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   BFH, 30.05.1974 - III R 75/73   

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BFH, 30.05.1974 - III R 75/73 (https://dejure.org/1974,511)
BFH, Entscheidung vom 30.05.1974 - III R 75/73 (https://dejure.org/1974,511)
BFH, Entscheidung vom 30. Mai 1974 - III R 75/73 (https://dejure.org/1974,511)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Allgemeiner Güterfernverkehr - Genehmigung - Einheitswertfeststellung - Betriebsvermögen - Transportunternehmen - Erwerb durch anderen Unternehmer - Hinreichende Bestimmbarkeit - Ausnahme

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 113, 50
  • BStBl II 1974, 654
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 23.06.1978 - III R 22/76

    Güterfernverkehrsgenehmigung - Wirtschaftlicher Vorteil - Immaterielles

    Der Senat hat sich mit Urteil vom 30. Mai 1974 III R 75/73 (BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654) der Rechtsprechung der Ertragsteuersenate angeschlossen, nach der die Güterfernverkehrsgenehmigung als solche, d. h. das subjektiv-öffentliche Recht, den Güterfernverkehr zu betreiben, nicht ein selbständiges Wirtschaftsgut ist.

    Der erkennende Senat hat den firmenwertähnlichen Charakter des mit der Güterfernverkehrsgenehmigung verbundenen Vorteils im Urteil III R 75/73 grundsätzlich bejaht, ohne allerdings abschließend entscheiden zu müssen, welche Folgerungen sich daraus für das Bewertungsrecht ergeben.

    Der Senat hat in seiner Entscheidung III R 75/73 die Auffassung vertreten, daß aufgrund der Vorschrift des § 11 des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG), wonach Güterfernverkehrskonzessionen nicht übertragbar sind, die öffentlich-rechtliche Grundlage für die Annahme einer Einzelveräußerbarkeit fehle, obwohl § 9 Abs. 2 GüKG bei Übertragung des Unternehmens oder eines Zweiges des Unternehmens (vgl. Hein/Eichhoff/Pukall/Krien, Güterkraftverkehrsrecht, 3. Aufl., Abschn. N § 9 Anm. 4 Abs. 3) wirtschaftlich auch die Übertragung einer Konzession auf einen anderen Transportunternehmer zuläßt.

    Diese Möglichkeiten sind in der Entscheidung III R 75/73 unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 8. Februar 1962 VII ZR 263/60 (Verkehrsrechts-Sammlung 22, 267) dargestellt.

    Ihre Übertragung auf die Bewertung der mit Güterfernverkehrsgenehmigungen verbundenen Vorteile ergibt, daß auch für diese Wirtschaftsgüter in der Regel die im Vertrage angesetzten Werte maßgebend sind (vgl. auch BFH-Urteil III R 75/73; Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, Kommentar, 6. Aufl., § 95 BewG Anm. 93).

  • FG Baden-Württemberg, 03.05.2017 - 4 K 173/14

    Keine Bilanzierung einer Fernsehlizenz mangels Übertragbarkeit und

    Für die Annahme der Verkehrsfähigkeit eines Vorteils reicht zudem die Möglichkeit der "wirtschaftlichen Übertragbarkeit" aus (BFH-Urteil vom 14. Dezember 2011 I R 108/10, BStBl II 2012, 238 Rn. 19; vgl. weiterhin BFH-Urteile vom 10. Juli 1963 IV 186/60 U, BStBl III 1963, 501; vom 23. Juni 1978 III R 22/76, BStBl II 1978, 521; vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BStBl II 1974, 654 und vom 22. März 1989 II R 15/86, BStBl II 1989, 644; Krumm, in: Blümich, EStG/KStG/GewStG, 135. Aufl. 2017, § 5 EStG Rn. 308 m.w.N.).

    Diese Rechtsprechung betraf etwa Güterfernverkehrsgenehmigungen (vgl. BFH-Urteil vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BStBl II 1974, 654; vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 9. August 2011 VIII R 13/08, BStBl II 2011, 875) oder "Rechte am Fußballspieler" (vgl. BFH-Urteile vom 26. August 1992 I R 24/91, BStBl II 1992, 977 und vom 14. Dezember 2011 I R 108/10 BStBl II 2012, 238).

    Als immaterielles Wirtschaftsgut erfaßt wird demnach nur die von einem anderen Konzessionsinhaber entgeltlich erworbene, derivative, nicht aber die ausschließlich originär von der Genehmigungsbehörde verliehene Konzession" (BFH-Urteil vom 22. März 1989 II R 15/86, BStBl II 1989, 644 [juris-Rn. 13]; vgl. außerdem BFH-Urteil vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BStBl II 1974, 654 [juris-Rn. 9]).

  • BFH, 22.03.1989 - II R 15/86

    Einheitsbewertung des Betriebsvermögens - Güterfernverkehrsgenehmigung -

    Der erkennende Senat hat in Fortführung der Rechtsprechung des III. Senates den mit der Güterfernverkehrsgenehmigung verbundenen wirtschaftlichen Vorteil, auf dem behördlich begrenzten Markt des Güterfernverkehrs Gewinne zu machen, als immaterielles Wirtschaftsgut mit firmenwertähnlichem Charakter angesehen, auf das die Rechtsprechung über die Erfassung des Firmenwertes anzuwenden ist; er hat sich insoweit der Rechtsprechung der Ertragsteuer-Senate angeschlossen (vgl. z.B. Urteile vom 8. Mai 1985 II R 184/80, BFHE 144, 268, BStBl II 1985, 608; vom 23. Juni 1978 III R 22/76, BFHE 125, 297, BStBl II 1978, 521, und vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, 54, BStBl II 1974, 654).

    Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn das immaterielle Wirtschaftsgut entgeltlich erworben wurde oder die selbständige Bewertungsfähigkeit durch Aufwendungen anerkannt wurde, die auf das zu bewertende Wirtschaftsgut gemacht wurden (vgl. BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654).

  • BFH, 10.08.1989 - X R 176/87

    Güterfernverkehrsgenehmigungen sind selbständig bewertbare immaterielle

    Die Rechtsprechung des BFH zum Bewertungsrecht ist diesen Grundsätzen gefolgt (Urteile vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, 54, BStBl II 1974, 654; vom 23. Juni 1978 III R 22/76, BFHE 125, 297, BStBl II 1978, 521; vom 8. Mai 1985 II R 184/80, BFHE 144, 268, BStBl II 1985, 608).
  • BFH, 11.11.1983 - III R 25/77

    Bewertung von Musikverlagsrechten - Musikverlagsrecht - Einheitsbewertung -

    c) wenn die selbständige Bewertungsfähigkeit durch Aufwendungen des Unternehmers selbst oder dritter Personen anerkannt wird, die auf das zu bewertende Wirtschaftsgut gemacht worden sind (Urteile vom 6. März 1970 III R 20/66, BFHE 99, 50, BStBl II 1970, 489, und vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654).

    Auf die ausreichende Abgrenzbarkeit und Bewertbarkeit ist nur abzustellen, wenn es um die Frage geht, ob ein Wert aufgrund von Aufwendungen des Unternehmers selbst oder eines Dritten Gegenstandseigenschaft erlangt hat (Urteil in BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654).

  • BFH, 08.05.1985 - II R 184/80

    Anteilsvermögen - Güterfernverkehrsgenehmigung - Einheitswert des

    Nicht entscheidend ist, daß entgeltlich erworbene Güterfernverkehrsgenehmigungen bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens als immaterielle Einzelwirtschaftsgüter anzusetzen sind (vgl. hierzu die Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, 54, BStBl II 1974, 654, und vom 23. Juni 1978 III R 22/76, BFHE 125, 297, BStBl II 1978, 521).

    Dieser Auffassung hat sich auch der III. Senat für das Bewertungsrecht angeschlossen (BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654; BFHE 125, 297, BStBl II 1978, 521).

  • BFH, 09.12.1983 - III R 40/79

    Brennrecht - Einheitsbewertung - Betriebsvermögen

    Das ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senats dann der Fall, wenn a) die selbständige Bewertungsfähigkeit durch die allgemeine Verkehrsanschauung anerkannt wird oder b) wenn das immaterielle Wirtschaftsgut entgeltlich erworben wurde oder c) wenn die selbständige Bewertungsfähigkeit durch Aufwendungen des Unternehmers selbst oder dritter Personen anerkannt wird, die auf das zu bewertende Wirtschaftsgut gemacht worden sind (Urteile vom 6. März 1970 III R 20/66, BFHE 99, 50, BStBl II 1970, 489, und vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654).
  • BFH, 09.12.1983 - III R 6/76

    Betriebsvermögen - Einheitswert - Tonträgerhersteller - Urheberschutz

    Das ist nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats der Fall, wenn a) die selbständige Bewertungsfähigkeit durch die allgemeine Verkehrsanschauung anerkannt wird oder b) wenn das immaterielle Wirtschaftsgut entgeltlich erworben wurde oder c) wenn die selbständige Bewertungsfähigkeit durch Aufwendungen des Unternehmers selbst oder dritter Personen anerkannt wird, die auf das zu bewertende Wirtschaftsgut gemacht worden sind (vgl. Urteile vom 6. März 1970 III R 20/66, BFHE 99, 50, BStBl II 1970, 489, und vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654).
  • BFH, 25.03.1992 - II B 12/91

    Grundsätzliche Bedeutung der Frage der Abgrenzung immaterieller Werte vom

    die selbständige Bewertungsfähigkeit durch Aufwendungen des Unternehmens selbst oder dritter Personen anerkannt wird, die auf das zu bewertende Wirtschaftsgut gemacht worden sind (vgl. BFH-Urteile vom 13. Februar 1970 III 156/65, BFHE 98, 273, BStBl II 1970, 369; vom 30. Mai 1974 III R 75/73, BFHE 113, 50, BStBl II 1974, 654; vom 11.November 1983 III R 25/77, BFHE 140, 289, BStBl II 1984, 187; vom 9. Dezember 1983 III R 6/76, BFHE 144, 299, BStBl II 1984, 190; vom 25. Mai 1984 III R 103/81, BFHE 141, 289, BStBl II 1984, 617; vom 28. Oktober 1987 II R 224/82, BFHE 151, 198, BStBl II 1988, 50; vom 23. November 1988 II R 209/82, BFHE 155, 132, BStBl II 1989, 82, und vom 22.März 1989 II R 15/86, BFHE 157, 211, BStBl II 1989, 644).
  • BFH, 10.08.1989 - X R 177/87

    Immaterielle Wirtschaftsgüter - Selbständige Bewertung -

    Die Rechtsprechung des BFH zum Bewertungsrecht ist diesen Grundsätzen gefolgt (Urteile vom 30.5.1974 III R 75/73, BStBl. II 1974 S. 654; vom 23.6.1978 III R 22/76, BStBl. II 1978 S. 521 = DB 1978 S. 1768; vom 8.5.1985 II R 184/80, BStBl. II 1985 S. 608 = DB 1986 S. 26).
  • BFH, 17.01.1975 - III R 69/73

    Typischer stiller Gesellschafter - Beteiligung - Gewerblicher Betrieb -

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