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   BFH, 16.05.1975 - III R 54/74   

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https://dejure.org/1975,635
BFH, 16.05.1975 - III R 54/74 (https://dejure.org/1975,635)
BFH, Entscheidung vom 16.05.1975 - III R 54/74 (https://dejure.org/1975,635)
BFH, Entscheidung vom 16. Mai 1975 - III R 54/74 (https://dejure.org/1975,635)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft - Private Ersatzschule - Schulleiter - Kirchendiener - Ernennung zum Kirchenbeamten - Kirchenbeamter - Dienstwohnung eines Kirchendieners

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 116, 176
  • BStBl II 1975, 746
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 30.06.2010 - II R 12/09

    Beschränkung der Grundsteuerbefreiung auf korporierte Religionsgesellschaften und

    Den Religionsgemeinschaften mit Korporationsstatus kommt eine besondere Bedeutung für das öffentliche Leben und die staatliche Rechtsordnung zu (BVerfG-Beschlüsse in BVerfGE 19, 129; vom 4. Mai 1984  2 BvR 1837/83, Entscheidungen in Kirchensachen seit 1964 (KirchE) 22, 88; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 24. April 1987 7 C 24/85, NVwZ 1987, 678; vom 15. November 1990  7 C 9/89, BVerwGE 87, 115; vgl. auch BFH-Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746; Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. Oktober 1979  2 StR 791/78, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1980, 462).
  • BFH, 16.02.1979 - III R 45/76

    Gymnasiallehrer - Kirchendiener - Religionsgesellschaft

    Der Senat hält daran fest, daß Gymnasiallehrer an einer privaten Ersatzschule einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft, die im Angestelltenverhältnis stehen, nicht Kirchendiener i. S. des § 4 Nr. 5 c GrStG 1951 sind (Anschluß an Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746).

    Der Senat hat in seiner Entscheidung vom 16. Mai 1975 III R 54/74 (BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746) anhand der Rechtsprechung des Preußischen Oberverwaltungsgerichts - OVG - im einzelnen begründet, daß als Kirchendiener i. S. des § 24 Abs. 1 Buchst. k KAG nur Personen angesehen werden können, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zur Kirche stehen (BFHE 116, 179).

    Dies würde aber erfordern, wie ebenfalls in der Entscheidung III R 54/74 im einzelnen dargelegt und an Hand der Rechtsprechung des OVG begründet wurde, daß er als Kirchenbeamter anzusehen ist.

    Dies hat der Senat in seiner Entscheidung III R 54/74 berücksichtigt.

    Dies hat der Senat bereits in seiner Entscheidung III R 54/74 (BFHE 116, 183) im einzelnen dargelegt.

  • FG Thüringen, 21.09.2016 - 4 K 434/13
    Das Betreiben einer privaten Ersatzschule werde demzufolge in einem Tätigkeitsgebiet ausgeübt, das nicht vom öffentlich-rechtlichen Selbstbestimmungsrecht der Kirchen erfasst werde (vgl. BFH-Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, Bundessteuerblatt - BStBl - Teil II 1975, 746).

    Auf den Gesichtspunkt, worauf der Beklagte zutreffend hinweist, dass die Kirchen nicht Träger öffentlicher Schulen sein können (vgl. BFH-Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BStBl II 1975, 746 , mit weiteren Nachweisen), kommt es nicht an.

    Denn Kirchen führen als Träger privater Lehranstalten nicht öffentlich-rechtliche Kirchengewalt aus (vgl. Beschluss des BVerfG vom 14. November 1969 1 BvL 24/64, a. a. O.; BFH-Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, a. a. O.).

  • FG Hamburg, 05.11.2009 - 3 K 71/09

    Grunderwerbsteuer: Übergang öffentlich-rechtlicher Aufgaben

    b) Öffentlich-rechtlich - sei es mit Außenwirkung oder sei es innerkirchlich - wird eine Kirche als KöR dementsprechend in allen Bereichen tätig, in denen sie durch ihre Kirchenorgane Kirchengewalt ausübt (BFH vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746, zu 5; Rüfner in Listl/Person, Hdb. Staatskirchenrecht, 2. A., Bd. II, 1084); beispielsweise durch.

    Wegen der verfassungs- und gesetzmäßig bindenden Unterschiede zwischen staatlichen Schulen und Privat- bzw. Ersatzschulen konnten keine öffentlich-rechtlichen Aufgaben übertragen werden (BFH vom 13. Juli 1966 II 140/63, BFHE 86, 693, HFR 1967, 21, Viskorf in Boruttau, GrEStG, 16. A., § 4 Rd. 13; Bruschke UVR 2007, 309, 311, Hofmann, GrEStG, 5. A., § 4 Rd. 2; Franz in Pahlke/Franz, GrEStG, 3. A. § 4 Rd. 10); kirchliche Privatschulträger üben keine öffentlich-rechtliche Kirchengewalt aus (BFH vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746 zu 5 a; BVerfG vom 14. November 1969 1 BvL 24/64, BVerfGE 27, 195, 203 f.).

  • BFH, 27.11.2019 - II R 40/16

    Grunderwerbsteuerbefreiung für kirchlichen Schulträgerwechsel

    bb) Die Befugnisse, mit öffentlich-rechtlicher Außenwirkung den Bildungsgrad der Schüler festzustellen, öffentlich-rechtliche Zugangsberechtigungen zu vermitteln oder Berechtigungen zur Führung einer Berufsbezeichnung zu erteilen, sind hoheitliche Funktionen, die im Wege der Beleihung übertragen werden müssen (vgl. grundlegend Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18.10.1963 - VII C 45.62, BVerwGE 17, 41; BFH-Urteil vom 16.05.1975 - III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746, unter 5.a der Entscheidungsgründe).
  • BFH, 21.10.2009 - V R 8/08

    Umsätze als Trauerredner: Keine Umsatzsteuerermäßigung wegen

    Sowohl die Umsatzbesteuerung juristischer Personen des öffentliches Rechts (vgl. § 2 Abs. 3 Satz 1 UStG, und zur Rechtsnatur der Tätigkeit von Religionsgemeinschaften vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746, sowie Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77/388/EWG), als auch die Umsatzsteuerbefreiung für Dienstleistungen von Einrichtungen ohne Gewinnstreben, die religiöse Zwecke verfolgen (vgl. Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. l der Richtlinie 77/388/EWG) stehen unter dem Vorbehalt, dass diese Behandlung nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führt.
  • BFH, 18.10.1989 - II R 209/83

    Grundsteuerbefreiung kirchlicher Dienstwohnungen beschränkt auf die Wohnungen,

    Eine Dienstwohnung im Sinne der Befreiungsvorschrift des § 4 Nr. 5 Buchst. c GrStG 1951 ist eine Wohnung, die dem Inhaber eines Kirchenamtes unter Anrechnung auf seine Vergütung zugewiesen worden und zu deren Benutzung der Amtsinhaber verpflichtet ist, weil dies zur ordnungsmäßigen Wahrnehmung der dienstlichen Obliegenheiten erforderlich ist (Änderung der im Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, 179, BStBl II 1975, 746 vertretenen Rechtsauffassung).

    Der III. Senat ist allerdings in einem späteren Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74 (BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746), ohne daß diese Auffassung seine damalige Entscheidung beeinflußte, von einem weiteren Dienstwohnungsbegriff ausgegangen.

    Unter diesen Umständen konnte die Änderung der Rechtsprechung des Preußischen Oberverwaltungsgerichts zur Frage der Steuerbefreiung von Dienstwohnungen der Beamten (vgl. die Entscheidung vom 6. Oktober 1914 II C 164/12, OVGE 68, 207, vgl. auch die Entscheidung vom 13. Dezember 1927 VII D 396/26, OVGE 82, 9) entgegen der in BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746 vertretenen Auffassung kein Anlaß sein, nunmehr von einem weiten Dienstwohnungsbegriff auszugehen und deshalb die unterschiedliche Behandlung der verschiedenen Dienstwohnungen noch zu vergrößern, zumal seit 1949 auch Art. 3 Abs. 1 GG zu beachten war, dem auch die Kirchen im staatlichen Bereich unterworfen sind.

  • FG Baden-Württemberg, 27.09.2007 - 14 K 249/05

    Trägerschaft einer kirchlichen Ergänzungsschule ist keine hoheitliche Tätigkeit -

    Vielmehr handelt es sich bei ihnen um Körperschaften des öffentlichen Rechts besonderer Art. Sie sind nicht in den Staatsorganismus eingegliedert, ihre öffentliche Tätigkeit besteht somit darin, ihren besonderen Auftrag wahrzunehmen (vgl. BVerfG, Entscheidung vom 17. Februar 1965, 1 BvR 732/64, BVerfGE 18, 385, BFH Urteil vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BStBl. II 1975, 746, a.A. BFH Urteil vom 08. Juli 1971 V R 1/68, BStBl. II 1972, 70)).

    Sie können nicht Träger öffentlicher Schulen sein, allenfalls mit denselben Rechten wie alle übrigen natürlichen und juristischen Personen Träger von privaten Ersatzschulen (vgl. BFH Urteil III R 54/74).

  • BFH, 23.02.1979 - III R 38/77

    Hausgenosse - Gemeinnütziger Verein - Verein mit religiösen Zielen - Wohnräume

    b) Eine Dienstwohnung i. S. des § 4 Nr. 5 c GrStG setzt voraus, daß die Wohnung einem mit Dienstbezügen ausgestattetem Stelleninhaber unter Anrechung auf sein Diensteinkommen zur Nutzung überwiesen wird (BFH-Entscheidung vom 16. Mai 1975 III R 54/74, BFHE 116, 176, BStBl II 1975, 746).
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