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   BFH, 18.01.1962 - IV 270/60 U   

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https://dejure.org/1962,490
BFH, 18.01.1962 - IV 270/60 U (https://dejure.org/1962,490)
BFH, Entscheidung vom 18.01.1962 - IV 270/60 U (https://dejure.org/1962,490)
BFH, Entscheidung vom 18. Januar 1962 - IV 270/60 U (https://dejure.org/1962,490)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Aufstellung eines Vorschriftenregisters als schriftstellerische Tätigkeit im Sinne des Einkommensteuergesetzes

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 74, 344
  • DB 1962, 322
  • BStBl III 1962, 131
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BFH, 25.04.2002 - IV R 4/01

    Technischer Redakteur als Freiberufler

    In seinem Urteil vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U (BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131) hielt es der erkennende Senat für ausreichend, dass bei der Erstellung eines Vorschriftensuchregisters Stichworte vergeben werden und der zu verarbeitende Rechtsstoff diesen zugeordnet wird.
  • BFH, 30.11.1978 - IV R 15/73

    Ermittlung des festzustellenden Gewinnes - Personengesellschaft - Autorenrecht

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U (BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131) entschieden, im Falle der Herausgabe eines schriftstellerischen Erzeugnisses im Selbstverlag seien eine schriftstellerische (freiberufliche) und eine verlegerische (gewerbliche) Tätigkeit gegeben, die beide regelmäßig steuerrechtlich getrennt zu beurteilen seien.

    Wenn der Senat in seinem Urteil IV 270/60 U entschieden hat, daß aus dem Erlös aus dem Verkauf der Druckschriften das Honorar für die schriftstellerische Tätigkeit des Verlegers im Schätzungswege herauszurechnen sei, so hat er damit in der Wirkung bei der Ermittlung des gewerblichen Gewinns eines Verlagsunternehmens fiktive Autorenhonorare als Betriebsausgaben zum Abzug zugelassen und gleichzeitig fiktive Autorenhonorare als Betriebseinnahmen bei den Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit erfaßt.

    Im übrigen kann das dem Urteil IV 270/60 U zugrunde liegende Verfahren auch zu Schwierigkeiten bei der zeitlichen Erfassung der Einkünfte führen; das zeigt sich, wenn das Verlagsunternehmen bilanziert und demgemäß bei der Ermittlung seines Gewinnes auch Forderungen aus dem Verkauf von Druckschriften zu erfassen sind, während bei der Ermittlung des Gewinnes aus freiberuflicher Tätigkeit gemäß § 4 Abs. 3 EStG nur die tatsächlich zugeflossenen Beträge anzusetzen sind.

  • BFH, 10.09.1998 - IV R 16/97

    Erstellen eines Softwarelernprogramms

    So wurde etwa die Erstellung eines Vorschriftensuchregisters bereits als selbständige Gedankenarbeit angesehen (vgl. BFH-Urteil vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131).
  • BFH, 11.05.1976 - VIII R 111/71

    Herausgeber eines juristischen Informationsdienstes - Mithilfe fachlich

    Der Kläger hat die zur Vervielfältigung bestimmten Artikel verfaßt, um damit im Rahmen des Informationsdienstes -- gewerbliche -- Einnahmen zu erzielen (vgl. zur Frage der Trennungsmöglichkeit einer teils freiberuflichen, teils gewerblichen Tätigkeit außer dem BFH-Urteil VIII R 116/74 die Urteile vom 13. Januar 1965 I 389/61 U, BFHE 81, 414, BStBl III 1965, 148, zum Vertrieb der Werke eines Autors im eigenen Verlag, und vom 12. Juli 1956 IV 23/55 U, BFHE 63, 140, BStBl III 1956, 251, zur schriftstellerischen Betätigung eines Zeitschriftenherausgebers, sowie Hinweis im Urteil vom 10. Dezember 1964 IV 238/61 U, BFHE 81, 315, BStBl III 1965, 114, zur Möglichkeit der gewerblichen Herstellung und Vervielfältigung eines künstlerischen Werkes; der eine Trennungsmöglichkeit bejahenden Entscheidung des BFH vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131, lag der Sonderfall zugrunde, daß der Autor nur ein einziges Werk im Selbstverlag herausgegeben hatte, weil kein Verleger dafür gefunden werden konnte, vgl. bereits Hinweis im Urteil I 389/61 U).
  • BFH, 30.10.1975 - IV R 142/72

    Übersetzer - Werke der Weltliteratur - Schriftstellerische Tätigkeit

    Nach der Rechtsprechung des RFH (Urteile vom 19. März 1937 V A 344/36, RStBl 1937, 623, und vom 16. Februar 1940 V 296/38, RStBl 1940, 415) und der darauf fußenden Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316; vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131; vom 3. Februar 1965 I 376/62, HFR 1965, 372, und vom 26. Mai 1971 IV 280/65, BFHE 102, 509, BStBl II 1971, 703) liegt eine schriftstellerische Tätigkeit vor, wenn eigene Gedanken mit Mitteln der Sprache schriftlich ausgedrückt werden.

    So sah der BFH im Urteil IV 270/60 U bei der Erstellung eines Vorschriftensuchregisters die Aufstellung bestimmter Stichworte und das Einordnen des zu verarbeitenden Rechtsstoffes unter diese als selbständige Gedankenarbeit an.

  • BFH, 29.01.1970 - IV R 78/66

    Freie Erfinder - Einkommensteuerliche Behandlung - Einordnung der Einkünfte -

    Das FG weist allerdings mit Recht auf die neuere Rechtsprechung des BFH hin (Urteile I 116/55 U vom 23. Oktober 1956, BFH 64, 46, BStBl III 1957, 17; IV 390/55 U vom 28. März 1957, BFH 64, 490, BStBl III 1957, 182; IV 308/58 vom 2. März 1961, HFR 1961, 130, StRK, Gewerbesteuergesetz, § 2 Abs. 1, Rechtsspruch 134; IV 235/60 U vom 16. Februar 1961, BFH 72, 574, BStBl III 1961, 210; IV 270/60 U vom 18. Januar 1962, BFH 74, 344, BStBl III 1962, 131; IV 318/59 U vom 16. März 1962, BFH 75, 89, BStBl III 1962, 302; IV 394/58 U vom 30. August 1962, BFH 76, 116, BStBl III 1963, 42; IV 153/64 U vom 12. November 1964, BFH 81, 246, BStBl III 1965, 90), nach der bei sogenannten gemischten Tätigkeiten, d. h. gleichzeitiger Ausübung einer selbständigen Berufstätigkeit und einer gewerblichen Tätigkeit, die Einkünfte getrennt behandelt werden müssen, wenn die Tätigkeiten trennbar sind.

    Diese Rechtsprechung findet indessen dort ihre Grenze, wo sich die beiden Tätigkeiten gegenseitig bedingen und derart miteinander verflochten sind, daß der gesamte Betrieb nach der Verkehrsauffassung als einheitlich angesehen werden muß (BFH-Urteile IV 390/55 U; IV 308/58; IV 235/60 U; IV 270/60 U; IV 153/64 U), wo sich die freiberufliche Tätigkeit lediglich als Ausfluß einer gewerblichen Betätigung darstellt (BFH-Urteile IV 390/55 U; IV 308/58) oder wo ein einheitlicher Erfolg geschuldet und in der dafür erforderlichen gewerblichen Tätigkeit auch freiberufliche Leistungen enthalten sind (BFH-Urteile IV 390/55 U; IV 318/59 U; IV 394/58 U; IV 153/64 U).

  • FG München, 28.07.2011 - 5 K 2263/08

    Tätigkeit einer Moderatorin von Verkaufssendungen im Fernsehen für einen

    So wurde etwa die Erstellung eines Vorschriftensuchregisters (vgl. BFH-Urteil vom 18. Januar 1962 IV 270/60, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131) oder das Verfassen eines Software-Lernprogramms (BFH-Urteil vom 10. September 1998 IV R 16/97, BStBl II 1999, 215; BFHE 187, 31) bereits als selbständige Gedankenarbeit angesehen.
  • BFH, 25.10.1963 - IV 373/60 U

    Der Begriff der "leitenden" bzw. "eigenverantwortlichen" Tätigkeit -

    Der erkennende Senat hat seit 1957 in ständiger Rechtsprechung im Anschluß an eine Entscheidung des I. Senats (IV 200/51 U vom 12. September 1951, BStBl 1951 III S. 197, Slg. Bd. 55 S. 487) die Ansicht vertreten, wenn ein Steuerpflichtiger zum Teil eine freiberufliche, zum Teil eine gewerbliche Tätigkeit ausübe, seien diese Tätigkeiten gesondert zu behandeln, es sei denn, daß sie so miteinander verflochten seien, daß überhaupt nur eine einheitliche Tätigkeit angenommen werden könne und daß eine Trennung der Einnahmen - selbst durch Schätzung - nicht möglich sei (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs IV 390/55 U vom 28. März 1957, BStBl 1957 III S. 182, Slg. Bd. 64 S. 490; IV 235/60 U vom 16. Februar 1961, BStBl 1961 III S. 210, Slg. Bd. 72 S. 574; IV 308/58 vom 2. März 1961, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Gewerbesteuergesetz, § 2 Abs. 1 Rechtsspruch 134; IV 270/60 U vom 18. Januar 1962, BStBl 1962 III S. 131, Slg. Bd. 74 S. 344; IV 318/59 U vom 16. März 1962, BStBl 1962 III S. 302, Slg. Bd. 75 S. 89; IV 394/58 U vom 30. August 1962, BStBl 1963 III S. 42, Slg. Bd. 76 S. 116).
  • BFH, 25.04.1974 - VIII R 229/71

    Unterhaltung eines Kindererholungsheims als Gewerbebetrieb

    Alle diese Leistungen waren miteinander unlösbar verflochten und bildeten eine Einheit, zumal ein einheitlicher Auftrag erteilt und ein einheitlicher Erfolg geschuldet wurden (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131; vom 30. August 1962 IV 394/58 U, BFHE 76, 116, BStBl III 1963, 42; vom 12. November 1964 IV 153/64 U, BEHE 81, 246, BStBl III 1965, 90).
  • FG Niedersachsen, 12.03.2003 - 4 K 601/95

    Bestimmung der Einkunftsart bei selbständigen Parlamentsstenographen

    Auch die Erstellung eines Vorschriftensuchregisters wurde bereits als selbständige Gedankenarbeit angesehen (vgl. BFH, Urteil vom 18.01.1962 - IV 270/60 U - BStBl III 1962, 131 [132]).
  • FG Schleswig-Holstein, 02.11.2006 - 5 K 32/06

    Erstellung von Börsenbriefen und deren Selbstvertrieb über das Internet als

  • FG Hamburg, 26.02.2001 - II 198/00

    Gewerbsteuer-Pflichtigkeit der Tätigkeit eines für eine

  • BFH, 16.03.1962 - IV 318/59 U

    Freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit eines Gartenarchitekten, der für einen

  • FG Bremen, 11.06.2003 - 2 K 324/02

    Technischer Redakteur ist freiberuflich tätig; Gewerbesteuermessbetrag 1991 und

  • BFH, 30.08.1962 - IV 394/58 U

    Zur Frage der Gewerbesteuerpflicht eines Helfers in Steuersachen, der für einen

  • FG Rheinland-Pfalz, 10.12.1997 - 1 K 1305/96
  • BFH, 13.01.1965 - I 389/61 U

    Einkünfte aus Gewerbebetrieb aus dem Erwerb eines Verlages

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