Rechtsprechung
   BFH, 17.04.1970 - VI R 164/68   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1970,504
BFH, 17.04.1970 - VI R 164/68 (https://dejure.org/1970,504)
BFH, Entscheidung vom 17.04.1970 - VI R 164/68 (https://dejure.org/1970,504)
BFH, Entscheidung vom 17. April 1970 - VI R 164/68 (https://dejure.org/1970,504)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1970,504) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 99, 200
  • BStBl II 1970, 620
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 20.02.2013 - GrS 1/12

    Keine sonstigen Einkünfte selbständig tätiger Prostituierter - Zulässigkeit einer

    An dieser Auffassung sei trotz veränderter Umstände festzuhalten (so auch BFH-Urteile vom 28. November 1969 VI R 128/68, BFHE 97, 378, BStBl II 1970, 185; vom 17. April 1970 VI R 164/68, BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620).

    Zwar hat der VI. Senat mit Urteilen in BFHE 97, 378, BStBl II 1970, 185 und in BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620 entschieden, selbständig tätige Prostituierte erzielten sonstige Einkünfte.

  • BVerfG, 12.04.1996 - 2 BvL 18/93

    Anforderungen an eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG

    Für die Leistungsfähigkeit des Einzelnen mache es keinen Unterschied, ob ein Vermögensvorteil durch ein rechtmäßiges oder durch ein strafbares Verhalten erworben werde (unter Hinweis auf BFH, BStBl 1957 III S. 415; BFH, BStBl 1970 II S. 620; BGH, NJW 1982, S. 1237 ; Fischer in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung , 9. Aufl., Losebl., Stand: 1992, § 40 AO Rz. 15; Tipke/Lang, Steuerrecht, 13. Aufl., 1991, S. 110).

    Der Bundesfinanzhof habe zu den Schwierigkeiten bei der Verwirklichung des Steueranspruchs gegenüber Prostituierten verschiedentlich Stellung genommen und keinen Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG darin gesehen, daß es vielen Prostituierten gelänge, der Besteuerung auszuweichen (unter Hinweis auf Urteile vom 23. Juni 1964 - GrS 1/64 S -, BFHE 80, 73, BStBl III 1964 S. 500; vom 28. November 1969 - VI R 128/68 -, BFHE 97, 378, BStBl II 1970 S. 185; vom 17. April 1970 - VI R 164/68 -, BFHE 99, 200 , BStBl II 1970 S. 620 ; vom 4. Juni 1987 - V R 9/79 -, BFHE 150, 192, BStBl II 1987 S. 653 ).

  • BFH, 23.02.2000 - X R 142/95

    Telefonsex als Gewerbebetrieb

    Nach dem BFH-Urteil vom 17. April 1970 VI R 164/68 (BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620), das eine Steuerbarkeit nach § 22 Nr. 3 EStG bejaht, "ist die Leistung der Dirnen ... auf einen wirtschaftlichen Erfolg gerichtet".

    Im gleichen --einengenden-- Sinne wird die "gewerbsmäßige Unzucht" in nachfolgenden Entscheidungen der Ertragssteuersenate des BFH verstanden (z.B. BFH-Urteile in BFHE 97, 378, BStBl II 1970, 185; in BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620; vom 5. Dezember 1972 VIII R 91/70, BFHE 108, 103).

  • BFH, 04.06.1987 - V R 9/79

    Umsatzsteuer - Unternehmereigenschaft - Prostituierte

    Der Unternehmereigenschaft einer Prostituierten nach § 2 Abs. 1 UStG 1967/1973 steht nicht entgegen, daß ihre Einkünfte ertragsteuerrechtlich nicht als Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit, sondern als sonstige Einkünfte i. S. von § 22 Nr. 3 EStG beurteilt werden, die sie im nicht betrieblichen Bereich ohne eine Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr erzielt (BFH-Urteile vom 23. Juni 1964 GrS 1/64 S, BFHE 80, 73, BStBl III 1964, 500; vom 17. April 1970 VI R 164/68, BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620; vom 5. Dezember 1972 VIII R 91/70, BFHE 108, 103, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1973, 167).

    Die bisher unterlassene oder nur lückenhafte Besteuerung von Prostituierten rechtfertigt es nicht, im Fall der Klägerin von einer Besteuerung abzusehen (BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620).

  • BFH, 21.09.1982 - VIII R 73/79

    Leistung i. S. des § 22 Nr. 3 EStG auch dann, wenn nachträglich gezahltes Entgelt

    Die Leistung selbst braucht auch nicht wirtschaftlicher Art zu sein (BFH-Urteile vom 17. April 1970 VI R 164/68, BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620, und vom 28. November 1969 VI R 128/68, BFHE 97, 378, BStBl II 1970, 185).
  • FG Sachsen, 14.04.2010 - 8 K 1846/07

    Selbstständig ausgeübte Tätigkeit einer Prostituierten nicht

    Er habe allerdings in den Gründen bemerkt, dass die bisherige Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 23. Juni 1964, BStBl III 1964, 500 und vom 17. April 1970, BStBl II 1970, 620 ) im Hinblick auf veränderte gesellschaftliche Anschauungen zur Sexualität möglicherweise überholt sei.

    Während der Große Senat die gewerbsmäßige Unzucht noch als "Zerrbild" des Gewerbes bezeichnet hatte (BFH - Urteil vom 23. Juni 1964 GrS 1/64, BStBl III 1964, 500), hat der VI. Senat festgestellt, dass nach einhelliger Auffassung an der Besteuerung nach § 22 Nr. 3 EStG auch unter Berücksichtigung eines gesellschaftlichen Wandels weg von einer polizeilich gestützten Abwehrhaltung der Gesellschaft hin zu einer gesundheitlichen Überwachung und Fürsorge der Prostituierten festzuhalten sei (BFH - Urteil vom 28. November 1969 VI R 128/68, BStBl II 1970, 185; vgl. nachfolgend auch Urteil vom 17. April 1970 VI R 164/68, BStBl II 1970, 620 ).

  • FG Sachsen, 14.04.2010 - 8 K 2066/08

    Selbstständig ausgeübte Tätigkeit einer Prostituierten nicht

    Er habe allerdings in den Gründen bemerkt, dass die bisherige Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 23. Juni 1964, BStBl III 1964, 500 und vom 17. April 1970, BStBl II 1970, 620 ) im Hinblick auf veränderte gesellschaftliche Anschauungen zur Sexualität möglicherweise überholt sei.

    Während der Große Senat die gewerbsmäßige Unzucht noch als "Zerrbild" des Gewerbes bezeichnet hatte (BFH - Urteil vom 23. Juni 1964 GrS 1/64, BStBl III 1964, 500), hat der VI. Senat festgestellt, dass nach einhelliger Auffassung an der Besteuerung nach § 22 Nr. 3 EStG auch unter Berücksichtigung eines gesellschaftlichen Wandels weg von einer polizeilich gestützten Abwehrhaltung der Gesellschaft hin zu einer gesundheitlichen Überwachung und Fürsorge der Prostituierten festzuhalten sei (BFH - Urteil vom 28. November 1969 VI R 128/68, BStBl II 1970, 185; vgl. nachfolgend auch Urteil vom 17. April 1970 VI R 164/68, BStBl II 1970, 620 ).

  • BFH, 16.09.1970 - I R 133/68

    Spieleinsätze - Betriebsausgaben - Spielgewinne - Betriebseinnahmen - Gewinn aus

    Das zeigt aber auch die vom Steuerpflichtigen als Beispielfall angeführte Gewinnerzielung durch Prostitution (BFH-Urteil VI R 164/68 vom 17. April 1970, BFH 99, 200, BStBl II 1970, 620), die einkommensteuerrechtlich unter § 22 EStG fällt, ohne jedoch eine gewerbliche Tätigkeit zu sein.
  • FG Hessen, 09.03.2010 - 4 K 3/07

    Schätzung der steuerpflichtigen Einkünfte und Umsätze aus Prostitution durch das

    Allerdings sind die entgeltlichen Leistungen als Einkünfte aus sonstigen Leistungen gem. § 22 Nr. 3 EStG steuerpflichtig (BFH - Urteil vom 17. April 1970 VI R 164/68, BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620 m.w.N.).
  • FG Niedersachsen, 27.10.2010 - 16 K 65/10

    Umsatzbesteuerung von Prostituierten: keine Verfassungswidrigkeit wegen

    Soweit die Besteuerung von Prostituierten unterlassen oder nur lückenhaft durchgeführt wird, rechtfertigt dies daher nicht, im Fall der Klägerin von einer Besteuerung abzusehen (BFHE 99, 200, BStBl II 1970, 620).
  • BFH, 05.12.1972 - VIII R 91/70
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht