Weitere Entscheidung unten: BFH, 06.12.1972

Rechtsprechung
   BFH, 31.10.1972 - VII B 134/70   

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https://dejure.org/1972,1116
BFH, 31.10.1972 - VII B 134/70 (https://dejure.org/1972,1116)
BFH, Entscheidung vom 31.10.1972 - VII B 134/70 (https://dejure.org/1972,1116)
BFH, Entscheidung vom 31. Januar 1972 - VII B 134/70 (https://dejure.org/1972,1116)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Einfuhrstellen - Vorratsstellen - Finanzbehörden - Rechtsverfolgung - Rechtsverteidigung - Erstattungsfähigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    FGO § 139

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 107, 352
  • BStBl II 1973, 243
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • FG Hamburg, 12.11.2015 - 3 KO 152/15

    Rechtsanwaltskosten: Keine Erstattung von Aufwendungen für Finanzbehörden

    Demgemäß können Finanzbehörden nach ständiger Rechtsprechung keine Erstattung von Auslagen verlangen (Beschlüsse BFH vom 25.03.2015 X K 8/13, Juris Rn. 16 m. w. N.; vom 06.02.2007 I B 88/05, Juris Rn. 8; vom 25.02.1975 VII B 80/73; vom 31.07.1974 I B 32/74, Juris Rn. 4; vom 31.10.1972 VII B 134/70; FG Brandenburg vom 06.09.1999 1 Ko 997/99 KF, Juris Rn. 7).

    Finanzbehörden, die keine Erstattung von Aufwendungen verlangen können, sind nach der Rechtsprechung: - Finanzämter (BFH, Beschluss vom 31.10.1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243, Juris Rz. 7; FG Köln, Beschluss vom 11.07.2005 10 Ko 223/05, EFG 2005, 1647, Juris Rn. 6); - jede steuerverwaltende Behörde, die einen Verwaltungsakt, der den Gegenstand eines Klageverfahrens vor dem Finanzgericht bildet, erlassen hat (BFH, Beschluss vom 31.10.1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243, Juris Rn. 8); - Kirchensteuerbehörde (FG München, Beschluss vom 07.08.1970 VII 37/70, EFG 1971, 35); - Kirchensteuerämter und die ihnen übergeordneten Stellen (FG Köln, Beschlüsse vom 11.07.2005 10 Ko 223/05, DStRE 2006, 124, Juris Rn. 6; vom 15.08.1984 X 329/82 EK, EFG 1985, 39); - Kirchengemeinden in steuerverwaltender Funktion (FG Düsseldorf, Beschluss vom 26.10.1987 V/I Ko 4/87, EFG 1988, 246).

    Auch das HZA zählt nach der Rechtsprechung des BFH zu den Finanzbehörden im Sinne des § 139 Abs. 2 FGO (BFH, Beschluss vom 31.10.1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243, Juris Rn. 7; FG Köln, Beschluss vom 11.07.2005 10 Ko 223/05, EFG 2005, 1647, Juris Rn. 6).

    Erstattung können verlangen: - Bundesamt für Ernährung und Forstwirtschaft (BFH, Beschluss vom 25.02.1975 VII B 80/73, BFHE 115, 182, BStBl II 1975, 489); - Bundesland bei Klagen wegen überlanger Verfahrensdauer (BFH, Beschlüsse vom 19.08.2014 X K 2/12, JurBüro 2015, 312; vom 20.10.2014 X K 3/13, RPfleger 2015, 427); - Landesfinanzministerium in berufsrechtlichen Streitigkeiten i. S. von § 33 Abs. 1 Nr. 3 FGO (FG Hessen, Beschlüsse vom 15.12.2004 12 Ko 3205/02, Juris; vom 28.07.1998 12 Ko 3483/98, EFG 1998, 1423); - Ministerium der Finanzen in Berufssachen der Steuerberater (FG Brandenburg, Beschluss vom 06.09.1999 1 Ko 997/99 KF); - Oberfinanzdirektion in berufsrechtlichen Streitverfahren i. S. d. § 33 Abs. 1 Nr. 3 FGO (FG Niedersachsen, Beschluss vom 10.02.2004 6 KO 26/03); - Gemeinden im Gewerbesteuer-Zerlegungsverfahren (BFH, Beschluss vom 31.07.1974 I B 32/74; FG Baden-Württemberg, Beschluss vom 06.12.1968 II 22-23/67, EFG 1969, 191); - Einfuhr- und Vorratsstellen (jetzt Bundesanstalt für landwirtschaftliche Marktordnung, BFH, Beschluss vom 31.10.1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243).

  • FG Köln, 11.07.2005 - 10 Ko 223/05

    Keine Erstattung der Aufwendungen von kirchlichen Behörden im

    Nach dem Kernbereich des Wortsinns "Finanzbehörden" wird deshalb der allgemeine Sprachgebrauch darunter die angeführten örtlichen Finanzbehörden und die ihnen übergeordneten Behörden verstehen (BFH-Beschluss vom 31. Oktober 1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243).

    Dabei kann zwar allein aus der Eröffnung des Finanzrechtswegs für Streitigkeiten über Kirchensteuern durch Landesgesetz nicht hergeleitet werden, dass der Erinnerungsgegner (Kostengläubiger) eine Finanzbehörde im Sinne des § 139 Abs. 2 FGO ist, es handelt sich jedoch um ein bedeutsames Indiz, dass derartige Streitigkeiten vor den Finanzgerichten und nicht vor den Verwaltungsgerichten ausgetragen werden (BFH-Beschlüsse vom 31. Oktober 1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243, vom 25. Februar 1975 VII B 80/73, BFHE 115, 182, BStBl II 1975, 489 für das Bundesamt für Ernährung und Forstwirtschaft).

    Aus den Gesetzesmaterialien ergibt sich ferner, dass es sich bei der Entscheidung des Gesetzgebers, dass nur Finanzbehörden keinen Auslagenersatz verlangen können, um eine Kompromissentscheidung handelt, die von dem Gedanken getragen war, dass die Aufwendungen einer Finanzbehörde zur Verteidigung ihrer Steuerbescheide im finanzgerichtlichen Verfahren zu den Kosten der Steuererhebung rechnen, die vom Staatshaushalt getragen werden müssen (zur Entstehungsgeschichte BT-Drucks. II/1716 zu § 118 Abs. 1, BT-Drucks. III/127 zu § 116; anders dann BT-Drucks. IV/1446 zu § 130 in Anlehnung zu § 162 Verwaltungsgerichtsordnung - VwGO -, jedoch mit der Ergänzung in Abs. 2, nach der Aufwendungen der Finanzbehörden nicht zu erstatten sind, vgl. schriftlicher Bericht des Rechtsausschusses -BT-Drucks. IV/3523; ferner BFH-Beschluss vom 31. Oktober 1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243, auch zur Abweichung von der andersartigen Regelung des § 162 VwGO).

    Daher ist unter dem Begriff Finanzbehörde im Sinne des § 139 Abs. 2 FGO jede steuerverwaltende Behörde zu verstehen, die einen Verwaltungsakt, der den Gegenstand des Klageverfahrens bildet, erlassen hat oder von der der Erlass eines Verwaltungsakts oder einer solchen Leistung begehrt wird (BFH-Beschluss vom 31. Oktober 1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243; ferner Gräber/Ruban, FGO 5. Aufl., § 139 Rz 9).

  • FG Hessen, 28.07.1998 - 12 Ko 3483/98

    Rechtmäßigkeit der Berücksichtigung von gemachten Aufwendungen für die Anreise

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  • BFH, 25.02.1975 - VII B 80/73

    Finanzbehörde - Bundesamt für Ernährung und Forstwirtschaft - Rechtsverfolgung -

    Seine zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen sind nach § 139 Abs. 1 FGO erstattungsfähig (Anschluß an BFH-Beschluß vom 31. Oktober 1972 VII B 134/70, BFHE 107, 352, BStBl II 1973, 243).
  • FG Hamburg, 10.12.1996 - IV 96/95

    Erstattung von Mineralölsteuer wegen Zahlungsausfalls eines belieferten Kunden;

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Rechtsprechung
   BFH, 06.12.1972 - IV B 21/68   

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https://dejure.org/1972,1133
BFH, 06.12.1972 - IV B 21/68 (https://dejure.org/1972,1133)
BFH, Entscheidung vom 06.12.1972 - IV B 21/68 (https://dejure.org/1972,1133)
BFH, Entscheidung vom 06. Dezember 1972 - IV B 21/68 (https://dejure.org/1972,1133)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Übereinstimmende Erklärungen - Erledigung der Hauptsache - Kostenentscheidung - Beschwerde - Erledigungserklärung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 107, 362
  • BStBl II 1973, 243
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BFH, 29.11.1984 - V R 146/83

    Umsatzsteuervorauszahlungsbescheid - Anfechtung

    Da der Beklagte der Erledigung der Hauptsache auch in der Revisionsinstanz widersprochen hat, greift § 138 Abs. 1 FGO nicht ein; vielmehr ist durch Urteil die Erledigung der Hauptsache festzustellen (Urteil vom 19. Januar 1971 VII R 32/69, BFHE 101, 201, BStBl II 1971, 307; vgl. Beschlüsse vom 6. Dezember 1972 IV B 21/68, BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243, und vom 18. Dezember 1972 VIII B 4/69, BFHE 108, 150, BStBl II 1973, 455).
  • BFH, 02.12.1982 - IV B 35/82

    Ergehen einer isolierten Kostenentscheidung - Erledigungserklärung - Fortsetzung

    Der BFH ist in der Vergangenheit allerdings davon ausgegangen, daß das Begehren auf Fortsetzung des Verfahrens mit der Beschwerde gegen den abschließenden Kostenbeschluß geltend gemacht werden müsse (Beschlüsse vom 6. Dezember 1972 IV B 21/68, BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243; vom 18. Dezember 1972 VIII B 4/69, BFHE 108, 150, BStBl II 1973, 455; zur gleichen Problematik bei Einwendungen gegen einen Einstellungsbeschluß nach Klagerücknahme Urteile vom 30. November 1967 V K 1/67, BFHE 90, 339, BStBl II 1968, 96, und vom 8. Juli 1969 II R 108/66, BFHE 96, 552, BStBl II 1969, 733; Beschlüsse vom 19, Januar 1972 II B 26/69, BFHE 104, 291, BStBl II 1972, 352, und vom 9. Mai 1972 IV B 99/70, BFHE 105, 246, BStBl II 1972, 543).

    Die Beschwerde muß sich nunmehr gegen die den Verfahrensfortgang ablehnende Entscheidung des Vorsitzenden richten, wie das der Senat unter dem früheren Rechtszustand bereits in der Entscheidung in BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243 erwogen hatte.

  • BFH, 13.08.1999 - XI B 83/99

    Streitigkeit über das Übereinstimmen von Erledigungserklärungen

    Entsteht nämlich nach Erlaß einer isolierten Kostenentscheidung aufgrund einer Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache Streit darüber, ob übereinstimmende Erledigungserklärungen vorgelegen haben, so ist das Verfahren fortzusetzen und durch Urteil über die Klage oder über die Erledigung der Hauptsache zu entscheiden (BFH-Beschlüsse vom 6. Dezember 1972 IV B 21/68, BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243; vom 2. Dezember 1982 IV B 35/82, BFHE 137, 393, BStBl II 1983, 332; vom 29. November 1993 VIII B 112/93, BFH/NV 1994, 571; vom 13. Juli 1994 I B 6/94, BFH/NV 1995, 331; vom 10. Juli 1997 VIII B 79/96, BFH/NV 1998, 76).
  • BFH, 21.05.1987 - IV R 101/86

    Prüfung der Statthaftigkeit eines eingelegten Rechtsmittels - Anforderungen an

    Hält das FG den Rechtsstreit durch übereinstimmende Erledigungserklärungen für beendet, so hat es in seiner erneuten Entscheidung die Erledigung auszusprechen (vgl. BFH-Beschluß vom 6. Dezember 1972 IV B 21/68, BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243).
  • BFH, 04.04.1990 - IV B 126/88

    Beschwerde gegen Kostenentscheidung

    Das Bestreiten des Klägers, daß Erledigung in der Hauptsache eingetreten sei, steht einer isolierten Kostenentscheidung entgegen (BFH-Beschlüsse vom 6. Dezember 1972 IV B 121/68, BFHE 107, 362, BStBl II 1973, 243, und vom 18. Dezember 1972 VIII B 4/69, BFHE 108, 150, BStBl II 1973, 455).
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