Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.1979 - XV A 809/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1979,613
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.1979 - XV A 809/78 (https://dejure.org/1979,613)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 20.02.1979 - XV A 809/78 (https://dejure.org/1979,613)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 20. Februar 1979 - XV A 809/78 (https://dejure.org/1979,613)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1979,613) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bauleitplanung: Mitwirkung befangener Ratsmitglieder im Planaufstellungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 2632
  • DVBl 1980, 68
  • BauR 1979, 477
  • BRS 35 Nr. 21
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (15)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2020 - 2 D 100/17

    Feststellung der Unwirksamkeit der Änderung eines Flächennutzungsplanes zur

    Wie auch bei der erstmaligen Aufstellung eines Flächennutzungsplanes, vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 20. Februar 1979 - 10 A 809/78 -, BauR 1979, 477 = juris Rn. 3 ff.; Held u. a., Kommunalverfassungsrecht NRW, Stand Dezember 2019, § 31 GO, S. 6 f.; Rehn u. a., Gemeindeordnung NRW, Stand Juli 2019, § 31, S. 9, bringt es eine Konzentrationszonenplanung, der kraft Gesetzes ein das ganze Gemeindegebiet betreffendes schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde liegen muss, notwendig mit sich, dass davon auch jeder Gemeindebürger - eine Eigenschaft, die (auch) jedes Ratsmitglied erfüllen muss - hiervon potentiell betroffen sein kann.

    Für die Möglichkeit einer Befangenheit in diesen Fällen vgl. OVG NRW, Urteil vom 20. Februar 1979 - 10 A 809/78 -, BauR 1979, 477 = juris Rn. 3 ff.; Held u. a., Kommunalverfassungsrecht NRW, Stand Dezember 2019, § 31 GO, S. 4, 6 f.; Rehn u. a., Gemeindeordnung NRW, Stand Juli 2019, § 31, S. 9, Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Abgrenzung zwischen harten und weichen Tabukriterien regelmäßig - und so auch hier - Fragen aufwirft und allein deren Festlegung damit gleichfalls von den von der Antragsgegnerin befürchteten individuellen Interessen beeinflusst werden kann.

  • VGH Hessen, 28.11.2013 - 8 A 865/12

    Neue Rechtsansicht des VGH Hessen zu den Voraussetzungen der Befangenheit von

    Bei der Auslegung des § 25 HGO ist daher im Interesse einer möglichst hohen Funktionsfähigkeit der gemeindlichen Selbstverwaltungsorgane bis zu einem gewissen Grade persönliches Engagement der Gemeindevertreter hinzunehmen (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Februar 1979 - XV A 809/78 - juris, Rdnr. 2), zumal - wie bereits dargelegt - nur ortsansässigen Personen das passive Wahlrecht zusteht.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2003 - 7a D 20/02

    Voraussetzungen der Mangelhaftigkeit eines Bebauungsplans wegen Mitwirkung eines

    vgl. zur früheren Rechtslage: OVG NRW, Urteil vom 20. Februar 1979 - XV A 809/78 -, BRS 35 Nr. 21.
  • VG Mainz, 19.08.2015 - 3 K 1140/14

    Ausschluss eines Gemeinderatsmitglieds von Beschlussfassung über

    Denn eine zu weitgehende Anwendung des Mitwirkungsverbotes würde die Zusammensetzung des gewählten Rates unter Verstoß gegen demokratische Grundprinzipien unzulässig verändern und zu einer geradezu blockierenden Handhabung in dem Gremium führen (vgl. BVerwG, Urteil vom 7.5.1971 - IV C 18/70 -, NJW 1972, 699 und juris, Rn. 17; OVG NRW, Urteil vom 20.2.1979 - XV A 809/78 -, NJW 1979, 2632 und juris, R. 2).

    Für die hier in Rede stehende Flächennutzungsplanung kann demgegenüber das Mitwirkungsverbot nur eine weiter eingeschränkte Geltung beanspruchen (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 10.12.1969 - I A 23/69 -, BRS 22 Nr. 21, S. 46 f.; OVG NRW, Urteil vom 20.2.1979 - XV A 809/78 -, a.a.O. und juris, Rn. 3 f.; Ernst/Zinkahn/Bielenberg, BauGB, § 2 Rn. 83 f.; Gabler u.a., Kommunalverfassungsrecht Rheinland-Pfalz, § 22 GemO, Nr. 4.3.4 ff.).

    Weil die Änderung eines Flächennutzungsplans - so auch hier - klar abgrenzbare kleinere Teilbereiche des Verbandsgemeindegebiets betrifft, sind die von der Planänderung betroffenen Ratsmitglieder zumindest tendenziell von einem individuellen Sonderinteresse betroffen, das die Mitwirkung ausschließt (vgl. OVG NRW, Urteil vom 20.2.1979 - XV A 809/78 -, a.a.O. Rn. 4; OVG RP, Urteil vom 13.6.1995 - 7 A 10875/94 -, NVwZ-RR 1996, 218 und juris, Rn. 24; Gabler, u.a., a.a.O., Nr. 4.3.5.4).

    Die Darstellung eines Flächennutzungsplans kann (trotz fehlender Normqualität) in einem Baugenehmigungsverfahren entscheidend dafür sein, ob ein konkretes Vorhaben im Außenbereich gemäß § 35 Abs. 1 bzw. Abs. 2 i.V.m. Abs. 3 BauGB öffentliche Belange beeinträchtigt und damit bauplanungsrechtlich unzulässig ist (vgl. OVG NRW, Urteil vom 20.2.1979 - XV A 809/78 -, a.a.O. und juris, Rn. 3; BVerwG, Beschluss vom 20.7.1990 - 4 N 3/88 -, a.a.O. und juris, Rn. 14).

  • VGH Bayern, 08.03.1985 - 20 B 81 D.1

    Luftverkehrsrecht: Planfeststellungsverfahren Flughafen München II

    Er wird auf die behördliche Entscheidung bezogen mit der Folge, daß Vorteile oder Nachteile, die erst aufgrund weiterer behördlicher Akte, bei Hinzutreten weiterer Umstände oder auf dem Umweg über dritte Personen eintreten, nicht als unmittelbar angesehen werden (vgl. Stelkens/Bonk/Leonhardt, a.a.O., § 20 RdNr. 28; Ule/Laubinger, Verwaltungsverfahrensrecht, 2. Auflage, § 12 II 2g; BremStGH vom 18.2.1977, NJW 1977, 2307; OVG Münster vom 20.2.1979, DVBl 1980, 68 ; VGH Kassel vom 10.3.1981, NVwZ 1982, 44).
  • VG Münster, 29.01.2010 - 1 K 1807/08

    Ratsmitglied Beklagter Befangenheit Mitwirkungsverbot Bürgermeister Rat

    1995, 339 (340); Urt. v. 20. Februar 1979 - XV A 809/78 -, NJW 1979, 2632 (2633) = DVBl. 1980, 68 (70).
  • OVG Schleswig-Holstein, 21.05.2008 - 2 KN 2/07

    Bestimmtheit; Gleichheitssatz; Kurabgabe; Kurzone

    Danach kommt es auf eine materielle Betrachtungsweise an: Es ist für die Auslegung des Begriffs der Unmittelbarkeit das gesetzgeberische Ziel zu beachten, die Entscheidungen der Gemeindevertretung von individuellen Sonderinteressen freizuhalten und auf diese Weise das Vertrauen in eine unvoreingenommene öffentliche Verwaltung zu stärken (OVG NW, Urt. v. 20.02.1979 - XV A 809/78 -, OVGE 34, 60 = NJW 1979, 470 = DVBI 1980, 68).
  • OVG Schleswig-Holstein, 20.03.2002 - 2 K 10/99

    Rechtsweg, Ausschließungsgründe, Unmittelbarkeit

    Danach kommt es auf eine materielle Betrachtungsweise an: Es ist für die Auslegung des Begriffs der Unmittelbarkeit das gesetzgeberische Ziel zu beachten, die Entscheidungen der Gemeindevertretung von individuellen Sonderinteressen freizuhalten und auf diese Weise das Vertrauen in eine unvoreingenommene öffentliche Verwaltung zu stärken (OVG NW, Urt. v. 20.02.1979 - XV A 809/78 -, OVGE 34, 60 = NJW 1979, 470 = DVBI 1980, 68).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.04.1998 - 1 C 10789/97

    Befangenheit bei Beratung eines Bebauungsplan auch nach Verkauf eines Grundstücks

    Zwar war das Ratsmitglied im Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses nicht mehr Eigentümer des im Plangebiet und am westlichen Ende der von den Antragstellern angegriffenen Erschließungsstraße gelegenen Grundstücks Plan-Nr. 13/3 (zum Mitwirkungsverbot für Ratsmitglieder, die Grundstückseigentümer im Bereich eines künftigen Bebauungsplans sind, beim Satzungsbeschluß vgl. z.B. OVG Rheinland-Pfalz, Urteile vom 02. Dezember 1985, NVwZ 1986, 1048 und vom 13. Juni 1995, AS 25, 161, 164 = Die Gemeindeverwaltung 1995 Rdnr. 540; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Februar 1979, BRS 35 Nr. 21).
  • VGH Hessen, 02.06.1992 - 3 N 1366/91

    Befangenheit eines Ratsmitglieds bei Bebauungsplanaufstellung -

    Die Belegenheit eines Grundstücks im Bereich eines zur Beratung und Entscheidung anstehenden Bebauungsplans begründet ein Mitwirkungsverbot für Grundstückseigentümer und sonstige dingliche Berechtigte in diesem Planbereich (vgl. OVG Münster, Urteil vom 20.02.1979, NJW 1979, 2632 ; OVG Koblenz, a.a.O., S. 435), weil sich die Festsetzungen eines Bebauungsplans unmittelbar, d. h. ohne, daß es dazu eines auf der Grundlage des Bebauungsplans ergehenden Vollzugsaktes bedarf, auf die im Planbereich gelegenen Grundstücke auswirken.
  • OVG Saarland, 30.08.2001 - 2 N 1/00

    Mitwirkung von Gemeinderatsmitglieder in sie selbst betreffenden Angelegenheiten;

  • OVG Schleswig-Holstein, 21.05.2008 - 2 KN 3/07
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.06.2005 - 3 K 10/02

    Befangenes Ratsmitglied: Bebauungsplan nichtig

  • OVG Rheinland-Pfalz, 30.05.1995 - 7 A 10875/94
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.01.1980 - 10a NE 46/78
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht