Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.02.1986

Rechtsprechung
   BGH, 07.02.1986 - V ZR 176/84   

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BGHZ 97, 147
  • NJW 1986, 1983
  • NJW-RR 1986, 879 (Ls.)
  • MDR 1986, 742
  • DNotZ 1986, 742
  • WM 1986, 557



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 25.01.2008 - V ZR 118/07  

    Verjährung von gesetzlichen Ansprüchen

    Beurkundungspflichtig ist deshalb auch ein Vorvertrag, wenn er eine Partei bereits verpflichtet (Senat, BGHZ 82, 398, 403; 97, 147, 153 f.; PWW/Medicus, BGB, 2. Aufl., § 311b Rdn. 4).
  • BGH, 12.05.2006 - V ZR 97/05  

    Rechtsfolgen eines Vorvertrages

    Die Regel gilt jedoch nur im Zweifel und hindert die Parteien nicht, sich durch den Abschluss eines Vorvertrags zunächst nur hinsichtlich einzelner Punkte zu binden und die Bereinigung der offen gebliebenen Punkte einer späteren Verständigung vorzubehalten (st. Rspr., vgl. Senat, BGHZ 97, 147, 154; Urt. v. 25. November 1964, V ZR 169/62, BB 1965, 103; Urt. v. 9. November 1966, V ZR 39/64, NJW 1967, 153; MünchKomm-BGB/Kramer, 4. Aufl., Vor § 145 Rdn. 44; Staudinger/Bork, aaO, § 154 Rdn. 6 f.; Ritzinger, NJW 1990, 1201, 1202 f).
  • BGH, 25.03.2015 - VIII ZR 125/14  

    Internationaler Warenkaufvertrag zwischen einem deutschen Vertriebsunternehmen

    Denn es ist durchaus denkbar, dass ein Angebot dahin verstanden werden kann, dass es auch in Teilen annahmefähig sein soll, weil etwa zwischen mehreren angebotenen Positionen keine zwingende inhaltliche oder preisliche Verknüpfung besteht oder eine angebotene Menge lediglich als Höchstmenge zu verstehen ist, die angebotenen Waren oder Leistungen also erkennbar nicht als nur in diesem Umfang annahmefähige Einheit angeboten sind (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 1986 - V ZR 176/84, WM 1986, 557 unter I 3 a, insoweit in BGHZ 97, 147 nicht abgedruckt; Erman/Armbrüster, BGB, 14. Aufl., § 150 Rn. 5).
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Rechtsprechung
   BGH, 12.02.1986 - IVa ZR 76/84   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Stillschweigender Abschluss eines Beratungsvertrages - Haftung nach den allgemeinen Grundsätzen des Verschuldens bei Vertragsschluss aufgrund der Inanspruchnahme persönlichen Vertrauens durch eine Bank - Beratung hinsichtlich einer Beteiligung durch eine Bank - Anrechnung der Steuerersparnis auf den Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo (c.i.c.) - Gedanke der Vorteilsausgleichung als Ausfluss des Grundsatzes von Treu und Glauben - Voraussetzungen einer vorvertraglichen Pflichtenbeziehung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung eines Kreditinstituts aus c.i.c. wegen Vermittlung einer in Wahrheit nicht "bankgeprüften" Kommanditbeteiligung

Papierfundstellen

  • BGHZ 97, 147
  • NJW 1986, 1983
  • NJW-RR 1986, 1102
  • ZIP 1986, 562
  • WM 1986, 517
  • WM 1986, 557



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Wird zitiert von ... (37)  

  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 336/08  

    Schadensersatzanspruch des Kapitalanlegers: Anrechnung von sich aus der

    Daher sei eine nähere Berechnung nur dann erforderlich, wenn Anhaltspunkte dafür bestünden, dass der Geschädigte außergewöhnliche Steuervorteile erzielt habe (vgl. BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1103; vom 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88 - NJW-RR 1990, 229, 230; Senatsurteil vom 17. November 2005 - III ZR 350/04 - aaO Rn. 8; Senatsbeschluss vom 9. April 2009 - III ZR 89/08 - juris und BeckRS 2009, 11192 Rn. 10).

    Die Frage bedarf indes in diesem Zusammenhang keiner abschließenden Beantwortung durch die Zivilgerichte, weil der Bundesgerichtshof schon zur früheren Fassung des durch § 34 Abs. 2 EStG in Bezug genommenen § 34 Abs. 1 EStG, die eine vergleichbare Tarifermäßigung kannte, entschieden hat, sie dürfe den Schädiger nicht entlasten, weil sie sonst nicht dem Geschädigten zugute käme, dem die Steuervergünstigung aus einem besonderen Anlass gewährt worden sei (vgl. BGH, Urteile vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - aaO S. 114, 116; vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788, 1789; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - aaO; vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f; Senatsurteil vom 14. Januar 1993 - III ZR 33/92 - NJW 1993, 1643; vom 22. März 1994 - VI ZR 163/93 - WM 1994, 1218, 1219).

    cc) Sind daher außergewöhnliche Steuervorteile in Fällen, in denen der Geschädigte im Ausgangspunkt dieselben Beträge zu versteuern hat, auf deren Grundlage er Steuervorteile erlangt hat, zu verneinen, ist eine nähere Prüfung und Berechnung unter diesem Gesichtspunkt nur dann veranlasst, wenn der Geschädigte Verlustzuweisungen erhalten hat, die über seine Einlageleistungen hinausgehen (vgl. zu einer solchen Fallgestaltung BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - NJW 1984, 2524 f und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1104), wie es hier möglicherweise wegen des gewährten Zeichnungsnachlasses in Betracht kommt.

  • BGH, 31.05.2010 - II ZR 30/09  

    Verschulden bei Vertragsschluss: Haftung für Fehler des Emissionsprospekts;

    Trotz Versteuerung der Ersatzleistung sind die erzielten Steuervorteile demgegenüber aber anzurechnen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Anleger derart außergewöhnliche Steuervorteile erzielt hat, dass es unbillig wäre, ihm diese zu belassen (z.B. BGH, Sen.Urt. v. 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88, WM 1990, 145, 148; v. 14. Juli 2003 - II ZR 202/02, ZIP 2003, 1651, 1654; Urt. v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, ZIP 1986, 562, 565; v. 17. November 2005 - III ZR 350/04, ZIP 2006, 573 Tz. 8; v. 6. März 2008 - III ZR 298/05, ZIP 2008, 838 Tz. 28; Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 89/08, BeckRS 2009, 11192 Tz. 10; Urt. v. 19. Juni 2008 - VII ZR 215/06, WM 2008, 1757 Tz. 13).

    Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass Anhaltspunkte für derartige außergewöhnliche Steuervorteile bestehen, trägt der Schädiger (z.B. BGH, Sen.Urt. v. 14. Juli 2003 - II ZR 202/02 aaO; Urt. v. 6. März 2008 - III ZR 298/05 aaO; Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 89/08 aaO; v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 aaO).

  • BGH, 17.11.2005 - III ZR 350/04  

    Anrechnung steuerlicher Vorteile auf Schadensersatzansprüche gegen den Vermittler

    Daher sei eine nähere Berechnung nur dann erforderlich, wenn Anhaltspunkte dafür bestünden, dass der Geschädigte außergewöhnliche Steuervorteile erzielt habe (vgl. BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1103; vom 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88 - NJW-RR 1990, 229, 230).
  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 495/12  

    Bankenhaftung aus Anlageberatung: Anrechnung steuerlicher Vorteile auf einen

    b) Soweit sich das Berufungsgericht auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofs stützt, in denen ein außergewöhnlicher Steuervorteil jedenfalls dann in Betracht gezogen worden ist, wenn die Verlustzuweisung über die Einlageleistung hinausgeht, d.h. 100% der Einlageleistung übersteigt (vgl. BGH, Urteile vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205 Rn. 55 und vom 1. März 2011 - XI ZR 96/09, WM 2011, 740 Rn. 9; siehe ferner BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82, WM 1984, 1075, 1078 und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520), sind diese Entscheidungen vorliegend nicht einschlägig.

    Dort hat sich der Bundesgerichtshof nicht damit befasst, ob und inwieweit ein - aufgrund einer nicht vollständigen Einzahlung der Einlage und einer damit einhergehenden über der tatsächlichen Einzahlung liegenden Verlustzuweisung entstandenes - negatives Kapitalkonto zu berücksichtigen ist (vgl. etwa BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82, WM 1984, 1075, 1078 und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520).

  • BGH, 14.07.2003 - II ZR 202/02  

    Umfang der Aufklärungspflicht der Gründungskommanditisten

    Eine solche Anrechnung käme aber nur dann in Betracht, wenn feststünde, daß der Kläger durch die im Ergebnis rückabzuwickelnde Anlage ihm endgültig verbleibende so außergewöhnliche Steuervorteile erlangt hätte, daß es unbillig wäre, ihm diese ohne Anrechnung zu belassen (vgl. BGH, Urt. v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520; Sen.Urt. v. 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88, NJW-RR 1990, 229, 230), was allerdings von den Beklagten darzulegen gewesen wäre (vgl. BGH, Urt. v. 12. Februar 1986 aaO; BGHZ 84, 141, 149).
  • BGH, 05.07.1993 - II ZR 194/92  

    Prospekthaftung auch bei marktfremden Aktienkäufen

    Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei Prüfung des ursächlichen Zusammenhangs zwischen der Schlechterfüllung der Prospektpflicht und dem Schaden des Anlegers nicht maßgeblich auf das letzte mögliche Glied der Kausalkette in Gestalt der Entwertung oder des Verlustes der Beteiligung abzustellen (BGH, Urt. v. 25. November 1981 - IVa ZR 286/80, WM 1982, 90, 91; dahingestellt gelassen im Urt. v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, ZIP 1986, 562, 564; das Sen.Urt. v. 21. Oktober 1991 - II ZR 204/90, WM 1991, 2090 [BGH 21.10.1991 - II ZR 204/90] ist nicht einschlägig; es befaßt sich lediglich mit dem Schutzgesetzcharakter von § 264 a StGB).
  • BGH, 04.03.1987 - IVa ZR 122/85  

    Zustandekommen eines Auskunfts- oder Beratungsvertrages mit einem

    Der Senat hat die Haftung einer Bank wegen Verhandlungsverschuldens bejaht, als diese eine von ihr als »bankgeprüft« bezeichnete Beteiligung an einer Abschreibungsgesellschaft schriftlich angeboten hatte (Urteil vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - WM 1986, 517).
  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 337/08  

    Haftung einer als Treuhandkommanditistin bei der Beteiligung an einer

    Daher sei eine nähere Berechnung nur dann erforderlich, wenn Anhaltspunkte dafür bestünden, dass der Geschädigte außergewöhnliche Steuervorteile erzielt habe (vgl. BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1103; vom 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88 - NJW-RR 1990, 229, 230; Senatsurteil vom 17. November 2005 - III ZR 350/04 - aaO Rn. 8; Senatsbeschluss vom 9. April 2009 - III ZR 89/08 - juris und BeckRS 2009, 11192 Rn. 10).

    Die Frage bedarf indes in diesem Zusammenhang keiner abschließenden Beantwortung durch die Zivilgerichte, weil der Bundesgerichtshof schon zur früheren Fassung des durch § 34 Abs. 2 EStG in Bezug genommenen § 34 Abs. 1 EStG, die eine vergleichbare Tarifermäßigung kannte, entschieden hat, sie dürfe den Schädiger nicht entlasten, weil sie sonst nicht dem Geschädigten zugute käme, dem die Steuervergünstigung aus einem besonderen Anlass gewährt worden sei (vgl. BGH, Urteile vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - aaO S. 114, 116; vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788, 1789; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - aaO; vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f; Senatsurteil vom 14. Januar 1993 - III ZR 33/92 - NJW 1993, 1643; vom 22. März 1994 - VI ZR 163/93 - WM 1994, 1218, 1219).

    cc) Sind daher außergewöhnliche Steuervorteile in Fällen, in denen der Geschädigte im Ausgangspunkt dieselben Beträge zu versteuern hat, auf deren Grundlage er Steuervorteile erlangt hat, zu verneinen, ist eine nähere Prüfung und Berechnung unter diesem Gesichtspunkt nur dann veranlasst, wenn der Geschädigte Verlustzuweisungen erhalten hat, die über seine Einlageleistungen hinausgehen (vgl. zu einer solchen Fallgestaltung BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - NJW 1984, 2524 f und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1104).

  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 338/08  

    Vorliegen eines wesentlichen Prospektmangels bei Medienfonds aufgrund des Anfalls

    Daher sei eine nähere Berechnung nur dann erforderlich, wenn Anhaltspunkte dafür bestünden, dass der Geschädigte außergewöhnliche Steuervorteile erzielt habe (vgl. BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1103; vom 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88 - NJW-RR 1990, 229, 230; Senatsurteil vom 17. November 2005 - III ZR 350/04 - aaO Rn. 8; Senatsbeschluss vom 9. April 2009 - III ZR 89/08 - juris und BeckRS 2009, 11192 Rn. 10).

    Die Frage bedarf indes in diesem Zusammenhang keiner abschließenden Beantwortung durch die Zivilgerichte, weil der Bundesgerichtshof schon zur früheren Fassung des durch § 34 Abs. 2 EStG in Bezug genommenen § 34 Abs. 1 EStG, die eine vergleichbare Tarifermäßigung kannte, entschieden hat, sie dürfe den Schädiger nicht entlasten, weil sie sonst nicht dem Geschädigten zugute käme, dem die Steuervergünstigung aus einem besonderen Anlass gewährt worden sei (vgl. BGH, Urteile vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - aaO S. 114, 116; vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788, 1789; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - aaO; vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f; Senatsurteil vom 14. Januar 1993 - III ZR 33/92 - NJW 1993, 1643; vom 22. März 1994 - VI ZR 163/93 - WM 1994, 1218, 1219).

    cc) Sind daher außergewöhnliche Steuervorteile in Fällen, in denen der Geschädigte im Ausgangspunkt dieselben Beträge zu versteuern hat, auf deren Grundlage er Steuervorteile erlangt hat, zu verneinen, ist eine nähere Prüfung und Berechnung unter diesem Gesichtspunkt nur dann veranlasst, wenn der Geschädigte Verlustzuweisungen erhalten hat, die über seine Einlageleistungen hinausgehen (vgl. zu einer solchen Fallgestaltung BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - NJW 1984, 2524 f und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - NJW-RR 1986, 1102, 1104).

  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 42/13  

    Bankenhaftung aus Anlageberatung: Anrechnung steuerlicher Vorteile auf einen

    bb) Soweit sich das Berufungsgericht auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofs stützt, in denen ein außergewöhnlicher Steuervorteil jedenfalls dann in Betracht gezogen worden ist, wenn die Verlustzuweisung über die Einlageleistung hinausgeht, d.h. 100% der Einlageleistung übersteigt (vgl. BGH, Urteile vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205 Rn. 55 und vom 1. März 2011 - XI ZR 96/09, WM 2011, 740 Rn. 9; siehe ferner BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82, WM 1984, 1075, 1078 und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520), sind diese Entscheidungen vorliegend nicht einschlägig.

    Dort hat sich der Bundesgerichtshof nicht damit befasst, ob und inwieweit ein - aufgrund einer nicht vollständigen Einzahlung der Einlage und einer damit einhergehenden über der tatsächlichen Einzahlung liegenden Verlustzuweisung entstandenes - negatives Kapitalkonto zu berücksichtigen ist (vgl. etwa BGH, Urteile vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82, WM 1984, 1075, 1078 und vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520).

  • BGH, 30.06.1994 - VII ZR 116/93  

    Rechte und Pflichten eines Baubetreuers

  • OLG Saarbrücken, 30.10.2012 - 4 U 517/10  

    Haftung des Anlageberaters/-vermittlers für unrichtige Angaben im Prospekt eines

  • BGH, 03.10.1989 - XI ZR 157/88  

    Schadensersatzpflicht des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber einem

  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 49/13  

    Rückabwicklung der Beteiligung an einem Medienfonds: Anrechnung von

  • BGH, 06.11.1989 - II ZR 235/88  

    Vorteilsausgleich bei Schadensersatzanspruch aus Prospekthaftung

  • BGH, 09.10.1989 - II ZR 257/88  

    Haftung für Stellvertreter aus Verschulden bei Vertragsschluß für Vertrieb von

  • OLG Hamm, 06.10.2005 - 27 U 195/04  

    Zur Frage des Mitverschuldens im Rahmen eines Grundurteils und des

  • OLG Brandenburg, 21.08.2013 - 4 U 202/11  

    Bankenhaftung aus Gewährung eines Verbraucherdarlehens zur Finanzierung der

  • BGH, 17.11.2005 - III ZR 16/05  

    Anrechnung von Steuervorteilen als Vorteil im Rahmen des Schadensersatzes

  • BGH, 22.03.1994 - VI ZR 163/93  

    Berücksichtigung von Steuervergünstigungen bei der Bemessung von Schadensersatz

  • LG Münster, 04.02.2005 - 16 O 104/04  

    Schadensersatz wegen einer Beteiligung an zwei geschlossenen Immobilienfonds;

  • BGH, 31.07.2007 - 5 StR 347/06  

    Untreue (Rückabwicklung eines Steuersparimmobilienfonds; Vermögensnachteil:

  • OLG Frankfurt, 12.10.2012 - 19 U 170/12  

    Fehlerhafte Anlageberatung: Anrechnung von Steuervorteilen

  • OLG Hamburg, 26.08.2009 - 6 U 221/08  

    Haftung aus Kapitalanlageberatung: Abgrenzung zwischen Kapitalanlageberatungs-

  • LG Neuruppin, 28.01.2016 - 5 O 67/15  

    Darlehensfinanzierte Medienfondsbeteiligung: Ansprüche nach Widerruf des

  • BGH, 09.12.1987 - IVa ZR 204/86  

    Umfang der Anrechnung von Steuervorteilen im Wege der Vorteilsausgleichung -

  • KG, 16.05.2013 - 8 U 258/11  

    Anlageberatungsvertrag: Anrechnung von Steuervorteilen auf den

  • OLG Frankfurt, 27.08.2010 - 19 U 21/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Beratung auf Grundlage eines fehlerhaften

  • KG, 25.09.2006 - 23 U 107/05  

    Geschlossener Immobilienfonds: Haftung des Gründungsgesellschafters für

  • OLG Karlsruhe, 26.10.2000 - 9 U 58/00  

    Prospekthaftung - Aufnahme stiller Gesellschafter - Treuhänder als

  • OLG München, 18.02.2009 - 20 U 3899/06  

    Anlageberatung: Schadensersatz wegen fehlerhaften Beteiligungsprospekts bei

  • KG, 28.03.2006 - 27 U 65/05  

    Kapitalanlage: Schadensersatzanspruch aus Beteiligung an einem geschlossenen

  • KG, 11.12.2001 - 4 U 8633/00  

    zur Prospekthaftung einer Bank und zur Haftung der Kapitalanleger bei mittelbarer

  • BGH, 04.11.1987 - IVa ZR 145/86  

    Haftung wegen Verschuldens bei Vertragschluss - Verletzung der vorvertraglichen

  • OLG Frankfurt, 19.12.2012 - 19 U 170/12  

    Fehlerhafte Anlageberatung: Anrechnung von Steuervorteilen

  • OLG München, 16.05.2008 - 25 U 4531/06  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Konkludenter Abschluss eines

  • LG Magdeburg, 17.01.2011 - 5 O 2116/09  

    Zum Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung

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