Rechtsprechung
   BSG, 11.02.1993 - 7 RAr 52/92   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1993,846
BSG, 11.02.1993 - 7 RAr 52/92 (https://dejure.org/1993,846)
BSG, Entscheidung vom 11.02.1993 - 7 RAr 52/92 (https://dejure.org/1993,846)
BSG, Entscheidung vom 11. Februar 1993 - 7 RAr 52/92 (https://dejure.org/1993,846)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1993,846) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    AfG § 169 b S. 1 Nr. 2

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Arbeitsförderung; keine Versicherungspflicht von Betriebspraktikanten

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 72, 105
  • BB 1993, 1518
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)

  • BSG, 10.03.1994 - 7 RAr 38/93

    Beschäftigungsförderung - Gleichstellung - Fachschulausbildung - Anwartschaft -

    Wie anerkannt ist, daß materiell-rechtlich der Antrag auf Alhi nach dem Grundsatz der Meistbegünstigung auch als Antrag auf Alg aufzufassen ist, sofern keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß nur die ausdrücklich bezeichnete Leistung beantragt wurde (BSGE 44, 164, 166 f mwN = SozR 4100 § 134 Nr. 3; BSGE 49, 114, 115 f mwN = SozR 4100 § 100 Nr. 5; BSGE 72, 105, 106 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1; BSG SozR 4100 § 102 Nr. 6; BSG, Urteil vom 21. Mai 1980 - 7 RAr 31/79 -, USK 80153; Urteil vom 20. September 1989 - 7 RAr 38/89 -, unveröffentlicht), muß das gleiche prozessual für den Klageantrag gelten, bei dem ebenfalls auf den wahren Willen des Klägers abzustellen ist (BSGE 49, 114, 115 f = SozR 4100 § 100 Nr. 5; BSGE 72, 105, 106 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1; BSG SozR 4100 § 102 Nr. 6).

    Wesentliches Merkmal für das Vorliegen einer betrieblichen Ausbildung im Gegensatz zur schulischen ist, ob der Auszubildende wie ein Arbeitnehmer in den Betrieb eingegliedert ist und ob die Ausbildung überwiegend durch praktische Unterweisung im Rahmen des betrieblichen Arbeitsablaufs sowie anhand der jeweils anfallenden praktischen Arbeitsaufgabe stattfindet (vgl BSGE 21, 247, 249); entscheidend ist mithin das Bestehen einer persönlichen Abhängigkeit, die sich einerseits in der faktischen Verfügungsmöglichkeit des Arbeitgebers und andererseits der tatsächlichen Dienstbereitschaft des Arbeitnehmers äußert (BSGE 72, 105, 107 mwN = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1).

    Die Eingliederung des Beschäftigten in einen Betrieb ist dann in aller Regel mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Weisungsrecht des Betriebsinhabers, das sich auf Zeit, Ort, Dauer, Inhalt und Gestaltung der Tätigkeit bezieht, verbunden (BSGE 72, 105, 107 mwN = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1; BSG SozR 3-4100 § 134 Nr. 11 mwN).

    Sollte sich bei einer näheren Prüfung ergeben, daß die Ausbildung der Klägerin durch praktische und theoretische Ausbildungsblöcke gekennzeichnet war, kann auf die Rechtsprechung des BSG zu den Rechtspraktikantenverhältnissen der einstufigen Juristen- und Lehrerausbildung zurückgegriffen werden (vgl die umfassenden Nachweise in BSGE 72, 105, 110 f = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1).

    Schließlich läßt sich die Abgrenzung des § 249b Abs. 3 von Abs. 4 AFG-DDR mit Hilfe des zum Arbeitsförderungsgesetz (AFG) entwickelten Kriteriums des Status als Student bzw Schüler oder Arbeitnehmer (vgl BSGE 72, 105, 108 ff = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1) bewältigen; Wertungswidersprüche innerhalb der Norm werden dann vermieden, weil nicht alleine auf formale Gesichtspunkte abgestellt würde.

  • BSG, 02.06.2004 - B 7 AL 58/03 R

    Arbeitslosengeld - Anrechnung von Nebeneinkommen - Verlustausgleich zwischen

    B. eine Tätigkeit ausgeübt hat, die nach den von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien (s: BSGE 72, 105, 107 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1; BSG SozR 3-2400 § 7 Nr. 4, 13 und 19; SozR 3-4100 § 104 Nr. 8; BSG, Urteil vom 12. Februar 2004 - B 12 KR 26/02 R; Schlegel in Hennig, SGB III, § 25 RdNr 49 ff, Stand Dezember 2002) als abhängige Beschäftigung anzusehen ist.
  • BSG, 23.03.1999 - B 4 RA 50/98 R

    Nachversicherung - Maschinenaspirant - Deutsche Bundespost -

    Entscheidendes Kriterium ist mithin das Bestehen einer persönlichen Abhängigkeit (BSG SozR Nr. 20 zu § 165 RVO Aa 20 = BSGE 13, 130, 132; BSG SozR Nr. 5 zu § 1 AVG aF Aa 3 = BSGE 13, 196, 197; BSG SozR Nr. 30 zu § 165 RVO Aa 35 = BSGE 16, 289, 293; BSG SozR 3-4100 § 169b Nr. 1 S 3 = BSGE 72, 105, 107; BSG SozR 3-4100 § 104 Nr. 11 S 53 = BSGE 74, 77, 84; BSG SozR 3-2400 § 7 Nr. 4 S 13).

    Persönliche Abhängigkeit äußert sich einerseits in der faktischen Verfügungsbefugnis des Arbeitgebers und andererseits in der Dienstbereitschaft des Arbeitnehmers (BSG SozR Nr. 62 zu § 1259 RVO Aa 77 = BSGE 37, 10, 13 f; BSG SozR 2200 § 1259 Nr. 13 S 45 f = BSGE 41, 41, 52; BSG SozR 3-4100 § 104 Nr. 6 S 24 = BSGE 68, 236, 240; BSG SozR 3-4100 § 169b Nr. 1 S 3 = BSGE 72, 105, 107; BSG SozR 3-4100 § 104 Nr. 11 S 53 = BSGE 74, 77, 84).

    Die Eingliederung des Beschäftigten in einen Betrieb ist dann in aller Regel mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Weisungsrecht des Betriebsinhabers, das sich auf Zeit, Ort, Dauer, Inhalt und Gestaltung der Tätigkeit bezieht, verbunden (BSG SozR Nr. 20 zu § 165 RVO Aa 20 = BSGE 13, 130, 132; BSG SozR 2400 § 2 Nr. 16 S 19 = BSGE 51, 164, 167; BSG SozR 2200 § 1232 Nr. 25 S 70 = BSGE 63, 10, 11; BSG SozR 3-4100 § 169b Nr. 1 S 3 = BSGE 72, 105, 107; BSG SozR 3-4100 § 104 Nr. 11 S 53 = BSGE 74, 77, 84 f).

  • BSG, 30.03.1994 - 11 RAr 67/93

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe (Alhi) - Anforderungen

    Dies hat der 7. Senat des BSG bereits in einer Entscheidung vom 11. Februar 1993 (BSGE 72, 105 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1) ausgeführt und der erkennende Senat in seinen Entscheidungen vom 21. April 1993 (aaO) bestätigt.

    Es ist deshalb hier der gesamte in Betracht kommende Leistungszeitraum ab 5. Oktober 1988 bis 2. April 1989 rechtlich gleichzubehandeln (vgl auch BSGE 72, 105, 108).

    In Konkretisierung dieser Grundsätze hat das BSG darin, daß während des Semesters - bei einer üblichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden - eine Arbeitszeit von 20 Stunden überschritten wurde, ein wesentliches Beweisanzeichen für Versicherungspflicht im Rahmen einer Beschäftigung gesehen (vgl BSG SozR 2200 § 172 Nr. 20), während die Erwerbstätigkeit eines Studenten ausschließlich während der Semesterferien unabhängig vom Umfang der Tätigkeit regelmäßig nicht versicherungspflichtig bzw beitragspflichtig ist (BSG SozR 2200 § 172 Nr. 20; BSG Urteil vom 17. April 1986 - 7 RAr 71/84 -, USK 8692; BSGE 72, 105, 108 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.03.2017 - L 18 AL 100/16

    Arbeitslosengeld - Werkstudentenprivileg - Versicherungspflicht -

    Zwar kommt es für die vorzunehmende Wertung auf die Umstände des Einzelfalls an; allein die Dauer der wöchentlichen Arbeitsbelastung ist nach ständiger Rechtsprechung für die Frage der Versicherungspflicht aber nicht entscheidend (BSG, Urteile vom 11. Februar 1993 - 7 RAr 52/92 - juris Rn. 25 und vom 22. Februar 1980 - 12 RK 34/79 - a.a.O. Rn. 18).

    Fehlt es, wie auch vorliegend, an einem prägenden inneren Zusammenhang zwischen Studium und ausgeübter Beschäftigung, was etwa der Fall wäre, wenn die betriebliche Tätigkeit eines Studenten allein der Erstellung der für den Studienabschluss erforderlichen Diplomarbeit diente (vgl. BSG, Urteil vom 11. Februar 1993 - 7 RAr 52/92 - a.a.O. Rn. 20), kommt es für die Annahme von Versicherungsfreiheit zwar maßgeblich auf die zeitliche Unterordnung der Beschäftigung unter das Studium an.

  • BSG, 14.03.1996 - 7 RAr 18/94

    Widerlegung der Vermutung beitragsfeier Beschäftigung durch einen Studenten

    Demzufolge vermag der Senat auch nicht zu beurteilen, ob unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des für Beitragssachen zuständigen 12. Senats des BSG, der sich die für Aufgaben der Bundesanstalt für Arbeit zuständigen Senate (7. und 11. Senat) angeschlossen haben, Raum für eine mehr als kurzzeitige Beschäftigung verblieben wäre, hinter der das Studium als "Nebensache" zurücktritt, dh der Student seinem Erscheinungsbild nach dem Kreis der Arbeitnehmer zuzurechnen wäre (vgl hierzu im einzelnen BSGE 50, 25, 26 = SozR 2200 § 172 Nr. 14; BSG SozR 2200 § 172 Nrn 19 und 20; BSG SozR 3-2500 § 6 Nr. 2; BSGE 71, 144, 145 = SozR 3-2200 § 172 Nr. 2; ferner die bereits zitierten Entscheidungen des 11. Senats vom 30. März 1994, aaO und vom 21. April 1993, aaO sowie die Entscheidung des erkennenden Senats in BSGE 72, 105, 108 f = SozR 4100 § 169b Nr. 1).
  • BSG, 12.05.1993 - 7/9b RAr 14/92

    Arbeitslosigkeit - Legaldefinition - Einarbeitungszuschuß

    Dies gilt selbst unter Geltung des Grundsatzes der Meistbegünstigung (BSGE 44, 164, 166 f = SozR 4100 § 134 Nr. 3; BSGE 49, 114, 115 ff = SozR 4100 § 100 Nr. 5; BSGE 72, 105 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1; BSG USK 80153; BSG, Urteile vom 16. März 1983 - 7 RAr 12/82 -, unveröffentlicht, und vom 20. September 1989 - 7 RAr 38/89 -, unveröffentlicht), der regelmäßig zur Überprüfung eines Leistungsantrags unter allen rechtlichen Gesichtspunkten zwingt.
  • SG Augsburg, 15.10.2015 - S 5 AL 143/15

    Gewährung von Arbeitslosengeld

    Das Studium umfasst daher die Tage, an denen programmgemäß keine Lehrveranstaltungen stattfinden, also die Wochenenden und Feiertage während des Semesters und alle Tage der Semesterferien (BSG, Urteil vom 11.02.1993, 7 RAr 52/92).

    Diese Schlussfolgerung ist allerdings keineswegs zwingend, denn es kommt auf die übrigen Umstände des Einzelfalls an (BSG, Urteil vom 11.02.1993, 7 RAr 52/92).

  • BSG, 17.12.1997 - 11 RAr 25/97

    Werkstudentenprivileg beim Arbeitslosengeld

    Der Grundsatz der versicherungsrechtlichen Kontinuität gebietet zwar, einen Studenten nach den für Studenten geltenden Sondervorschriften zu behandeln, so lange er seinem Erscheinungsbild nach Student bleibt (BSGE 72, 105, 110 = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1).
  • BSG, 01.09.1994 - 7 RAr 116/93

    Anspruch auf höheres Eingliederungsgeld - Keine Anrechnung eines gewährten

    Trotz eines wegen der Zahlung von Sozialhilfe denkbaren Erstattungsanspruchs aus § 104 SGB X ist nämlich ein Fall der notwendigen Beiladung (§ 75 Abs. 2 SGG) nicht zu bejahen, da der Sozialhilfeträger am streitigen Rechtsverhältnis nicht derart beteiligt ist, daß die Entscheidung auch ihm gegenüber nur einheitlich ergehen kann (vgl BSGE 61, 66, 68 = SozR 2200 § 182 Nr. 104; BSGE 72, 105 ff = SozR 3-4100 § 169b Nr. 1, insoweit nicht abgedruckt; BSGE 73, 10 ff = SozR 3-4100 § 118 Nr. 4, insoweit nicht abgedruckt; BSG SozR 3-4100 § 103 Nr. 7, insoweit nicht abgedruckt).
  • LSG Sachsen, 02.06.2004 - L 2 AL 192/03

    Rechtmäßigkeit der Rücknahme der Bewilligung von Arbeitslosengeld ; Anspruch

  • LSG Bayern, 13.07.2004 - L 5 KR 123/03

    Beitragsforderungen nach einer Betriebsprüfung wegen Nichtanwendung des

  • VG Regensburg, 11.03.2011 - RN 9 K 10.01410

    Die im Rahmen eines Arbeitsvertrages zur Erstellung einer Diplomarbeit gezahlte

  • LSG Berlin, 26.06.2002 - L 9 KR 53/00
  • LSG Rheinland-Pfalz, 14.04.1994 - L 5 K 71/93

    Gesamtversicherungsbeiträge; Beitragsstreit; Sozialgericht; Zulässigkeit;

  • SG Hamburg, 08.11.2002 - S 21 KR 662/00
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 08.07.2002 - L 6 B 181/02
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht