Rechtsprechung
   BGH, 17.03.1997 - II ZB 3/96   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Voraussetzungen der Beeinträchtigung eines außenstehenden Aktionärs in seinen Rechten i.S.v. § 20 Abs. 1 des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG); Möglichkeit der Überprüfbarkeit einer registergerichtlichen Entscheidung im Wege der Beschwerde durch einen außenstehenden Aktionär; Entfallen der Verpflichtung zur Aufstellung eines Abhängigkeitsberichtes mit der Feststellung eines Jahresabschlusses; Voraussetzungen der Einstufung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts als Unternehmen im konzernrechtlichen Sinne

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beherrschung der VW AG durch das Land Niedersachsen

  • uni-siegen.de PDF

    § 17 AktG 1965; § 312 AktG 1965; § 315 AktG 1965; § 20 Abs. 1 FGG
    Volkswagen - Abhängigkeitsbericht - Körperschaft öffentlichen Rechts als Konzernunternehmen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AktG (1965) § 17, § 312, § 315; FGG § 20 Abs. 1
    Rechtsstellung des außenstehenden Aktionärs; Verpflichtung zur Aufstellung eines Abhängigkeitsberichtes; Beherrschung eines in privater Rechtsform organisierten Unternehmens durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Vorstand der Volkswagen AG zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts verpflichtet

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Abhängiges Unternehmen, Aktienrecht, Aktionär, Beschwerdebefugnis, Feststellung, Gesellschaftsrecht, herrschendes Unternehmen, Jahresabschluss, Konzernrecht, Registergericht, Vorstand

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • BGHZ 135, 107
  • NJW 1997, 1855
  • NJW-RR 1997, 1395 (Ls.)
  • ZIP 1997, 887
  • WM 1997, 967
  • BB 1997, 1548
  • DB 1997, 1121
  • JR 1997, 503



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Wird zitiert von ... (46)  

  • BGH, 20.06.2002 - V ZB 39/01  

    Anfechtung eines Eigentümerbeschlusses durch den Verwalter

    Danach kommt eine Anfechtungsbefugnis jedem zu, dessen durch Gesetz verliehene oder durch die Rechtsordnung anerkannte, von der Staatsgewalt geschützte Rechtsposition beeinträchtigt wird (vgl. BGHZ 135, 107, 109 m.w.N.; OLG Karlsruhe, WM 1998, 47, 48; Keidel/Kahl, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 14. Aufl., § 20 FGG Rdn. 7 m.w.N.).
  • BGH, 15.12.2011 - I ZR 129/10  

    Einkauf Aktuell

    aa) Der Abhängigkeitstatbestand nach § 17 AktG oder Art. 2 Abs. 1 Buchst. f RL 2004/109/EG ist erfüllt, wenn ein rechtlich selbständiges Unternehmen aus seiner Sicht in eine Situation geraten ist, in der es der Möglichkeit einer Beherrschung durch ein anderes Unternehmen ausgesetzt ist (vgl. BGH, Beschluss vom 17. März 1997 - II ZB 3/96, BGHZ 135, 107, 114 mwN).

    Dies kommt insbesondere dann in Betracht, wenn der Großaktionär ein Mandat oder sogar mehrere Mandate im Aufsichtsrat besetzen kann (vgl. BGHZ 135, 107, 114 f.).

  • BGH, 03.03.2008 - II ZR 124/06  

    UMTS-Lizenzen: BGH bestätigt Abweisung einer Aktionärsklage gegen die

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats finden zwar die §§ 311, 317 AktG grundsätzlich auch dann Anwendung, wenn eine Gebietskörperschaft oder ein anderer öffentlich-rechtlicher Rechtsträger - wie hier die Beklagte - herrschendes Unternehmen ist (BGHZ 69, 334 ff.; 135, 107 ff.; mittlerweile h.M.: vgl. nur Kropff in MünchKomm.z.AktG 2. Aufl. § 311 Rdn. 58, 125; Habersack in Emmerich/Habersack, Aktien- und GmbH-Konzernrecht 5. Aufl. § 311 Rdn. 13; Emmerich, ebenda § 15 Rdn. 26 ff.).
  • BGH, 31.10.2012 - III ZR 204/12  

    Aufnahme eines Rechtsstreits durch den Gläubiger einer zur Insolvenztabelle

    (2) Dem Eintritt des widersprechenden Insolvenzgläubigers in den Rechtsstreit steht im Falle des Revisions- beziehungsweise Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens auch nicht entgegen, dass ein gewillkürter Parteiwechsel im Revisionsverfahren nicht zulässig ist (vgl. zu letzterem BGH, Urteil vom 24. September 1982 - V ZR 188/79, WM 1982, 1170; Beschluss vom 17. März 1997 - II ZB 3/96, NJW 1997, 1855; Musielak/Ball, ZPO, 9. Aufl., § 559 Rn. 3).
  • BGH, 18.06.2001 - II ZR 212/99  

    Begriff des Unternehmens bei Mehrheitsbeteiligungen

    Nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 69, 334, 346 - VEBA/Gelsenberg; 135, 107, 113 - VW) ist ein Aktionär dann Unternehmen im konzernrechtlichen Sinne, wenn er neben der Beteiligung an der Aktiengesellschaft anderweitige wirtschaftliche Interessenbindungen hat, die nach Art und Intensität die ernsthafte Sorge begründen, er könne wegen dieser Bindung seinen aus der Mitgliedschaft folgenden Einfluß auf die Aktiengesellschaft zu deren Nachteil ausüben.

    Das kann dann der Fall sein, wenn die Hauptversammlungen der Aktiengesellschaft erfahrungsgemäß so besucht sind, daß die unter 50 % liegende Beteiligung des Großaktionärs regelmäßig ausreicht, um für einen längeren Zeitraum Beschlüsse mit einfacher Mehrheit durchzusetzen (BGHZ 135, 107, 114).

  • BFH, 23.03.2011 - X R 45/09  

    Betriebsaufspaltung zwischen Mehrheitsaktionär und Aktiengesellschaft

    e) Auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zum Gesellschaftsrecht geht davon aus, dass der Mehrheitsaktionär schon kraft des gesellschaftsrechtlichen Statuts der AG die Möglichkeit der Einflussnahme auf deren Geschäftsführung hat (Entscheidungen vom 1. Februar 1988 II ZR 75/87, BGHZ 103, 184, unter 4.a - Linotype, und vom 17. März 1997 II ZB 3/96, BGHZ 135, 107, unter IV.4. - VW).

    Ein Gesellschafter ist --ohne Rücksicht auf seine Rechtsform-- dann "Unternehmer" im konzernrechtlichen Sinne, wenn er neben seiner Beteiligung an der AG anderweitige wirtschaftliche Interessenbindungen hat, die nach Art und Intensität die ernsthafte Sorge begründen, er könne wegen dieser Bindungen seinen aus der Mitgliedschaft folgenden Einfluss auf die AG zu deren Nachteil ausüben (BGH-Beschluss in BGHZ 135, 107, unter IV.3. - VW).

    So genügt es bereits, wenn der Mehrheitsaktionär auch an einer anderen Gesellschaft maßgeblich beteiligt ist, und somit die Möglichkeit besteht, dass er sich unter Ausübung von Leitungsmacht auch dort unternehmerisch betätigt (BGH-Urteil in BGHZ 135, 107, unter IV.3. - VW).

  • BAG, 27.10.2010 - 7 ABR 85/09  

    Konzernbetriebsrat - Konzernspitze öffentlichen Rechts

    Körperschaften des öffentlichen Rechts sind bereits dann als Unternehmen im konzernrechtlichen Sinn anzusehen, wenn sie lediglich ein in privater Rechtsform organisiertes Unternehmen beherrschen ( BGH 17. März 1997 - II ZB 3/96 - zu III 3 der Gründe, BGHZ 135, 107; grundlegend 13. Oktober 1977 - II ZR 123/76 - [VEBA] zu II der Gründe, BGHZ 69, 334) .

    Körperschaften des öffentlichen Rechts sind nach dem Konzernbegriff des § 18 Abs. 1 AktG Unternehmen im konzernrechtlichen Sinn, wenn sie ein in privater Rechtsform organisiertes Unternehmen beherrschen (vgl. BGH 17. März 1997 - II ZB 3/96 - zu III 3 der Gründe, BGHZ 135, 107; grundlegend 13. Oktober 1977 - II ZR 123/76 - [VEBA] zu II der Gründe, BGHZ 69, 334) .

  • BGH, 22.06.2004 - 4 StR 428/03  

    Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (Beschränkung der

    Doch selbst wenn die BIWA keine Mehrheitsgesellschafterin gewesen sein sollte, kann sie allein (vgl. BGHZ 90, 381, 394 ff.; 135, 107, 114) oder gemeinsam mit dem Mitgesellschafter (vgl. BGHZ 62, 193, 199 ff.; Emmerich in Scholz GmbH-Gesetz 9. Aufl., Anhang Konzernrecht Rdn. 27 f.) aufgrund ihrer Gesellschafterstellung namentlich im Rahmen der Baukommission JBB beherrschend gewesen sein.
  • LAG Thüringen, 12.04.2016 - 1 Sa 284/15  

    Rechtsfolgen der erlaubnislosen Arbeitnehmerverleihung; Abgrenzung von

    Vertieft wurde dieser Ansatz in der sog. Volkswagen-Entscheidung (BGHZ 135, 107 ).

    Dieser Ausdehnung des Unternehmensbegriff für den Bereich privatwirtschaftlicher Betätigung bedarf es, um der Gefahr einer einseitigen Förderung öffentlicher Aufgaben und politischer Ziele zu Lasten von Minderheitenaktionären begegnen zu können." (BGHZ 135, 107 Rn. 22).

  • BAG, 11.02.2015 - 7 ABR 98/12  

    Bildung eines Konzernbetriebsrats - Konzernbegriff

    d) Eine unter 50 vH liegende Beteiligung kann in Verbindung mit weiteren verlässlichen Umständen rechtlicher oder tatsächlicher Art eine Abhängigkeit iSd. § 17 Abs. 1 AktG begründen, wenn eine mögliche Einflussnahme beständig, umfassend und gesellschaftsrechtlich vermittelt ist (BGH 17. März 1997 - II ZB 3/96 - zu III 4 der Gründe, BGHZ 135, 107) .
  • OLG Düsseldorf, 08.07.2003 - 19 W 6/00  

    Begriff des beherrschenden Einflusses; Rechtsstellung eines Minderheitsaktionärs

  • ArbG Stuttgart, 29.04.2008 - 12 BV 109/07  

    Mitbestimmungsvereinbarung der Porsche Holding wirksam

  • BGH, 19.01.2011 - XII ZB 326/10  

    Beschwerdebefugnis des Klägers eines Rechtsstreits hinsichtlich der Ablehnung der

  • BGH, 04.07.2007 - XII ZB 224/03  

    Rechtsstellung eines als Erzeuger des Kindes in Betracht kommenden Mannes im

  • BAG, 09.02.2011 - 7 ABR 11/10  

    Konzernbetriebsrat - Sparten-Konzernbetriebsrat

  • OLG Düsseldorf, 08.07.2003 - 19 W 6/03  

    Eingliederung einer Aktiengesellschaft; Gerichtliche Festsetzung einer

  • BGH, 16.03.2005 - VIII ZR 25/04  

    Einspeisung elektrischer Energie durch ein gemeinwirtschaftliches Unternehmen

  • OLG Düsseldorf, 15.01.2004 - 19 W 5/03  

    Abfindung der Aktionäre bei Verschmelzung

  • ArbG Detmold, 11.05.2016 - 3 BV 28/14  

    Errichtung eines Konzernbetriebsrates für die privatrechtlich organisierten

  • OLG Hamm, 30.10.2008 - 15 Wx 257/08  

    Beschwerdebefugnis eines erwachsenen Kindes wegen eines durch den Betreuer eines

  • OLG Frankfurt, 16.12.2014 - 5 U 24/14  

    Überprüfung von Hauptversammlungsbeschlüssen einer AG

  • OLG Hamm, 16.12.2010 - 15 W 538/10  

    Ersatzbestellung von Aufsichtsratsmitgliedern

  • OLG München, 13.07.2009 - 33 Wx 5/09  

    Betreuung: Umfang der Kontrollbefugnis des Vormundschaftsgerichts gegenüber dem

  • OLG Celle, 12.07.2000 - 9 U 125/99  

    Genehmigungspflichtige Alleingesellschafterstellung einer Gemeinde in einer GmbH;

  • OLG Saarbrücken, 04.07.2013 - 4 U 4/13  

    Befriedigung der Forderung des die Zwangsversteigerung betreibenden Gläubigers

  • BGH, 16.03.2005 - VIII ZR 35/04  

    Förderung der Stromeinspeisung bei mittelbarem Eigentum der öffentlichen Hand

  • OLG Düsseldorf, 08.11.2004 - 19 W 9/03  

    Abhängiges Unternehmen: Abfindung der ausgeschiedenen Aktionäre in Aktien der

  • OLG Frankfurt, 22.12.2003 - 19 U 78/03  

    Wirksamkeit eines Darlehensvertrages zum Aktienerwerb durch den Arbeitnehmer

  • OLG Hamm, 28.05.2013 - 27 W 35/13  

    Gerichtliche Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern zur Ergänzung des

  • OLG München, 20.12.2006 - 33 Wx 248/06  

    Beschwerderecht des Betroffenen gegen Aufhebung der Betreuung bei

  • OLG Dresden, 06.09.2006 - 2 U 813/06  

    Indizielle Wirkung nachvertraglichen Verhaltens; Verjährung bei Vorstandshaftung

  • OLG Stuttgart, 11.08.2004 - 20 U 3/04  

    Aktiengesellschaft: Auskunftsanspruch des Aktionärs im faktischen Konzern

  • LG Hannover, 12.03.2009 - 21 T 2/09  

    Bestellung eines Aufsichtsratsmitgliedes der C. AG wirksam

  • OLG Karlsruhe, 11.12.2003 - 12 W 11/02  

    Aktiengesellschaft: Beherrschung durch ein Unternehmen mit Minderbeteiligung

  • OLG Hamm, 29.06.2000 - 15 W 69/00  

    Voraussetzungen eines Sonderprüfungsantrags

  • OLG Hamburg, 03.08.2000 - 11 W 36/95  
  • OLG München, 24.02.2005 - 31 Wx 2/05  

    Handelsregistersache; Amtslöschung; Aussetzung des Verfahrens;

  • BayObLG, 07.09.2000 - 3Z BR 210/00  

    Beschwerde des Betreuten gegen die Aufhebung der Betreuung

  • OLG Frankfurt, 07.02.2017 - 5 WF 292/16  

    Zur Beschwerdebefugnis nach § 59 FamFG

  • BayObLG, 28.01.2004 - 3Z BR 257/03  

    Beschwerdeberechtigung im Rahmen des § 69g Abs. 1 FGG - Auswahl des Betreuers

  • OLG Karlsruhe, 09.06.1999 - 1 U 288/98  
  • BayObLG, 12.07.2001 - 3Z BR 207/01  

    Beschwerde gegen eine Zwangsgeldfestsetzung des Registergerichts

  • BayObLG, 11.10.2000 - 3Z BR 265/00  

    Vormundschaftsgerichtlich genehmigte Abtretung einer Forderung

  • OLG Frankfurt, 07.02.2017 - 16 WF 292/5  

    Zulässigkeit der Beschwerde einer Miterbin gegen die Ablehnung sorgerechtlicher

  • LG Düsseldorf, 30.12.2008 - 41 O 102/07  

    Bei maßgeblicher Beeinflussung einer kleinen Kapitalgesellschaft durch den

  • LG Heidelberg, 24.09.1997 - O 62/96  
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