Rechtsprechung
   BGH, 27.11.1952 - IV ZR 178/52   

Platzanweiserin

§ 965 BGB

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Erwerb von Eigentum an einem Fundstück - Auffinden eines Brillantringes durch die Platzanweiserin in einem Theater - Abgabe des Ringes beim Arbeitgeber aufgrund der Betriebsordnung - Platzanweiserin als Besitzdienerin ihres Arbeitgebers

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Angestellter im Theater findet einen Ring - wer ist Besitzer?, § 855 BGB

  • hu-berlin.de PDF

    Fund durch Besitzdiener

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 8, 130
  • NJW 1953, 419



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 24.06.1987 - VIII ZR 379/86  

    Besitz an einem in einem Selbstbedienungs-Großmarkt verlorenen Geldschein

    Die Erlangung der tatsächlichen Sachherrschaft muß, wie sich aus den Regelungen der §§ 867 und 872 BGB ergibt, von einem entsprechenden Willen des (angehenden) Besitzers getragen sein (RGZ 106, 135, 136; RG JW 1925, 784 f. - insoweit in RGZ 108, 259 f. nicht abgedruckt - BGHZ 27, 360, 362; BGH, Urteil vom 9. Dezember 1974 - III ZR 131/72 = LM Verwaltungsrecht - Allgemeines (öffentlich-rechtliche Verpflichtungen) Nr. 12 = MDR 1975, 213 = VersR 1975, 281, 282 und hM, z. B. Staudinger/Bund, BGB 12. Aufl. § 854 Rdn. 12; BGB-RGRK/Kregel 12. Aufl. § 854 Rdn. 12; MünchKomm/Joost 2. Aufl. 1986 § 854 Rdn. 8; Soergel/Mühl, BGB 11. Aufl. § 854 Rdn. 7; Wolff/Raiser, Sachenrecht 10. Aufl. § 10 II; aM Heck, Grundriß des Sachenrechts, 1930, § 10, 4; Westermann, Sachenrecht 5. Aufl. § 13 I 2), der nicht auf den Besitzerwerb an bestimmten Sachen gerichtet zu sein braucht; ein genereller Besitzwille genügt (OGHBrZ 1, 149, 153; BGH Urteil vom 9. Dezember 1974 aaO; Staudinger/Bund aaO Rdn. 15; BGB-RGRK/Kregel aaO; MünchKomm/Joost aaO Rdn. 27; Soergel/Mühl aaO Rdn. 8; Jauernig, BGB, 4. Aufl. 1987 § 854 Anm. 2 1 c; Wolff/Raiser aaO § 10 3 1; vgl. auch BGHZ 8, 130, 131) [BGH 27.11.1952 - IV ZR 178/52].
  • OLG Hamm, 01.12.2016 - 5 U 25/16  

    Gutgläubiger Erwerb eines Kfz im Zuge eines Kettengeschäftes; Besitzdienerschaft

    Ein abweichender Wille des Besitzdieners ist grundsätzlich unbeachtlich, wenn er nur tatsächlich aufgrund des Besitzdienerverhältnisses die tatsächliche Gewalt anstelle und für den Besitzherrn ausübt (vgl. BGHZ 8, 130 - Rn. 11 zitiert nach juris; Palandt/Bassenge a.a.O., Rn. 5).

    Anders als in dem vom Bundesgerichtshof am 27.11.1952 (Az.: IV ZR 178/52 = BGHZ 8, 130 ff.) entschiedenen Fall der Platzanweiserin im Kino, die den Saal auf verlorene Gegenstände zu durchsuchen und die Fundsachen bei der Geschäftsleitung abzugeben hatte und dies auch weisungsgemäß trotz des Vorbehaltes ihrer "Finderrechte" tat, hielt sich S an keine einzige der ihm von der Klägerin für den Fall der Übernahme eines Fahrzeuges gegebenen Weisungen.

  • AG Hamburg, 16.03.1993 - 9 C 1812/92  

    Fund; Finderlohn; Gestohlene Sache

    Auch gestohlene Sachen können verloren sein, maßgeblich ist hier allein, ob der Dieb seinen Besitz aufgegeben hat und auch kein neuer Besitz begründet wurde (BGHZ 8, 130 ff.; OLG Hamm, NJW 1979, 725).
  • BGH, 09.02.1955 - IV ZR 188/54  

    Besitzerwerb, durch Besitzdiener

    Erforderlich ist also ein soziales Abhängigkeitsverhältnis, kraft dessen der Besitzer die tatsächliche Gewalt über die Sache durch den Besitzdiener als sein Werkzeug ausübt (BGB RGR Anm. 5 zu § 855 Seite 7; M. Wolff, Sachenrecht § 6 III; BGHZ 8, 130 [BGH 27.11.1952 - IV ZR 178/52] [133]).
  • OLG Koblenz, 08.11.2004 - 12 U 244/03  

    Gaststättenpachtvertrag: Arglistige Täuschung über Bierbezugsmenge; sittenwidrig

    Bloße Besitzdienerschaft (vgl. BGHZ 8, 130, 132 f.; 32, 53, 58 f.) des Zweitbeklagten lag nicht vor, wozu ein nach außen erkennbares soziales Abhängigkeitsverhältnis nötig gewesen wäre (vgl. BGHZ 27, 360, 363).
  • BGH, 28.04.1955 - 4 StR 91/55  

    Rechtsmittel

    Unter diesen Umständen kann dahinstehen, ob, wie das Landgericht ausführt, Sachen, die jemand in einer Gastwirtschaft verliert oder liegen läßt, sich im Gewahrsam des Gastwirts befinden, weil sich der Herrschaftswille des Wirtes auf sie erstrecke, schon deshalb, um sie evtl. zurückgeben zu können (vgl dazu RG JW 1925, 784 und GA 65, 371; Staudinger BGB § 854 I 6 d; BGHZ 8, 130 [BGH 27.11.1952 - IV ZR 178/52]).
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