Rechtsprechung
   BSG, 18.12.1979 - 2 RU 3/79   

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https://dejure.org/1979,367
BSG, 18.12.1979 - 2 RU 3/79 (https://dejure.org/1979,367)
BSG, Entscheidung vom 18.12.1979 - 2 RU 3/79 (https://dejure.org/1979,367)
BSG, Entscheidung vom 18. Dezember 1979 - 2 RU 3/79 (https://dejure.org/1979,367)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ersatzansprüche - Öffentlich-rechtliche Leistungsträger - Anspruch auf Verzugs- oder Prozeßzinsen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 49, 227
 
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Wird zitiert von ... (49)

  • BSG, 23.07.1992 - 7 RAr 98/90

    Arbeitslosengeld - Erstattung - Verzugszinsen - Prozeßzinsen

    Zur Begründung trägt sie vor, das Bundessozialgericht (BSG) habe in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß im sozialgerichtlichen Verfahren zumindest dann kein Anspruch auf Prozeßzinsen bestehe, wenn der Hauptanspruch nicht nach besonderen Vorschriften (§ 44 SGB I; § 27 Abs. 1 SGB IV) zu verzinsen sei (BSGE 49, 227, 229 = SozR 1200 § 44 Nr. 2; BSGE 56, 116, 121 = SozR 1200 § 44 Nr. 10 jeweils m.w.N.).

    Mit dieser Vorschrift, die hinsichtlich der Höhe des Zinssatzes von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden ist (BVerfG SozR 1200 § 44 Nr. 20), hat der Gesetzgeber nicht zum Ausdruck bringen wollen, daß im Sozialrecht allgemein rückständige Geldleistungen zu verzinsen sind (BSGE 49, 227, 228 = SozR 1200 § 44 Nr. 2).

    Diese umfassen alle Vorteile, die dem Einzelnen nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuchs zur Verwirklichung seiner sozialen Rechte zugute kommen sollen (BSGE 49, 227, 228 = SozR 1200 § 44 Nr. 2; BSGE 55, 40, 44 = SozR 2100 § 27 Nr. 2; BSGE 56, 116, 117 = SozR 1200 § 44 Nr. 10; BSG SozR 1300 § 63 Nr. 9; SozR 1200 § 44 Nr. 13; BSG vom 24. Juli 1986 - 7 RAr 86/84 - unveröffentlicht; BSG SozR 1300 § 61 Nr. 1; BSGE 64, 225, 227 = SozR 7610 § 291 Nr. 2; vgl auch Gitter in Bochumer Komm, SGB I, 1979, § 44 Rz 3; Hauch/Haines/Freischmidt, SGB I, Stand Januar 1992, § 44 Rz 3; Kocher in Jahn, SGB I, Stand Dezember 1991, § 44 Rz 4; aA BSGE 56, 1, 2 [BSG 13.10.1983 - 11 RA 49/82] = SozR 1200 § 44 Nr. 9; Lilge/v. Einem in Bley/Gitter/Gurgel ua, SGB-SozVersGesKomm, Stand Oktober 1991, § 44 Anm 2).

    Ansprüche auf Geldleistungen in diesem Sinne sind ua nicht der Anspruch auf Ausgleich aus § 85 SVG (BSGE 64, 225, 226 = SozR 7610 § 291 Nr. 2), der Erstattungsanspruch eines Leistungsträgers gegen den Bürger (Gitter, aaO, § 44 Rz 3) sowie Erstattungs- und Ersatzansprüche der Leistungsträger untereinander (BT-Drucks 7/868 S 30 zu § 44; BSGE 49, 227, 228 = SozR 1200 § 44 Nr. 2; BSG SozR 4100 § 56 Nr. 21).

    Dennoch hat er für Forderungen dieser oder ähnlicher Art bewußt von einer Zinsregelung abgesehen (BSGE 49, 227, 228 = SozR 1200 § 44 Nr. 2) und eine entsprechende Anwendung von § 44 SGB I und § 27 Abs. 1 SGB IV, wie insbesondere den amtlichen Begründungen (BT-Drucks 7/868 S 30 zu § 44 und 7/4122 S 34 zu §§ 22 bis 29) zu entnehmen ist, erkennbar nicht gewünscht (BSG SozR 1300 § 61 Nr. 1).

    Demgemäß hat der 2. Senat herausgestellt, Ersatzansprüche zwischen öffentlich-rechtlichen Leistungsträgern begründeten keinen Anspruch auf Verzugs- oder Prozeßzinsen, sofern dies nicht ausdrücklich geregelt sei, und zur Begründung ua hervorgehoben, daß der Gesetzgeber die frühere Verzinslichkeit von rückständigen Beiträgen nach den §§ 397a Abs. 2 und 751 Reichsversicherungsordnung (RVO) aF beseitigt und statt dessen einheitlich für alle Sozialversicherungsbeitragsrückstände Säumniszuschläge (§ 24 SGB IV) eingeführt habe (BSGE 49, 227, 229 = SozR 2100 § 44 Nr. 2).

    Auf der anderen Seite haben der 2. Senat (BSGE 49, 227, 229 = SozR 1200 § 44 Nr. 2) und der 6. Senat (BSGE 56, 116, 120 f = SozR 1200 § 44 Nr. 10) offengelassen, ob Prozeßzinsen (§ 291 BGB) zumindest in den Fällen zu entrichten sind, in denen der Hauptanspruch nach § 44 SGB I oder § 27 Abs. 1 SGB IV zu verzinsen ist.

  • BSG, 28.10.2008 - B 8 SO 23/07 R

    Sozialhilfe - Eingliederungshilfe - Aufwendungsersatz für

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des BSG im Bereich der Sozialversicherung, dass für Erstattungsansprüche der Sozialleistungsträger untereinander Prozesszinsen nicht zu entrichten sind, weil es dafür an einer ausdrücklichen sozialrechtlichen Anspruchsgrundlage und mangels planwidriger Regelungslücke auch an den Voraussetzungen für eine analoge Anwendung des § 291 BGB fehlt (BSGE 49, 227, 229 = SozR 1200 § 44 Nr. 2 S 10 mwN; BSG SozR 4-2500 § 19 Nr. 4).

    § 44 Abs. 1 SGB I andererseits sieht nur eine Verzinsung von Sozialleistungen vor und kann auf das Verhältnis der Sozialleistungsträger untereinander nicht entsprechend angewandt werden (BSGE 49, 227, 229 = SozR 1200 § 44 Nr. 2; vgl auch Mrozynski, SGB I, 3. Aufl 2003, § 44 RdNr 11).

    Erstattungsansprüche der Sozialleistungsträger untereinander rechnen deshalb nach der ständigen Rechtsprechung des BSG nicht zu den Sozialleistungen iS des § 11 SGB I (BSGE 49, 227, 228 = SozR 1200 § 44 Nr. 2 S 8; BSGE 55, 40, 44 = SozR 2100 § 27 Nr. 2 S 6).

  • BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 39/06 R

    Krankenversicherung - Vergütung von Krankenhausbehandlung bei Kassenwechsel -

    Erstattungsansprüche der Sozialleistungsträger untereinander unterliegen im Bereich der Sozialversicherung nicht dem Anspruch auf Prozesszinsen (Fortführung von BSG vom 18.12.1979 - 2 RU 3/79 = BSGE 49, 227 = SozR 1200 § 44 Nr. 2; Abgrenzung zu BVerwG vom 22.2.2001 - 5 C 34/00 = BVerwGE 114, 61).

    a) Nach der ständigen Rechtsprechung des BSG gilt für Erstattungsansprüche der Sozialleistungsträger untereinander, dass im Bereich der Sozialversicherung keine Prozesszinsen zu entrichten sind (vgl BSGE 49, 227, 229 = SozR 1200 § 44 Nr. 2 mwN; BSG SozR 1200 § 44 Nr. 13 S 42; BSG SozR 4100 § 56 Nr. 21 S 62 mwN).

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