Rechtsprechung
   BGH, 11.12.1978 - II ZR 235/77   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch gegen eine Handelsgesellschaft auf Mängelbeseitigung - Anspruch gegen einen Gesellschafter einer Handelsgesellschaft auf Mängelbeseitigung - Unterbrechung der Verjährung gegenüber dem Gesellschafter bei Erhebung einer Klage gegen die Gesellschaft - Eintragung eines Inhaberwechsels im Handelsregister - Fortbestands einer Gesellschaftsschuld - Haftung des Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft - Haftung des Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Umfang der Haftung des persönlich haftenden Gesellschafters

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mängelbeseitigungspflicht auch des persönlich haftenden Gesellschafters; Verjährung von Gewährleistungsansprüchen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 73, 217
  • NJW 1979, 1361
  • MDR 1979, 648
  • DB 1979, 1123
  • BauR 1979, 328



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10  

    Haftung einer Rechtsanwaltssozietät: Beratungspflicht gegenüber Rechtsanwälten

    aa) Die Hemmung der Verjährung gegenüber der Gesellschaft erfasst nach § 129 HGB grundsätzlich auch die akzessorische Haftung der Gesellschafter (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1978 - II ZR 235/77, BGHZ 73, 217, 223 f; vom 22. September 1980 - II ZR 204/79, BGHZ 78, 114, 119 f; vom 22. März 1988 - X ZR 64/87, BGHZ 104, 76, 81 f; vom 9. Juli 1998 - IX ZR 272/96, BGHZ 139, 214, 217 f [jeweils zur Verjährungsunterbrechung]; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 15; vom 12. Januar 2010 - XI ZR 37/09, WM 2010, 308 Rn. 41 f; vom 29. November 2011 - X ZR 23/11, ZIP 2012, 698 Rn. 12).

    bb) Die im Verhältnis zur Gesellschaft eingetretene Hemmung der Verjährung erstreckt sich jedoch nur auf diejenigen Gesellschafter, die der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Hemmung angehören (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1978, aaO S. 224 f; MünchKomm-HGB/K. Schmidt, 3. Aufl., § 129 Rn. 8; Hillmann in Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 2. Aufl., § 129 Rn. 4; Emmerich, HGB, 2. Aufl., § 129 Rn. 10; Oetker/Bosch, HGB, 2. Aufl., § 129 Rn. 4) und erfasst damit nicht die - gemäß § 736 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 160 HGB begrenzte - Nachhaftung ausgeschiedener Sozien (vgl. dazu Zugehör/Rinkler, aaO Rn. 408 ff).

  • BGH, 12.01.2010 - XI ZR 37/09  

    BGB-Gesellschaft: Verjährung der Ansprüche gegen den akzessorisch haftenden

    aa) Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 139, 214, 217 f.; vormals schon BGHZ 73, 217, 224 f.; 78, 114, 119 f.; 95, 330, 332 f.) und der herrschenden Ansicht in der Literatur (siehe etwa MünchKommHGB/K. Schmidt, 2. Aufl., § 128 Rn. 3 und § 129 Rn. 7; Hillmann in Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 2. Aufl., Bd. 1, § 129 Rn. 4, jeweils m.w.N.; Boesche in Oetker, HGB, § 129 Rn. 4; vgl. auch Brandes in FS für Stimpel, S. 105, 117) stimmt die Gesellschafterhaftung grundsätzlich und gerade auch hinsichtlich aller Einwendungen oder Einreden - zugunsten und zuungunsten des Gesellschafters - mit der jeweiligen Gesellschaftsverbindlichkeit überein.

    Dies entspricht dem Wortlaut der §§ 128 ff. HGB und dem Sinn der akzessorischen Gesellschafterhaftung (BGHZ 73, 217, 224).

  • BGH, 09.07.1998 - IX ZR 272/96  

    Geltendmachung einer verjährten Forderung gegen den Bürgen; Präklusion von

    Erweiterungen der Gesellschaftsschuld gehen ohne weiteres zu Lasten des Gesellschafters, und dieser kann Einwendungen und Einreden nicht mehr erheben, wenn sie der Gesellschaft nicht mehr zustehen (vgl. BGHZ 73, 217, 224 f; 104, 76, 78).

    Insbesondere wirkt eine Unterbrechung der Verjährung der Gesellschaftsschuld zu Lasten des Gesellschafters (BGHZ 73, 217, 232 f).

    Ferner muß ein persönlich haftender Gesellschafter auch ein ihm nachteiliges rechtskräftiges Urteil gegen die Gesellschaft regelmäßig gegen sich gelten lassen (BGHZ 73, 217, 224; BGH, Urt. v. 11. Dezember 1995 - II ZR 220/94, WM 1996, 204).

  • BFH, 03.03.2011 - V R 24/10  

    Haftungsvergütung als Entgelt für eine steuerpflichtige Leistung des

    Dementsprechend kann der persönlich haftende Gesellschafter z.B. auf Mängelbeseitigung in Anspruch genommen werden (BGH-Urteil vom 11. Dezember 1978 II ZR 235/77, BGHZ 73, 217, unter 2.).

    Ob im Einzelfall eine persönliche Inanspruchnahme an einem schutzwürdigen Interesse des Gesellschafters auf Freihaltung seiner Privatsphäre scheitert (BGH-Urteil in BGHZ 73, 217, unter 2.) ändert nichts an der grundsätzlich bestehenden Erfüllungspflicht.

  • BGH, 03.04.2006 - II ZR 40/05  

    Durchsetzung von Ansprüchen eines Gesellschafters aus einem Dienstvertrag in der

    a) Gegen die auf § 128 HGB gegründete persönliche Haftung kann ein Gesellschafter - abgesehen von dem hier nicht vorliegenden Fall eines in seiner Person begründeten Einwands (siehe dazu BGHZ 73, 217, 222 ff.) - gemäß § 129 Abs. 1 HGB nur die Einwendungen geltend machen, die auch von der Gesellschaft erhoben werden können.
  • OLG Düsseldorf, 28.12.2016 - 6 U 126/16  

    Verjährung des verschuldensunabhängigen Schadensersatzanspruchs gem. § 945 ZPO

    a) Der Gesellschafter, der der Gesellschaft noch angehört, muss die Rechtskraft eines gegen die Gesellschaft erwirkten Urteils gegen sich gelten lassen und wird mit Einreden, die die Gesellschaft hätte vorbringen können, ausgeschlossen, wenn er nach § 128 HG in Anspruch genommen wird (BGH, Urteil vom 11.12.1978 - II ZR 235/77, Rz. 16).

    Die akzessorische Haftung hat nämlich gemäß §§ 128, 129 HGB nicht nur zur Folge, dass eine gegenüber der Gesellschaft erhobene Klage gegenüber dem Gesellschafter, der dieser im Zeitpunkt der Klageerhebung noch angehört, verjährungshemmende Wirkung hat (BGH, Urteil vom 11.12.1978 - II ZR 235/77, Rz. 16), sondern auch, dass die rechtskräftige Verurteilung der Gesellschaft auch im Verhältnis zum Gesellschafter bewirkt, dass gemäß § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB für den titulierten Anspruch eine neue Verjährungsfrist von 30 Jahren gilt (BGH, Urteil vom 12.01.2010 - XI ZR 37/09, Rz. 41).

    Ein Auseinanderlaufen der für die Gesellschaft und den Gesellschafter geltenden Verjährungsfristen wird nämlich nur insoweit vermieden, als die gegen die Gesellschaft erhobene Klage auch die Verjährungsfrist gegenüber dem Gesellschafter hemmt, sofern er der Gesellschaft bei Klageerhebung noch angehört hat (BGH, Urteil vom 11.12.1978 - II ZR 235/77, Rz. 16).

  • BGH, 07.02.1986 - V ZR 201/84  

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage; Begriff des Feststellungsinteresses

    Wie der Senat mit Urteil vom 22. Dezember 1982, V ZR 315/81, WM 1983, 220 f (ebenso Baumbach/Duden/Hopt, HGB 26. Aufl. § 128 Anm. 3 H; Hueck, Gesellschaftsrecht 18. Aufl. § 15 III 2 a S. 117) ausgesprochen hat, kommt unabhängig davon, wie die Gesellschafterhaftung bei nicht auf Geld gerichteten Schulden aufzufassen ist (vgl. dazu BGHZ 23, 302 ff; 73, 217, 221 f; Fischer in Großkommentar HGB 3. Aufl. § 128 Rdn. 3 ff), in solchen Fällen nach der Natur der Sache eine Verpflichtung auch der persönlich haftenden Gesellschafter zur Abgabe der Willenserklärung nicht in Betracht.
  • BGH, 22.03.1988 - X ZR 64/87  

    Erhebung der Verjährungseinrede durch den für eine Gesellschaftsschuld in

    Aus dem Wortlaut des § 129 HGB ergibt sich, daß die Gesellschafterhaftung grundsätzlich und gerade auch hinsichtlich aller Einwendungen - zugunsten und zuungunsten des Gesellschafters - mit der jeweiligen Gesellschaftsverbindlichkeit übereinstimmen soll (BGHZ 73, 217, 224).

    Die Rechtsprechung hat deshalb den Standpunkt vertreten, daß die jeweilige Gesellschaftsschuld den Inhalt der Gesellschafterhaftung bestimmt und Umstände, welche die Gesellschaftsschuld inhaltlich beeinflussen, zugleich die Verbindlichkeit des Gesellschafters verändern (BGHZ 73, 217, 224 unter Hinweis auf BGHZ 36, 224, 226 ff.; 48, 203).

    Eine solche Lösung läge umso näher, als der II. Zivilsenat in seinem Urteil vom 11. Dezember 1978 (BGHZ 73, 217, 222) entschieden hat, daß die Klage gegen die Gesellschaft die Verjährung auch gegenüber dem Gesellschafter unterbricht, der bei Klageerhebung der Gesellschaft angehört.

  • BGH, 09.06.2005 - III ZR 436/04  

    Kündigung eines finanzwirtschaftlichen Baubetreuungsvertrages durch den Bauherrn

    Weder als Architekt noch als Inhaber eines Baugeschäfts (vgl. BGHZ 73, 217, 220) betrieb der Beklagte ein Grundhandelsgewerbe im Sinne des § 1 HGB a.F. Die Klägerin hat zwar vorgetragen, das Unternehmen des Beklagten habe einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
  • BGH, 15.05.2006 - II ZB 5/05  

    Anforderungen an die Bezeichnung der Parteien

    Angesichts dessen kommt es nicht darauf an, ob auch die "F. AG & Co. KG" als die Komplementärin der "F. Vertrieb und Service AG & Co. KG" gemäß §§ 128, 161 Abs. 2 HGB auf Herausgabe der Frankiermaschine haftet (vgl. BGHZ 73, 217, 221 f.; BGH, Urt. v. 1. April 1987 - VIII ZR 15/86, ZIP 1987, 842, 844).
  • OLG Hamm, 14.01.2010 - 28 U 151/09  

    Haftung der Mitglieder einer Partnerschaftsgesellschaft für anwaltliche

  • BGH, 28.10.1981 - II ZR 129/80  

    Pharmareferentin - § 176 Abs. 2 HGB, Haftung setzt keine Zustimmung zur

  • BFH, 21.04.1999 - VII B 347/98  

    Verjährungsunterbrechung gegenüber Gesellschaftern; Erlass von Säumniszuschlägen

  • BGH, 29.11.2011 - X ZR 23/11  

    Rohrreinigungsdüse

  • BFH, 17.12.1996 - VIII B 71/96  

    Keine nachträglichen Anschaffungskosten der wesentlichen Beteiligung bei

  • OLG Hamm, 26.04.2007 - 22 U 117/06  

    Schadensersatz wegen schuldhafter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb

  • BGH, 22.09.1980 - II ZR 204/79  

    Zur Haftung des GmbH-Geschäftsführers und früheren Komplementärs in der GmbH &

  • VGH Bayern, 29.11.2004 - 22 CS 04.2701  

    Altlast, Personengesellschaft, Gesellschafterhaftung, Haftung für

  • BGH, 01.04.1987 - VIII ZR 15/86  

    Haftung des Komplementärs im Rahmen eines Mietverhältnisses der KG

  • OLG Naumburg, 09.04.2008 - 6 U 148/07  

    Voraussetzungen der Durchgriffshaftung des GmbH-Gesellschafters

  • BAG, 24.08.1993 - 9 AZR 498/91  

    Vorruhestandsgeld im Baugewerbe - Masseschulden im Konkurs des persönlich

  • OLG Hamm, 26.04.2007 - 22 U 129/06  

    Schadensersatz wegen schuldhafter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb

  • BAG, 26.01.1994 - 7 ABR 27/93  

    Beschlussverfahren: Bereicherungsanspruch des Arbeitgebers gegen die vom

  • OLG Bremen, 13.07.1995 - 2 U 147/94  

    Erhebung der Einrede der Verjährung; Schadensersatzansprüche des

  • BGH, 27.03.1985 - VIII ZR 75/84  

    Kaufähnliche Geschäfte - Verpflichtung zur Durchführung eines

  • BGH, 08.07.1981 - VIII ZR 256/80  

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte - Zuständigkeit eines

  • OLG Rostock, 21.07.2000 - 3 U 94/99  

    Geltendmachung von Ansprüchen auf Zahlung des Mietzinses sowie auf

  • BGH, 22.12.1982 - V ZR 315/81  

    Klage auf Abschluss eines Kaufvertrages - Auslegung eines formularmäßigen

  • OLG München, 12.05.2009 - 5 U 5207/08  

    Haftung eines ausgeschiedenen Gesellschafters einer Personengesellschaft für

  • OLG Hamm, 24.07.2003 - 23 U 16/03  

    Begriff des Aushandelns i.S.d. § 1 Abs. 2 AGBG; Haftung des GmbH-Geschäftsführers

  • LAG Hamm, 22.10.1998 - 17 Sa 1184/98  

    Haftung der vormalig persönlich haftenden Gesellschafter einer in Konkurs

  • BFH, 13.12.1994 - VII R 54/94  

    Verjährung des Anspruchs gegen den ehemaligen Komplementär

  • FG Baden-Württemberg, 28.06.1996 - 12 V 5/96  

    Aussetzung der Vollziehung eines angefochtenen Steuerbescheids; Ernstliche

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