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   BFH, 17.09.1975 - II R 42/70   

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https://dejure.org/1975,400
BFH, 17.09.1975 - II R 42/70 (https://dejure.org/1975,400)
BFH, Entscheidung vom 17.09.1975 - II R 42/70 (https://dejure.org/1975,400)
BFH, Entscheidung vom 17. September 1975 - II R 42/70 (https://dejure.org/1975,400)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Grundstücksschenkung - Auflage - Gegenleistung - Minderung der Bereicherung - Nießbrauchsvorbehalt - Bemessung der grunderwerbsteuerrechtlichen Gegenleistung - Allgemeine Bewertungsvorschriften - Einheitswert - Wertbegrenzung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 117, 280
  • DB 1976, 899
  • BStBl II 1976, 126
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BFH, 20.11.2013 - II R 38/12

    Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkung unter Auflage

    Dies hat der BFH bereits mit dem Beschluss vom 5. März 1975 II B 61/74 (BFHE 115, 151, BStBl II 1975, 419) und den Urteilen vom 17. September 1975 II R 42/70 (BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126) und vom 20. April 1977 II R 48/76 (BFHE 122, 355, BStBl II 1977, 676) zur seinerzeitigen Fassung des § 3 Nr. 2 GrEStG entschieden (vgl. auch BFH-Urteil vom 7. September 1994 II R 99/91, BFH/NV 1995, 433, unter II.1.a; Hofmann, a.a.O., § 3 Rz 7).
  • FG Nürnberg, 05.03.2015 - 4 K 410/13

    Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer bei Schenkung unter Lebenden mit

    (b) Aus der Entstehungsgeschichte ergibt sich, dass sich die Vorschrift des § 3 Nr. 2 GrEStG nur über die Befreiung der Schenkungen dem Grunde nach ausspricht, nicht aber über die Besteuerungsgrundlage, wenn die Befreiung nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG wegen dessen Satz 2 nicht eingreift (BFH-Urteil vom 17.09.1975 II R 42/70, BStBl. II 1976, 126): Hintergrund ist die entsprechende Formulierung im Grunderwerbsteuergesetz 1919/1927, welche damals vorsah, dass bei Schenkungen mit einer Auflage die Steuerbefreiung auf den Teil des gemeinen Werts des Grundstücks beschränkt war, welcher den Wert der Auflage überschritt.

    Damit war eine Gleichbehandlung mit gemischten Schenkungen erstrebt und erreicht worden (BFH-Urteil vom 17.09.1975 II R 42/70, BStBl. II 1976, 126).

    Das Grunderwerbsteuergesetz 1940 änderte diesen primären Steuermaßstab - die Bemessungsgrundlage - und erklärte im Grunderwerbsteuerrecht statt des gemeinen Werts des Grundstücks nunmehr generell die Gegenleistung für maßgebend (BFH-Urteil vom 17.09.1975 II R 42/70, BStBl. II 1976, 126).

  • BFH, 20.04.1977 - II R 48/76

    Gemischte Schenkung eines Grundstücks - Befreiung von der Grunderwerbsteuer -

    Die einer Grundstücksschenkung beigefügte Auflage gehört im Sinne des § 10 Abs. 1 GrEStG insoweit zur Gegenleistung, als sie die Bereicherung des Beschenkten vermindert (BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).

    Insoweit war sie von der Grunderwerbsteuer nicht gemäß § 3 Nr. 2 GrEStG befreit (Urteil des BFH vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).

    Folglich träte auch diesfalls die Besteuerung aus der Gegenleistung im grunderwerbsteuerrechtlichen Sinne ein (§ 10 Abs. 1 GrEStG), und zu dieser zählen - wie sich aus § 11 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG ergibt - abweichend vom bürgerlichen Recht - die dem Veräußerer vorbehaltenen Nutzungen (BFHE 117, 280 [282], BStBl II 1976, 126) auch und erst recht dann, wenn der "Vorbehalt" nicht nur obligatorisch ist, sondern sich in einem dinglichen Nutzungsrecht niedergeschlagen hat; es mindert die Bereicherung des Beschenkten.

    Aus dem Zusammenhang der beiden Sätze des § 3 Nr. 2 GrEStG folgt, daß bei gegebener Gegenleistung im grunderwerbsteuerrechtlichen Sinne (§ 10 Abs. 1 GrEStG) die Schenkung in deren Umfang nicht befreit ist (BFHE 117, 280 [282 ff.], BStBl II 1976, 126); § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG befreit die Schenkung nur insoweit, als andernfalls gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG wegen fehlender Gegenleistung die Besteuerung aus dem Wert des Grundstücks einträte.

  • BFH, 13.12.2007 - II R 28/07

    Bestimmtheit eines zusammengefassten Grunderwerbsteuerbescheids bei Erwerb

    Hierzu zählen neben dem Meistgebot im Zwangsversteigerungsverfahren (§ 9 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG) gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG auch die Beträge, hinsichtlich derer der Erwerber gemäß § 114a ZVG als aus dem Grundstück befriedigt gilt (BFH-Urteile vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126; vom 15. November 1989 II R 71/88, BFHE 159, 241, BStBl II 1990, 228).
  • BFH, 16.02.1977 - II R 89/74

    Geschäftsübernahme - Aktiva - Passiva - Grunderwerbsteuerpflicht - Berechnung der

    Wenn das Gesetz den Ausdruck "Als Gegenleistung gilt" verwendet, so handelt es sich entgegen der Auffassung der Klägerin nicht um eine auf den jeweiligen Aussagebereich beschränkte Fiktion, sondern um eine Legaldefinition der Erweiterung des grunderwerbsteuerrechtlichen Gegenleistungsbegriffes, der über den bürgerlich-rechtlichen Begriff der Gegenleistung hinaus reicht (vgl. das Urteil vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).

    Zur Gegenleistung gehört jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt (im weiteren Sinne) für den Erwerb des Grundstückes gewährt, oder die der Veräußerer als Entgelt (im weiteren Sinne) für die Veräußerung des Grundstückes empfängt (so Urteil vom 17. September 1975 II R 42/70).

  • BFH, 25.11.1992 - II R 67/89

    Vertragsgegenstand bei Grundstückserwerb durch Umlegung

    Die dort eigens angeführten und speziellen Definitionen und Zurechnungen gelten sinngemäß auch für diejenigen Fälle, die in der beispielhaften Aufzählung des § 9 GrEStG 1983 nicht ausdrücklich enthalten sind (vgl. BFH-Urteil vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).
  • BFH, 08.12.1993 - II R 61/89

    Schenkungssteuerrechtliche Relevanz der die Gegenleistung übersteigende Werte der

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von den Klägern zitierten Urteil des Senats vom 17. September 1975 II R 42/70 (BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).
  • BFH, 16.10.1985 - II R 99/85

    Gegenleistung - Grundstückserwerb - Erwerb durch Abgabe des Meistgebots -

    Es entspricht aber der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß die Definitionen und Zurechnungen des früheren § 11 GrEStG 1940 sinngemäß auch für diejenigen Fälle gelten, die in der Aufzählung des § 11 GrEStG 1940 nicht ausdrücklich enthalten sind (vgl. z. B. die Urteile vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126; vom 16. Februar 1977 II R 89/74, BFHE 122, 338, BStBl II 1977, 671, und vom 23. April 1980 II R 84/76, BFHE 131, 85, BStBl II 1980, 595).

    Der erkennende Senat hat in diesem Zusammenhang ausgeführt, daß zur Gegenleistung jede Leistung gehört, die der Erwerber als Entgelt (im weiteren Sinne) für den Erwerb des Grundstücks gewährt - soweit sie nicht nur dem Erwerber selbst, sondern dem Veräußerer (oder einem Dritten) zugute kommt - oder die der Veräußerer als Entgelt (im weiteren Sinne) für die Veräußerung des Grundstücks empfängt (so ausdrücklich BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126).

  • BFH, 08.10.1980 - II R 56/79

    Zur Grunderwerbsteuer bei Schenkung eines Grundstücks unter Nießbrauchsvorbehalt

    Damals wurde die Formulierung des § 8 Nr. 1 Satz 2 GrEStG 1919 in das Grunderwerbsteuergesetz 1940 übernommen, obwohl mit dem Inkrafttreten des Grunderwerbsteuergesetzes 1940 an die Stelle des Werts des Grundstücks die Gegenleistung als Regelbesteuerungsmaßstab trat (vgl. hierzu im einzelnen das Urteil des Senats vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, 282 ff, BStBl II 1976, 126).

    Daß in allen Fallen hinsichtlich des vorbehaltenen Nießbrauches grunderwerbsteuerrechtlich eine Gegenleistung vorliegt, die nach den Allgemeinen Bewertungsvorschriften zu bewerten ist und deshalb nicht durch den Einheitswert des belasteten Grundstücks begrenzt wird, hat der Senat bereits in den genannten Urteilen in BFHE 117, 280, BStBl II 1976, 126, und In BFHE 122, 355, BStBl II 1977, 76 ausgesprochen.

  • VerfGH Bayern, 06.03.1981 - 8-VII-79

    Zur Verfassungsmäßigkeit von §§ 1, 13 GrEStG

    Steuergesetz 1940 übernommen, obwohl mit dem Inkrafttreten des Grunderwerbsteuergesetzes 1940 an die Stelle des Werts des Grundstücks die Gegenleistung als Regelbesteuerungsmaßstab trat (vgl. hierzu im einzelnen das Urteil des Senats vom 17. September 1975 II R 42/70, BFHE 117, 280, 282 f., BStBl 11 1976, 126).

    Daß in allen Fällen hinsichtlich des vorbehaltenen Nießbrauches grunderwerbsteuerrechtlich eine Gegenleistung vorliegt, die nach den Allgemeinen Bewertungsvorschriften zu bewerten ist und deshalb nicht durch den Einheitswert des belasteten Grundstücks begrenzt wird, hat der Senat bereits in den genannten Urteilen in BFHE 117, 280 , BStBI II 1976, 126 = MittBayNot 76, 148 , und in BFHE 122, 355 , BStBl 11 1977, 676 = MittBayNot 77, 258 ausgesprochen.

  • BFH, 15.11.1989 - II R 71/88

    Zur Gegenleistung gehört auch der Betrag, in dessen Höhe der Meistbietende mit

  • BFH, 22.10.1986 - II R 125/84

    Grundstückserwerb durch den Mieter

  • BFH, 16.10.1985 - II R 183/84

    Bestimmung der Gegenleistung im Grunderwerbssteuerrecht

  • BFH, 18.07.1979 - II R 59/73

    Grundstückseigentumsübergang - Verschmelzung von Aktiengesellschaften -

  • FG Münster, 29.04.2008 - 8 K 1363/06

    Einordnung der bei der Zwangsversteigerung eines Grundstücks eintretenden

  • BFH, 22.10.1980 - II R 167/78

    Zur Grunderwerbsteuer bei Schenkung eines belasteten Grundstücks zwischen

  • BFH, 25.07.1979 - II R 55/76

    Umwandlung einer GmbH - Wert der Gegenleistung - Berechnung der Grunderwerbsteuer

  • BFH, 28.04.1976 - II R 192/75

    Unentgeltliche Zuwendung - Grundstück - Belastung mit Wohnungsrecht -

  • BFH, 23.04.1980 - II R 84/76

    Einlageverpflichtung - Übernahme der Stammeinlage - Grundstücksübertragung - Wert

  • FG Düsseldorf, 21.05.2001 - 7 K 5152/98

    Grunderwerbsteuer; Übernahme von Verbindlichkeiten; Gemischte Schenkung;

  • BayObLG, 26.05.1981 - BReg. 3 Z 83/80

    Zur Gebührenbefreiung bei Begründung und Weiterverkauf von Wohnungseigentum

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