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   BSG, 25.04.1991 - 12 RK 40/90   

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BSG, 25.04.1991 - 12 RK 40/90 (https://dejure.org/1991,1000)
BSG, Entscheidung vom 25.04.1991 - 12 RK 40/90 (https://dejure.org/1991,1000)
BSG, Entscheidung vom 25. April 1991 - 12 RK 40/90 (https://dejure.org/1991,1000)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 68, 264
  • NZA 1991, 957
 
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Wird zitiert von ... (31)

  • LSG Sachsen, 25.01.2012 - L 1 KR 145/11

    Beitragsbemessung für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen

    Im vorliegenden Fall greift die zweite Verfallsklausel des § 26 Abs. 2 Halbsatz 1 SGB IV, die in der gesetzlichen Krankenversicherung allein in Betracht kommt, weil in diesem Versicherungszweig Leistungen nicht - wie die erste Verfallsklausel des § 26 Abs. 2 Halbsatz 1 SGB IV verlangt - aufgrund von Beiträgen erbracht werden (BSG, Urteil vom 25.04.1991 - 12 RK 40/90 - BSGE 68, 264, 267 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3).

    Ein so "Versicherter" soll sich, wenn er Leistungen in Anspruch genommen hat, nicht auf der Beitragsseite so verhalten können, als habe eine Mitgliedschaft nicht bestanden, um über einen Erstattungsanspruch seine finanzielle Beteiligung an den Aufwendungen der Versichertengemeinschaft rückgängig zu machen (BSG, Urteil vom 02.02.1999 - B 2 U 3/98 R - BSGE 83, 270, 277 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 11; Urteil vom 06.02.1992 - 12 RK 14/90 - BSGE 70, 93, 95 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 5; Urteil vom 25.04.1991 - 12 RK 40/90 - BSGE 68, 264, 267 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3).

    Sind lediglich überhöhte Beiträge entrichtet worden, ist der Differenzbetrag auch dann zu erstatten, wenn die unrichtige Beitragshöhe ohne Einfluss auf die erbrachten Leistungen war, so dass auch bei richtiger Beitragshöhe nach Art und Höhe die gleichen Leistungen zu gewähren gewesen wären (Urteil vom 25.04.1991 - 12 RK 40/90 - BSGE 68, 264, 267 f. = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3).

  • BSG, 05.05.2010 - B 12 KR 15/09 R

    Krankenversicherung - Beitragspflicht von Kapitalleistungen aus einem

    Der Kläger verfolgt die Rücknahme dieser Beitragsbescheide der Beklagten nach Überprüfung gemäß § 44 SGB X. Dies kann er zulässig nur mit einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage erreichen (vgl BSG Urteile vom 25.4.1991 - 12 RK 40/90 - BSGE 68, 264 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3, vom 4.6.1991 - 12 RK 4/90 - SozR 3-2200 § 511 Nr. 1 und vom 29.9.2009 - B 8 SO 16/08 R - BSGE 104, 213 = SozR 4-1300 § 44 Nr. 20, RdNr 9 mwN).
  • LSG Berlin, 27.03.2002 - L 15 KR 286/01
    Diese Einschätzung entsprach zur Rechtslage vor Inkrafttreten des SGB V der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Bundessozialgericht, Urteil vom 25. April 1991 - 12 RK 40/90 -, BSGE 68, S. 264, 266).
  • LSG Hessen, 30.09.2011 - L 9 U 46/10

    Gesetzliche Unfallversicherung - Zugunstenverfahren gem § 44 SGB 10 -

    Insoweit entspricht es bereits der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur, dass ein solches vollständiges Schweigen nicht mit unrichtigen oder unvollständigen Angaben gleichgesetzt werden kann, da die Norm keinen Sanktionscharakter hat (BSGE 63, 214; vgl. BSGE 68, 264; Schütze in von Wulffen, SGB X, 7. Aufl. 2010, § 44 Rn 19; vgl. Steinwedel in KassKomm § 44 Rn 37).
  • SG Aachen, 15.12.2020 - S 14 KR 219/20
    Denn im Falle des Obsiegens der Anfechtungsklage ergibt sich die Verpflichtung der Beklagten zur Beitragserstattung nach § 26 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgesetzbuchs Viertes Buch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung (SGB IV) - direkt aus dem Gesetz, ohne dass der Anspruch wegen zwischenzeitlich evtl. erbrachter Leistungen verfällt (BSG, Urteil vom 25. April 1991 - 12 RK 40/90 -, BSGE 68, 264-268, SozR 3-2400 § 26 Nr. 3, SozR 3-1300 § 44 Nr. 2, Rn. 17ff.); für eine Leistungsklage bestünde deshalb derzeit kein Rechtsschutzbedürfnis.
  • BSG, 06.02.1992 - 12 RK 14/90

    Fehlversicherung - Erstattung von Krankenkassenbeiträgen - Ausschlußfrist -

    Das BSG hat sich durch den erkennenden Senat im Urteil vom 25. April 1991 (vgl BSGE 68, 264, 267 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3) mit dem Zweck der in § 26 Abs. 1 SGB IV aF geregelten Verfallklausel befaßt.

    Wenn also bei bestehender Versicherung Beiträge erstattet werden müssen, die wegen der Beitragsfreiheit zu Unrecht entrichtet worden sind, dann hat Entsprechendes bei anderweitiger Pflichtversicherung für die Beiträge aufgrund einer Fehlversicherung zu gelten (vgl auch Urteil des Senats vom 25. April 1991, aaO, 268).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.01.2007 - L 11 KR 43/05

    Krankenversicherung

    Diese Auslegung der Vorschrift folge aus der Entstehungsgeschichte des § 240 Abs. 4 Satz 3 SGB V. Eine entsprechende Regelung sei in den Vorgängervorschriften der Reichsversicherungsordnung (RVO) nicht enthalten gewesen, dennoch habe es bereits der unter der Geltung der RVO gefestigten Rechtsprechung des BSG entsprochen, nach der eine Änderung der Beitragsbemessung auf Grund neuer Tatsachen, die nach Abschluss eines vorangegangenen Verwaltungsverfahrens zur Beitragsbemessung entstünden oder bekannt würden, jeweils nur für die Zukunft habe erfolgen können (zuletzt BSG, Urteil vom 25.04.1991, Az.: 12 RK 40/90).

    Auch die weiteren Voraussetzungen des § 26 Abs. 2 SGB IV seien erfüllt, denn selbst wenn der Kläger im streitigen Zeitraum Leistungen in Gestalt von Sachleistungen erhalten habe, stehe dies einem Erstattungsanspruch nicht entgegen, denn Sachleistungen, die nicht in Abhängigkeit von der Beitragshöhe stünden, stünden aus Sinn und Zweck des § 26 Abs. 2 SGB IV der Beitragserstattung nicht entgegen (BSG, Urteil vom 25.04.1991, a. a. O.).

    Ebensowenig führt die Entscheidung des BSG vom 25.04.1991 (Az.: 12 RK 40/90) zu einer abweichenden Beurteilung, denn in dem vom BSG dort entschiedenen Fall sind dem Kläger seit 1981 jährliche Beitragsbescheide erteilt worden.

  • LSG Berlin, 27.10.2004 - L 15 KR 76/02

    Erstattung überhöhter Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung und zur

    Dennoch entsprach es bereits unter Geltung der RVO einer gefestigten Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), dass eine Änderung der Beitragsbemessung aufgrund neuer Tatsachen, die nach Abschluss des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens zur Beitragsbemessung entstehen oder bekannt werden, jeweils nur für die Zukunft erfolgen konnte (so zuletzt BSG, Urteil vom 25. April 1991, 12 RK 40/90, SozR 3?2400 § 26 Nr. 3 = BSGE 68, 264).

    Denn Sachleistungen, die nicht in Abhängigkeit von der Beitragshöhe stehen, stehen nach Sinn und Zweck des § 26 Abs. 2 SGB IV der Erstattung überhöhter Beiträge nicht entgegen (BSG wie oben, BSGE 68, S. 264, 266 ff.).

  • BSG, 02.02.1999 - B 2 U 3/98 R

    Unfallversicherung - Beitragserstattung - Ausschlußklausel - Leistungserbringung

    Dieser Gedanke hat als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Verbot widersprüchlichen Verhaltens = venire contra factum proprium) in der gesetzlichen Regelung seinen Niederschlag gefunden (BSGE 68, 264, 267 = SozR 3-2400 § 26 Nr. 3).
  • SG Dresden, 08.07.2015 - S 15 KR 73/13

    Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen bzgl. Zahlung eines

    Deswegen verfällt der Anspruch eines Versicherten auf Erstattung zu viel entrichteter Beiträge nicht, wenn der Versicherungsträger nur Sachleistungen erbracht hat (BSG, Urteil vom 25.04.1991 - 12 RK 40/90 - SozR 3-2400 § 26 Nr. 3), weil der Zweck der Verfallklausel es gebietet, den Verfall des Erstattungsanspruches im Fall der Leistungserbringung nur in der Höhe anzunehmen, in der die Mitgliedschaft tatsächlich bestanden habe.
  • LSG Baden-Württemberg, 13.03.2012 - L 11 KR 4952/10

    Krankenversicherung - Betriebsprüfung - Rechtsmäßigkeit der Beitragsnacherhebung

  • BSG, 09.02.1993 - 12 RK 69/92

    Streit über die Höhe der zu entrichtenden Beiträge zur freiwilligen

  • BSG, 07.11.1995 - 12 RK 19/94

    Verfall des Anspruchs auf Erstattung von Beiträgen auf Abfindungen durch

  • BSG, 25.03.2004 - B 12 AL 1/03 R

    Arbeitslosenversicherung - Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge -

  • SG Dresden, 08.07.2015 - S 15 KR 1000/12

    Anspruch eines im Vereinsregister eingetragenen kommunalen Arbeitgeberverbandes

  • BSG, 25.04.1991 - 1 RA 65/89

    Erstattung zu Unrecht entrichteter Höherversicherungsbeiträge

  • SG Aachen, 24.05.2011 - S 13 KR 44/11

    Krankenversicherung

  • BSG, 03.02.1994 - 12 RK 76/92

    Krankenkasse - Satzung - Beitragsbemessung - Rentner

  • BSG, 25.04.1991 - 12 RK 31/90

    Verjährung bei der Beanstandung von Beiträgen

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.12.2020 - L 11 KR 231/20
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2018 - L 5 KR 293/17

    Erstattung gezahlter Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

  • BSG, 19.09.2007 - B 12 KR 18/07 B
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2006 - L 16 KR 195/05

    Krankenversicherung

  • LSG Thüringen, 17.10.2003 - L 6 KR 652/03

    Verpflichtung zur Aushändigung einer Krankenversichertenkarte (Chipkarte) im

  • LSG Baden-Württemberg, 21.01.2003 - L 13 RA 3150/01

    Antragspflichtversicherung eines Betriebswirts EDV; Unrichtige Einstufung in der

  • SG Düsseldorf, 11.12.2007 - S 4 KR 61/07

    Krankenversicherung

  • LSG Berlin, 08.12.1999 - L 15 KR 2/98

    Erstattung der Arbeitnehmeranteile von entrichteten Pflichtbeiträgen zur Kranken-

  • SG Dresden, 06.04.2006 - S 18 KR 1304/04

    Berücksichtigung der Pauschalbeträge für materielle Aufwendungen und für Kosten

  • LSG Bayern, 19.11.2020 - L 4 P 50/20

    Voraussetzungen für Pflegegrad 5 (Module 1 bis 6)

  • BSG, 17.09.2013 - B 12 KR 12/13 B
  • SG Stade, 26.09.2011 - S 29 KR 234/06

    Unfreiwillige Beendigung von landwirtschaftlicher Tätigkeit wegen

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