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   BGH, 22.01.1962 - II ZR 11/61   

Volltextveröffentlichungen (3)

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  • Jurion

    Möglichkeit einer echten Übertragung der gesellschaftlichen Geschäftsführungsbefugnis auf einen Dritten - Unterscheidung der Stellung als "Geschäftsführer" von der als Rechtsstellung eines geschäftsführenden Gesellschafters - Dritter als organschaftlicher Vertreter einer Personalhandelsgesellschaft - Möglichkeit der Ausstattung eines Dritten mit einer umfassenden Generalvollmacht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 36, 292
  • BGHZ 36, 293
  • NJW 1962, 738
  • MDR 1962, 372
  • DB 1962, 298



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 08.02.2011 - II ZR 263/09  

    Quotale Haftung von Gesellschaftern geschlossener Immobilienfonds

    Dies schließt jedoch die Möglichkeit nicht aus, dass die Gesellschafter durch Gesellschafterbeschluss oder von vornherein im Gesellschaftsvertrag einen Dritten in weitem Umfang mit Geschäftsführungsaufgaben betrauen und ihm umfassende Vollmacht erteilen, sofern sie selber die organschaftliche Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis behalten (BGH, Urteil vom 22. Januar 1962 - II ZR 11/61, BGHZ 36, 292, 294; Urteil vom 16. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; Urteil vom 20. September 1993 - II ZR 204/92, DStR 1993, 1918, 1919; Urteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, ZIP 2005, 1361, 1363; Urteil vom 18. Juli 2006 - XI ZR 143/05, ZIP 2006, 1622 Rn. 18).
  • BGH, 18.07.2006 - XI ZR 143/05  

    Rechtsberatung durch Führung der Geschäfte einer BGB -Gesellschaft durch eine

    aa) Die Übertragung von Geschäftsführungsaufgaben durch schuldrechtlichen Vertrag und die Erteilung umfassender Vollmachten an einen Nichtgesellschafter begegnen keinen rechtlichen Bedenken, wenn Gründungsgesellschafter selbst - wie hier - die organschaftliche Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis behalten (BGHZ 36, 292, 293 f.; BGH, Urteile vom 5. Oktober 1981 - II ZR 203/80, WM 1982, 394, 396 f. und vom 20. September 1993 - II ZR 204/92, WM 1994, 237, 238).
  • BFH, 06.07.1999 - VIII R 46/94  

    Geschäftsführervergütung als Sonderbetriebseinnahme

    Zwar ist es zivilrechtlich grundsätzlich zulässig, Dritte mit einzelnen Geschäftsführungsaufgaben zu betrauen (vgl. BGH-Urteile vom 22. Januar 1962 II ZR 11/61, BGHZ 36, 292; vom 16. November 1981 II ZR 213/80, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1982, 877; vom 5. Oktober 1981 II ZR 203/80, NJW 1982, 1817; Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch, 29. Aufl., § 114 Rz. 11, m.w.N.).
  • BGH, 08.11.2004 - II ZR 350/02  

    Pflicht des OHG-Gesellschafters zur Zustimmung zu einer Nachfolgeregelung aus

    c) Eine bloße Geschäftsführerbestellung des Sohnes des Klägers - als milderes Mittel gegenüber der Anteilsübertragung - scheidet schon wegen des für Personengesellschaften geltenden Grundsatzes der Selbstorganschaft (vgl. BGHZ 36, 293 f.) aus.
  • BGH, 16.11.1981 - II ZR 213/80  

    Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis in einer Publikumsgesellschaft

    Damit vereinbar ist es jedoch, daß die Gesellschafter durch Gesellschafterbeschluß oder von vornherein im Gesellschaftsvertrag einen Dritten im weiten Umfange mit Geschäftsführungsaufgaben betrauen und mit einer umfassenden Vollmacht ausstatten (BGHZ 36, 292 [BGH 17.01.1962 - V ZR 83/60]).
  • BFH, 17.07.1980 - V R 5/72  

    Die Führung der Geschäfte und die Vertretung einer KG durch eine GmbH ist keine

    Es ist ein eigenständiges Recht des persönlich haftenden Gesellschafters, das uneigennützig, also insbesondere durch die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht eingebunden, ausgeübt werden soll (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Januar 1962 II ZR 11/61, BGHZ 36, 292).

    Jedenfalls stimmt auch Hueck mit ihm darin überein, die vertretungsberechtigten Gesellschafter als Organe der Gesellschaft zu beurteilen (vgl. Hueck, a.a.O., S. 277; siehe auch BGHZ 36, 292, wo der Bundesgerichtshof die Bezeichnung der "organschaftlichen Vertretung" der Gesellschaft durch die Gesellschafter verwendet).

  • BGH, 05.10.1981 - II ZR 203/80  

    OHG - Dritter als Geschäftsführer - Voraussetzungen - Führung des Unternehmens

    Einen Verstoß gegen den Grundsatz der Selbstorganschaft sieht das Berufungsgericht unter Hinweis auf die Urteile des erkennenden Senats vom 22. Januar 1962 und 11. Juli 1960 (BGHZ 36, 293; 33, 105, 108) mit der Begründung als gegeben an, die Klägerin habe die Geschäftsführungsbefugnis in der Weise erhalten, daß sie weder Weisungen des persönlich haftenden Gesellschafters (des Beklagten) unterworfen sei noch jederzeit - auch ohne wichtigen Grund - abberufen werden könne.

    Damit vereinbar ist es jedoch, daß ein Dritter in weitem Umfange mit Geschäftsführungsaufgaben betraut und mit einer umfassenden Vollmacht ausgestattet wird (BGHZ 36, 293).

  • BGH, 20.09.1993 - II ZR 204/92  

    Selbstorganschaft und Haftungsbegrenzung bei der GbR (hier: Gläubiger-Pool)

    Für einen solchen Anspruch haften die Gesellschafter der GbR im Zweifel auch persönlich (näher dazu unter III), und zwar unabhängig davon, ob die Gesellschaft noch werbend tätig - so das Landgericht - oder aufgelöst ist (vgl. BGHZ 36, 292, 294) - so das Berufungsgericht.

    Damit vereinbar ist es jedoch, daß die Gesellschafter im Gesellschaftsvertrag oder durch Gesellschafterbeschluß einen Dritten im weiten Umfang mit Geschäftsführungsaufgaben betrauen und mit einer umfassenden Vollmacht ausstatten (vgl. BGHZ 36, 292, 294; Sen.Urt. v. 16. November 1981 - II ZR 213/80, WM 1982, 40, 41 = ZIP 1982, 54, 55; v. 5. Oktober 1981 - II ZR 203/80, WM 1982, 394, 396 f. = ZIP 1982, 578, 581; v. 22. März 1982 - II ZR 74/81, WM 1982, 583 = ZIP 1982, 692), sofern sie nur selber die organschaftliche Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis behalten (vgl. Sen.Urt. v. 22. März 1982 - II ZR 74/81, aaO).

  • BGH, 13.06.1984 - IVa ZR 196/82  

    Verpflichtung einer deutschen Kapitalgesellschaft zur Sicherheitsleistung für

    Zutreffend nimmt das Berufungsgericht an, daß sich die Abtretung einer Forderung nach dem Schuldstatut beurteilt (RGZ 65, 357; BGHZ 87, 19, 22 f. [BGH 23.02.1983 - IVa ZR 186/81]; BGH Urteile vom 28. Oktober 1957 - II ZR 99/56 - undvom 7. Dezember 1961 - II ZR 11/61 - WM 1957, 1574; 1962, 263, 265; Soergel/Kegel, 11. Aufl. Rdn. 444-447 vor Art. 7 EGBGB; Palandt/Heldrich, BGB 43. Aufl. Anm. 5 c vor Art. 12 EGBGB; wegen des Meinungsstands im übrigen vgl. Staudinger/Firsching, BGB 10/11.
  • BVerwG, 10.01.2008 - 6 P 4.07  

    Ausschluss der personellen Mitbestimmung; Zentren des UKE; selbstständige

    Sie ist nur dann gegeben, wenn ihr Umfang wenigstens gleich weit geht wie die Prokura und dem Bevollmächtigten unbeschränkte Vertretungsmacht in allen den Vollmachtgeber betreffenden Angelegenheiten verschafft (vgl. BAG, Beschluss vom 5. März 1974 - 1 ABR 19/73 - BAGE 26, 36 ; Urteil vom 10. April 1991 - 4 AZR 479/90 - AP Nr. 141 zu § 1 TVG Tarifverträge: Bau Bl. 844; Trümner, in: Däubler/Kittner/Klebe, Betriebsverfassungsgesetz, 10. Auflage 2006, § 5 Rn. 205; Richardi, Betriebsverfassungsgesetz, 10. Auflage 2006, § 5 Rn. 203; Fitting/Engels/Schmidt/Trebinger/Linsenmaier, Betriebsverfassungsgesetz, 23. Auflage 2006, § 5 Rn. 342; vgl. ferner BGH, Urteil vom 22. Januar 1962 - II ZR 11/61 - BGHZ 36, 292 ).
  • KG, 12.11.2008 - 24 U 102/07  

    GbR: Berechnung der Haftungsquoten der Gesellschafter nach Teilleistungen aus dem

  • BGH, 16.07.2004 - IXa ZB 307/03  

    Anforderungen an die Bezeichnung der gesetzlichen Vertreter einer BGB

  • KG, 08.04.2005 - 13 U 74/04  

    Geschlossener Immobilienfonds: Rechtsgeschäftliches Handeln des

  • BVerwG, 10.01.2008 - 6 P 10.07  

    Zum 1. Juli 2005 besetzte der Beteiligte die Stelle des Kaufmännischen Leiters

  • BGH, 25.06.2004 - IXa ZB 331/03  

    Anforderungen an eine genügende Bezeichnung der Gläubiger im

  • OVG Hamburg, 10.01.2007 - 8 Bf 119/05  

    Mitbestimmung bei Stellenbesetzung in Universitätsklinikum

  • BGH, 19.03.2004 - IXa ZB 283/03  

    Bezeichnung einer BGB -Gesellschaft in einem Vollstreckungsbescheid

  • BFH, 07.01.2003 - VII B 141/02  

    Haftung für Steuerschulden

  • OLG Köln, 03.09.2010 - 19 U 13/10  

    Haftung eines Rechtsanwalts für die Kosten einer wegen erkennbar

  • BAG, 15.06.1989 - 2 AZR 658/88  

    Arbeitsverhältnis: Beendigung - Aufhebungsvertrag - Generalhandlungsvollmacht

  • BayObLG, 21.11.1985 - BReg. 3 Z 146/85  

    Zum Verbot der Stimmrechtsabspaltung

  • BFH, 06.05.1986 - VIII R 300/82  

    Gesellschaftsverhältnis - Betrieb der Gesellschaft durch einen Gesellschafter -

  • BGH, 19.04.2004 - IXa ZB 283/03  

    GbR im Vollstreckungstitel richtig bezeichnen

  • FG Rheinland-Pfalz, 14.07.2003 - 5 K 2986/00  

    Sondervergütung nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG bei Zwischenschaltung einer

  • FG Düsseldorf, 12.04.1996 - 14 K 5291/92  

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Betriebsaufspaltung; Anforderungen an die

  • KG, 11.06.1991 - 1 W 1581/91  

    Zur Auslegung einer Handlungsvollmacht im Grundbucheintragungsverfahren

  • OLG Köln, 31.10.1991 - 12 U 58/91  

    Übertragung von Geschäftsführerbefugnissen auf Dritte bei der BGB-Gesellschaft

  • BGH, 15.01.1968 - II ZR 221/65  

    Rechtswirksames Zustandekommen eines Bürgschaftsvertrages - Unbeschränkte Haftung

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