Rechtsprechung
   BGH, 02.04.1998 - III ZR 251/96   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Kein Erstattungsanspruch gegen Wasserwerke für die Leitungsverlegung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aufwendungsersatzanspruch eines privaten Grundstückseigentümers in der ehemaligen DDR wegen der Verlegung öffentlicher Wasserleitungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Fremde Leitungen verlegt: Kein Anspruch aus GoA!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 138, 281
  • NJ 1998, 537
  • NJ 1998, 538
  • WM 1998, 1356
  • WM 1999, 1356
  • DVBl 1998, 733 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (22)  

  • OLG Düsseldorf, 21.11.2014 - 22 U 37/14  

    Urkalkulation nicht vorgelegt: Nachträge werden nicht vergütet!

    Die Klägerin musste diesen vor Beginn der Ausführung mit zumutbarem Aufwand erforschen und selbst dann beachten, wenn das ihr erkennbare Verhalten der Beklagten ihr unvernünftig bzw. interessenwidrig erschien (vgl. BGH, Urteil vom 02.04.1998, III ZR 251/96, Fundstelle; vgl. auch BGH, Urteil vom 27.11.2003, VII ZR 346/01, BauR 2004, 495; BGH, Urteil vom 04.04.1974, VII ZR 222/72, MDR 1974, 749), es sei denn § 679 BGB (öffentliches Interesse, z.B. Bauordnungsrecht, Gefahrenabwehr etc.) steht dem entgegen (vgl. Kniffka, a.a.O., § 631, Rn 710 ff. mwN; Ingenstau/Korbion-Keldungs, a.a.O., § 2 Nr. 8, Rn 32 mwN; Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 2382 mwN), wofür die Klägerin hier in beiden Instanzen keine hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte aufzeigt.
  • BGH, 17.11.2011 - III ZR 53/11  

    Geschäftsführung ohne Auftrag: Aufwendungsersatzanspruch eines

    Allerdings sind die Regeln über die Geschäftsführung ohne Auftrag dann nicht anwendbar, wenn Vorschriften des öffentlichen Rechts eine erschöpfende Regelung vorsehen oder die Aufgabenerfüllung ausschließlich in die Zuständigkeit und das Ermessen einer Behörde legen (vgl. Senatsurteile vom 26. November 1998 - III ZR 223/97, BGHZ 140, 102, 109 f und vom 2. April 1998 - III ZR 251/96, BGHZ 138, 281, 288 f; jeweils mwN).
  • BGH, 23.09.1999 - III ZR 322/98  

    Aufwendungsersatzanspruch des "Erbensuchers"

    Das ist der Fall, wenn er das Geschäft nicht (nur) als eigenes, sondern (auch) als fremdes führt, also in dem Bewußtsein und mit dem Willen, zumindest auch im Interesse eines anderen zu handeln (BGHZ 16, 12, 13; 65, 354, 357; 114, 248, 249 f.; Senatsurteil vom 2. April 1998 - III ZR 251/96 - WM 1998, 1356, 1358).

    Dafür besteht grundsätzlich keine tatsächliche Vermutung; der Wille, ein solches Geschäft zugleich für einen anderen zu führen, muß vielmehr hinreichend nach außen in Erscheinung treten (BGHZ 40, 28, 31; 82, 323, 330 f.; 114, 248, 250; Senatsurteil vom 2. April 1998 - III ZR 251/96 - WM 1998, 1356, 1358).

  • BGH, 21.10.2003 - X ZR 66/01  

    Ansprüche des Werkunternehmers gegen die Wohnungseigentümer bei Abschluß eines

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 16, 12, 13; 65, 354, 357; 114, 248, 249 f.; 140, 102, 109; BGH, Urt. v. 2.4.1998 - III ZR 251/96, WM 1998, 1356, 1358; v. 23.9.1999 - III ZR 322/98, NJW 2000, 72) setzt die Anwendung der Regeln über die Geschäftsführung ohne Auftrag nur voraus, daß der Geschäftsführer ein Geschäft "für einen anderen" besorgt.

    Dafür besteht grundsätzlich keine tatsächliche Vermutung; der Wille, ein solches Geschäft in erster Linie oder zumindest zugleich für einen anderen zu führen, muß vielmehr hinreichend deutlich nach außen in Erscheinung treten (BGHZ 40, 28, 31; 82, 323, 330 f.; 114, 248, 250; 138, 281, 286).

  • OLG Düsseldorf, 25.10.2013 - 22 U 21/13  

    Anforderungen an die Anordnung im Sinne des § 2 Nr. 5 VOB/B; Grundlagen für die

    Die Klägerin musste diesen vor Beginn der Ausführung mit zumutbarem Aufwand erforschen und selbst dann beachten, wenn das ihr erkennbare Verhalten der Beklagten ihr unvernünftig bzw. interessenwidrig erschien (vgl. BGH, Urteil vom 02.04.1998, III ZR 251/96, Fundstelle; vgl. auch BGH, Urteil vom 27.11.2003, VII ZR 346/01, BauR 2004, 495; BGH, Urteil vom 04.04.1974, VII ZR 222/72, MDR 1974, 749).
  • BGH, 03.03.2009 - XI ZR 41/08  

    Zur Erstattung von Kosten der Rechtsverfolgung durch den Bürgen

    Dieses Bewusstsein und der Wille, auch im Interesse eines anderen zu handeln, muss bei objektiv eigener Geschäftsführung hinreichend deutlich nach außen in Erscheinung treten (BGHZ 40, 28, 30 f. ; 82, 323, 330 f. ; 114, 248, 249 f. ; 138, 281, 286 ; BGH, Urteil vom 23. September 1999 - III ZR 322/98, WM 1999, 2411, 2412).

    Bei einem objektiv eigenen ebenso wie bei einem neutralen Geschäft kann grundsätzlich nur dann eine Geschäftsführung für einen anderen vorliegen, wenn der Wille des Geschäftsführers zur vornehmlichen Wahrnehmung fremder Interessen nach außen hinreichend deutlich in Erscheinung tritt (BGHZ 40, 28, 30 f. ; 82, 323, 330 f. ; 114, 248, 249 f. ; 138, 281, 286 ; BGH, Urteil vom 21. Oktober 2003 - X ZR 66/01, WM 2004, 1397, 1399).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.03.2004 - 1 L 58/02  

    Anschlussbeitrag, Abgeltungsfläche, Regelungslücke, Analogie, sachliche

    Zugunsten des Amtes Y. ist für die Grundstücke, über die Anlagen der Abwasserbeseitigung verlaufen, eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit aufgrund von § 9 Abs. 1 Satz 1, Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 GBBerG i.V.m. § 1 Satz 1 SachenR-DV mit dem Inkrafttreten der SachenR-DV am 11. Januar 1995 (§ 14 SachenR-DV) kraft Gesetzes begründet worden (vgl. BGH, Urteil vom 02.04.1998 - III ZR 251/96 -, BGHZ 138, 281, 283; Urteil vom 28.11.2003 - V ZR 129/03 -, ZOV 2004, S. 24; OLG Dresden, Urteil vom 27.06.2002 - 21 U 864/00 -, VIZ 2003, S. 140 - zitiert nach JURIS; vgl. auch Schmidt-Räntsch, Die Verordnungen auf dem Gebiet der Sachenrechtsbereinigung, VIZ 1995, S. 1, 2).

    § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b SachenR-DV bestätigt diesen Befund, da sich diese Vorschrift ausdrücklich auf "Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung oder Abwasserbeseitigung (§ 9 Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 des Grundbuchbereinigungsgesetzes)" bezieht (vgl. im Übrigen auch BGH, Urteil vom 02.04.1998 - III ZR 251/96 -, BGHZ 138, 281, 283; Schmidt-Räntsch, a.a.O.).

    Der Ausschlusstatbestand des § 1 Satz 2 SachenR-DV greift vorliegend nicht ein, da die auch im Beitrittsgebiet nach Maßgabe des Einigungsvertrages in Kraft getretene Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser vom 20. Juni 1980 auf die öffentliche Abwasserbeseitigung nicht anwendbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 02.04.1998 - III ZR 251/96 -, BGHZ 138, 281, 283).

    Für das Entstehen der Dienstbarkeit nach § 9 Abs. 1 GBBerG ist es unerheblich, ob die Leitungsanlage durch Mitnutzungs- oder Mitbenutzungsrechte abgesichert war (vgl. BGH, Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 129/03 -, ZOV 2004, S. 24 f.; vgl. auch Urteil vom 02.04.1998 - III ZR 251/96 -, BGHZ 138, 281, 283, 290 f.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2017 - 20 A 1789/15  

    Hund; Pflege; bedürfnisgerecht; Verletzung; Anbindung; Unterbringung; Kosten;

    vgl. BVerwG, Urteil vom 6. September 1988 - 4 C 5.86 -, a. a. O.; BGH, Urteil vom 2. April 1998 - III ZR 251/96 -, BGHZ 138, 281.
  • OLG Jena, 05.08.2005 - 1 UF 55/01  

    Scheinvaterregress, Anfechtungskosten, Vaterschaftsanerkenntnis

    Das ist der Fall, wenn er das Geschäft nicht (nur) als eigenes, sondern (auch) als fremdes führt, also in dem Bewusstsein und mit dem Willen, zumindest auch im Interesse eines anderen zu handeln (BGHZ 16, 12, 13; 65, 354, 357; 114, 248, 249 f.; WM 1998, 1356, 1358; NJW 2000, 72).

    Dafür besteht grundsätzlich keine tatsächliche Vermutung; der Wille, ein solches Geschäft zugleich für einen anderen zu führen, muss vielmehr hinreichend nach außen in Erscheinung treten (BGHZ 40, 28, 31; 82, 323, 330 f.; 114, 248, 250; WM 1998, 1356, 1358).

  • BGH, 13.11.2003 - III ZR 368/02  

    GoA durch Erfüllung von Gewässerunterhaltungspflichten

    Eine Geschäftsführung ohne Auftrag entsprechend den §§ 677 ff. BGB kann auch dann vorliegen, wenn ein Privater Aufgaben wahrnimmt, die objektiv zum Pflichtenkreis eines Trägers öffentlicher Verwaltung gehören (Senatsurteile BGHZ 138, 281, 286 ff. und vom 15. Dezember 1977 - III ZR 159/75 - NJW 1978, 1258 f.; BVerwGE 80, 170, 172 ff.; Ossenbühl, Staatshaftungsrecht, 8. Teil III 1 c cc S. 343 f. m.w.N.).
  • BGH, 23.09.1999 - III ZR 323/98  

    Erbensucher, kein Anspruch auf Aufwendungsersatz

  • LG Nürnberg-Fürth, 30.11.2017 - 2 O 2893/17  

    Reiseversicherung: Wirksamkeit von Klauseln zu Voraussetzungen und Fälligkeit

  • OLG Köln, 12.06.2007 - 24 U 4/06  

    Treuwidrige Geltendmachung von Aufwendungsersatzansprüchen des

  • OVG Sachsen-Anhalt, 02.08.2007 - 4 M 54/07  

    Zur Entstehung der sachlichen Beitragspflicht bei der Sicherung des

  • OLG Saarbrücken, 24.03.2009 - 4 U 103/08  

    Pflichten des Treuhänders im Falle der Nichtigkeit der Abrede; Rückzahlung

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 16.07.2008 - 3 L 336/05  

    Abwasserbeseitigung: Erstattung der Kosten für die Sanierung eines

  • OLG Hamm, 03.04.2003 - 5 U 16/03  

    Reparaturkostenerstattung bei dinglichem Wegerecht zur Mitbenutzung einer Treppe

  • OLG Dresden, 27.06.2002 - 21 U 864/00  

    Durchleitungsrecht für Altanlagen nach § 109 Abs. 2 SächsWG

  • OLG Naumburg, 19.04.2001 - 2 U 242/00  

    Verlegung von Versorgungsleitungen - Kostenlast - Straßenbaulastträger -

  • OLG Rostock, 16.12.2011 - 3 U 35/11  

    Wasserleitung durch die Keller mehrerer Plattenbauten in den neuen Bundesländern

  • OVG Thüringen, 24.08.2017 - 4 KO 391/14  
  • OLG Dresden, 30.08.2004 - 2 U 1184/04  
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