälligkeit erst später eingetreten ist, deren Zeitpunkt (BGH, Urteil vom 10. Februar 1992 - II ZR 54/91 - BGHZ 117, 168 ; BFH, Urteil vom 26. August 1997 - VII R 163/97 - BFHE 183, 307 ).
  • OVG Niedersachsen, 24.03.2014 - 9 LB 114/12  

    Verjährung eines Haftungsanspruchs gegenüber einer ehemaligen Gesellschafterin

    Nach den für eine Haftung des Gesellschafters maßgeblichen zivilrechtlichen Vorschriften richtet sich die Verjährungsfrist eines Anspruchs gegen den Gesellschafter einer aufgelösten Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach § 159 HGB analog (BGH, Urteile vom 10.2.1002 - II ZR 54/91 - und vom 24.9.2007 - II ZR 284/05 - BFH, Urteil vom 26.8.1997 - VII R 63/97 -, a. a. O.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29.10.2010 - 9 B 18.09 -, jeweils zitiert nach Juris; Loose, in: Tipke/Kruse, a. a. O., § 191 AO Rn. 74; Boeker, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, a. a. O.; § 191 AO Rn. 164; Anwendungserlass zur Abgabenordnung i. d. F. vom 23.07.2013 - AEAO -, § 191 Nr. 1; Eberl, in: Heidel/Schall, Handelsgesetzbuch, Kommentar, 2011, § 159 Rn. 3).

    Da jedoch die Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht in ein Register eingetragen wird, ist in einem solchen Fall auf den Zeitpunkt abzustellen, in dem der Gläubiger von der Auflösung der Gesellschaft Kenntnis erlangt (BGH, Urteil vom 10.2.1002 - II ZR 54/91 -, a. a. O.; BFH, Urteil vom 26.8.1997 - VII R 63/97 -, a. a. O.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29.10.2010 - 9 B 18.09 -, a. a. O.; Loose, in: Tipke/Kruse, a. a. O., § 191 AO Rn. 75; Dumke, in: Kühn/von Wedelstädt, a. a. O., § 191 AO Rn. 64).

  • FG Sachsen-Anhalt, 21.06.2007 - 3 K 1528/05  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter einer Gesellschaft Bürgerlichen Rechts

    Als maßgebender Zeitpunkt kann in diesem Fall deshalb nur der in Betracht kommen, zu dem der Gläubiger vom Ausscheiden des Gesellschafters aus der GbR Kenntnis erlangt hat (vgl. BGH-Urteil vom 10. Februar 1992 II ZR 54/91, BGHZ 117, 168).

    Die Verjährung beginnt in entsprechender Anwendung des § 159 Abs. 2 HGB mit dem Zeitpunkt, in dem der Gläubiger vom Ausscheiden des Gesellschafters Kenntnis erlangt (BGH-Urteil vom 10. Februar 1992 II ZR 54/91, BGHZ 117, 168).

  • FG Sachsen-Anhalt, 21.06.2007 - 3 K 1529/05  

    Rechtmäßigkeit eines Haftungsbescheids wegen der Inanspruchnahme eines gesetzlich

    Als maßgebender Zeitpunkt kann in diesem Fall deshalb nur der in Betracht kommen, zu dem der Gläubiger vom Ausscheiden des Gesellschafters aus der GbR Kenntnis erlangt hat (vgl. BGH-Urteil vom 10. Februar 1992 II ZR 54/91, BGHZ 117, 168).

    Die Verjährung beginnt in entsprechender Anwendung des § 159 Abs. 2 HGB mit dem Zeitpunkt , in dem der Gläubiger vom Ausscheiden des Gesellschafters Kenntnis erlangt (BGH-Urteil vom 10. Februar 1992 II ZR 54/91, BGHZ 117, 168).

  • OLG Brandenburg, 14.01.2009 - 3 U 75/08  

    Haftung aus einem Mietverhältnis über ein Ladenlokal: Vertragsanpassungsanspruch

    Für die BGB-Gesellschaft gilt mangels Registereintragung, dass maßgeblich für den Fristbeginn die Kenntnis des Gläubigers von dem Ausscheiden des Gesellschafters ist (BGH NJW 2007, 3784; Münchener Kommentar BGB- Ulmer , 4. Aufl., § 736 Rz. 23; Palandt/ Sprau , aaO, § 736 Rz. 14; BGHZ 117, 168 zur gleichen Problematik bei Anwendung des § 159 HGB a.F.).
  • OLG München, 20.08.2008 - 20 U 4647/07  

    Darlehensvertrag zwischen einer Bank und einer GbR; Treuhandvereinbarung mit

    Diese Frist, die in dem Zeitpunkt, in dem der Gläubiger von dem Ausscheiden des Gesellschafters Kenntnis erlangt, zu laufen beginnt (BGHZ 117, 168), ist vorliegend verstrichen, ohne dass die klägerische Forderung in hinreichender Form geltend gemacht worden wäre.

    Diese Frist, die in dem Zeitpunkt, in dem der Gläubiger von dem Ausscheiden des Gesellschafters Kenntnis erlangt, zu laufen beginnt (BGHZ 117, 168), ist vorliegend verstrichen, ohne dass die klägerische Forderung in hinreichender Form geltend gemacht worden wäre.

  • OLG Köln, 13.07.2000 - 12 U 114/99  

    Pflicht des Gerichts, auf mangelnde Schlüssigkeit des Klagevorbringens hin zu

  • OLG Karlsruhe, 15.01.2007 - 15 W 56/06  

    Prozesskostenhilfe; culpa in contrahendo; unerlaubte Handlung: Erfolgsaussicht

  • VG Aachen, 15.12.2014 - 6 K 1566/10  

    Bodenschutzrecht; Altlasten; Sanierung; abgestimmtes Vorgehen; Bestimmtheit;

  • OLG Koblenz, 14.09.2009 - 12 U 1496/07  

    Zeitliche Begrenzung des Nachschussanspruchs gegen den ausgeschiedenen BGB

  • VG Aachen, 15.12.2014 - 6 K 1180/10  

    Bodenschutzrecht; Altlasten; Sanierung; Sanierungsuntersuchung;

  • VG Aachen, 15.12.2014 - 6 K 1181/10  

    Bodenschutzrecht; Altlasten; Sanierung; Sanierungsuntersuchung;

  • FG Berlin-Brandenburg, 24.11.2011 - 9 K 9021/08  

    Verjährung eines Haftungsanspruch des Fiskus gegenüber dem Gesellschafter einer

  • OLG Oldenburg, 14.09.2005 - 4 U 36/05  
  • OLG Rostock, 21.07.2000 - 3 U 94/99  

    Geltendmachung von Ansprüchen auf Zahlung des Mietzinses sowie auf

  • FG Berlin-Brandenburg, 20.01.2011 - 9 K 9217/08  

    Haftung einer GbR nach § 42d EStG bzw. der ehemaligen Gesellschafter nach § 71 AO

  • OLG Dresden, 02.10.1996 - 7 U 981/96  

    Keine weitere Anwendung der Kündigungstheorie bei Dauerschuldverhältnissen nach

  • FG Saarland, 17.07.2001 - 2 K 314/97  

    Erlöschen von Haftungsansprüchen durch Verjährung (§§ 47, 191 Abs. 4 AO i.V.m.

  • OLG Braunschweig, 25.06.1992 - 2 U 41/92  

    Ist Werbung eines Vermieters mit "Kaltmiete" zulässig - (I)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.10.2010 - 9 B 18.09  

    Gewerbesteuer; BGB-Gesellschaft; Haftungsbescheid; Verjährung

  • AG Eilenburg, 08.08.2017 - 2 C 1068/16  
  • AG Eilenburg, 23.01.2018 - 2 C 784/17  
  • AG Eilenburg, 03.05.2016 - 2 C 314/15  
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