Rechtsprechung
   BFH, 07.10.1976 - VIII R 76/72   

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https://dejure.org/1976,484
BFH, 07.10.1976 - VIII R 76/72 (https://dejure.org/1976,484)
BFH, Entscheidung vom 07.10.1976 - VIII R 76/72 (https://dejure.org/1976,484)
BFH, Entscheidung vom 07. Januar 1976 - VIII R 76/72 (https://dejure.org/1976,484)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Vermutung der Bewirkung - Zusendung eines einfachen Briefes - Bekanntgabe des Bescheides - Feiertagsregelung - Pfingsten - Aufgabe zur Post

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 120, 142
  • NJW 1977, 216 (Ls.)
  • DB 1977, 63
  • BStBl II 1977, 133
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 17.09.2002 - IX R 68/98

    Bekanntgabefiktion: Verlängerung des Dreitageszeitraumes

    § 17 Abs. 2 VwZG a.F. enthalte jedoch keine solche eigentliche, sondern eine uneigentliche Frist (BFH-Urteile vom 21. Januar 1971 IV 93/65, BFHE 101, 204, BStBl II 1971, 286; vom 14. August 1975 IV R 150/71, BFHE 119, 201, BStBl II 1976, 764; vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133).
  • BFH, 09.12.1999 - III R 37/97

    Bekanntgabefiktion bei Prozessbevollmächtigten

    d) Insbesondere Personen, die kraft ihrer Berufsstellung verpflichtet sind, für Dritte Rechtsangelegenheiten wahrzunehmen, wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, oder die nach der Art ihrer Geschäfte regelmäßig mit dem Eingang fristgebundener Erklärungen rechnen müssen, wie dies bei Wirtschaftsbetrieben der Fall ist, können sich nicht auf einen verspäteten Zugang berufen, wenn sie diese Verspätung durch ihr Verhalten verursacht haben (vgl. BFH/NV 1999, 286, 287, wonach die unterlassene Leerung eines Postfachs an Samstagen durch Rechtsanwälte wegen fehlenden Sekretariatspersonals unerheblich ist; ferner BFH-Urteil in BFHE 75, 628, BStBl III 1962, 496; s. auch Urteil vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133, 135, wonach es unerheblich ist, dass am Pfingstsamstag in dem Betrieb nicht gearbeitet wurde).
  • BFH, 05.03.1986 - II R 5/84

    Zugangsvermutung gem. § 4 Abs. 1 VwZG gilt auch, wenn dritter Tag auf einen

    Da § 193 BGB eine Verlängerung nur für Erklärungs- und Leistungsfristen, sog. eigentliche Fristen vorsieht, wurde für den damals geltenden § 17 Abs. 2 VwZG i. V. m. § 82 AO die Anwendung der Verlängerungsregelung des § 193 BGB auf die Zugangsvermutung abgelehnt (BFH-Urteile vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133; vom 18. Januar 1974 VI R 252/70, BFHE 111, 230, BStBl II 1974, 226, und vom 22. Oktober 1975 I R 214/73, BFHE 117, 139, BStBl II 1976, 76).

    Zwar gilt § 108 Abs. 3 AO 1977 für alle Fristen, also auch sog. uneigentliche Fristen, zu denen neben solchen, die das Gesetz der Behörde setzt, auch gesetzliche Fristen gehören, die lediglich einen Anspruch oder ein sonstiges Recht zum Tätigwerden zum Erlöschen bringen (Kühn/Kutter/Hofmann, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 14. Aufl., § 108 Anm. 1; Tipke/Kruse, a. a. O., § 108 AO 1977 Anm. 1); § 108 Abs. 3 AO 1977 gilt jedoch nicht für Zeiträume, innerhalb derer wie bei § 4 VwZG bzw. § 122 Abs. 2 AO 1977 das Gesetz aus Praktikabilitätsgründen für einen Vorgang eine pauschalierte Zeitdauer vermutet (Kühn/Kutter/Hofmann, a. a. O., § 108 AO 1977 Anm. 1; Tipke/Kruse, a. a. O., § 108 AO 1977 Anm. 2; anderer Auffassung ohne Begründung allerdings Hübschmann/Hepp/Spitaler, a. a. O., § 108 AO 1977 Anm. 21), denn dabei handelt es sich weder um eine eigentliche noch um eine uneigentliche Frist, sondern um eine widerlegliche Vermutung i. S. eines Anscheinsbeweises, die durch schlüssig begründetes Vorbringen entkräftet werden kann (Tipke/Kruse, a. a. O., § 4 VwZG Anm. 3 und § 122 AO 1977 Anm. 3; Kühn/Kutter/Hofmann, a. a. O., § 122 AO 1977 Anm. 4; Urteile in BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133; in BFHE 111, 230, BStBl II 1974, 226, m. w. N., beide zu § 17 Abs. 2 VwZG).

  • BFH, 26.06.1996 - X R 97/95

    Rüge der verspäteten Bescheidsausfertigung

    Die ständige Rechtsprechung lehnt die Anwendung des § 193 des Bürgerlichen Gesetzbuches ab, läßt also eine Verlängerung der "uneigent lichen" Frist nicht zu (BFH-Urteile vom 21. Januar 1971 IV 93/65, BFHE 101, 204, BStBl II 1971, 286; vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133; zu § 4 des Verwaltungszustellungsgesetzes -- VwZG -- BFH-Urteil vom 5. März 1986 II R 5/84, BFHE 146, 27, BStBl II 1986, 462; zu § 4 Abs. 1 des Bayerischen Verwaltungszustellungsgesetzes Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs München vom 23. Juli 1990 GrS 1/90, Neue JuristischeWochenschrift 1991, 1250).
  • BFH, 19.12.1984 - I R 7/82

    Postzustellung - Steuerbescheid

    § 91 Abs. 1 AO wird durch § 17 Abs. 2 des Verwaltungszustellungsgesetzes (VwZG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Mai 1972 (BGBl I 1972, 789, BStBl I 1972, 396) dahin gehend ergänzt, daß bei Zusendung des Steuerbescheides durch einfachen Brief der tatsächliche Zugang gegenüber dem Adressaten des Briefs mit dem dritten Tag nach der Aufgabe zur Post vermutet wird (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133), es sei denn, daß das zuzusendende Schriftstück nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugeht.
  • BFH, 16.09.1986 - IX R 61/81

    Gegenstand des Verfahrens - Änderungsbescheid - Bekanntgabe der

    Mit dem FG ist davon auszugehen, daß der unstreitig am 14. Juni 1979 zur Post gegebene Änderungsbescheid gemäß § 122 Abs. 2 AO 1977 mit dem dritten Tage danach, also am 17. Juni 1979 (vgl. hierzu Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133) und damit vor Klageerhebung am 22. Juni 1979 als bekanntgegeben gilt.
  • BFH, 26.04.1989 - I R 86/88

    Revision - Überzeugung des Finanzgerichts - Postabsendeverfahren - Datum der

    § 91 Abs. 1 AO wird durch § 17 Abs. 2 des Verwaltungszustellungsgesetzes (VwZG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 19. Mai 1972 (BGBl I 1972, 789, BStBl I 1972, 396) dahin ergänzt, daß bei Zusendung des Steuerbescheides durch einfachen Brief der tatsächliche Zugang gegenüber dem Adressaten des Briefes mit dem dritten Tag nach der Aufgabe zur Post vermutet wird (vgl. BFH-Urteil vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133), es sei denn, daß das zuzusendende Schriftstück nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugeht.
  • BFH, 28.01.1993 - X B 80/92

    Nachweis des Zugangs eines schriftlichen Verwaltungsaktes

    Das BFH-Urteil vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72 (BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133) betrifft einen anderen Sachverhalt.
  • BFH, 23.07.1982 - III R 107/79

    Grundsteuerbefreiung - Fließende Gewässer

    Sie ist jedoch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) insbesondere in Fällen, in denen sie für den Steuerpflichtigen nachteilig ist, nur dann gerechtfertigt, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem so sinnwidrigen Ergebnis führen würde, daß der Gesetzgeber dies nicht gewollt haben könnte bzw. ein verständiger Steuerpflichtiger das Gesetz so nicht hätte auffassen können (vgl. insbesondere Urteile vom 7. Oktober 1976 VIII R 76/72, BFHE 120, 142, BStBl II 1977, 133; vom 16. Februar 1977 I R 244/74, BFHE 122, 130, 134, BStBl II 1977, 561 mit weiteren Nachweisen).
  • FG Köln, 23.08.2000 - 5 K 4463/98

    Erschütterung der Zugangsvermutung bei Bekanntgabe durch die Post

    Danach soll die unterlassene Leerung eines Postfachs an Samstagen durch Rechtsanwälte wegen fehlenden Sekretariatspersonals unerheblich sein (vgl. BFH-Beschluß vom 12.08.1998 IV B 145/97, BFH/NV 1999, 286 und BFH-Urteil vom 07.10.1976 VIII R 76/72, BStBl II 1977, 133).
  • FG München, 17.12.2001 - 13 K 2525/01

    Bekanntgabe von Bescheiden bei Lagerung von Postsendungen; gesonderter und

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