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   BFH, 27.11.1975 - IV R 192/71   

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https://dejure.org/1975,577
BFH, 27.11.1975 - IV R 192/71 (https://dejure.org/1975,577)
BFH, Entscheidung vom 27.11.1975 - IV R 192/71 (https://dejure.org/1975,577)
BFH, Entscheidung vom 27. November 1975 - IV R 192/71 (https://dejure.org/1975,577)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Instandhaltungspflicht - Zurechnung der Kosten zu Miet- oder Pachtzinsen - Gesetzliche Kostenregelung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Instandhaltungs- und Versicherungskosten als Miet- und Pachtzinsen i. S. des § 8 Ziff. 7 GewStG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 117, 474
  • VersR 1976, 600
  • DB 1976, 561
  • BStBl II 1976, 220
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BFH, 25.10.2016 - I R 57/15

    Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Mietzinsen (Entgelt für die Überlassung

    Ist ausländisches Recht auf den Vertrag anwendbar, ist für den Tatbestand des § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG entscheidend, ob der Vertrag bei Anwendung deutschen Rechts als Miet- oder Pachtvertrag anzusehen wäre (BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220; Güroff in Glanegger/Güroff, GewStG, 8. Aufl., § 8 Nr. 1d Rz 6; Blümich/ Hofmeister, § 8 GewStG Rz 231 i.V.m. Rz 203; Sarrazin in Lenski/Steinberg, a.a.O., § 8 Nr. 1 Buchst. e Rz 22).
  • FG Münster, 04.02.2016 - 9 K 1472/13

    Gewerbesteuerliche Hinzurechnung für Reiseunternehmen

    Ausreichend ist, dass der Vertrag als Miet- oder Pachtvertrag zu beurteilen wäre, wenn auf ihn deutsches Recht anwendbar wäre (BFH-Urteil vom 27.11.1975 IV R 192/71, BFHE 117, 471, BStBl II 1976, 220).

    Das bedeutet übertragen auf Verträge für die Überlassung von Schiffen, dass es sich um einen Vertrag handeln muss, der in erster Linie die Verpflichtung des Schiffseigners zum Inhalt haben muss, der anderen Vertragspartei gegen Entgelt entweder den Gebrauch der Schiffe während der Mietzeit oder den Gebrauch der Schiffe und den Genuss der Früchte während der Vertragslaufzeit zu gewähren (BFH-Urteil in BFHE 117, 471, BStBl II 1976, 220).

  • FG Rheinland-Pfalz, 09.08.2013 - 1 K 2461/11

    Zur Hinzurechnung von Instandhaltungs- und Kaskoversicherungsaufwendungen eines

    Gewerbetreibende, die mit gemietetem oder gepachtetem Anlagevermögen arbeiten und die Aufwendungen für die Miete oder Pacht als Betriebsausgaben absetzen können, sollen hiernach denjenigen Unternehmen gewerbesteuerrechtlich gleichgestellt werden, die mit eigenem Anlagevermögen arbeiten und die demgemäß den Reinertrag aus diesem Teil des Anlagevermögens in voller Höhe der Gewerbesteuer zu unterwerfen haben (vgl. zu § 8 Nr. 7 GewStG a.F.: BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BStBl II 1976, 220).

    Wäre dagegen Bemessungsgrundlage für den gewerbesteuerrechtlichen Zurechnungsbetrag in jedem Falle nur die vom Mieter (Pächter) zu erbringende laufende Barzahlung an den Vermieter (Verpächter), so würde dies zu einer unterschiedlichen gewerbesteuerrechtlichen Beurteilung von Sachverhalten führen, die wirtschaftlich im wesentlichen gleichgelagert sind, und den Parteien eines Miet- oder Pachtvertrags die Möglichkeit eröffnen, trotz gleichbleibenden (typisierten) Reinertrags der gemieteten oder gepachteten Gegenstände die Höhe des Zurechnungsbetrages zu variieren (vgl. BFH vom 27. November 1975, aaO; bestätigt durch BFH-Beschluss vom 23. September 1998 I B 34/98, BFH/NV 1999, 515; BFH-Beschluss vom 23. Januar 2008 I B 136/07, BFH/NV 2008, 1197; BFH-Urteil vom 21. Juni 2012 IV R 54/09, BFHE 238, 194, BStBl II 2012, 692; ebenso z.B. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28. November 2007 2 K 2218/06, in juris; Güroff, in Glanegger/Güroff, GewStG, 7. Auflage, § 8, Rz. 14; Hofmeister, in Blümich, § 8 GewStG, Rz. 210 ff.).

    Dass die den gebuchten Aufwendungen zugrunde liegenden Arbeiten ausschließlich im eigenen betrieblichen Interesse der Klägerin durchgeführt oder wegen eines von ihr schuldhaft verursachten Schadens notwendig wurden (vgl. BFH vom 27. November 1975, aaO), lässt sich ihrem Sachvortrag nicht entnehmen.

  • BFH, 21.06.2012 - IV R 54/09

    Kosten der Rekultivierung sind nicht Bestandteil gewerbesteuerlich

    Während der Reinertrag aus der Nutzung eigenen Anlagevermögens unmittelbar in den Gewerbeertrag eingeht, soll der Reinertrag aus der Nutzung von gepachtetem oder gemietetem Anlagevermögen typisiert durch die Hinzurechnung der Hälfte der gewinnmindernd behandelten Miet- und Pachtzinsen mit Gewerbesteuer belastet werden (Begründung zum Gewerbesteuergesetz 1936, RStBl 1937, 693, 696; Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 27. November 1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220).

    Den Begriff der Miet- und Pachtzinsen i.S. des § 8 Nr. 7 GewStG hat die Rechtsprechung von jeher wirtschaftlich verstanden (vgl. z.B. Urteil des Reichsfinanzhofs --RFH-- vom 11. Februar 1941 I 398/40, RFHE 50, 57, RStBl 1941, 292; BFH-Urteile vom 11. November 1964 I 38/62 U, BFHE 84, 144, BStBl III 1966, 53; in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220).

    Dementsprechend hat der BFH auch die vom Mieter oder Pächter übernommenen Kosten für Instandhaltung und Versicherung als Bestandteil der Miet- und Pachtzinsen angesehen, soweit diese Kosten nach den für den in Frage stehenden Vertragstyp gültigen gesetzlichen zivilrechtlichen Vorschriften nicht ohnehin der Mieter oder Pächter zu tragen hätte (BFH-Urteil in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220; BFH-Beschlüsse vom 23. September 1998 I B 34/98, BFH/NV 1999, 515, und vom 23. Januar 2008 I B 136/07, BFH/NV 2008, 1197).

  • FG München, 22.10.2018 - 7 K 2239/16

    Gewerbesteuerliche Hinzurechnung, Hinzurechnungsvorschriften,

    Dabei sollte die Hälfte der Miet- und Pachtzinsen den Reinertrag aus den gemieteten Maschinen oder sonstigen beweglichen Gütern des Anlagevermögens darstellen (vgl. BFH-Urteil vom 27.11.1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. u.a. BFH-Urteile vom 27.11.1975, IV R 192/71, BStBl II 1976, 220; vom 21.06.2012 IV R 54/09, BFHE 238, 194, BStBl II 2012, 692) ist der Begriff der Miet- und Pachtzinsen in § 8 Nr. 7 GewStG a.F. wirtschaftlich zu verstehen.

    Übernimmt der Mieter/Pächter freiwillig über den Vertrag hinausgehende Leistungen im eigenen betrieblichen Interesse, ist ebenfalls insoweit keine Hinzurechnung vorzunehmen (vgl. BFH-Urteil vom 27.11.1975, IV R 192/71, BStBl II 1976, 220).

    Für die Anwendbarkeit der zu Miet- und Pachtzinsen entwickelten Grundsätze der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung auf Leasingraten spricht ferner, dass die Entwicklung des wirtschaftlichen Verständnisses des Begriffs "Miet- und Pachtzinsen" (vgl. BFH-Urteile vom 27.11.1975, IV R 192/71, BStBl II 1976, 220; vom 21.06.2012 IV R 54/09, BFHE 238, 194, BStBl II 2012, 692) auf atypische Miet-/Pachtverhältnisse zurückzuführen ist.

  • BFH, 30.03.1994 - I R 123/93

    Hinzurechnung nach § 8 Nr. 7 GewStG auch bei kurzfristigen Mietverhältnissen

    Die Vorschrift dient dazu, die mit gemieteten oder gepachteten nicht zum Grundbesitz gehörenden Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens arbeitenden Gewerbebetriebe hinsichtlich der Gewerbesteuerbelastung den Betrieben gleichzustellen, die mit eigenem Anlagevermögen arbeiten (s. Begründung zum GewStG 1936, RStBl 1937, 693, 696; BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220).

    Dem von der Klägerin zur Begründung ihrer Auffassung zitierten Urteil in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220 läßt sich eine solche Einschränkung der Hinzurechnung nicht entnehmen.

  • BFH, 23.09.1998 - I B 34/98

    Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen

    Die von der Klägerin und Beschwerdeführerin (Klägerin) geltend gemachte Abweichung des angefochtenen Urteils des Finanzgerichts (FG) gegen das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 27. November 1975 IV R 192/71 (BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220) liegt nicht vor.

    Genau diese Annahme und Schlußfolgerung liegen aber auch der von der Klägerin herausgestellten Passage im Urteil des BFH in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220 zugrunde.

    Auf die Ausführungen unter Nr. 3 c im Urteil in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220 wird verwiesen.

  • FG München, 08.06.2015 - 7 K 3250/12

    Gewerbesteuerliche Hinzurechnung

    b) Ist ausländisches Recht auf den Vertrag anwendbar - was im Streitfall für einen Teil der Verträge mit den Messeveranstaltern in Betracht kommt - so ist für den Tatbestand des § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG entscheidend, ob der Vertrag bei Anwendung deutschen Rechts als Miet- oder Pachtvertrag anzusehen wäre (BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BStBl II 1976, 220; Sarrazin in Lenski/Steinberg, GewStG, § 8 Nr. 1 Buchst. e Rz. 22).
  • FG München, 18.11.2009 - 1 K 2836/06

    Zuführungen zu einer Rekultivierungsrückstellung keine Pachtzinsen -

    Er umfasst nicht nur die laufenden Barzahlungen des Pächters, sondern kann auch etwa vom Pächter getragene Aufwendungen für die Reparatur, Instandhaltungskosten und die Versicherung des gepachteten Wirtschaftsguts umfassen (vgl. BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220, m.w.N.).

    Dies leitet der BFH von der Überlegung ab, dass es anderenfalls den Vertragsparteien freistehe, den Zurechnungsbetrag bei gleichbleibendem Reinertrag durch eine von der vertragstypischen abweichende Lastentragungsregelung zu minimieren (vgl. BFH-Urteil in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220; BFH-Beschluss vom 23. September 1998 I B 34/98, BFH/NV 1999, 515).

    b) Vor Ergehen der bereits zitierten BFH-Entscheidung (in BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220), in der dieser die vertragstypische Lastentragungsregelung heranzieht, hatte die Rspr. ohne diese Differenzierung Erneuerungsrückstellungen und Ersatzbeschaffungsverpflichtungen in den Begriff der Pachtzinsen einbezogen (BFH-Urteil vom 11. November 1964 I 38/62 U, BFHE 84, 144, BStBl III 1966, 53).

  • BFH, 25.09.2018 - III B 160/17

    Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen

    Vielmehr gehören auch die vom Mieter/Pächter getragenen Instandhaltungskosten zu den Miet- oder Pachtzinsen i.S. des § 8 Nr. 7 GewStG a.F., wenn und soweit diese Kosten aufgrund der für den jeweiligen Vertragstyp gültigen zivilrechtlichen Vorschriften nicht ohnehin der Mieter oder Pächter zu tragen hätte (BFH-Urteil vom 27. November 1975 IV R 192/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220; BFH-Beschlüsse vom 23. September 1998 I B 34/98, BFH/NV 1999, 515; vom 23. Januar 2008 I B 136/07, BFH/NV 2008, 1197; s.a. BFH-Urteil vom 21. Juni 2012 IV R 54/09, BFHE 238, 194, BStBl II 2012, 692).
  • BFH, 23.01.2008 - I B 136/07

    Grundsätzliche Bedeutung: Instandhaltungskosten als Teil der Mietzinsen oder

  • FG Rheinland-Pfalz, 28.11.2007 - 2 K 2218/06

    Pachtzinsen im Sinne von § 8 Nr. 7 GewStG und Aufteilung von Pachtzinsen für

  • BFH, 18.08.2015 - I R 43/14

    Höhe und Verfassungsmäßigkeit der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von am Umsatz

  • FG Rheinland-Pfalz, 10.09.1997 - 1 K 2656/96
  • BFH, 05.05.1976 - I R 166/74

    Anwendung der gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnungsvorschriften -

  • FG Baden-Württemberg, 13.06.2007 - 6 K 302/06

    Geschäftswerts als Wirtschaftsgut i.S.d.§ 8 Nr. 7 GewStG - Qualifizierung der vom

  • BFH, 28.06.1978 - I R 131/76

    Druckerei - Deutsche Bundesbahn - Eisenbahnfrachtbrief - Prüfungsstempel -

  • FG Baden-Württemberg, 18.01.2001 - 3 K 123/97

    Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen für nicht in Grundbesitz bestehende

  • FG Rheinland-Pfalz, 30.04.1997 - 1 K 1168/96
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