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   BFH, 10.11.1976 - I R 133/75   

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https://dejure.org/1976,515
BFH, 10.11.1976 - I R 133/75 (https://dejure.org/1976,515)
BFH, Entscheidung vom 10.11.1976 - I R 133/75 (https://dejure.org/1976,515)
BFH, Entscheidung vom 10. November 1976 - I R 133/75 (https://dejure.org/1976,515)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Langfristige Bankdarlehn - Belastung des Steuerpflichtigen - Verpflichtung zur Verzinsung - Dauerschulden - Minderungsmöglichkeit - Festgeldkonten

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Langfristige Bankdarlehen als Dauerschulden auch insoweit, als verzinsliche Teile davon auf Festgeldkonten stehen bleiben

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GewStG § 8 Nr. 1, § 12 Abs. 2 Nr. 1

Papierfundstellen

  • BFHE 120, 545
  • DB 1977, 755
  • BStBl II 1977, 165
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • FG Münster, 26.07.2012 - 4 K 4172/09

    Saldierung von Dauerschuldzinsen mit Zinserträgen

    Im Einspruchsverfahren trug die Klägerin vor, dass an der Aussage des BFH in seinem Urteil vom 10.11.1976 (I R 133/75), wonach es im Verhältnis zwischen Darlehens- und Festgeldkonten an einer Einheitlichkeit fehle und deshalb keine Saldierung möglich sei, nicht mehr festgehalten werden könne.

    Das BFH-Urteil vom 10.11.1976 (I R 133/75) sei zwischenzeitlich wegen geänderter Rechtslage überholt.

    Die wirtschaftliche Betrachtungsweise tritt hinter die von den Vertragsparteien gewählte bürgerlich-rechtliche Gestaltung zurück (BFH-Urteil vom 10.11.1976 I R 133/75, BStBl II 1977, 165).

    Eine Zusammenrechnung mehrerer bei einer Bank unterhaltener Konten kommt nach ständiger Rechtsprechung des BFH nur bei Einheitlichkeit, Regelmäßigkeit oder gleichbleibender Zweckbestimmung der Kreditgeschäfte, bei regelmäßiger Verrechnung der Konten oder dann in Betracht, wenn der über ein Konto gewährte Kredit jeweils zur Abdeckung der aus dem anderen Konto ausgewiesenen Schuld verwendet wird (z.B. BFH-Urteile vom 6.6.1973 I R 257/70, BStBl II 1973, 670; vom 10.11.1976 I R 133/75, BStBl II 1977, 165; vom 4.10.1988 VIII R 168/83, BStBl II 1989, 299; vom 7.9.2005 I R 119/04, BFH/NV 2006, 606 und BFH-Beschluss vom 26.3.2008 I B 155/07, BFH/NV 2008, 1198).

    Im Verhältnis von Darlehens- zu Festgeldkonten fehlt es an einer Gleichartigkeit in diesem Sinne (BFH-Urteil vom 10.11.1976 I R 133/75, BStBl II 1977, 165).

  • BFH, 11.10.2018 - III R 37/17

    Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung der Schuldzinsen bei Cash-Pooling

    Es kommt nicht darauf an, wie die Parteien ihre Beziehungen hätten gestalten können, entscheidend ist, wie sie sie gestaltet haben (BFH-Urteil vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165, unter Bezugnahme auf das BFH-Urteil vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670, Rz 18 bis 20; Köster in Lenski/Steinberg, a.a.O., § 8 Nr. 1 Buchst. a Rz 65).
  • BFH, 19.02.1991 - VIII R 422/83

    1. Zwischenkredit als Dauerschuld 2. Keine Saldierung eines Zwischenkredits mit

    Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH - (Urteile vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165; vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670) habe Saldierungen mehrerer Konten nur ausnahmsweise dann zugelassen, wenn es sich um ein einheitliches Dauerschuldverhältnis mit gleichartigen, regelmäßigen Kreditverträgen bei demselben Kreditinstitut gehandelt habe.

    Einer einheitlichen Beurteilung steht auf jeden Fall entgegen, daß die Zwischenkredite der Volksbank und der Bausparkasse einerseits und das Bausparguthaben andererseits weder vergleichbar waren noch regelmäßig verrechnet worden sind (vgl. BFH-Urteile vom 24. Mai 1989 I R 85/85, BFHE 158, 79, BStBl II 1989, 900; in BFHE 155, 389, BStBl II 1989, 299; in BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165).

  • BFH, 24.05.1989 - I R 85/85

    Keine Saldierung einer Dauerschuld mit einem Kontokorrentguthaben bei dem

    Grundsätzlich ist jede Schuldaufnahme im Rahmen des Gewerbebetriebs eine Verstärkung des Betriebskapitals (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165; vom 5. November 1980 I R 132/77, BFHE 132, 87, BStBl II 1981, 219).

    Nach dem Urteil in BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165 muß eine tatsächliche Verrechnung stattfinden, die zu einer Verringerung der betreffenden Schuld führt.

  • BFH, 04.10.1988 - VIII R 168/83

    Keine Verrechnung des Zwischenkredits und der darauf entfallenden Schuldzinsen

    Eine Zusammenfassung kann nur bei Einheitlichkeit, Regelmäßigkeit oder gleichbleibender Zweckbestimmung der Kreditgeschäfte, bei regelmäßiger Verrechnung der Konten oder dann in Betracht kommen, wenn der über ein Konto gewährte Kredit jeweils zur Abdeckung der auf dem anderen Konto ausgewiesenen Schuld verwendet wird (BFH-Urteile vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165; vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670 m. w. N.).

    Denn das Darlehenskonto ist weder mit dem Bausparkonto vergleichbar noch hat eine regelmäßige Verrechnung der Konten stattgefunden (vgl. Urteil in BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165).

  • BFH, 21.02.1991 - IV R 86/89

    Zahlt ein Kunde Überpreise, die der Lieferant auf einem besonderen Konto

    Deshalb ist z.B. entschieden worden, daß Dauerschulden auf einem bei einer Bank unterhaltenen Kontokorrentkonto mit Guthaben auf einem anderen Konto bei derselben Bank jedenfalls dann nicht verrechnet werden können, wenn das Guthaben infolge langfristiger Festlegung der Mittel z.Zt. nicht zur Tilgung der Dauerschulden herangezogen werden kann (Urteil in BFHE 75, 751, BStBl III 1962, 540), daß eine langfristige Bankschuld nicht um ein Festgeldguthaben bei derselben Bank gemindert wird (BFH-Urteil vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165) und daß Voraussetzung für eine Zusammenfassung zweier Konten auch die regelmäßige Verrechnung des Guthabens auf dem einen Konto mit der Verbindlichkeit auf dem anderen Konto ist (BFH-Urteile vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670, und Urteile in BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165, und BFHE 158, 79, BStBl II 1989, 900).

    Die Führung verschiedener Konten rechtfertigt deren Zusammenfassung nämlich nicht schon deshalb, weil die Geschäfte, die auf dem einen Konto und jene Geschäfte, die auf dem anderen Konto dokumentiert werden, in dem Sinne zusammenhingen, daß die eine Gruppe von Geschäften (hier: die Kreditaufnahme auf den besonderen Konten) nicht zustande gekommen wäre, wenn die anderen Geschäfte (hier: Warenlieferungen) nicht abgeschlossen worden wären (Urteile in BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670, und BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165).

  • BFH, 07.09.2005 - I R 119/04

    Betriebsaufspaltung: Gewerbesteuermessbetrag bei wechselseitigen Darlehen

    Nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung werden wechselseitig gegebene Darlehen gewerbesteuerrechtlich dann als einheitliches Darlehensschuldverhältnis beurteilt, wenn sie gleichartig sind, derselben Zweckbestimmung dienen und regelmäßig tatsächlich miteinander verrechnet werden (Senatsurteile vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BFHE 109, 465, BStBl II 1973, 670; vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165).
  • BFH, 21.06.1994 - VIII R 37/91

    Finanzierungskosten für eine Zugewinnausgleichsschuld keine Betriebsausgaben

    Nach ständiger Rechtsprechung ist bei der Besteuerung von Vorgängen, die im Bereich des Privatrechts gestaltet werden, grundsätzlich an die von den Beteiligten getroffenen Vereinbarungen anzuknüpfen, sofern diese eindeutig, ernstlich gewollt und tatsächlich durchgeführt sind (BFH-Urteile vom 10. Juli 1974 I R 187/72, BFHE 113, 263, BStBl II 1974, 779; vom 25. Februar 1975 VIII R 19/70, BFHE 115, 514, BStBl II 1975, 647, Ziff.1b der Gründe; vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, BStBl II 1977, 165, und vom 28. März 1984 I R 101/80, BFHE 141, 248, BStBl II 1984, 652).
  • BFH, 05.11.1980 - I R 132/77

    Kontokorrentkredit als Dauerschuld trotz vorübergehender Abdeckung durch Darlehen

    Grundsätzlich ist jede Schuldaufnahme im Rahmen des Gewerbebetriebs eine Verstärkung des Betriebskapitals (vgl. BFH-Urteil vom 10. November 1976 I R 133/75, BFHE 120, 545, 548 BStBl II 1977, 165).
  • FG München, 09.11.2004 - 7 K 2121/01

    Keine automatische Saldierung einer Dauerschuld mit einem Guthaben bei

    Neben der Gleichartigkeit, der Regelmäßigkeit und der gleich bleibenden Zweckbestimmung der Kredite hat die Rechtsprechung ausdrücklich auch die Verrechnung der einzelnen, bei demselben Kreditgeber bestehenden Konten für beachtlich angesehen (Urteile des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 6. Juni 1973 I R 257/70, BStBl II 1973, 670 , m.w.N.; vom 10. November 1976 I R 133/75, BStBl II 1977, 165 , m.w.N.).
  • BFH, 02.07.1997 - I R 28/96

    Ermittlung des Gewinns aus Gewerbebetrieb

  • FG Schleswig-Holstein, 13.09.1995 - I 220/91

    Verdeckte Gewinnausschüttung im Verhältnis Trägerkörperschaft zu ihrem Betrieb

  • FG Hamburg, 10.02.2006 - I 47/02

    Gewerbesteuer: Dauerschulden bei kurzfristiger Tilgung und Neugewährung

  • FG Baden-Württemberg, 30.07.1998 - 14 K 209/94

    Sinn und Zweck von Hinzurechnungen und Kürzungen bei der Gewerbesteuer;

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