Rechtsprechung
   BGH, 30.05.1960 - VII ZR 257/59   

Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 32, 357
  • NJW 1960, 1712
  • MDR 1960, 754
  • WM 1960, 855
  • DB 1960, 871



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 27.11.1997 - GSZ 1/97  

    Großer Senat für Zivilsachen entscheidet über Freigabeklauseln bei

    b) Dieser vertragliche Anspruch des Sicherungsgebers auf Rückgabe nicht mehr benötigter Sicherheiten besteht auch dann, wenn der Sicherungsvertrag eine ausdrückliche Freigaberegelung nicht enthält (so schon BGH, Urteile v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; v. 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63, WM I966, 13, 15): Die Beteiligten können zwar, müssen aber nicht eine ausdrückliche Regelung treffen.

    Wie der VII. Zivilsenat in seiner älteren Rechtsprechung anerkannt hat (BGH, Urteile v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; v. 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63, WM 1966, 13, 15; s. auch Urt. v. 7. März 1974 - VII ZR 110/72, WM 1974, 389, 390), steht dieser Anspruch einer Annahme der Sittenwidrigkeit revolvierender Globalsicherheiten wegen nachträglicher Übersicherung sogar dann entgegen, wenn eine zahlenmäßig bestimmte Deckungsgrenze im Sicherungsvertrag nicht festgelegt ist.

  • BGH, 15.05.2003 - IX ZR 218/02  

    Geltendmachung eines Bereicherungsanspruchs wegen mehrfacher Sicherungsabtretung

    In diesen Fällen muß der Zahlungsempfänger - bei Wirksamkeit der Erstzession - den Gegenwert der Forderung an den Erstzessionar herausgeben (BGHZ 26, 185, 193; 32, 357, 360; BGH, Urt. v. 7. März 1974 - VII ZR 110/72, NJW 1974, 944 f; s. ferner Urt. v. 10. Februar 1993 - XII ZR 239/91, NJW 1993, 1788, 1789).
  • BGH, 14.05.1996 - XI ZR 257/94  

    Wirksamkeit einer formularmäßig vereinbarten Globalabtretung ohne

    Dann ist das weitere Verbleiben der überschießenden Deckung beim Sicherungsnehmer durch den Sicherungszweck nicht mehr gerechtfertigt und dieser zur Teilfreigabe verpflichtet (st.Rspr.; vgl. BGHZ 110, 241, 246; BGH, Urteil vom 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856 f.; BGH, Urteil vom 8. Dezember 1989 - V ZR 53/88, WM 1990, 423, 424).
  • BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85  

    Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten

    Allerdings hat der Bundesgerichtshof im Urteil vom 30. Mai 1960 (VII ZR 257/59 = WM 1960, 855, 856 = NJW 1960, 1712, 1714 unter II 3 b) ausgesprochen, auch ohne ausdrückliche Freigabeklausel in den Geschäftsbedingungen sei dem Kunden für den Fall eines groben Mißverhältnisses zwischen sichernden und gesicherten Forderungen gemäß § 242 BGB ein Freigabeanspruch zuzubilligen.
  • BGH, 13.01.1994 - IX ZR 79/93  

    Anforderungen an die formularmäßige Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit

    Übersteigt der Wert der übereigneten Gegenstände im Laufe der Zeit die Höhe der Verbindlichkeit deutlich und sind die berechtigten Interessen des Gläubigers gewahrt, wenn ihm nur ein Teil der übereigneten Sachen verbleibt, so ist ein entsprechender Freigabeanspruch des Sicherungsgebers nach Treu und Glauben zu bejahen; denn der Sicherungsnehmer handelt rechtsmißbräuchlich, wenn er sich ohne Eigeninteresse auf die formale Position des Eigentums beruft (vgl. BGH, Urt. v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, NJW 1960, 1712, 1714; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübertragung Bd. III S. 438 f).
  • BGH, 25.03.1976 - VII ZR 32/75  

    Stille Zession und Zwangsvollstreckung

    Eine solche Einziehungsermächtigung umfaßt grundsätzlich nicht die Befugnis zur nochmaligen Abtretung der Forderung an einen Dritten, um weiteren Kredit zu erhalten oder um andere Schulden abzusichern bzw. abzudecken (BGHZ 32, 357, 360 für Vorausabtretungen bei verlängertem Eigentumsvorbehalt).

    Eine nochmalige Lohnabtretung würde infolgedessen die Erfüllung der Darlehensverpflichtung des Schuldners infrage stellen und damit dem Interesse des Erstzessionars ebenso zuwiderlaufen, wie das beim verlängerten Eigentumsvorbehalt der Fall ist, wenn innerhalb der Finanzierung des Weiterverkaufs der Vorbehaltsware der Kaufpreisanspruch gegen einen Kunden an die Finanzierungsbank erneut abgetreten wird (BGHZ 32, 357).

  • BGH, 30.10.1961 - VII ZR 218/60  

    Koks - §§ 929, 932 BGB, Geheißerwerb: Übergabe kann auf Geheiß des Veräußerers

    Außer in dieser und in der in BGHZ 14, 7 veröffentlichten Entscheidung hat der Bundesgerichtshof noch mehrfach - sowohl für Ansprüche aus § 812 wie aus § 816 BGB - ausgesprochen, daß durch Aufwendungen zwecks Erwerbs des herauszugebenden Gegenstands von einem Dritten die Bereicherung nicht gemindert wird oder wegfällt (vgl. BGHZ 9, 333; VIII ZR 226/56 vom 22.10.1957 = LM Nr. 5 zu § 177 BGB; Urteile des erkennenden Senats VII ZR 17/57 vom 21.11.1957 und VII ZR 257/59 vom 30.5.1960 = WM 1960, 855).
  • BGH, 23.01.1996 - XI ZR 257/94  

    Wirksamkeit einer formularmäßigen Globalabtretung ohne Freigabeverpflichtung

    Dann ist das weitere Verbleiben der überschießenden Deckung beim Sicherungsnehmer durch den Sicherungszweck nicht mehr gerechtfertigt und dieser zur Teilfreigabe verpflichtet (ständ. Rspr.; vgl. BGHZ 110, 241, 246 [BGH 09.02.1990 - V ZR 200/88]; BGH, Urteil vom 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856 f.; BGH, Urteil vom 10. Juni 1983 - V ZR 252/80, WM 1983, 961, 963; BGH, Urteil vom 8. Dezember 1989 - V ZR 53/88, WM 1990, 423, 424).
  • BGH, 13.01.1994 - IX ZR 2/93  

    Anforderungen an die formularmäßige Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit

    Er ergibt sich bereits aus der Sicherungsabrede (vgl. BGHZ 110, 241, 246 [BGH 09.02.1990 - V ZR 200/88]; BGH, Urt. v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856, insoweit in BGHZ 32, 357 n. abgedr.; v. 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63, WM 1966, 13, 15; v. 3. November 1965 - Ib ZR 137/63, WM 1966, 115, 118; v. 10. Juni 1983 - V ZR 252/80, WM 1983, 961, 963; v. 8. Dezember 1989 - V ZR 53/88, WM 1990, 423, 424; Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübertragung 2. Aufl. III § 37 IV 2 (S. 438); MünchKomm-BGB/Eickmann, 2. Aufl. § 1191 Rdnr. 81; Erman/Räfle, BGB 9. Aufl. § 1191 Rdnr. 25; Scholz/Lwowski, Das Recht der Kreditsicherung 6. Aufl. Rdnr. 230; Huber, Die Sicherungsgrundschuld 1965 S. 180; Gaberdiel, Kreditsicherung durch Grundschulden 5. Aufl. Rdnr. 13.62; Wolf, Festschrift Baur S. 147, 164; Derleder JuS 1971, 90, 92).
  • BGH, 26.05.1970 - VI ZR 48/69  

    Ermittlung der Rechtmäßigkeit eines verlängerten Eigentumsvorbehalts - Anspruch

    Bei dem hier gegebenen Zusammentreffen zwischen verlängerten Eigentumsvorbehalt des Lieferanten und den einer Bank gewährten Zessionen gilt der Prioritätsgrundsatz (BGHZ 30, 149, 151 [BGH 30.04.1959 - VII ZR 19/58]; 32, 361, 363 [BGH 09.06.1960 - VII ZR 228/58]; BGH NJW 1960, 1713 [BGH 30.05.1960 - VII ZR 257/59]).

    Bei solcher Anwendung der Lieferungsbedingungen konnte das Berufungsgericht aber ohne Rechtsfehler annehmen, daß die Schuldnerin nicht in einer mit den guten Sitten nicht mehr zu vereinbarenden Weise in ihrer wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit eingeengt worden war (BGHZ 26, 190 [BGH 16.12.1957 - VII ZR 49/57]; BGH NJW 1960, 1713 [BGH 30.05.1960 - VII ZR 257/59]; 1968, 1516) [BVerfG 07.05.1968 - 2 BvR 702/65].

    Daher ist dem Grundsatz nach nichts gegen den Standpunkt des Berufungsgerichts einzuwenden, daß die Beklagte die Schuldnerin zu ihrem Vertragsbruch verleitet (vgl. BGHZ 32, 357, 360 [BGH 30.05.1960 - VII ZR 257/59]; 51, 113, 118) [BGH 28.11.1968 - VII ZR 157/66]und mit ihr bewußt zum Nachteil der Klägerin zusammengewirkt habe.

  • BGH, 07.06.1978 - VIII ZR 80/77  

    Zulässigkeit echten Factorings bei Weiterverkauf der unter verlängertem

  • BGH, 09.06.1960 - VII ZR 229/58  

    Vorausabtretung durch Erblasser

  • BGH, 12.11.1970 - VII ZR 34/69  

    Sicherungsabtretung von Kundenforderungen

  • BGH, 06.02.1964 - VII ZR 100/62  

    Berücksichtigung von ersparten Betriebsunkosten des Handelsvertreters bei der

  • BFH, 14.02.1989 - VII R 55/86  

    Rückforderung einer an einen Zessionar ausgezahlten Einkommenssteuererstattung -

  • BGH, 23.11.1966 - VIII ZR 177/64  

    Wirksamkeit eines Sicherungsübereignungsvertrages - Erwerb von Eigentum kraft

  • BGH, 09.06.1960 - VII ZR 228/58  

    Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Sicherungsabtretung an Banken

  • BGH, 04.10.1965 - VII ZR 185/63  

    Zahlung eines Kaufpreises - Abtretung von Forderungen - Verpflichtungen aus einem

  • BGH, 18.12.1969 - VII ZR 152/67  

    Bereicherungsanspruch nach § 816 Abs. 2 BGB

  • BGH, 07.03.1974 - VII ZR 110/72  

    "Umbuchung" des Betrags alsLeistung der Drittschuldnerin an die Beklagte als

  • BGH, 19.02.1979 - II ZR 186/77  

    Erlangen einer Wechselforderung auf Grund eines verlängerten Eigentumsvorbehalts

  • BGH, 29.01.1969 - VIII ZR 212/66  

    Wirksamkeit der Übereignung eines Sicherungsgutes durch vorweggenomme Einigung

  • BGH, 05.11.1964 - VII ZR 2/63  
  • BGH, 30.10.1961 - VII ZR 157/60  
  • BGH, 04.07.1963 - VII ZR 75/62  

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.11.1960 - VII ZR 123/59  

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.10.1960 - VIII ZR 83/59  

    Schadensersatz gegen eine Körperschaft wegen Nichterfüllung des Kaufvertrages -

  • BGH, 13.10.1960 - VII ZR 138/59  

    Rechtsmittel

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