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   BFH, 23.10.1975 - VIII R 60/70   

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https://dejure.org/1975,349
BFH, 23.10.1975 - VIII R 60/70 (https://dejure.org/1975,349)
BFH, Entscheidung vom 23.10.1975 - VIII R 60/70 (https://dejure.org/1975,349)
BFH, Entscheidung vom 23. Januar 1975 - VIII R 60/70 (https://dejure.org/1975,349)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Veräußerungsabsicht - Grundstückskauf - Architekt - Vorbereitung der Bebauung - Erwirkung von Vorbescheiden - Baubehörde - Parzellierung - Einzelparzellen - Makler - Architektenbindung - Einkünfte aus Gewerbebetrieb - Anschaffung - Risiko des Architekten - Gewinnung von ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 15 § 18; GewStDV § 1 Abs. 1; GewStG § 2

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Zur Trennung von Gewinnen aus Grundstücksgeschäften und Architektenleistungen bei sog. gemischter Tätigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 117, 360
  • DB 1976, 368
  • BStBl II 1976, 152
  • BStBl II 1976, 153
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 15.03.2000 - X R 130/97

    Grundstückshandel: Drei-Objekt-Grenze - Erbfolge

    Der BFH kennzeichnet den Grundstückshandel als "häufigen und kurzfristigen marktmäßigen Umschlag erheblicher Sachwerte" (BFH-Urteil vom 28. April 1988 IV R 102/86, BFH/NV 1989, 101, 102, m.w.N.; vgl. ferner Urteile vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, 364, BStBl II 1976, 152; vom 28. Juni 1984 IV R 156/81, BFHE 141, 513, 517, BStBl II 1984, 798; vom 17. Februar 1993 X R 108/90, BFH/NV 1994, 84); der Große Senat hat diese Formel fortgeführt (Beschluss in BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617, unter C. II. 2.).
  • BFH, 25.07.2001 - X R 55/97

    Der Handel mit GmbH-Geschäftsanteilen unterliegt der Gewerbesteuer

    Für den sog. gewerblichen Grundstückshandel hat es der Reichsfinanzhof (RFH) als entscheidend angesehen, "ob Grundstücke zur Ware geworden sind" (RFH-Urteil vom 16. Januar 1923 I A 236/22, RFHE 11, 249, 254 f.; ferner RFH-Urteil vom 2. Februar 1938 VI 640/37, RStBl 1938, 485, Steuer und Wirtschaft --StuW-- 1938 Nr. 129) oder ob die Tätigkeit "planmäßig auf die Wiederveräußerung der angeschafften Grundstücke gerichtet" ist (RFH-Urteil vom 5. Oktober 1938 VI 422/38, RStBl 1939, 158; vgl. ferner das BFH-Urteil vom 28. April 1988 IV R 102/86, BFH/NV 1989, 101, 102, m.w.N. - Handel als "häufiger und kurzfristiger marktmäßiger Umschlag erheblicher Sachwerte"; sowie die Urteile vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, 364, BStBl II 1976, 152; vom 17. März 1981 VIII R 149/78, BFHE 133, 44, 51, BStBl II 1981, 522; vom 28. Juni 1984 IV R 156/81, BFHE 141, 513, 517, BStBl II 1984, 798, und vom 17. Februar 1993 X R 108/90, BFH/NV 1994, 84).
  • FG Münster, 30.11.2005 - 1 K 6112/02

    Gewerbesteuerpflicht eines Architekten als Generalplaner

    Dabei ist nicht jede Tätigkeit eines Architekten für sich gesehen bereits als eine freiberufliche i.S.d. § 18 Abs. 1 Satz 2 EStG anzusehen (BFH-Urteil vom 23.10.1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152).

    Diese Definitionen sind auch für die Gewerbesteuer maßgebend (BFH-Urteil vom 23.10.1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360; BStBl II 1976, 152).

    Das Berufsbild des Architekten wird durch Planung, Überwachung und Leitung der Baumaßnahmen von Bauherren aufgrund persönlicher Kenntnisse und Fähigkeiten des Architekten geprägt (so etwa BFH-Urteil vom 23.10.1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152, Niedersächsisches FG, Urteil vom 12.2.1992, Az. VIII 454/87, EFG 1992, 681).

    Entscheidend bleibt allein die Art der Tätigkeit (so auch BFH-Urteil vom 23.10.1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152).

  • BFH, 28.06.1984 - IV R 156/81

    Zur Frage, wann die Veräußerung landwirtschaftlich genutzter Grundstücke

    Mit Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70 (BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152) hat der BFH ausgesprochen, daß der laufende Erwerb und die laufende Veräußerung unbebauter Grundstücke durch einen Architekten nicht mehr Teil der freiberuflichen Tätigkeit eines Architekten (und auch keine Form der privaten Vermögensverwaltung) ist, sondern gewerblichen Charakter hat, weil eine solche Betätigung auf den für einen Gewerbebetrieb kennzeichnenden "häufigen und kurzfristigen marktmäßigen Umschlag erheblicher Sachwerte" angelegt ist (ähnlich Urteil vom 17. März 1981 VIII R 149/78, BFHE 133, 44, BStBl II 1981, 522, für den Erwerb und die Veräußerung von Mietwohngrundstücken).

    Die Veräußerung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke ist somit kein Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs, sondern Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Unternehmens, wenn ein Landwirt wiederholt innerhalb eines überschaubaren Zeitraums land- und forstwirtschaftliche Grundstücke oder Betriebe in Gewinnabsicht veräußert, die er bereits in der Absicht der alsbaldigen Weiterveräußerung erworben hat (vgl. Urteil in BFHE 117, 360, 365, BStBl II 1976, 152).

  • BFH, 08.07.1982 - IV R 20/78

    Zur Abgrenzung gewerblicher Grundstücksgeschäfte von privater Vermögensverwaltung

    c) wenn überdies die Gesamtheit der Aktivitäten (Grundstückserwerb, Maßnahmen zur "Baureifmachung", Veräußerung) objektiv erkennbar auf Wiederholung angelegt ist (vgl. auch BFH-Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152).
  • BFH, 21.12.1976 - VIII R 27/72

    Dauervermietung von Zimmern - Übernahme von Nebenleistungen - Gewerblicher

    Für die Abgrenzung einer gemischten gewerblichen und selbständigen Berufstätigkeit i. S. von § 18 EStG hat die Rechtsprechung das bereits mehrfach ausgesprochen (z. B. BFH-Urteile vom 23. Oktober 1956 I 116/55 U, BFHE 64, 46, BStBl III 1957, 17; vom 29. Januar 1970 IV R 78/66, BFHE 98, 176, BStBl II 1970, 319, mit weiteren Hinweisen; Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152).
  • FG Baden-Württemberg, 05.04.2017 - 4 K 1740/16

    Gewerblicher Grundstückshandel - Indizielle Bedeutung einer langfristigen

    Ob die Aktivitäten eines Landwirts im Zusammenhang mit Grundstücksveräußerungen zu einer gewerblichen Tätigkeit führen oder ob sie als landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte einzustufen sind, ist nach der Rechtsprechung des BFH nach denselben Grundsätzen zu beurteilen, die von der Rechtsprechung zur Abgrenzung eines gewerblichen Grundstückshandels von der privaten Vermögensverwaltung entwickelt worden sind (vgl. BFH-Urteile vom 28. Juni 1984 IV R 156/81, BStBl II 1984, 798; vom 5. Oktober 1989 IV R 35/88, BFH/NV 1991, 317; vom 28. September 1987 VIII R 306/84, BFH/NV 1988, 301 und vom 8. November 2007 IV R 34/05, BStBl II 2008, 231; vgl. auch FG Münster, Urteil vom 12. November 2003, 8 K 1326/02, EFG 2004, 326; vgl. schließlich auch zu einem freiberuflichen Architekten BFH-Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BStBl II 1976, 152).
  • FG Hamburg, 13.12.2002 - III 124/01

    Schlussbesprechung, Gewinnfeststellung, Nachprüfungsvorbehalt:

    Denn erstens binden die Gewinnfeststellungen bezüglich der Einkunftsart nicht gewerbesteuerlich und zweitens besteht wegen der gewerblichen Qualifizierung Rechtsschutz mittels der (hier gleichzeitig erhobenen) Klagen gegen den Gewerbesteuermessbescheid - und gegen den gewerbesteuerlichen Haftungsbescheid - (vgl. Urteile des FG Baden-Württemberg vom 7. Dezember 2000 14 K 186/96, Juris, Datev; des BFH vom 29. Juli 1981 I R 107/78, Juris; vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360 , BStBl II 1976, 153; vom 22. Mai 1974 I R 169/72, BFHE 113, 340 , BStBl II 1975, 37).
  • BFH, 12.05.1989 - III R 68/85

    Gewillkürtes Betriebsvermögen - Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens -

    Dabei kann die Entscheidung der Frage dahinstehen, ob die mit der Errichtung, Nutzung und späteren Veräußerung des Gebäudes zusammenhängenden Aktivitäten des Klägers als gewerbliche Betätigung zu beurteilen sind; jedenfalls gehören Grundstücksgeschäfte, obwohl äußerlich mit der Berufsausübung des Architekten verknüpft, nicht zum Berufsbild des Architekten, Bauingenieurs oder Sachverständigen, das durch Leistungen im Rahmen der Betreuung von Bauvorhaben, insbesondere durch Planung, Überwachung und Leitung der Baumaßnahmen von Bauherren aufgrund persönlicher Kenntnisse und Fähigkeiten geprägt ist (BFH-Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360, BStBl II 1976, 152).
  • FG Hamburg, 13.12.2002 - III 300/02

    Gewinnfeststellung: Unzulässigkeit der Klage wegen Einkünftequalifizierung /

    Denn erstens binden die Gewinnfeststellungen bezüglich der Einkunftsart nicht gewerbesteuerlich und zweitens besteht wegen der gewerblichen Qualifizierung Rechtsschutz mittels der (hier gleichzeitig erhobenen) Klagen gegen den Gewerbesteuermessbescheid - und gegen den gewerbesteuerlichen Haftungsbescheid - (vgl. Urteile des FG Baden-Württemberg vom 7. Dezember 2000 14 K 186/96, Juris, Datev; des BFH vom 29. Juli 1981 I R 107/78, Juris; vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BFHE 117, 360 , BStBl II 1976, 153; vom 22. Mai 1974 I R 169/72, BFHE 113, 340 , BStBl II 1975, 37).
  • BFH, 21.10.1986 - VIII R 243/83

    Neue Tatsachen nach Außenprüfung trotz Verwertungsverbots zu berücksichtigen,

  • BFH, 28.04.1988 - IV R 102/86

    Die Abgrenzung zwischen einer privaten Vermögensverwaltung und einem

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