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   BFH, 19.11.1968 - II 112/65   

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https://dejure.org/1968,502
BFH, 19.11.1968 - II 112/65 (https://dejure.org/1968,502)
BFH, Entscheidung vom 19.11.1968 - II 112/65 (https://dejure.org/1968,502)
BFH, Entscheidung vom 19. November 1968 - II 112/65 (https://dejure.org/1968,502)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Heranziehung zur Grunderwerbssteuer aus einem Meistgebot - Abgabe eines Meistgebots für einen Grundpfandgläubiger im eigenen Namen mangels unzureichenden Nachweises einer Vollmacht

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 94, 156
  • BStBl II 1969, 92
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BFH, 25.02.1969 - II 142/63

    Zweigliedrige OHG - Übergang eines Grundstücks - Grunderwerbsteuerpflicht -

    Da die dem Zweck der Vorschrift entsprechende einschränkende Auslegung des § 6 Abs. 4 GrEStG begrifflich abgrenzbar ist (vgl. BFH-Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156, 158, BStBl II 1969, 92) und das Erfordernis der Tatbestandlichkeit der Steuergesetze (BFH-Urteil II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, 134, BStBl II 1968, 216) Einschränkungen des Tatbestandes zugunsten des Gewaltunterworfenen nicht hindert, nur diese vielmehr zu einem geschlossenen System des Grunderwerbsteuerrechts führen, kann dem isolierten Wortlaut des im Zusammenhang der übrigen Vorschriften des Gesetzes nachweisbar falsch gefaßten § 6 Abs. 4 Satz 1 GrEStG insoweit keine steuerbegründende Bedeutung zukommen.
  • BFH, 07.07.2004 - II R 3/02

    Sachliche Unbilligkeit der Erhebung von Grunderwerbsteuer

    Dies trifft jedoch nicht zu (BFH-Urteile vom 19. November 1968 II 112/65, BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; vom 15. Dezember 1972 II R 123/66, BFHE 108, 265, BStBl II 1973, 363).
  • BFH, 14.10.2008 - II B 65/07

    Berechnung des Meistgebots - Berücksichtigung bestehen bleibender Rechte -

    aa) In der Beschwerdebegründung fehlt jede Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des BFH, nach der die in § 1 Abs. 1 Nr. 4 sowie in § 9 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG verwendeten Begriffe aus dem Recht der Zwangsversteigerung vorgegeben und im Sinne des Zwangsversteigerungsrechts auszulegen sind (BFH-Entscheidungen vom 19. November 1968 II 112/65, BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; vom 23. Januar 1985 II R 36/83, BFHE 143, 158, BStBl II 1985, 339; vom 24. Oktober 2000 II B 38/00, BFH/NV 2001, 482; vom 20. April 2007 II B 69/06, BFH/NV 2007, 1538).

    Nach der BFH-Rechtsprechung (Urteile vom 26. März 1980 II R 143/78, BFHE 130, 426, BStBl II 1980, 523; vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; in BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; vom 7. November 1968 II 9/65, BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41) kann zwar die Einziehung der Grunderwerbsteuer unbillig sein, wenn der Meistbietende das Meistgebot für sich überhaupt nicht gewollt hat und das Grundstück alsbald an denjenigen weitergibt, in dessen Namen er von Anfang an handeln wollte.

  • BFH, 05.02.1969 - II R 29/66

    Meistgebot - Meistbietender - Im Namen des Auftraggebers - Besteuerungstatbestand

    Daß ein Gebot seines Auftraggebers gemäß § 9 Abs. 1 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit gewesen wäre, kommt dem Kläger nicht zustatten (Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156, BStBl II 1969, 92).

    Es kann nicht allgemein davon ausgegangen werden, daß es bei Verkehrsteuern solche Überhänge schlechthin nicht gebe (Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, a. a. O.).

    Daß nur § 131 AO, nicht aber eine begrifflich nicht abgrenzbare (Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, a. a. O.) Einengung des gesetzlichen Tatbestandes (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG) zum richtigen Ergebnis führen kann, zeigen die Ausführungen des Klägers selbst.

  • BFH, 26.01.2006 - II S 14/05

    NZB; PKH; unanfechtbare Entscheidung vor Endurteil

    Der Tatbestand des § 1 Abs. 1 Nr. 4 des Grunderwerbsteuergesetzes wird durch das in der Zwangsversteigerung abgegebene Meistgebot auf ein Grundstück auch dann verwirklicht, wenn der Wille, im eigenen Namen zu bieten, fehlte, der Wille, in fremdem Namen zu bieten, aber nicht erkennbar hervorgetreten ist (BFH-Urteil vom 7. November 1968 II 9/65, BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41) oder wenn der Meistbietende nur wegen unzureichenden Nachweises der Vollmacht (§ 71 Abs. 2 des Zwangsversteigerungsgesetzes) im eigenen Namen --wovon das FG ausgeht-- geboten hat (BFH-Urteile vom 16. März 1994 II R 14/91, BFHE 174, 191, BStBl II 1994, 525; vom 19. November 1968 II 112/65, BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; demgegenüber betrifft das BFH-Urteil vom 14. Januar 1969 II 137/64, BFHE 95, 113 den Fall, dass das Meistgebot in fremdem Namen abgegeben worden ist).

    Darüber, ob für den Antragsgegner Anlass bestanden hätte, von Amts wegen zu prüfen, ob die Einziehung der Steuer nach Lage des Einzelfalles unbillig ist (vgl. BFH-Urteile vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; in BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41), war in dem dem FG vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92).

  • BFH, 09.02.1972 - II R 99/70

    Unbilligkeit - Besteuerungstatbestand - Wertungen des Gesetzgebers -

    Der Standpunkt der OFD würde also -- entgegen einer ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteile VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958, BFH 68, 27, BStBl III 1959, 11; IV 51/59 vom 13. Oktober 1960, HFR 1961, 82; I 100/60 S vom 1. August 1961, BFH 74, 144, BStBl III 1962, 55; I 321/62 vom 14. Oktober 1964, HFR 1965, 129; II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92) -- zunächst darauf hinauslaufen, daß eine unbillige Härte im Sinne des § 131 Abs. 1 Satz 1 AO allenfalls in solchen Umständen gefunden werden könnte, die in der Person des jeweiligen Steuerpflichtigen liegen.

    § 131 AO ist, soweit er die Unbilligkeit in der Sache selbst betrifft, gerade dazu bestimmt, ungewollten Überhängen der gesetzlichen Tatbestände abzuhelfen (Urteil des BFH II R 29/66 vom 5. Februar 1969, BFH 95, 287 [288], BStBl II 1969, 400), wenn diese durch Auslegung nicht bereinigt werden können (vgl. Urteil des BFH II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92).

  • BFH, 15.12.1972 - II R 123/66

    Erbteilsübertragungsvertrag - Einheitlicher Gesamtvertrag - Grundstück aus

    Der Hinweis des FG, bei der Grunderwerbsteuer als einer Rechtsverkehrsteuer sei der tatsächlich gewählte und nicht der mögliche Weg ausschlaggebend, ist -- unbeschadet seiner grundsätzlichen Richtigkeit -- in diesem Zusammenhang angesichts der Vertragsgestaltung im ganzen um so problematischer (vgl. auch BFH-Urteil vom 19. November 1968 II 112/65, BFHE 94, 156, 158, BStBl II 1969, 92), als die Klägerin durch ihren beurkundenden Notar -- unwidersprochen -- von Anfang vortragen ließ, mit diesem Vertrag sei der Sache nach die endgültige Erbauseinandersetzung gewollt gewesen.
  • BFH, 28.04.1970 - II 109/65

    Entwicklung der Verhältnisse - Definitionsbereich der Normen - Elemente des

    Stehen auch die engen Grenzen, welche der Auslegung zu Lasten des Steuerpflichtigen gezogen sind (vgl. BFH-Urteile II 47/62 vom 22. April 1964, BFH 79, 378 [380], BStBl III 1964, 368; II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302 [306], BStBl III 1966, 319; II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, BStBl II 1968, 216; II 33/63 vom 30. Januar 1968, BFH 91, 511; II 94--95/63 vom 10. Juli 1968, BFH 93, 388 [391], BStBl II 1968, 829; II 210/65 vom 21. Oktober 1969, BFH 97, 147 [149 f.], BStBl II 1969, 736), einer sinnvollen Auslegung des Gesetzes zugunsten des Steuerpflichtigen nicht entgegen (BFH-Urteile II 25/61 vom 20. Mai 1969, BFH 96, 129 [133], BStBl II 1969, 550, und II 120/64 vom 2. Dezember 1969, BFH 97, 311, BStBl II 1970, 119; II 142/63 vom 25. Februar 1969, BFH 95, 292 [299], BStBl II 1969, 400), so muß doch ein inhaltlich abgrenzbarer (BFH-Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92) Begünstigungswille des Gesetzgebers im Gesetz selbst irgendeinen Ausdruck gefunden haben.
  • BFH, 10.11.1970 - II 117/65

    Nachlaß - Grundstücke zum Nachlaß - Erwerb durch Erbengemeinschaft - Teilung des

    § 17 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG zeigt, auch wenn er einen wesentlich anderen Fragenkreis betrifft, doch, daß die Grunderwerbsteuer, obschon auf den Rechtsverkehr als solchen gelegt, nicht bezweckt, einen Steuerpflichtigen unter allen Umständen an den steuerrechtlichen Konsequenzen unbedachter Maßnahmen festzuhalten (vgl. Urteil II R 123/68 vom 25. März 1969, BFH 96, 283, BStBl II 1969, 602), mag auch im Einzelfall das Eintreten der Steuerpflicht unausweichlich sein (vgl. Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92).
  • BFH, 22.10.1971 - II R 104/70

    Zulässigkeit der Revision - Revisibilität der gerügten Rechtsnorm - Revisibilität

    Demzufolge kann die Klägerin auf dem von ihr beschrittenen Wege nicht erreichen, daß die Ablehnung eines Billigkeitserlasses (§ 131 AO) gerichtlich nachgeprüft wird (vgl. BFH-Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159 f.], BStBl II 1969, 92).
  • BFH, 02.12.1969 - II 120/64

    Verfügung von Todes wegen - Formmangel - Unwirksames Vermächtnis - Gültigkeit der

  • FG Sachsen, 07.03.2013 - 8 K 1579/11

    Erlass von Grunderwerbsteuer gegenüber dem in verdeckter Vertretung handelnden

  • BFH, 16.05.1975 - VI R 143/73

    Da Studium keine Erwerbstätigkeit i. S. von § 33a Abs. 3 Ziff. 2a EStG, keine

  • BFH, 17.02.1970 - II B 58/69

    Ernstliche Zweifel - Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes - Gemischter Tausch -

  • BFH, 25.03.1969 - II R 123/68

    Unbillige Einziehung der Steuer - Gesetzlicher Tatbestand - Erlaß von

  • BFH, 14.01.1969 - II 137/64

    Vertreter bei der Abgabe des Meistgebots für ein Grundstück als Meistbietener

  • BFH, 08.12.1971 - II R 12/71

    Kapitalgesellschaft - Natürliche Person - Komplementär der Kommanditgesellschaft

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