Rechtsprechung
   BGH, 05.12.1983 - II ZR 242/82   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Verstoß gegen das Wettbewerbsverbotes eines Kommanditisten durch die Gründung eines Konkurrenzunternehmens - Wettbewerbsverbote bei anonymer Beteiligung an einer Gesellschaft - Treuepflichtverletzung eines Kommanditisten - Beherrschender Einfluss eines Unternehmens

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ausdehnung des gesetzlichen Wettbewerbsverbots für persönlich haftende Gesellschafter auch auf Holding- und Muttergesellschaften mit beherrschender mehrheitlicher Beteiligung am Kapital einer KG und ihrer Komplementär-GmbH

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Wettbewerbsverbot für Mehrheitsgesellschafter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Geschäftsführer, Geschäftsführungsmaßnahme, Kommanditist, Treuepflicht, verbundene Unternehmen, Wettbewerbsverbot

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Wettbewerbsverbote und ihre Drittwirkung in der Kapitalgesellschaft & Co. KG" von Prof. Dr. Marc-Philippe Weller, Licencié en droit, original erschienen in: ZHR 2011, 110 - 144.

Papierfundstellen

  • BGHZ 89, 162
  • NJW 1984, 1351
  • ZIP 1984, 446
  • MDR 1984, 380



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Wird zitiert von ... (31)  

  • BGH, 16.09.1985 - II ZR 275/84  

    Persönliche Inanspruchnahme der Gesellschafter einer GmbH wegen der Vermischung

    Auch der erkennende Senat hat in Einzelfällen, die den Minderheitenschutz in der abhängigen Gesellschaft betrafen, diese Sachlage berücksichtigt (BGHZ 65, 15; Urt. v. 5. Februar 1979 - II ZR 210/76 = LM Nr. 46 zu § 105 HGB; BGHZ 80, 69; Urt. v. 5. Dezember 1983 - II ZR 242/82 = LM Nr. 4 zu § 112 HGB).
  • BGH, 30.11.2009 - II ZR 208/08  

    GmbH-Satzung - Zulässigkeit und Umsetzung des Austritts - Wettbewerbsverbot

    Sie sind jedoch zum einen nur in den von § 1 GWB vorgegebenen Grenzen zulässig (vgl. BGHZ 104, 246, 251 ff., BGHZ 89, 162, 169; zuletzt BGH, Urt. v. 23. Juni 2009 - KZR 58/07, ZIP 2009, 2263).

    Dieser das Wettbewerbsverbot legitimierende Zweck, zu verhindern, dass die Gesellschaft von innen her ausgehöhlt und ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage beraubt wird (vgl. nur BGHZ 104, 246, 251 ff., BGHZ 89, 162, 169; zuletzt BGH, Urt. v. 23. Juni 2009 - KZR 58/07, ZIP 2009, 2263, 2264 Tz. 17), ist mit der Austrittsentscheidung der Beklagten und der - dem Beschluss der Gesellschafterversammlung über die Verwertung des Gesellschaftsanteils der Beklagten und seiner Bekanntgabe korrespondierenden - Erklärung der Klägerin, sie wolle sich gegen den Austritt nicht wenden, entfallen.

  • BGH, 23.06.2009 - KZR 58/07  

    Gratiszeitung Hallo

    Sie werden nach der Rechtsprechung des Senats dann nicht von § 1 GWB erfasst, wenn sie notwendig sind, um das im Übrigen kartellrechtsneutrale Gesellschaftsunternehmen in seinem Bestand und seiner Funktionsfähigkeit zu erhalten und davor zu schützen, dass ein Gesellschafter es von innen her aushöhlt oder gar zerstört und damit einen leistungsfähigen Wettbewerb zu Gunsten seiner eigenen Konkurrenztätigkeit ausschaltet (BGHZ 104, 246, 251 ff. - neuform-Artikel; BGHZ 120, 161, 166 f. - Taxigenossenschaft II; BGH, Beschl. v. 15.4.1986 - KVR 1/85, WuW/E BGH 2271, 2273 - Taxigenossenschaft I; e-benso BGHZ 89, 162, 169 [II. Zivilsenat]).
  • BGH, 16.03.2017 - IX ZR 253/15  

    Haftung des Insolvenzverwalters für eine unternehmerische Fehlentscheidung;

    In diesen Fällen folgt das Wettbewerbsverbot aus der Treuepflicht des Gesellschafters (BGH, Urteil vom 5. Dezember 1983 - II ZR 242/82, BGHZ 89, 162, 165; Baumbach/Hopt/Roth, HGB, 37. Aufl., § 112 Rn. 1).
  • BGH, 09.03.2009 - II ZR 170/07  

    Vorstandsdoppelmanda

    Zwar richtet sich das in § 112 Abs. 1 HGB u. a. normierte - hier bei der revisionsrechtlichen Prüfung in Betracht zu ziehende - Verbot des Geschäftemachens im gleichen Handelszweig auch bei der vorliegenden gesellschaftsrechtlichen Sonderform der Aktiengesellschaft & Co. KG nicht nur an die Beklagte zu 2 als Komplementär-AG, sondern - entgegen dem zu engen Wortlaut des § 165 HGB - gleichermaßen an die Beklagte zu 1 aufgrund ihrer beherrschenden Stellung (vgl. § 18 AktG) als Mehrheitskommanditistin und zugleich Mehrheitsaktionärin der Komplementärin (vgl. Senat, BGHZ 89, 162, 166 - Heumann/Ogilvy - zur GmbH & Co. KG; BGH, Urt. v. 4. Dezember 2001 - X ZR 167/99, DStR 2002, 1495, 1496; Weipert in Ebenroth/Boujong/Joost/ Strohn, HGB 2. Aufl. § 165 Rdn. 8; Baumbach/Hopt, HGB 33. Aufl. § 165 Rdn. 3; Staub/Ulmer, HGB 4. Aufl. § 112 Rdn. 9; MünchKommHGB/Grunewald, 2. Aufl. § 165 Rdn. 5 ff.).
  • OLG Hamburg, 29.06.2007 - 11 U 141/06  

    Rechtsstellung der Vorstandsmitglieder der Komplementär-AG einer AG & Co. KG

    Dies ergebe sich bereits aus einer analogen Anwendung bzw. aus einem Zurechnungsdurchgriff des § 112 HGB nach den Grundsätzen der Heumann/Ogilvy-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 89, 162 ff).

    Dabei wird zur Begründung auf die Heumann/Ogilvy-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 05.12.1983 - II ZR 242/82, BGHZ 89, 162 ff, 166) verwiesen, wonach das Wettbewerbsverbot sich auf das Innenverhältnis der Gesellschafter bezieht, so dass es nicht maßgeblich ist, welche Stellung der Verpflichtete nach außen hin einnimmt - auf Ebene der Gesellschafter unterliegt derjenige einem Wettbewerbsverbot, der im Innenverhältnis ausschlaggebend die Geschicke der Gesellschaft bestimmt.

    Der mittelbar beherrschende Gesellschafter unterliegt deshalb einem direkten Wettbewerbsverbot, weil für die Gesellschaft eine besondere Gefährdungslage entsteht, wenn ein herrschender Gesellschafter außerhalb der Gesellschaft unternehmerisch tätig wird und dabei von der durch die Abhängigkeit begründeten Herrschaftsmöglichkeit jederzeit zum Nachteil der Gesellschaft Gebrauch machen kann (vgl. BGHZ 89, 162 ff, 166; BGH, Urteil vom 05.02.1979 - II ZR 210/76, NJW 1980, 231).

    Das Wettbewerbsverbot des § 112 Abs. 1 HGB knüpft nicht allein an die Geschäftsführungskompetenz an, sondern an die Stellung als persönlich haftender Gesellschafter, so dass auch ein nicht geschäftsführender Komplementär dem Wettbewerbsverbot unterliegt (BGHZ 89, 162, 165).

  • BGH, 04.12.2001 - X ZR 167/99  

    Grober Undank durch Gründung eines Konkurrenzunternehmens

    Die daraus erwachsenden Gefahren für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und damit den Bestand des Unternehmens machen es notwendig, das Wettbewerbsverbot des § 112 HGB dem Sinne nach auf einen die Gesellschaft beherrschenden, nicht persönlich haftenden Gesellschafter zu beziehen (BGHZ 89, 162, 166).
  • BAG, 23.08.2006 - 7 ABR 51/05  

    Konzernbetriebsrat - Wegfall der Errichtungsvoraussetzungen -

    Wird die Kommanditgesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG geführt, die nur einen Komplementär hat, genügt für die Begründung der Abhängigkeit die mehrheitliche Beteiligung an der Komplementär GmbH (BGH 5. Dezember 1983 - II ZR 242/82 - BGHZ 89, 162, zu II 2 der Gründe; BAG 22. November 1995 - 7 ABR 9/95 - AP BetrVG 1972 § 54 Nr. 7 = EzA BetrVG 1972 § 54 Nr. 5, zu B II 1 b der Gründe).
  • OLG Stuttgart, 30.05.2007 - 20 U 12/06  

    Aktienrecht: Internationale Zuständigkeit bei Ansprüchen aus qualifiziertem

    Nach Auffassung des Senats dürfte das im GmbH-Recht aufgrund der Treuepflicht anerkannte Wettbewerbsverbot des Mehrheitsgesellschafters (vgl. BGHZ 89, 162, 166; H.Winter/Seibt in Scholz, GmbHG, § 14 Rn. 59; Hueck-Fastrich in Baumbach-Hueck, GmbHG, § 13 GmbHG Rn. 34) nicht auf die Aktiengesellschaft übertragbar sein, weil der Vorstand der AG (der nach § 88 AktG einem Wettbewerbsverbot unterliegt) gegenüber der Hauptversammlung nicht weisungsgebunden ist (§ 76 Abs. 1 AktG) und nicht von dieser, sondern vom Aufsichtsrat überwacht wird (zu weiteren Gesichtspunkten Kropff in Münchener Kommentar, AktG, vor § 311 Rn. 65 ff.).
  • BGH, 03.05.1988 - KZR 17/87  

    Kartellrechtliche Beurteilung eines einem Gesellschafter durch

    Nach einem Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes droht einem Unternehmen die Gefahr, von innen her ausgehöhlt zu werden, auch von einem die Gesellschaft beherrschenden Mehrheitsgesellschafter, wenn dieser außerhalb der Gesellschaft in derselben Branche unternehmerisch tätig wird (BGHZ 89, 162, 166) [BGH 05.12.1983 - II ZR 242/82].

    Hinzu kommt, daß der maßgebliche Einfluß auf die Geschäftsführung es dem Gesellschafter ermöglicht, gesellschaftsinterne Informationen zu erlangen und zu Lasten der Gesellschaft auszubeuten, die ihm als Gesellschafter nach § 51 a Abs. 2 GmbHG aus Gründen des Wettbewerbs vorenthalten werden könnten (vgl. BGHZ 89, 162, 166) [BGH 05.12.1983 - II ZR 242/82].

  • BGH, 08.05.1989 - II ZR 229/88  

    Erwerb eines Grundstücks der Gesellschaft durch den die Verhandlungen führenden

  • OLG Frankfurt, 17.03.2009 - 11 U 61/08  

    Kartellrecht: Wettbewerbsverbot gegenüber dem Kommanditisten einer GmbH & Co. KG

  • OLG Köln, 10.01.2008 - 18 U 1/07  

    Ansprüche gegen den Geschäftsführer und Kommanditisten einer Komplementär-GmbH

  • OLG Karlsruhe, 10.01.2006 - 8 U 27/05  

    GmbH-Anteilseinziehung: Bemessung des Abfindungsentgelts bei der

  • BAG, 22.11.1995 - 7 ABR 9/95  

    Konzernbetriebsrat im qualifiziert faktischen Konzern

  • OLG Karlsruhe, 27.11.2007 - 8 U 164/06  

    Thermoselect S.A. gegen EnBW Energie Baden-Württemberg AG

  • OLG Düsseldorf, 15.08.2007 - U (Kart) 11/07  

    Kein Ausschlussgrund eines GmbH-Gesellschafters wegen kartellrechtswidrigem

  • OLG Köln, 09.08.2017 - 2 U 77/15  

    Rechtstellung des Insolvenzverwalters; Pflicht zur Mehrung des verwalteten

  • OLG Stuttgart, 03.12.2008 - 20 W 12/08  

    Handelsregistereintragung eines Squeeze-out-Beschlusses: Offensichtliche

  • OLG Düsseldorf, 26.06.2008 - U (Kart) 26/07  

    Kartellrechtsverstoß durch Wettbewerbsverbot in Gesellschaftsvertrag

  • BFH, 23.03.1995 - IV R 94/93  

    Keine Entnahme des Know-how bei der Personengesellschaft durch einvernehmliches

  • OLG Frankfurt, 13.05.1997 - 11 U (Kart) 68/96  

    Schadensersatz und Eintrittsrecht im Verhältnis elektiver Anspruchskonkurrenz ;

  • BGH, 27.05.1986 - KZR 32/84  

    Zulässigkeit von Produktions-, Bezugs- und Vertriebsbindungen

  • BGH, 11.01.2011 - II ZR 7/10  

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision i.S.d. § 543 Abs. 2 ZPO

  • BGH, 07.11.1988 - 3 StR 258/88  

    Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung innerhalb eines Konzerns -

  • OLG Koblenz, 20.12.2007 - 6 U 1161/07  

    Auslegung eines Gesellschaftsvertrages: Wettbewerbsverbot in der Satzung einer

  • LG Dortmund, 18.12.2009 - 3 O 109/08  

    Kauf von Anteilen unter Verzicht auf eine Due-Diligence-Prüfung; Anfechtbarkeit

  • OLG Düsseldorf, 15.08.2007 - U (Kart) 12/07  

    Gesellschaftsrecht - Wirksamkeit von Wettbewerbsverboten gegenüber

  • OLG Frankfurt, 19.10.2009 - 22 U 248/07  

    Mängel der Beschlussfassung bei Zustimmungsbeschluss der

  • OLG München, 08.06.1994 - 7 U 4606/93  
  • FG München, 10.02.1998 - 16 K 3583/95  
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